DE2540887B2 - Böschungssicherung - Google Patents
BöschungssicherungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/20—Securing of slopes or inclines
- E02D17/202—Securing of slopes or inclines with flexible securing means
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
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- E02D17/20—Securing of slopes or inclines
- E02D17/207—Securing of slopes or inclines with means incorporating sheet piles or piles
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- Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Böschungssicherung mit in Längsrichtung parallel zueinander verlaufenden
Einzelbändern, die durch dazu querverlaufende Streifen verbunden sind.
Eine Böschungssicherung dieser Art ist durch das DE-GM 19 28 978 bekannt. Die längsverlaufenden
Einzelbänder sind dort durch einzelne, im Abstand zueinander querliegende Streifen verbunden, bspw. im
Wege der Schweißung oder Klebung. Dieses Gitterwerk ist in Bezug auf die Herstellung des vorgefertigten
Materials, in Bezug auf die Verlegung am Hang und auch in Bezug auf die lange Gebrauchsstabilität
ungünstig. Die Streifen müssen einzeln positioniert und aufgebracht werden. Sie müssen ferner relativ breit sein,
um eine genügend große Verbindungsauflagefläche zu gewährleisten. Breite Streifen sind aber für die
Verlegung ungünstiger. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, daß man bei der Verlegung gerade mit einem
quergerichteten Streifen vor einem Pfosten zu liegen kommt, ist größer, da die Pfosten im Hang schon jeweils
an bestimmten Stellen eingerammt sind. Durch partielle Überbelaslung durch das Auffüllgtit können sich die
isoliert befestigten Sireifen lösen. Da let/.tcrc alle auf
einer Seite der Einzcl-Bandschar angeordnet sind und falls dabei die querliegenden Streifen noch talwärts
liegen, ist dieser Nachteil sogar gravierend. Da ferner die längsverlaufenden Ein/clbänder abwechselnd über
den Pfahl geflochten werden geht die unmittelbare Abstützung der Böschungssicherung durch den Pfosten
gut zur Hälfte verloren. Auch dies beeinträchtigt die
Gebrauchsstabilität.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine galtungsgemäße Böschungssicherung so auszubilden,
daß bei rationeller Herstellung ohne zusätzliches Bauteil eine vereinfachte Verlegung und größere
Gebrauchssiabilität erzielt ist.
Gelöst ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die quervcrlaufenden Streifen den
Einzelbändern in durchgehender wendeiförmiger Wicklung — jeweils um die äußere Randkantc der äußeren
Einzelbänder auf die andere Seite umtretend zugeordnet sind.
Dies vereinfacht die Herstellung, weil unter kontinuierlichem Abzug der quervcrlaufenden Streifen von der
Rolle gearbeitet werden kann, welche Rolle die insgesamt parallelliegcnd zugeführten Einzelbändcr
fortschreitend umkreist. Es reicht, wie gefunden wurde, eine normale Klebung aus. Trol/ relativ schmaler
Streifen sind die Klebeflächen größer, und zwar wegen des spitzwinkligen Verlaufes zwischen Einzelband und
Streifen. Die Querflexibilität ist dadurch in Relation zur Stabilität der gesamten Böschungssicherung ebenfalls
größer. Das bedeutet eine leichtere Anpassung an etwaige Bodenwellen. Die Stabilität ist insgesamt auch
größer, weil der querverlaufende Streifen die gesamte, aus den Einzelbändern gebildete Struktur bandagenförmig
umfaßt; die Zugstabilität des Streifens wird in die Lösnng des Stabilitätsproblems mit einbezogen, was
beim Stand der Technik nicht der Fall ist, weil dort nur die Schweiß- oder Klebeflächen zwischen Querstreifen
und Einzelbändern die Stabilität vermitteln. Die Verlegungsform ist narrensicherer. Beide Seiten der
Bandschar sind stabilitätsmäßig gleichberechtigt. Es ist also gleichgültig, welche Seite dem Hang und welche
Seite dem Tal zugeordnet wird. Auch wenn man nicht die Verlegungsform gemäß F i g. 2 der Anmeldung,
sondern diejenige des wechselweisen Überfädelns wählt, ist die Verlegung der Böschungssicherung
einfacher und führt narrensicherer zur stabilsten Verlegungsform: Übergespreizt werden muß wegen der
hängenden Anordnung natürlich das oberste Einzelband: dem Verleger ist es dabei aber dann praktisch
unmöglich, auch noch das untere oder vorletzte Einzelband von unten über den Pfosten zu hängen, so
daß dieses nicht vom Pfosten gestützt wäre. Daran hindert ihn der untenliegende V-Schenkel des Wendelganges.
Die Erfahrungen haben gezeigt, daß bei einer solchen Verlegung und bei normaler Selbstklebeverbindung
zwischen den Streifen und Einzelbändern auch oft die überraschende Lösung gewählt wird, daß der
Verleger im Bereich der oberen V-Spitze die Klebestelle zum obersten Einzelband lösen kann, wenn
unglücklicherweise gerade an dieser Stelle ein schon eingerammter Pfosten steht und ein Überhängen auf der
einen Seite wegen zu hoher Spannung nicht möglich ist und auf der anderen Seite zu einem zu lockeren
Durchhang führen könnte. Da es sich um einen durchlaufenden Streifen handelt, beeinträchtigt diese
gelöste Klebestelle die Gesanitfestigkcit jedoch so gut
wie nicht. Auch besteht die Möglichkeit, daß man die Schrägstellung des Klebestreifens ausnutzt, um bspw.
eine etwas größere Spannung beim Verlegen herbeizuführen, el. h. man hängt nicht das oberste Einzelband
über den Pfosten, sondern das zweite Einzelband von oben.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbcispiclcs
näher erläutert. Es zeig;
F i g. I eine Draufsicht einer teilweise dargestellten
Böschungssicherung mit bereits abschnittweise aufgefülltem Erdreich,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung der als
gewickeltes Gitterband gestalteten Böschungssicherung im Bereich eines der von den Pflöcken gebildeten
Knotenpunkte und
F i g. 3 einen Pflock in Einzeldarstellung.
Die Böschiingssicherung besteht aus einer Anzahl
von parallel zueinander verlaufenden, jeweils zwischen sich einen Durchlaßspalt 5 freilassenden Einzclbändcrn
2.
Um zu verhindern, daß die von in den Boden eingetriebenen Pflöcken 1 gehaltenen Einzelbänder 2
sich bei Belastung durch anliegendes Erdreich 11 unter Vergrößerung des Durchlaßspaltes 5 auseinanderspreizen,
erhalten die F.inzelbänder 2 eine fixierte Dislanzicrung.
Diese wird zweckmäßig im Wege der Vorfertigung durch einen endlosen, qucrverlaufendcn Streifen 20
erreicht, welcher mit seiner die gewünschte Fixierung bringenden Klebeseitc den Kinzelbändern 2 zugekehrt,
wendelförmig um letztere gewickelt wird. Die Klebe-
Verbindungsstellen können durch dichte oder weitere Wicklung dem Anwendungsfall entsprechend enger
oder weiter liegen. Die im Bereich des Durchlaßspaltes 5 freiliegenden Abschnitte 21 des Streifers 20 werden
durch eine Beflockung inaktiviert, wobei für die Büflockung beispielsweise Grassamen verwendet werden
kann; durch die entsprechende Inaktivierung läßt sich die Bandschar zu einer Vorratsrolle wickeln und
behinderungsfrei wieder abwickeln.
Obwohl im allgemeinen der Vorfertigung der ιυ
Vorrang gegeben wird, besteht jedoch andererseits auch die Möglichkeit, die die Stützstränge bildende
Bandschar durch zick-zack-förmiges Spannen eines endlosen Einzelbandes 2 vom Boden her aufzubauen
und diese Einzelbänder 2 dann anschließend an Ort und Stelle in der erläuterten Weise durch den querverlaufenden
Streifen 20 unter Erzielung des Gilterwerks zu verbinden.
Ansonsten können längsgeschlitze, zwei Schenkel // aufweisende Pflöcke i zur Anwendung kommen, deren
Schlitz 5 nach Einlegen der Bandschar durch eine Manschette 23 geschlossen wird. Das in sich abgeschlossene
Parallelogrammfelder 3 bildende, durch Zick-Zack-Führung erreichbare Muster ergibt sich aus Fig. I.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Böschungssicherung mit in Längsrichtung parallel zueinander verlaufenden Einzelbändern, die durch dazu querverlaufende Streifen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufenden Streifen (20) den Einzelbändern (2) in durchgehender wendelförmiger Wicklung — jeweils um die äußere Randkante der äußeren Einzelbänder (2) auf die andere Seite umtretend — zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752540887 DE2540887C3 (de) | 1975-09-13 | 1975-09-13 | Böschungssicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752540887 DE2540887C3 (de) | 1975-09-13 | 1975-09-13 | Böschungssicherung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2540887A1 DE2540887A1 (de) | 1977-03-24 |
| DE2540887B2 true DE2540887B2 (de) | 1980-03-06 |
| DE2540887C3 DE2540887C3 (de) | 1980-10-16 |
Family
ID=5956395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752540887 Expired DE2540887C3 (de) | 1975-09-13 | 1975-09-13 | Böschungssicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2540887C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8422934U1 (de) * | 1984-08-01 | 1984-10-31 | DE-KO-WE Schürholz Teppichfabrik GmbH, 4270 Dorsten | Stuetzband zur befestigung von boeschungen |
-
1975
- 1975-09-13 DE DE19752540887 patent/DE2540887C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2540887C3 (de) | 1980-10-16 |
| DE2540887A1 (de) | 1977-03-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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