DE2543593A1 - Pumpe fuer eine anlage zum farbaufbringen - Google Patents
Pumpe fuer eine anlage zum farbaufbringenInfo
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Description
30. September 1975
P 9654
ATOH CHEMlGAL PAINT CO., LTD,
Ho. 9-2, 2'unato 3~choine, Itabashi-ku, Tokyo, Japan
Pumpe für eine Anlage zum Farbaufbringen
Die Erfindung betrifft eine Pumpe für eine Anlage zum
Farbaufbringen, die dazu dient, auf Fahrbahnoberflächen
Verkehrsleitlinien zu ziehen, und insbesondere eine Pumpe für eine Anlage zum Aufbringen von Farbe, die Glasperlen
und Gehäufe, beispielsweise Silika- und Kalksteinsand,
enthält, wobei diese Farbe versprüht bzw. verspritzt wird und dadurch Mittellinien, Seitenlinien und Kreuzungslinien
zum Leiten des Verkehrs auf einer Fahrbahnoberfläche gezogen werden.
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Bisher wurde die Förderung von Farbe, die zum Ziehen von Verkehrsleitlinien auf einer Fahrbahnoberfläche benutzt
wird, mittels eines Luftdruckes von ungefähr 1 bis 10 kg/cm durchgeiühct, Zum genannten Zweck konnten bisher Pumpen
nicht erfolgreich eingesetzt werden. Der Grund dafür liegt darin, daß in die Farbe sehr viele Glasperlen mit einer
Teilchengröße von bis zu 1 mm eingemischt sind, damit die Farbe bei Dunkelheit gut sichtbar ist. Ferner enthält die
Farbe die notwendige Menge von Silika- und Kalksteinsand, damit sich die Farbe beim Abkühlen und Aushärten leichter
zusammenziehen kann. Ferner wird die Farbe im Betrieb zum Schmelzen auf bis zu 200 °C erwärmt. Unter den genannten
Bedingungen weist eine herkömmliche Pumpe bzw. eine herkömmliche Anlage einen oder mehrere der folgenden Kachteile
auf:
1) Wenn die Farbe im Farbbehälter verbraucht ist, muß der Spritzvorgang unterbrochen werden, damit Farbe nachgefüllt
werden kann.
2.) Während des Betriebes dringen die Glasperlen und die Gehäufe in die Bereiche ein, die direkt in Berührung mit
der Farbe stehen, so daß eine Drehung der Rotoren der Pumpe verhindert wird.
3) Die Pumpe kann nur während kurzer Zeit eingesetzt werden, da in den genannten Bereichen Verschleiß auftritt.
4) Es besteht die Gefahr, daß Farbe an abgedichteten
Abschnitten der Wellen der Pumpe austritt.
5) Es besteht die Gefahr, daß eine Deformation der Pumpe in den Bereichen auftritt, die direkt in Berührung mit
der erwärmten, die genannten Materialien mit führ enden Farbe stehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe für eine Anlage zum Farbaufbringen zu schaffen, die die ge-
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nannten Nachteile nicht aufweist.
Eine erfindungsgemäße Pumpe weist Zwischenräume zwischen
einem Gehäuse und Rotoren sowie zwischen den Rotoren und Stopfbüchsen auf, so daß Farbe gleichmäßig und störungsfrei
gefördert werden kann. Bei dieser Pumpe sind das Gehäuse, die Rotoren und die Stopfbuchsen so angeordnet
und ausgebildet, daß die in der Farbe enthaltenen Glasperlen und die Gehäufe aus Silika- und Kalksteinsand, die
eine Teilchengröße von bis zu 1 mm haben, glatt durch die Zwischenräume hindurchgehen können. Bei einer so ausgebildeten
Pumpe können sich die Rotoren gleichmäßig und unbehindert drehen, so daß eine Zwangsförderung der Farbe
erfolgt, die zum Ziehen von Linien auf der Fahrbahnoberfläche benutzt wird.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Pumpe der beschriebenen Art, die widerstandsfähig ist
und eine hohe Einsatzdauer hat. Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Pumpe für eine Anlage
zum Farbauf bringen, die sich auszeichnet durch eine Gehäuse, zwei im Gehäuse montierte Wellen, die sich mit bestimmter
Drehzahl in einander entgegengesetzten Richtungen drehen können, zwei Rotoren, von denen jeder einen liabenabschnitt
und einen oder mehrere vorspringende Abschnitte aufweist, die einstückig mit dem jeweiligen Rotor ausgebildet sind,
wobei die Rotoren an ihren jeweiligen iJabenabschnitten mit einem Ende der jeweiligen Welle verbunden sind, und zwei
Stopfbuchsen, von denen jede einen zylindrischen Abschnitt aufweist, der zwischen einer der Welle und den vorspringenden
Abschnitten angeordnet ist und eine hitzebeständige, mechanische Dichtung aufweist.
Die Erfindung betrifft somit eine Pumpe für eine Anlage
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zum Farbaufbringen, die so konstruiert ist, daß ein Zwischenraum
zwischen einem entsprechenden Abschnitt einer Innensaite
eines Gehäuses der Pumpe und einem Außenumfang von vorspringenden Abschnitten eines Rotors der Pumpe sowie ein
weiterer Zwischenraum zwischen einem Innenumfang der vorspringenden Abschnitte des Rotors und einem Außenumfang
eines zylindrischen Abschnitts einer Stopfbüchse der Pumpe
bestehen. Ferner sind bei der erfindungsgemaßen Pumpe ein geeigneter Abschnitt der Innenseite des Gehäuses der
Pumpe, der Außenumfang und der Innenumfang des Rotors der
Pumpe und der Außenumfang jedes Zylinderabschnitts der Stopfbuchsen durch Abschrecken, Aufbringen einer extrem
harten Legierung oder Aufsprühen eines harten Materials wie beispielsweise Molybdän gehärtet. Aufgrund der erfindungsgemaßen
Ausbildung kann eine zahlreiche Glasperlen und Gehäufe, beispielsweise Silika- und Kalksteinsand,
enthaltende Farbe ohne Schwierigkeiten druckgefördert werden, so daß die Pumpe eine hohe Lebensdauer hat.
Weitere Ziele,- Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der folgenden, ausführlichen
Beschreibung und den Patentansprüchen. Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Pumpe' und
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Pumpe.
609823/02^2 ώ<οΟ
Im folgenden wird auf die Fig. 1 und 2 eingegangen, in denen eine Pumpe zur Druckforderung von Farbe dargestellt
ist, die zum Ziehen von Linien auf einer Straßenoberfläche benutzt wird. Die Pumpe umfaßt ein Gehäuse 6, zwei
Wellen 1 und 2, die im Gehäuse 6 montiert sind und von denen jede an einem Ende mit einem nicht dargestellten
Zahnrad versehen ist, das einen Bestandteil eines nicht dargestellten Getriebemechanismus bildet, wobei das Zahnrad
der Welle 1 mit dem Zahnrad der Welle 2 kämmt. Die Bezugszeichen 3 und 4 bezeichnen Rotoren, von denen jeder einen
Habenabschnitt 3a bzw. 4a aufweist. Ferner ist jeder der Rotoren mit einem oder mehreren vorspringenden Abschnitten
3b bzw. 4b versehen, die jeweils einstückig mit dem Rotor ausgebildet sind und über dessen Nabenabschnitt
3a bzw. 4a miteinander und jeweils einer der Wellen 1 und verbunden sind. Beide Rotoren 3 und 4 sind so konstruiert,
daß die vorspringenden Abschnitte 3b des Rotors 3 zwischen den vorspringenden Abschnitten 4b des Rotors 4 angeordnet
sind. Ferner sind zwei Stopfbuchsen 5 vorgesehen, von denen jede einen zylindrischen Abschnitt 5a und 5b aufweist.
Jede der Wellen ist über eine doppelte, mechanische Dichtung 7 aus einer extrem harten Legierung in einen
hohlen Abschnitt des Zylinderabschnitts 5a bzw. 5b eingepaßt.
Zwischen dem Innenumfang der vorspringenden Abschnitte 3b
bzw. 4b der Rotoren 3 bzw. 4, der den Außenumfang des jeweiligen Zylinderabschnitts 5a bzw. 5b der Stopfbüchsen
umgibt, besteht ein Zwischenraum bzw. Spielraum Cl. Ferner besteht ein Spielraum bzw. Zwischenraum C2 zwischen dem
Außenumfahg der vorspringenden Abschnitte 3b bzw. 4b des Rotors 3 bzw. 4 und einem entsprechenden Abschnitt der
Innenseite des Gehäuses 6. Die Pumpe ist so konstruiert.
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daß die Zwischenräume Cl und C2, die zwischen den Innsnumfängen
der vorspringenden Abschnitte 3b und 4b der Rotoren 3 und 4 und den Außenumfängen der Zylinderabschnitte
5a und 5b der Stopfbuchsen 5 sowie zwischen den Außenumfängen der vorspringenden Abschnitte 3b und 4b der
Rotoren 3 und 4 und den entsprechenden Abschnitten der Innenseite des Gehäuses 6 ausgebildet sind, eine Weite
haben, die gleich dem Durchmesser des größten Teilchens der in der Farbe enthaltenen Glasperlen und Gehäufe ist,
die beispielsweise aus Silika- und Kalksteinsand bestehen. Die Pumpe -weist ferner einen Einlaß 6a und einen Auslaß 6b
für Farbe auf. Der Einlaß und der Auslaß sind am Gehäuse in in Fig. 2 dargestellter Weise ausgebildet.
Bei der Pumpe sind einzelne Abschnitte, nämlich die entsprechenden
Abschnitte der Innenseite des Gehäuses, die Außenumfänge und die Innenumfänge der vorspringenden Abschnitte
3b und 4b sowie die Außenumfänge der Stopfbuchsen härter als die in der Farbe enthaltenen Glasperlen und
Gehäufe. Das Härten erfolgt durch Abschrecken, Belegen mit einer extrem harten Legierung oder Aufsprühen eines harten
Materials wie Molybdän. Beispielsweise werden die entsprechenden Abschnitte der Innenseite des Gehäuses der Pumpe, die
Außenumfänge und Innenumfänge der vorspringenden Abschnitte 3b und 4b der Rotoren 3 und 4 sowie die Außenumfänge
der zylindrischen Abschnitte 5a und 5b der Stopfbüchsen so gehärtet, daß sie eine Rockwellhärte 50 haben.
Ferner wird von einer nicht dargestellten, geeigneten Vorrichtung für eine in den Zeichnungen nicht dargestellte
Öldichtung mit einem Druck, der größer als der während des Betriebes von der Pumpe erzeugte Druck ist,
zwischen dem Innenumfang jeder der Stopfbuchsen 5 und dem
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Außenumfang der wärmebeständigen, mechanischen Dichtung
7 gesorgt, damit die Farbe mit den Glasperlen und Gehäufen nicht in den Spalt zwischen dem Außenumfang der jeweiligen
Welle und der wärmebeständigen, mechanischen Dichtung 7 eindringen kann.
Im Betrieb ist die erfindungsgemäße Pumpe zwischen einem Farbbehälter und der Farbsprühvorrichtung der Anlage
zum Ziehen von Linien auf der Straßenoberfläche angeordnet, wobei der Einlaß 6a der Pumpe über eine Leitung
mit dem Farbbehälter verbunden ist und der Auslaß 6b über ein geeignetes Mittel, beispielsweise eine Leitung,
mit der Farbsprühvorrichtung verbunden ist.
Die beiden Wellen werden von einem nicht dargestellten Motor über einen geeigneten Getriebemechanismus mit
gleicher Drehzahl in den durch Pfeile in Fig. 2 gezeigten Richtungen bedreht. Diese Drehung führt zu einer zwangsläufigen Druckförderung der Farbe mit den Glasperlen und
den Gehäufen durch die vorspringenden Abschnitte 3b und 4b der Rotoren 3 und 4 zum Auslaß 6b. Wenn ein Teil der
Gehäufe in der Farbe in die Zwischenräume Cl und C 2 zwischen der Innenseite des Gehäuses 6 und den Außenumfängen der
vorspringenden Abschnitte 3b und 4b der Rotoren 3 und 4 sowie zwischen den Innenumfängen der vorspringenden Abschnitte
3b und 4b der Rotoren 3 und 4 und den Zylinderabschnitten 5a und 5b der Stopfbuchsen 5 eindringt, fressen
sich die Glasperlen und Gehäufe, die Bestandteil der Farbe sind, nicht in die direkt in Berührung mit den Glasperlen
und -den Gehäufe stehenden Abschnitte der Pumpe' vielmehr
werden diese Glasperlen und Gehäufe von den vorspringenden Abschnitten 3b und 4b der Rotoren 3 und 4 aufgrund der
Zwischenräume Cl und C2 zwischen ihnen gleichmäßig und
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störungsfrei zum Auslaß 6b druckgsfordert. Ferner sind
bei der erfindungsgamäßen Pumpe die Abschnitte, die direkt in Berührung mit der Farbe stehen, härter als die
Glasperlen und die Gehäufe ausgeführt, die von der Farbe mit geführt werden. Die Pumpe ist so konstruiert, daß
dann, wenn die Farbe im Farbbehälter verbraucht ist, Farbe in den Farbbehälter nachgefüllt v/erden kann, während
das Aufsprühen der Farbe fortgesetzt wird, da auf die Farbe im Farbbehälter kein Druck ausgeübt zu werden braucht.
Ferner fördert die Pumpe die Farbe gleichmäßig und störungsfrei ohne jegliche Schwierigkeiten, so daß sie langlebig
ist.
Im Zusammenhang mit dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
wird angenommen, daß jeder der Rotoren zv/ei vorspringende Abschnitte hat. Die Anzahl der vorspringenden
Abschnitte der Rotoren kann jedoch je nach Bedarf geändert und angepaßt werden.
Patentansprüche:
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Claims (3)
- Patentansprüche 1. ) Pumpe für eine Anlage zum Farbaufbringen, gekennzeichnetdurch ein Gehäuse (6), zwei im Gehäuse montierte Wellen (1, 2), die sich mit bestimmter Drehzahl in einander entgegengesetzten Richtungen drehen können, zwei Rotoren (3, 4), von denen jeder einen Nabenabschnitt (3a, 4a) und einen oder mehrere vorspringende Abschnitte (3b, 4b) aufweist, die einstückig mit dem jeweiligen Rotor ausgebildet sind, wobei die Rotoren an jeweiligen Nabenabschnitten mit einem Ende der jeweiligen Welle verbunden sind, und zwei Stopfbüchsen (5), von denen jede einen zylindrischen Abschnitt (5b) aufweist, der zwischen einer der Wellen und den vorspringenden Abschnitten angeordnet ist und eine hitzebeständige, mechanische Dichtung (7) aufweist.
- 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6), die Rotoren (3, 4) und die Stopfbuchsen (5) so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie zwischen sich Zwischenräume (Cl, C2) bilden.
- 3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Gehäuses (6), die Außenumfänge und die Innenumfänge der vorspringenden Abschnitte (3b, 4b) der Rotoren (3, 4) und die Außen umfange jedes der zylindrischen Abschnitte (5b) der Stopfbuchsen (5) harte Oberflächen haben.609823/0262
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