DE255111C - - Google Patents
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- DE255111C DE255111C DENDAT255111D DE255111DA DE255111C DE 255111 C DE255111 C DE 255111C DE NDAT255111 D DENDAT255111 D DE NDAT255111D DE 255111D A DE255111D A DE 255111DA DE 255111 C DE255111 C DE 255111C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
- F27D1/14—Supports for linings
- F27D1/141—Anchors therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Gießereibetriebe besteht häufig die Aufgabe, möglichst leichte, dauerhafte und feuerbeständige
Wandungen für öfen, Behälter, Bekleidungen, Formen u. dgl. herzustellen.
Man bediente sich bisher meist für die äußere Bekleidung eines glatten Blechmantels, welcher der Wandung den Halt gab. Um solche geschlossenen glatten Blechmäntel vor dem Einfluß der von innen ausstrahlenden
Man bediente sich bisher meist für die äußere Bekleidung eines glatten Blechmantels, welcher der Wandung den Halt gab. Um solche geschlossenen glatten Blechmäntel vor dem Einfluß der von innen ausstrahlenden
ίο Hitze zu schützen, mußten sehr dicke feuerfeste
Auskleidungen verwendet werden.
Nach der Erfindung soll nun die die äußere Umkleidung bildende feuerfeste Masse derart
mit einem ah sich bekannten, Durchbrechungen mit aufgebogenen Rändern aufweisenden
Bleche in Verbindung gebracht werden, daß die feuerfeste Masse durch die Durchbrechungen
des Blechmantels hindurch nach außen tritt. Hierdurch wird eine leichte Wärme-
ao abgabe nach außen zwecks Kühlhaltung des Blech mantels ermöglicht.
Die Verwendung geschlitzter Bleche mit aufgebogenen Rändern ist zwar im Bauwesen
allgemein bekannt. Indessen handelt es sich hier um die eigenartige Verbindung der feuerfesten
Auskleidung mit dem Blechmantel, wodurch die Wärmeabgabe nach außen begünstigt wird, um den Blechmantel kühl zu
halten und eine geringe Gesamtwandstärke anwenden zu können.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Ableitungsaufsatz für einen Kippschmelzofen
dargestellt, wobei dieser Aufsatz mit dem neuen Mantel ausgerüstet ist.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt; Fig. 2 veranschaulicht einen Querschnitt
; Fig. 3 zeigt ein Stück des Mantelbleches in natürlicher Größe und Fig. 4 einen
entsprechenden Querschnitt durch das Mantelblech und die Auskleidung.
Der Mantelaufsatz α, welcher auf den Kippschmelzofen
b aufgesetzt ist, hat den Zweck, im Innern zeitweise eine Vorwärmung durch
die dem Ofen b entströmenden Heizgase vornehmen zu können. Er muß zu diesem
Zwecke einesteils den Einflüssen der hocherhitzten Heizgase gewachsen und andernteils
von möglichst geringem Gewicht sein, damit er im Bedarfsfalle leicht abgenommen werden
kann. Für solche Zwecke ist der Erfmdungsgegenstand besonders geeignet. Der Mantel
besteht aus einem Blechmantel c und der inneren feuerfesten Auskleidung d. Das Mantelblech
besitzt, wie besonders aus Fig. 3 und 4 deutlich ersichtlich ist, Durchbrechungen c1,
deren Ränder aufgebogen sind. Die Ränder bilden also Stege, welche das Blech natürlich
versteifen, und sie bilden zugleich Verankerungen für die feuerfeste Auskleidung d. Diese
wird nämlich in breiigem Zustande auf die Mantelinnenfläche aufgetragen und dringt dabei
in die Schlitze c1 ein, so daß die feuerfeste Masse nach dem Erstarren außerordentlich
fest haftet. Gleichzeitig wird hierdurch die Wärmeabgabe nach außen begünstigt, da die
feuerfeste Masse unmittelbar an zahlreichen Stellen mit der Außenfläche in Berührung
kommt. Der Blechmantel selbst wird also vor den Einflüssen der Hitze möglichst geschützt.
Man braucht hiernach bei solchen Wandungen die Stärke der feuerfesten Auskleidung
nicht so groß zu wählen. Versuche
haben ergeben, daß selbst bei ganz geringer Gesamtwandstärke die Hitzebeständigkeit genügend
groß ist. Da der Blechmantel c infolge der Schlitze an den aufgebogenen Rändem erheblich versteift ist, kann auch eine
sehr geringe Blechstärke gewählt werden. Infolgedessen ist das Gewicht solcher Wandungen
sehr gering und es eignet sich daher die Anwendung der Erfindung für alle möglichen
ίο Zwecke des Gießereibetriebes, ferner aber auch
für Bauzwecke, wenn es sich um die Herstellung einseitig feuerfester Wandungen handelt,
z. B. für feuerfeste Bankgewölbe oder auch Geldschränke u. dgl.
Alle möglichen Of en wandungen lassen sich vorteilhaft in dieser Weise ausführen, ferner
auch Gießereiformen u. dgl.
Die Form und Anzahl der Öffnungen können natürlich verschieden sein. Es lassen sich
beispielsweise auch einfache runde Löcher oder beliebig geformte und verteilte Schlitze mit
hochgebogenen Rändern anwenden.
Die Aufbiegungen der Ränder können sämtlich nach einer Seite oder abwechselnd nach
beiden Seiten gerichtet sein. Infolgedessen kann jede Seite des Blechmantels die Außenfläche
bilden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Wandung für Öfen, Formen, feuerfeste Behälter u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die die innere Auskleidung bildende feuerfeste Masse derart mit einem an sich bekannten, Durchbrechungen mit aufgebogenen Rändern aufweisenden Bleche in Verbindung gebracht ist, daß die feuerfeste Masse durch die Durchbrechungen des Blechmantels hindurch nach außen tritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255111C true DE255111C (de) |
Family
ID=513238
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255111D Active DE255111C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255111C (de) |
-
0
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