DE254571C - - Google Patents

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DE254571C
DE254571C DENDAT254571D DE254571DA DE254571C DE 254571 C DE254571 C DE 254571C DE NDAT254571 D DENDAT254571 D DE NDAT254571D DE 254571D A DE254571D A DE 254571DA DE 254571 C DE254571 C DE 254571C
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hydrogen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/04Preparation of ammonia by synthesis
    • C01C1/0405Preparation of ammonia by synthesis from N2 and H2 in presence of a catalyst
    • C01C1/0417Preparation of ammonia by synthesis from N2 and H2 in presence of a catalyst characterised by the synthesis reactor, e.g. arrangement of catalyst beds and heat exchangers in the reactor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/50Improvements relating to the production of bulk chemicals
    • Y02P20/52Improvements relating to the production of bulk chemicals using catalysts, e.g. selective catalysts

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 254571 KLASSE 12&. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1911 ab.
Es hat sich gezeigt, daß beim Arbeiten mit Wasserstoff oder wasserstoffhaltigen Gasgemischen unter Druck in heißen eisernen Apparaten von größeren Abmessungen diese bei dauernder Benutzung ihre mechanische Festigkeit mehr oder weniger verlieren und schließlich entweder unbrauchbar werden oder nicht ohne Gefahr weiterbenutzt werden können. Auch die Auskleidung mit einem gegen Wasserstoff chemisch widerstandsfähigen Material hat sich als ungeeignet erwiesen, denn nach mehr oder minder kurzer Zeit hat sich auch
^ die äußere Ummantelung oder Verstärkung
ψ als von Wasserstoff angegriffen und in ihrer Dauerhaftigkeit geschwächt gezeigt. Es ergab sich nämlich, daß selbst bei unter Rotglut liegenden Temperaturen der Wasserstoff merklich durch die Gefäßwand hindurchtritt.
Es wurde nun gefunden, daß man diese Schwierigkeiten beheben kann, wenn man das Verfahren derart ausführt, daß die eigentliche, dem Druck bei erhöhter Temperatur ausgesetzte Gefäßwand aus einem bei den in Betracht kommenden Verhältnissen an sich nicht genügend festen, aber gegen Wasserstoff chemisch möglichst widerstandsfähigen Material besteht und gleichzeitig durch geeignete Anordnung ' von Umgürtungen u. dgl., durch welche der mechanische Teil der Beanspruchung aufgenommen wird, dafür sorgt, daß der durch die innere Behälterwandung hindurchtretende Wasserstoff ohne großen Widerstand entweichen kann. Es geschieht dies z. B. in der Weise, daß man die Gefäßwand mit Ringen oder Längsverstärkungen, oder im Falle der Verwendung einer zusammenhängen-Außenwand, die nicht gasdicht anschließen darf, diese mit Öffnungen oder Zwischenräumen versieht.
Wie sich gezeigt hat, beruht die oben beschri ebene Verminderung der Festigkeit des gewöhnlichen Eisens im wesentlichen darauf, daß der Wasserstoff unter Druck bei hohen Temperaturen mit dem im Eisen enthaltenen gebundenen Kohlenstoff reagiert, so daß der letztere aus dem Eisen verschwindet, wodurch dann ein Material mit verminderter Festigkeit entsteht, das den großen Anforderungen, die an derartige bei hoher Temperatur zu verwendende Druckapparate gestellt werden, nicht mehr genügt.
Als Material für die eigentliche Gefäßwand kann man in einfachster und billigster Weise kohlenstofffreies Eisen verwenden, doch lassen sich auch andere Stoffe, wie Nickel, Silber usw., benutzen.
Von besonderer Wichtigkeit ist das Verfahren für die synthetische Darstellung von Ammoniak aus den Elementen, unter Druck mit Hilfe von Katalysatoren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstqff oder wasserstoffhaltigen Gasen, insbesondere für die Herstellung von Ammoniak aus den Elementen, unter Druck bei erhöhter Temperatur und unter Verwendung
    von Gefäßen, die mit besonderen Verstär- ! nisch nicht genügend festen, aber gegen kungen versehen sind, dadurch gekenn- Wasserstoff chemisch möglichst widerzeichnet, daß man· die Wandung d^s j standsfähigen Stoff herstellt und dafür eigentlichen (innen liegenden) Reaktions- ' sorgt, daß der durch die Gefäßwand hingefäßes aus einem bei den in Betracht ! durchtretende Wasserstoff ohne großen kommenden Verhältnissen an sich mecha- i Widerstand entweichen kann.
    BEULIN. GIiIlKUCKT IN DER IiElCHSDRUCKEUEI.
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