DE570073C - Zur Foerderung eines beliebigen Mediums dienende ein- oder mehrstufige Kreiselmaschine - Google Patents
Zur Foerderung eines beliebigen Mediums dienende ein- oder mehrstufige KreiselmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/04—Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven
- F04D13/043—Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven the pump wheel carrying the fluid driving means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/06—Rotors for more than one axial stage, e.g. of drum or multiple disc type; Details thereof, e.g. shafts, shaft connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D1/00—Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
- F04D1/02—Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps having non-centrifugal stages, e.g. centripetal
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/04—Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven
-
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- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/0646—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven the hollow pump or motor shaft being the conduit for the working fluid
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Der Bau von Kreiselmaschinen (Pumpen oder Verdichter) bereitet mit der Zunahme
des Druckes immer größere Schwierigkeiten, und zwar hauptsächlich in den Fragen der
Beherrschung des Axialschubes, der kritischen Drehzahl und der Abdichtung.
Die Rücksicht auf die richtige Wahl der kritischen Drehzahl zwingt zu einer möglichst
weitgehenden Verkürzung der axialen Baulänge der Maschine, während man andererseits
zur Beherrschung des Axialschubes gezwungen ist, beiderseits jeder Druckstufe je einen Dichtungsring anzuwenden. Dabei
steigt die Baulänge pro Stufe um die Höhe je eines Ringes.
Versucht man, wie ebenfalls schon bekannt, für die Aufnahme des Axialschubes besondere
Entlastungsscheiben anzuordnen, so bilden diese, besonders bei hohen Drücken und
Heißwasserförderung (Kesselspeisepumpen), eine ständige Störungsursache des Betriebes.
Denn das mit sehr großer Geschwindigkeit durch die Scheiben hindurchtretende Wasser
zerstört das Material binnen kürzester Zeit.
Heißwasser kann außerdem verdampfen, wobei durch die Elastizität des sich bildenden
Dampfes die Metallflächen der Scheiben aneinanderreihen und so unmittelbar zerstört
werden.
Einen Ausweg aus den genannten Schwierigkeiten schafft die Erfindung, die sich auf
Pumpen und Verdichter bezieht und nur eine einfache Abdichtung auf der Druckseite des
Laufrades erfordert, während auf der anderen Seite Druckausgleich vorhanden ist. Es
wird dabei das. Laufrad an einer drehbaren
Trommel angeordnet, die das feststehende Diffusorgehäuse derart mit Spiel umschließt,
daß in jeder Stufe durch die Spalträume ein Axialschubausgleich erzielt wird.
Für eine einstufige Kreiselpumpe ist es zwar schon bekannt, ein einziges Laufrad in
einer drehbaren Trommel anzuordnen, die einen feststehenden Diffusionsraum vollstän-·
dig umschließt. Dieser schließt aber nicht unmittelbar an das Laufrad an, sondern ist
von diesem durch einen freien Ringraum getrennt, in den sich das Medium nach dem
Austritt aus dem Laufrad frei ergießt.
Deshalb ist die Energieumsetzung am Laufradaustritt sehr ungünstig. Einerseits
geht ein Teil der Druckenergie in den Wirbeln des freien Ringraums verloren; andererseits
wird der absolute Austrittswinkel des Mediums größer, dagegen mindert sich die für die Druckumsetzung maßgebende absolute
Geschwindigkeit beträchtlich.
Die bekannte Bauart ist auch nur für eine einstufige Maschine anwendbar, da hier die
rotierende Trommel gleichzeitig den Auslaßstutzen bildet und die den Diffusionsraum begrenzenden
Wände an einem fliegenden, außerhalb der Trommel einseitig eingespannten
Träger befestigt sind.
Erfindungsgemäß schließt pro Stufe das nebst Gehäuse für den L'mführungskanal auf
einer feststehenden Achse befestigte Leitrad unmittelbar an das Laufrad an, das in Form
eines Schaufelringes ohne Nabe seitlich in das zugehörige Stufengehäuse hineinragt;
ferner umschließt eine drehbare Trommel, an der — je nach der Stufenzahl — ein Laufrad
oder mehrere sitzen, die feststehende Achse und die genannten festen Aufbauten mit Spiel.
ίο Die Vorteile der Erfindung lassen sich am
besten an den Ausführungsbeispielen der Abb. i, 2 und 3 erkennen.
Abb. ι stellt einen senkrechten Längsschnitt durch eine mehrstufige Hochdruckkreiselpumpe
dar.
Das feststehende Pumpengehäuse c ladet zu beiden Seiten in die Rohre ρ und qu aus,
die an ihren äußersten Enden gelagert sind. Den Mittelteil des Gehäuses bildet eine mit
den Rohrstutzen/» und qu freitragend verbundene Welle s, auf der die einzelnen feststehenden
Stufen O1, zentriert sind. Jede
Stufe by besteht aus dem Leitrad f und dem
Umführungskanal e. Rohrstutzen p dient zum Einlaß, Rohrstutzen qu zum Auslaß des zu
fördernden Mediums.
Dieses feststehende Gehäuse c wird nun einschließlich der Rohre p und qu vollständig
mit Spiel von einer Trommel b umschlossen, die in den Lagern r, rx drehbar gelagert
ist und den Rotor der Maschine bildet. Diese Lager sitzen innerhalb der Stützen
u und ν für das feststehende Gehäuse c. Auch die Trommel b ladet zu beiden Seiten,
in Rohre aus, welche die Ein- und Auslaßstutzen umschließen und durch die Lagerstellen
r, T1 hindurchgeführt sind.
Die drehbare Trommel b besteht aus einzelnen Gliedern bx, an deren rippenartigen
Innenwänden d die einzelnen Lauf räder α befestigt
sind. Jedes Laufrad ist hierbei als Schaufelring ohne Nabe ausgebildet und ragt seitlich in das zugehörige Stufengehäuse by
hinein, und zwar mit der Eintrittsseite bis zum Umführungskanal e, mit der. Austrittsseite bis unmittelbar vor das Leitrad /.
Am Laufradeintritt bei h und am Laufradaustritt bei g befinden sich Spalte, durch
die das Spaltwasser eintritt und im Innern des rotierenden Läufers b den gesamten Spielraum
zwischen Läufer und feststehendem Gehäuse c ausfüllt. Beiderseits jeder Stufe b$
des feststehenden Gehäuses c befinden sich die Spalträume i und k, deren vom umlaufenden
rotierenden Teil d, α gebildete Begrenzungsflächen einander gleich sind. Da auf beiden
Seiten gleiche Drücke herrschen, ist der Axialschub innerhalb jeder Einzelstufe ausgeglichen;
gegebenenfalls kann man durch Änderung der frei herausstehenden Fläche des Laufrades einen Restschub erzeugen, der
zum Ausgleich eines z. B. von der Antriebskraftmaschine herrührenden Schubes von entgegengesetzter
Richtung dient.
Da auf das Pumpengehäuse c von außen und innen derselbe Druck wirkt, so kann
dieses, im Gegensatz zu bekannten Bauarten, dünnwandig und leicht gehalten werden.
Entlastungsscheiben sind bei der Bauart nach der Erfindung nicht erforderlich.
Außerhalb der Lagerstellen r, rx des Rotors
sind die Spielräume w zwischen den Rohrstutzen ρ bzw. qu und den rohrförmigen Enden
der" Läufertrommel b durch Labyrinthe / abgedichtet. An der Saugseite kann gegebenenfalls
Sperrwasser zwischen zwei Labyrinthen eingeführt werden; an der Druckseite läßt man das Spaltwasser der letzten Stufe,
nachdem es verschiedene Drosselstufen und das Labyrinth / durchlaufen hat, in einen Behälter
m ein, in dem es aufgefangen wird und auch verdampfen kann.
Das an seinen äußersten Enden bei u und ν abgestützte Pumpengehäuse c kann
entsprechend seiner Durchbiegung vorgewölbt werden, oder es können exzentrisch gedrehte
Dichtungsringe angeordnet sein.
Der Rotor b der Pumpe ist gleichzeitig der Rotor der die Pumpe antreibenden Dampfturbine.
Zu diesem Zwecke ist ein Glied bt des Pumpenläufers mit einer Hülse verbunden,
an der die Turbinenschaufeln t befestigt werden. Die Hülse kann sich hierbei unabhängig
von der Gliedertrommel b radial und axial ausdehnen. Die Turbine bildet hierbei
den Wärmemantel der Heißwasserpumpe. Die Kraftübertragung erfolgt in idealer Weise, nämlich unmittelbar radial von außen
nach innen, und die Platz- und Gewichtsersparnis des Aggregates ist ins Auge fal-
lend. Infolge der geringen Baulänge kann die Betriebsdrehzahl unterkritisch gehalten werden.
Die Laufräder der Antriebs- und Ai'beitsmaschine
können auch in Hinsicht auf das Medium hintereinander geschaltet sein.
Abb. 2 zeigt eine einstufige Pumpe nebst Dampfturbinenantrieb gemäß der Erfindung.
Die Bezugszeichen entsprechen ebenso wie in Abb. 3 denen der Abb. 1.
Abb. 3 zeigt eine einstufige Pumpe mit elektrischem Antrieb. Der Rotor des Antriebmotors
ist hier auf den Hals der Pumpe gesetzt.
Claims (4)
115 Patentansprüche:
i. Zur Förderung eines beliebigen Mediums dienende ein- oder mehrstufige
Kreiselmaschine (Kreiselpumpe, insbesondere Hochdruck-Heißwasserkreiselpumpe, oder Kreiselverdichter), dadurch gekenn-
zeichnet, daß pro Stufe das nebst Gehäuse für den Umführungskanal auf einer feststehenden
Achse befestigte Leitrad unmittelbar an das Laufrad anschließt, dieses in Form eines S chaufel ringes ohne
Xabe seitlich in das zugehörige Stufengehäuse hineinragt und eine drehbare
Trommel, an der — je nach der Stufenzahl — ein Laufrad oder mehrere sitzen,
die feststehende Achse und die genannten festen Aufbauten mit Spiel umschließt.
2. Kreiselmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feste
Achse für den Durchlaß des Fördermittels hohl ausgebildet ist.
3. Kreiselmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Axialschub durch entsprechende Bemessung der frei herausstehenden Flächen der Schaufelringe einstellbar gemacht ist.
4. Kreiselmaschine nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spielräume zwischen Trommel und feststehendem Gehäuse außerhalb der Lager für die Trommel abgedichtet
sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE570073T | 1930-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570073C true DE570073C (de) | 1933-02-11 |
Family
ID=6568511
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT602500D Active DE602500C (de) | 1930-12-24 | ||
| DE1930570073D Expired DE570073C (de) | 1930-12-24 | 1930-12-24 | Zur Foerderung eines beliebigen Mediums dienende ein- oder mehrstufige Kreiselmaschine |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT602500D Active DE602500C (de) | 1930-12-24 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE570073C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888048C (de) * | 1950-04-29 | 1953-08-27 | Richard Dipl-Ing Schiel | Einstufige Hohllaeufer-Kreiselpumpe |
| DE4011476A1 (de) * | 1990-04-09 | 1991-10-10 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Einsatz fuer topfgehaeusepumpe |
-
0
- DE DENDAT602500D patent/DE602500C/de active Active
-
1930
- 1930-12-24 DE DE1930570073D patent/DE570073C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888048C (de) * | 1950-04-29 | 1953-08-27 | Richard Dipl-Ing Schiel | Einstufige Hohllaeufer-Kreiselpumpe |
| DE4011476A1 (de) * | 1990-04-09 | 1991-10-10 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Einsatz fuer topfgehaeusepumpe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE602500C (de) |
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