DE254200C - - Google Patents
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- Publication number
- DE254200C DE254200C DENDAT254200D DE254200DA DE254200C DE 254200 C DE254200 C DE 254200C DE NDAT254200 D DENDAT254200 D DE NDAT254200D DE 254200D A DE254200D A DE 254200DA DE 254200 C DE254200 C DE 254200C
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- Germany
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- pin
- chuck
- wedge
- wedges
- angular
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- Active
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B7/00—Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
- F16B7/04—Clamping or clipping connections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Dowels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 254200 KLASSE 47«. GRUPPE
in BREMEN.
versehenen Gegenkörper eingetrieben wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Befestigung für Räder, Kurbeln o. dgl. auf
Achsen, insbesondere für Fahrräder und Kraftfahrzeuge.
Derartige Befestigungen werden bisher meist mittels eines oder mehrerer einseitiger Keile
bewirkt. Abgesehen davon, daß diese Befestigung kaum genau zentrisch zu bekommen
war, erwies sich ihre Lösung für Reparaturzwecke usw. nur schwierig durchführbar.
Um diesem Übelstande zu begegnen, hat man es bereits versucht, Fahrradpedale u. dgl.
auf den zugehörigen Achsen in der Weise zu befestigen, daß die mit einer verjüngten,
kantigen Ausnehmung versehene Pedalkurbel auf den entsprechend verjüngten, kantigen
Zapfen aufgeschoben und durch eine \'orgeschraubte Mutter gesichert würde.
Aber auch diese Befestigung zeigte sich als
ao nicht vollkommen.
Zunächst nämlich ist es kaum möglich, mittels der naturgemäß nur schwachen Befestigungsschraube
die Kurbel genügend fest auf die Achse aufzupressen. Infolgedessen trat rascher Verchleiß ein, und eine Reparatur
war fast überhaupt nicht ausführbar.
Eine genügend feste Verbindung läßt sich auf die eben erläuterte Weise nur dadurch
erzielen, daß man die Kurbel o. dgl. mittels einer kräftigen Presse auf den kantigen Zapfen
aufpreßt, so daß das Material des Zapfens durch den verwendeten hohen Druck gezwungen
wird, sich in die mehr oder minder ungenau passende Bohrung zu schmiegen. Dieses
Verfahren ist zwar zuverlässig, erfordert aber eine beim Laien so gut wie nie vorhandene
Presse und stellt eine kaum lösbare Verbindung zwischen Kurbel und Zapfen her.
Diese Übelstände bewirkten es, daß die an sich zweckmäßige Befestigung mittels verjungten,
kantigen Zapfens sich nicht auf dem Markte halten konnte.
Nach der Erfindung wird die letzterwähnte Art der Befestigung in der Weise vervollkommnet,
daß sie einen hohen Grad von praktischer Brauchbarkeit erlangt.
Dies wird dadurch erzielt, daß rings um die Achse mehrere untereinander in Gestalt
einer Achsenhülse zusammenhängende Keile vorgesehen sind, die ein leicht auswechselbares
Futter bilden, das zwischen den verjüngten Zapfen und die Bohrung des Gegenkörpers
eingesetzt und durch die vorgesetzte Befestigungsschraube in den zwischen Zapfen
und Bohrung vorhandenen Zwischenraum hineingetrieben wird.
Die Anordnung verjüngter, durch eine Schraubenmutter eingetriebener Klemmfutter
ist bei runden Zapfen bereits bekannt.
Demgegenüber tritt beim Erfindungsgegenstände
die Wirkung ein, daß das Keilfutter mit seinen Kanten durch die vorgesetzte Befestigungsmutter
mit relativ geringem Kraftauf wan de in die Kanten des dafür vorge-
sehenen Hohlraumes hineingepreßt wird. Diese Hineinpressung vollzieht sich hier weit leichter
als bei den oben behandelten Verbindungen, welche aus kantigem, verjüngtem Zapfen und
entsprechender Bohrung ohne Zwischenorgan bestehen. Während nämlich bei diesen zwecks
Ausfüllung von Hohlräumen zwischen Zapfen und Gegenkörper eine Deformation dieser beiden
starren Körper oder eines derselben erforderlich ist, was sehr große Kraft erfordert
und oft zum Platzen des Gegenkörpers führt, können beim Erfindungsgegenstande die erwähnten
beiden starren Körper vollkommen ihre Gestalt beibehalten, und das elastische, dünne und leicht nachgiebige Keilfutter schmiegt
sich schon unter geringem Druck in den kantigen Zwischenraum beider Körper hinein.
Die hierbei in den einzelnen Keilflächen senkrecht zur Längsachse des Keiles auftretenden
Querkräfte wirken besonders darauf hin, das Material in die Ecken hineinzuziehen, in
denen sich die Abnutzung in weitaus erster Linie vollzieht. Es findet also eine feste Anhaftung
des Keilfutters in den Ecken statt, und die Befestigungsmutter ist von achsialem
Schub in weitgehendem Maße entlastet.
Tritt Abnutzung ein, so kann das Keilfutter mit Leichtigkeit wieder so weit nachgetrieben
werden, daß es den entstandenen Zwischenraum in den Ecken wieder vollkommen ausfüllt,-
Hierin liegt wiederum ein weiterer erheblicher Vorteil gegenüber der oben besprochenen
bekannten Befestigung mittels kantigen, verjungten Zapfens und Bohrung allein, weil bei
dieser ein Ausgleich einer nur irgend nennenswerten Abnutzung kaum möglich ist, mithin
häufige Auswechselung nötig wird. Beim Erfindungsgegenstande dagegen ist die Abnutzung
sehr leicht ausgleichbar, und zwar mittels eines billigen und vom Fahrer leicht in der
Tasche bei sich zu führenden Hilfsteiles. Ist dessen Verstellbereich erschöpft, so braucht
nicht etwa die ganze Lagerung erneuert werden, sondern es genügt das Einsetzen eines
etwas stärkeren Keilfutters, um von neuem eine vollkommen sichere zentrische Verbindung
zu gewährleisten.
Wird das kantige Keilfutter, wie dies für ähnliche Futter bekannt ist, geschlitzt, um
ein leichteres Lösen der Verbindung infolge der eintretenden Federung zu gewährleisten,
so ist darauf zu achten, daß die Schlitze seitlich der Längskanten der Keile, also nicht in
diesen Längskanten liegen, weil ja gerade das an den Längskanten der Keile liegende Material
in die Ecken des zwischen Zapfen und Bohrung verbleibenden Zwischenraumes hineingepreßt
werden soll.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt.
Fig. ι zeigt ein mit der neuen Keilbefestigung versehenes Tretkurbellager eines Fahrrades
in Seitenansicht;
Fig. 2 ist das neue Futter in Vorderansicht, das ist in Richtung des Pfeiles C der
Fig. 3;
Fig. 3 zeigt die Keilhülse in Seitenansicht;
Fig. 4 veranschaulicht den Futterkörper in Oberansicht;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 2;
Fig^ 6 zeigt einen Querschnitt nach Linie
D-D der Fig. 2, und .
Fig. 7 zeigt den Futterkörper in Rückansicht, das ist in Richtung des Pfeiles B der Fig. 3.
Die zur Anwendung kommenden, zu einer Keilhülse vereinigten Keile sind als einseitige
Keile ausgebildet, wirken aber durch ihre Zusammenstellung wie ein einziger zweiseitiger
Keil.
Die Hülsenwand, welche die Einzelkeile zu einem Hülsenfutter miteinander verbindet,
kann zylindrisch oder kegelig sein. Dieses dem Zapfen und der Bohrung angepaßte Hülsenfutter wird in deren Zwischenraum eingesetzt
und durch Anziehen der auf den Gewindeansatz geschraubten Anzugsmutter vorgetrieben,
so daß sie sich in den für sie verfügbaren Zwischenraum zwischen Zapfen und Bohrung besonders in den Ecken innig einschmiegt
und eine feste zentrische Verbindung bewirkt.
Das Hülsenfutter ist mit Längsschlitzen versehen, welche die Elastizität der Hülse
vergrößern und eine Lösung der Verbindung nach Abschrauben der Mutter erleichtern.
Claims (2)
1. Befestigung für Räder, Kurbeln o. dgl. auf Achsen, insbesondere für Fahrräder
und Kraftfahrzeuge, mittels eines dem Zapfen angepaßten erweiterbaren kegeligen Hülsenfutters, das zwischen dem Zapfen
und dem mit einer entsprechenden verjüngten Ausnehmung versehenen Gegenkörper eingetrieben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Futter ebene Keilflächen mit ungeschlitzten Kanten vorgesehen
sind.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze
seitlich der Längskanten der Keile liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254200C true DE254200C (de) |
Family
ID=512411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254200D Active DE254200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3675956A (en) * | 1971-04-19 | 1972-07-11 | Dalton A Thomas | Connector between transmission actuating shaft and arm therefor |
-
0
- DE DENDAT254200D patent/DE254200C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3675956A (en) * | 1971-04-19 | 1972-07-11 | Dalton A Thomas | Connector between transmission actuating shaft and arm therefor |
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