DE211478C - - Google Patents

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DE211478C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D11/00Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
    • F01D11/02Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
211478 -■ KLASSE 14 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Stopfbüchse mit Labyrinthdichtung für Turbinen und- Kompressoren, insbesondere zum Abdichten an den Stellen, an denen die Wellen durch die Zylinderwände hindurchgeführt sind. ,
Bei den bei Turbinen vielfach angewandten bekannten Stopfbüchsen werden ein oder mehrere ringförmige Räume um eine die Labyrintdichtung tragende Hülse angeordnet.
ίο Bei solchen Büchsen sammelt sich während des Betriebes der Turbine leicht Wasser im unteren ringförmigen Raum derselben, und es ist deshalb nötig, besondere Ablaßvorrichtungen anzubringen, durch welche dieses Wasser während des Stillstandes der -Turbine abgeführt wird. Zudem hat sich herausgestellt, daß infolge dieser Wasseransammlung an der erwähnten Stelle die Stopfbüchse leicht rostet. Die Erfindung bezweckt nun, diese Wässeransammlung zu verhindern.
Die nach der Erfindung ausgebildete Stopfbüchse kennzeichnet sich dadurch, daß der bzw. die. Laternenräume, welche die Hülse bzw. die eigentliche Büchse umgeben, nur bis ungefähr zu der durch die Unterkante der Maschinenwelle gedachten Horizontalebene geführt sind, wobei geeignete Verbindungen bzw. Durchlässe derart in der Hülse vorgesehen sind, daß die gesamte Stopfbüchse von der Wasseransammlung selbsttätig befreit wird.
Für die vorliegende Einrichtung verwendet man zweckmäßig zweiteilige Dichtungsringe, deren abgesetzte Enden sich gegenseitig übergreifen, und zwar derart, daß eine Ausdehiiung der Ringe infolge Erwärmung möglich ist.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι einen vertikalen Querschnitt und
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt einer Ausführungsform der Dichtungseinrichtüng nach vorliegender Erfindung.
Fig. 3 stellt eine teilweise Innenansicht der Hülse bzw. der eigentlichen Büchse dar, in welche die in den Labyrinthdichtungsringen angeordneten Nuten eingezeichnet sind.
In dem gezeichneten Ausführurigsbeispiel, welches die Erfindung in Anwendung bei einer Dampfturbine darstellt, sind außerhalb der Hülse oder eigentlichen Büchse a, welche die Labyrinthdichtungsringe δ trägt, ein oder mehrere Laternenräume c, c angeordnet. Wie aus Fig. ι ersichtlich, sind die Räume c nicht ganz um die Hülse herumgeführt, sondern nur um den größeren oberen Teil derselben, so daß dieselben bis ungefähr zu der durch die untere Wellenkante gedachten Horizontalebene reichen.
Löcher d sind radial durch die Hülsenwand hindurchgebohrt, um eine Verbindung zwischen den Labyrinthdichtungsräumen und den Laternenräumen herzustellen. Von den unteren Teilen der Laternenräume c sind Löcher β in horizontaler oder auch etwas geneigter Richtung durch die Hülsen wand hindurchgeführt, zum Zweck, die etwa im unteren Teil der Laternenräume c sich ansammelnde Flüssigkei't in die Labyrinthdichtung der Büchse a abzuführen.
Längs der unteren Innenfläche der Hülse kann man Nuten / in die Ringe b der Labyrinthdichtung einschneiden, um das Ablaufen
p. Auflage, ausgegeben am 24. August
der Flüssigkeit nach dem Turbinenzylinder zu ermöglichen. Diese Nuten werden in den Ringen zweckmäßig versetzt angeordnet, um den Durchfluß des Dampfes oder der Luft durch dieselben zu vermindern (s. Fig. 3). Das Stopfbüchsengehäuse in welchem die Laternenräume angeordnet sind, wird zweckmäßigerweise in zwei Teilen g und h hergestellt, welche an dem Turbinengehäuse unabhängig voneinander befestigt werden können. Man kann aber die untere Hälfte des Stopf-
(, büchsengehäuses auch in einem Stücke mit der unteren Hälfte des Turbinengehäuses ausführen und die obere Hälfte zum Abnehmen einrichten.
Bei kleineren Turbinenanlagen können die beiden Hälften des Stopfbüchsengehäuses je in einem Stücke mit der zugehörigen Hälfte des Turbinengehäuses hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stopfbüchse mit Labyrinthdichtung, besonders für Turbinen und Kompressoren, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Laternenräume, welche die Hülse bzw. die eigentliche Büchse umgeben, nur bis ungefähr zu der durch die Unterkante der Maschinenwelle gedachten Horizontalebene geführt sind, wobei geeignete Verbindungen bzw. Durchlässe derart in der Hülse vorgesehen sind, daß die gesamte Stopfbüchse von der Wasseransammlung selbsttätig befreit wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0260234A3 (de) * 1986-09-12 1989-12-27 Atlas Copco Aktiebolag Labyrinthdichtung
EP2083200A1 (de) * 2008-01-24 2009-07-29 Siemens Aktiengesellschaft Dichtungsanordnung

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