AT116167B - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen. Um die zum Einsetzen der Befestigungsstifte bestimmten Bohrungen in künstlichen Zähnen, die aus zu brennenden keramischen Massen bestehen, in der gewünschten Gestalt und Abmessungen zu erhalten, also um ein Verziehen beim Brennen zu verhindern, hat man vorgeschlagen, in die Masse dort, wo sich die Bohrungen befinden sollen, Kerne aus Platin oder andern schwer schmelzenden Stoffen vor dem Brennen einzubetten. Nach dem Brennen sollten diese Kerne herausgelöst werden. Die metallischen Kerne konnten auf chemischem Wege entfernt werden, was aber den Nachteil hat, dass das teuere Metall dabei verlorengeht. Auch sind die Wandungen der Hohlräume, die durch metallische Kerne gebildet werden. so glatt. dass das Bindemittel für den darin zu befestigenden Stift nicht gut haftet. Andere schwer schmelzende Stoffe, die als Kernmaterial verwendet wurden, backen mit dem Material des künstlichen Zahnes fest zusammen und solche Kerne können dann schwer oder gar nicht ohne Rest entfernt werden, so dass damit der angestrebte Effekt nicht erreicht wird. Man hat solches schwer schmelzendes Material auch in Pulverform in die Löcher des rohen Zahnes eingefüllt, damit die an der Wandung der Löcher liegenden Pulverteilchen an dieser Wandung beim Brennen anbacken und nach dem Entfernen des mittleren Teiles der Füllung eine rauhe Loehwandung bilden. Da aber keine Möglichkeit besteht, voraus zu bestimmen, welche Menge des Pulvers beim Brennen an die Lochwandung anbackt, so ist es auch nicht möglich, einen im voraus bestimmten Lochdurchmesser oder überhaupt eine bestimmte Gestalt des Loches zu erhalten. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen mit Bohrungen oder Löchern, wobei als schwer schmelzbares Material für die Loehkerne ein nichtmetallisches Material verwendet wird, das sieh mit dem Zahnmaterial in keiner Weise verbindet und nach dem Brennen auf mechanischem Wege aus den Löchern entfernt werden kann. Als solches Material hat sich z. B. Zirkonoder Aluminiumoxyd als sehr brauchbar erwiesen. Dieses Material kann sowohl in Form von Kemstäben oder als Pulver in die ungebrannte Masse eingebettet werden, je nachdem man eine glattere oder rauhere Wandung der Löcher wünscht. So unbrauchbar glatt wie bei Verwendung von metallischen Kernen wird die Wandung der Löcher dabei aber nicht. In jedem Falle kann die Kernmasse nach dem Brennen mit einfachen mechanischen Mitteln ohne Rest herausbefördert werden und dies hat den Vorteil, dass man die Abmessungen und die Gestalt der Löcher vorherbestimmen und vor Veränderungen und Verziehungen beim Brennen bewahren kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von künstlichen Zähnen mit Aussparungen oder Löchern, in die vor dem Brennen Kerne aus einem Material von höherer Hitzebeständigkeit als der des Werkstückmaterials eingeführt und nachher daraus entfernt werden, dadurch gekennzeichnet, dass als hitzebeständiges Kernmaterial ein solches nichtmetallisches Material angewendet wird, das sich mit dem Werkstückmaterial in keiner Weise verbindet und nach dem Brennen auf mechanischem Wege aus den Ausnehmungen und Löchern entfernt werden kann, wie etwa Zirkon-oder Aluminiumoxyd od. dgl. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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