AT59036B - Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff unter Druck. - Google Patents

Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff unter Druck.

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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
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  Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff unter Druck. 



   Es hat sich gezeigt, dass beim Arbeiten mit Wasserstoff oder wasserstoffbaltigen Gasgemischen unter Druck in heissen eisernen Apparaten von   grösseren Abmessungen   diese bei dauernder Benutzung ihre mechanische Festigkeit mehr oder weniger verlieren und   schliesslich   entweder unbrauchbar werden oder nicht ohne Gefahr weiterbenutzt werden   können.   Wie sich gezeigt hat, beruht diese Verminderung der Festigkeit des   gewöhnlichen   Eisens im wesentlichen darauf, dass der Wasserstoff unter Druck bei hohen Temperaturen mit dem im Eisen enthaltenen gebundenen Kohlenstoff reagiert, so dass der letztere aus dem Eisen verschwindet, wodurch dann ein Material mit verminderter Festigkeit entsteht, das den grossen Anforderungen, die an derartige bei hoher Temperatur zu verwendende Druckapparate gestellt werden,

   nicht mehr genügt. Auch die Auskleidung mit einem gegen Wasserstoff chemisch widerstandsfähigen Material hat sich als ungeeignet erwiesen, denn nach mehr oder minder kurzer Zeit wird die äussere Ummantelung oder Verstärkung von Wasserstoff angegriffen und in ihrer Dauerhaftigkeit geschwächt. Es ergab sich nämlich, dass selbst bei unter Rotglut liegenden Temperaturen der Wasserstoff merklich durch das zur Auskleidung benutzte Material hindurchtritt. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese Schwierigkeiten beheben kann, wenn man das Verfahren derart ausführt, dass die eigentliche, dem Wasserstoff unter Druck und bei   erhöhter Temperatur ausgesetzte   Gefässwand aus einem bei den in Betracht kommenden Verhältnissen an sich nicht genügend festen, aber gegen Wasserstoff chemisch möglichst widerstandsfähigen Material besteht und dass   Umgurtungen   und dgl., durch welche der mechanische Teil der Beanspruchung aufgenommen wird, in der Weise angeordnet werden. dass der durch die innere   Behälterwandung   hindurchtretende Wasserstoff ohne grossen Widerstand entweichen kann. Es geschieht dies z.

   B. in der Weise, dass man die Gefässwand mit Ringen oder   Längsverstärkungen   oder im Falle der Verwendung einer zusammen- 
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   Zwiqchenräumen versieht.   



   Als Material für die eigentliche Gefässwand kann man in einfachster und hilligster Welse kohlenstofffreies Eisen verwenden, doch lassen sich auch andere, gegen Wasserstoff   chemch widerstandsfähige Materialien,   wie Nickel,   !, Silber usw.,   benutzen. 



   Von besonderer Wichtigkeit ist das Verfahren fUr die synthetische   Darstelltitig   \on 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff oder wasserstoffhaltigen Gasen, insbesondere für die Herstellung von Ammoniak aus den Elementen, unter Druck bei erhöhter Temperatur und unter Verwendung von Gefässen, die mit besonderen Verstärkungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die Wandung des eigentlichen (inneren) Keaktlonsgefsses aus einem bei den in Betracht kommenden Verhältnissen an sich EMI1.3 fähigen Material herstellt und dafur sorgt, dass der durch die Gefässwand hindurchtretende Wasserstoff ohne grossen Widerstand entweichen kann, was z.
    B. in der Weise geschehen kann, dass man die Gefässwand mit einer druckfesten, mit Öffnungen versehenen Hülle oder mit Verstärkungen, die untereinander Zwischenräume haben, umgibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT59036D 1911-02-11 1912-01-27 Verfahren zum Arbeiten mit Wasserstoff unter Druck. AT59036B (de)

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