DE254200C - - Google Patents

Info

Publication number
DE254200C
DE254200C DENDAT254200D DE254200DA DE254200C DE 254200 C DE254200 C DE 254200C DE NDAT254200 D DENDAT254200 D DE NDAT254200D DE 254200D A DE254200D A DE 254200DA DE 254200 C DE254200 C DE 254200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
chuck
wedge
wedges
angular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT254200D
Other languages
English (en)
Publication of DE254200C publication Critical patent/DE254200C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 254200 KLASSE 47«. GRUPPE
in BREMEN.
versehenen Gegenkörper eingetrieben wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Befestigung für Räder, Kurbeln o. dgl. auf Achsen, insbesondere für Fahrräder und Kraftfahrzeuge.
Derartige Befestigungen werden bisher meist mittels eines oder mehrerer einseitiger Keile bewirkt. Abgesehen davon, daß diese Befestigung kaum genau zentrisch zu bekommen war, erwies sich ihre Lösung für Reparaturzwecke usw. nur schwierig durchführbar.
Um diesem Übelstande zu begegnen, hat man es bereits versucht, Fahrradpedale u. dgl. auf den zugehörigen Achsen in der Weise zu befestigen, daß die mit einer verjüngten, kantigen Ausnehmung versehene Pedalkurbel auf den entsprechend verjüngten, kantigen Zapfen aufgeschoben und durch eine \'orgeschraubte Mutter gesichert würde.
Aber auch diese Befestigung zeigte sich als
ao nicht vollkommen.
Zunächst nämlich ist es kaum möglich, mittels der naturgemäß nur schwachen Befestigungsschraube die Kurbel genügend fest auf die Achse aufzupressen. Infolgedessen trat rascher Verchleiß ein, und eine Reparatur war fast überhaupt nicht ausführbar.
Eine genügend feste Verbindung läßt sich auf die eben erläuterte Weise nur dadurch erzielen, daß man die Kurbel o. dgl. mittels einer kräftigen Presse auf den kantigen Zapfen aufpreßt, so daß das Material des Zapfens durch den verwendeten hohen Druck gezwungen wird, sich in die mehr oder minder ungenau passende Bohrung zu schmiegen. Dieses Verfahren ist zwar zuverlässig, erfordert aber eine beim Laien so gut wie nie vorhandene Presse und stellt eine kaum lösbare Verbindung zwischen Kurbel und Zapfen her.
Diese Übelstände bewirkten es, daß die an sich zweckmäßige Befestigung mittels verjungten, kantigen Zapfens sich nicht auf dem Markte halten konnte.
Nach der Erfindung wird die letzterwähnte Art der Befestigung in der Weise vervollkommnet, daß sie einen hohen Grad von praktischer Brauchbarkeit erlangt.
Dies wird dadurch erzielt, daß rings um die Achse mehrere untereinander in Gestalt einer Achsenhülse zusammenhängende Keile vorgesehen sind, die ein leicht auswechselbares Futter bilden, das zwischen den verjüngten Zapfen und die Bohrung des Gegenkörpers eingesetzt und durch die vorgesetzte Befestigungsschraube in den zwischen Zapfen und Bohrung vorhandenen Zwischenraum hineingetrieben wird.
Die Anordnung verjüngter, durch eine Schraubenmutter eingetriebener Klemmfutter ist bei runden Zapfen bereits bekannt.
Demgegenüber tritt beim Erfindungsgegenstände die Wirkung ein, daß das Keilfutter mit seinen Kanten durch die vorgesetzte Befestigungsmutter mit relativ geringem Kraftauf wan de in die Kanten des dafür vorge-
sehenen Hohlraumes hineingepreßt wird. Diese Hineinpressung vollzieht sich hier weit leichter als bei den oben behandelten Verbindungen, welche aus kantigem, verjüngtem Zapfen und entsprechender Bohrung ohne Zwischenorgan bestehen. Während nämlich bei diesen zwecks Ausfüllung von Hohlräumen zwischen Zapfen und Gegenkörper eine Deformation dieser beiden starren Körper oder eines derselben erforderlich ist, was sehr große Kraft erfordert und oft zum Platzen des Gegenkörpers führt, können beim Erfindungsgegenstande die erwähnten beiden starren Körper vollkommen ihre Gestalt beibehalten, und das elastische, dünne und leicht nachgiebige Keilfutter schmiegt sich schon unter geringem Druck in den kantigen Zwischenraum beider Körper hinein. Die hierbei in den einzelnen Keilflächen senkrecht zur Längsachse des Keiles auftretenden Querkräfte wirken besonders darauf hin, das Material in die Ecken hineinzuziehen, in denen sich die Abnutzung in weitaus erster Linie vollzieht. Es findet also eine feste Anhaftung des Keilfutters in den Ecken statt, und die Befestigungsmutter ist von achsialem Schub in weitgehendem Maße entlastet.
Tritt Abnutzung ein, so kann das Keilfutter mit Leichtigkeit wieder so weit nachgetrieben werden, daß es den entstandenen Zwischenraum in den Ecken wieder vollkommen ausfüllt,-
Hierin liegt wiederum ein weiterer erheblicher Vorteil gegenüber der oben besprochenen bekannten Befestigung mittels kantigen, verjungten Zapfens und Bohrung allein, weil bei dieser ein Ausgleich einer nur irgend nennenswerten Abnutzung kaum möglich ist, mithin häufige Auswechselung nötig wird. Beim Erfindungsgegenstande dagegen ist die Abnutzung sehr leicht ausgleichbar, und zwar mittels eines billigen und vom Fahrer leicht in der Tasche bei sich zu führenden Hilfsteiles. Ist dessen Verstellbereich erschöpft, so braucht nicht etwa die ganze Lagerung erneuert werden, sondern es genügt das Einsetzen eines etwas stärkeren Keilfutters, um von neuem eine vollkommen sichere zentrische Verbindung zu gewährleisten.
Wird das kantige Keilfutter, wie dies für ähnliche Futter bekannt ist, geschlitzt, um ein leichteres Lösen der Verbindung infolge der eintretenden Federung zu gewährleisten, so ist darauf zu achten, daß die Schlitze seitlich der Längskanten der Keile, also nicht in diesen Längskanten liegen, weil ja gerade das an den Längskanten der Keile liegende Material in die Ecken des zwischen Zapfen und Bohrung verbleibenden Zwischenraumes hineingepreßt werden soll.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt ein mit der neuen Keilbefestigung versehenes Tretkurbellager eines Fahrrades in Seitenansicht;
Fig. 2 ist das neue Futter in Vorderansicht, das ist in Richtung des Pfeiles C der Fig. 3;
Fig. 3 zeigt die Keilhülse in Seitenansicht;
Fig. 4 veranschaulicht den Futterkörper in Oberansicht;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 2;
Fig^ 6 zeigt einen Querschnitt nach Linie D-D der Fig. 2, und .
Fig. 7 zeigt den Futterkörper in Rückansicht, das ist in Richtung des Pfeiles B der Fig. 3.
Die zur Anwendung kommenden, zu einer Keilhülse vereinigten Keile sind als einseitige Keile ausgebildet, wirken aber durch ihre Zusammenstellung wie ein einziger zweiseitiger Keil.
Die Hülsenwand, welche die Einzelkeile zu einem Hülsenfutter miteinander verbindet, kann zylindrisch oder kegelig sein. Dieses dem Zapfen und der Bohrung angepaßte Hülsenfutter wird in deren Zwischenraum eingesetzt und durch Anziehen der auf den Gewindeansatz geschraubten Anzugsmutter vorgetrieben, so daß sie sich in den für sie verfügbaren Zwischenraum zwischen Zapfen und Bohrung besonders in den Ecken innig einschmiegt und eine feste zentrische Verbindung bewirkt.
Das Hülsenfutter ist mit Längsschlitzen versehen, welche die Elastizität der Hülse vergrößern und eine Lösung der Verbindung nach Abschrauben der Mutter erleichtern.

Claims (2)

Pate nt-An Sprüche:
1. Befestigung für Räder, Kurbeln o. dgl. auf Achsen, insbesondere für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, mittels eines dem Zapfen angepaßten erweiterbaren kegeligen Hülsenfutters, das zwischen dem Zapfen und dem mit einer entsprechenden verjüngten Ausnehmung versehenen Gegenkörper eingetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Futter ebene Keilflächen mit ungeschlitzten Kanten vorgesehen sind.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze seitlich der Längskanten der Keile liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT254200D Active DE254200C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE254200C true DE254200C (de)

Family

ID=512411

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT254200D Active DE254200C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE254200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3675956A (en) * 1971-04-19 1972-07-11 Dalton A Thomas Connector between transmission actuating shaft and arm therefor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3675956A (en) * 1971-04-19 1972-07-11 Dalton A Thomas Connector between transmission actuating shaft and arm therefor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3000208C2 (de) Mutternartiges Befestigungselement für eine Steckverbindung
DE4100709A1 (de) Blindnietmutter mit zugdorn
DE2229136C2 (de) Schneidwerkzeug
DE1249058B (de)
DE1627128C2 (de) Einsatzbefestigung an einem Stirnfräser
DE3601387A1 (de) Befestigungseinrichtung zum anbringen eines fahrradgepaecktraegers
DE254200C (de)
DE2442759A1 (de) Verbindungselement fuer bleche
DE102009048186B4 (de) Vorrichtung zur Montage eines Lenkerelements sowie Verfahren zur Montage eines Lenkerelements
DE349223C (de) Schraubensicherung
DE1040382B (de) Koenigszapfen an Sattelfahrzeugen
DE2918810C2 (de) Spannkopf für eine Spannschelle
DE1063103B (de) Fuss fuer Grubenstempel
DE3611245A1 (de) Blechverbindung mit einem verbindungselement mit schaft und kopf
DE3401188A1 (de) Schluesselverlaengerung fuer maul- und ringschluessel unterschiedlicher groesse
DE1948125C (de) Halterung fur ein Schraubelement
DE940273C (de) Schutzblechstrebe
DE1004502B (de) Kurbelbefestigung, insbesondere fuer Tretkurbeln an Fahrraedern
DE395189C (de) Wiederherstellung abgenutzter Schienenklemmplatten mit Knaggen
DE674845C (de) Vorrichtung zum Zusammenheften miteinander beispielsweise durch Nietung zu verbindender, vorgelochter, plattenfoermiger Teile
DE407871C (de) Verfahren zum Befestigen eines Druckbleches auf einem Formzylinder und Formzylinder zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE1900582A1 (de) Befestigungseinrichtungen fuer Stossfaengerhoerner
DE816352C (de) Befestigungseinrichtung fuer Scheinwerfer, insbesondere an Kraftfahrzeugen
DE2445463C2 (de) Vorrichtung zum drehfesten verbinden eines gewindeteils mit einem drehwerkzeug
DE615061C (de) Lagerbuchse fuer Federgehaenge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge