DE253993C - - Google Patents

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DE253993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P1/00Safety devices independent of the control and operation of any machine
    • F16P1/005Guards for rolls in calendering or other roll machines, e.g. nip guards, finger guards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253993 KLASSE 47«. GRUPPE
Richtung drehenden Walzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1912 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Schutzverdeckung des Spaltes zwischen zwei parallelen, sich in entgegengesetzter Richtung drehenden Walzen, die sich dadurch kennzeichnet, daß sie bei Stillstand der Walzen selbsttätig sich von dem Spalt entfernt, so daß dieser freigelegt wird, um z. B. das Einschieben der auf eine Walze aufzuwickelnden Streifen in den Spalt zwischen
ίο beiden Walzen zu ermöglichen.
Bisher bestanden diese Schutzvorrichtungen darin, daß an den Lagerständern der Walzen eine Leiste befestigt war, die den Spalt einfach verdeckte. Derartige Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß sie zwecks Freilegung des Spaltes erst besonders entfernt werden mußten. Sie erfüllten also ihren Zweck nur mangelhaft, denn es ist bekannt, daß die Arbeiter sehr leicht geneigt sind, derartige Vorrichtungen ganz fortzulassen, wenn sie sie häufiger von Hand aufsetzen und abnehmen müssen.
Durch den Gegenstand der Erfindung wird nun dieser Nachteil beseitigt, denn die neue Schutzvorrichtung arbeitet völlig selbsttätig. Der Arbeiter braucht für ihre Bedienung keinen Handgriff zu tun.. Er wird sie also nicht aus Bequemlichkeit entfernen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise an einer Maschine zum Aufwickeln von Papierbahnen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die
sich drehenden Walzen, während Fig. 2 den gleichen Schnitt bei Stillstand der Walzen veranschaulicht; Fig. 3 stellt eine Seitenansicht dar und Fig. 4 einen teilweisen Schnitt durch das Schutzleistenlager.
Infolge Drehung der beiden Walzen a in gleicher Richtung wird die Papierwalze b in Umdrehungen versetzt, so daß die Papierbahn d aufgewickelt wird. Die Papierbahn läuft um die Druckwalze f, die frei drehbar ist, so daß sie in entgegengesetzter Richtung wie die Papierwalze in Umdrehungen versetzt wird. Der Spalt zwischen den Walzen b und f muß nun verdeckt werden, damit die Arbeiter mit ihren Händen nicht zwischen sie geraten können, wenn sie über die Papierbahn streichen. Als Schutz dient nun die Leiste g, die mindestens die gleiche Länge wie die Druckwalze hat. Sie ist mittels der Arme h mit beiden Enden an den Lagerringen i befestigt, die auf den Zapfen der Walze f drehbar angeordnet sind. An diesen Ringen sitzen die Stangen k, auf denen die Gewichte / verschiebbar, aber mittels Druckschrauben auch feststellbar angeordnet sind. Die Stangen mit den Gewichten sind nun so angebracht, daß sie bei Stillstand der Maschine durch ihre Schwere die Ringe derart drehen, daß die Leiste von dem Spalt abgehoben wird, so daß sie die Stellung nach Fig. 2 einnimmt. Wird nun aber die Maschine in Bewegung gesetzt, so daß sich die Walzen in den Pfeilrichtungen drehen, so bewirkt die Reibung zwischen den Lagerringen i und den Zapfen der Walze f, daß die Ringe bei der Drehung mitgenommen werden. Sie werden demnach die Stellung nach Fig. 1 einnehmen, indem sie mit den Stangen k sich gegen die Anschläge m legen;

Claims (2)

in dieser Schlitzstellung bleiben sie so lange, wie die Maschine, d. h. die Walzen b und f in Bewegung sind. In dieser Lage verdeckt nun die Leiste g den Spalt zwischen beiden Walzen, indem nur ein ganz geringer Zwischenraum zwischen ihr und der Walze b verbleibt. Dieser Zwischenraum kann durch Verstellen des Anschlages m beliebig eingestellt werden. Hört die Bewegung der Walzen auf, ίο so bewirken die Gewichte I eine Rückdrehung der Ringe i, so daß die Leiste von dem Spalt selbsttätig entfernt wird. Um die Reibung zwischen den Lagerringen i und den Zapfen f einstellen zu können, sind in den Ringen noch zweckmäßig die Backen η angeordnet, die mittels der Druckschrauben 0 mit beliebigem Druck gegen die Zapfen gepreßt werden können. Pate ν t-An Spruch E:
1. Schutzvorrichtung für den Spalt zwischen zwei parallelen und sich in entgegengesetzter Richtung drehenden Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzleiste an der einen Walze derart um diese drehbar gelagert ist, daß sie während der Bewegung der Walzen infolge der Lagerreibung vor den Spalt bewegt wird, entgegen der Wirkung von Gewichten, die sie bei Stillstand der Walzen zur Freilegung des Spaltes zurückdrehen.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzleistenlager mittels beweglicher Preßstücke zur Regelung der Lagerreibung nachstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163111B (de) * 1960-01-20 1964-02-13 Radebeuler Maschinenfabrik Veb Schutzvorrichtung an Tragwalzen-Aufwickeleinrichtungen mit Vorrollwalze
US6153804A (en) * 1996-04-04 2000-11-28 Basf Aktiengesellschaft Production of cyclopentane and/or cyclopentene from partially hydrogenated pyrolysis gasoline

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163111B (de) * 1960-01-20 1964-02-13 Radebeuler Maschinenfabrik Veb Schutzvorrichtung an Tragwalzen-Aufwickeleinrichtungen mit Vorrollwalze
US6153804A (en) * 1996-04-04 2000-11-28 Basf Aktiengesellschaft Production of cyclopentane and/or cyclopentene from partially hydrogenated pyrolysis gasoline

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