DE255074C - - Google Patents

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DE255074C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D9/00Stators
    • F01D9/02Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
    • F01D9/04Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector
    • F01D9/048Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector for radial admission

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Dampfturbinen, besonders Radialturbinen mit in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Rädern, wird der Dampf durch seitlich zu den Laufrädern angeordnete hohle Kammern, die die Wellen umschließen, eingeleitet. Bisher war es üblich, den Dampf durch seitlich in die erwähnten Kammern ausmündende Rohre einzuführen. Da aber der Dampf bei einer derartigen Einführung bei der Erwärmung der Turbine, z. B. bei der Ingangsetzung, eine ungleichmäßige Erwärmung der Kammern herbeiführt, insbesondere, wenn überhitzter Dampf verwendet wird, weil diejenigen Teile der Kammern, die der Einlauf st eile am nächsten liegen, die höchste Temperatur erhalten, so entsteht der Obelstand, daß die Kammern sich schief einstellen, wodurch die Zwischenräume in den von den Kammern getragenen Labyrinth- und Wellendichtungen derart durch Abschleifen der Dichtungsringe vergrößert werden, daß dieselben größer werden, als es bei ordnungsmäßigem Betrieb nötig ist.
Zweck der Erfindung ist es, diesen Übel-
&5 stand zu beseitigen, was dadurch erreicht wird, daß der Dampf mittels besonderer Verteilungsorgane gleichmäßig in den Kammern verteilt wird, wodurch eine gleichmäßige Erwärmung der Kammer erreicht wird.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele, an einer Radialturbine angewendet, veranschaulicht.
Fig. ι und 2 stellen in teilweisem Längsbzw, im Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. ι eine Ausführungsform dar.
Fig. 3, 4 und 5 stellen drei andere Ausführungsbeispiele im Querschnitt dar.
Bei der Ausführungsform laut Fig. 1 und 2 stellen α das Turbinengehäuse, b die Dampfzuführungsrohre und c die seitlich zu den zwischen den Kammern konzentrisch verlegten, nicht dargestellten Turbinenrädern angeordneten Kammern, in welche der Dampf eingeführt wird, dar. Diese Kammern tragen in bekannter Weise die Labyrinth- und Wellendichtungsringe n, die als besondere Teile, welche an den Kammern befestigt werden, ausgeführt werden können.
Die Kammern c sind nun nach der Erfindung durch die mit Öffnungen d versehenen Wände e in zwei Räume c1 und c2 geteilt. In c1 münden die Rohre δ aus, während der Raum c2 mit einer zentralen Öffnung f versehen ist, durch welche der Dampf in die Turbinenräder einströmen kann.
Es ist ersichtlich, daß durch die Anordnung der Wand e der Dampf gezwungen wird, sich gleichmäßig in c1 und c2 zu verteilen, wodurch auch eine gleichmäßige Erwärmung und somit auch eine gleichmäßige Ausdehnung der Kammern c herbeigeführt wird. Der Dampf verteilt sich etwa, wie die Pfeile veranschaulichen.
Innerhalb des Raumes c1 ist noch für den
Überlastungsdampf ein Raum c3 angeordnet, der durch Rohre g mit den zwischenliegenden Schaufelkränzen in Verbindung steht. Dieser Raum c? kann mittels der symmetrisch ange-5 ordneten öffnungen h, die durch Ventile i gesperrt sind, mit c1 in Verbindung gesetzt werden, wodurch der Hochdruckdampf bei Überlastung der Maschine in bekannter Weise in die niederen Stufen eingeführt werden kann.
ίο Es ist klar, daß auch durch die Einführung durch zwei oder mehrere symmetrisch oder nahezu symmetrisch verlegte Rohre b der Zweck der Erfindung hauptsächlich erfüllt wird; man kann dann die Wand e weglassen.
Bei der Ausführungsform laut Fig. 3 sind die Wände e zylindrisch und achsial, anstatt wie in Fig. 1 radial, angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 fehlt der eine Raum c2. Das Rohr b mündet bei dieser Ausführungsform in einem im Raum c1 angeordneten Rohr k aus, welches mit Löchern I versehen ist. Durch dieses Rohr wird eine gleichmäßige Verteilung des Dampfes im Raum c1 bewirkt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Rohr k außerhalb der Kammer c verlegt und steht mit letzterer durch die Rohrstutzen m in Verbindung. Auch bei dieser Ausführungsform wird durch das Rohr k eine gleichmäßige Verteilung des Dampfes in dem Raum c1 bewirkt.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einlaßkammer für Dampfturbinen, bei welchen der Dampf durch eine konzentrisch zum Turbinenrad verlegte, Dichtungsringe tragende Kammer eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf mittels besonderer Verteilungsorgane gleichmäßig in die Kammer verteilt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer mittels einer Zwischenwand in zwei Räume geteilt ist, welche miteinander durch öffnungen in der Wand in Verbindung stehen.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf durch zwei diametral zueineinander in den einen Raum ausmündende Rohre zugeführt wird, und daß die öffnungen in der Zwischenwand in bezug auf die Rohrmündungen versetzt sind.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb oder außerhalb der Kammer ein ringförmiges, mit dem Dampfeinlaßrohr verbundenes Rohr angeordnet ist, welches mit Löchern versehen ist bzw. durch kurze Rohrstutzen mit der Kammer verbunden ist.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Überlastungsdampf innerhalb der Einlaßkammer ein besonderer Raum fcsj vorgesehen ist, welcher mittels Rohre mit den betreffenden Schaufelkränzen verbunden ist und mittels symmetrisch verlegter Ventile mit der Einlaßkammer verbunden werden kann.
  6. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf durch zwei oder mehrere symmetrisch oder hauptsächlich symmetrisch in die Kammer ausmündende Rohre zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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