DE2539675C2 - Elektrisches Verbinungselement und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Elektrisches Verbinungselement und Verfahren zu seiner Herstellung

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Description

a) querverlaufende Öffnungen in ein langgestrecktes Streifenelement von dessen erster zur zweiten, der ersten gegenüberliegenden flachen Oberfläche eingebracht werden,
b) ein Ende des zwischen aufeinanderfolgenden querliegenden Grenzlinien aufeinanderfolgender Öffnungen stehenden Teils des Streifenelementes von dessen erster Oberfläche aus auswärts versetzt wird,
c) vom Streifenelement Stücke entsprechender Länge abgetrennt werden,
d) ein Streifen dann zu einem Zylinder geformt wird, bei dem die Enden des stehengebliebenen Streifenteils sich einwärts erstrecken,
e) in das Innere des Zylinders darauf eine zylindrische Honahle mit einem Durchmesser eingeführt wird, der größer als der Durchmes-
ser der Hüllkurve der äußersten Kanten der Endteile und gleich dem Durchmesser des komplementären Kontaktelementes ist, und daß schließlich
die Honahle gedreht wird, wodurch ein Teil von jedem Ende an der äußersten Stelle jedes der Enden zwecks Bildung einer gekrümmten Fläche abgenommen und die an der äußersten Stelle jedes Endteils ausgesparten Finger derart gestaltet werden, daß bei federndem Eingriff der Endteile mit dem elektrischen Kontaktelement die Kontaktendfläche sich jeweils von einer ersten Konfiguration in eine von letzterer unterschiedlichen, zweiten Konfiguration verändern, wobei die Endkontaktfläehen der Endteile in der zweiten Konfiguration komplementär zur Oberfläche des elektrischen Kontaktelementes sind.
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Verbindungselement bestehend aus einem Steckerteil und einem Buchsenteil mit einem in eine Ausnehmung eingesetzten, streifenförmigen Lamellenteil mit einer Vielzahl Finger, die sich quer über die Breite des Streifens erstrecken, aus dessen Ebene hervorragen und zwischen einer normalen Stellung und einer durchgebogenen Stellung elastisch biegbar sind.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung dieses elektrischen Verbindungselementes. Bei einem bekannten derartigen elektrischen Verbindungselement (US-PS 22 17 433) weist der streifenför-
mige Lamellenteil eine Vielzahl in Längsrichtung auf Abstand liegende Öffnungen auf, wobei das sich längs und quer zwischen diesen Öffnungen erstreckende Material gegenüber dem Streifen aufgebogen bzw. verdreht ist, um die aus der Ebene des Streifens hervorragenden Finger zu bilden, deren entgegengesetzte Enden von den entsprechenden gegenüberliegenden Oberflächen des Streifens auf Abstand liegen. Nach Formen des Streifens zu einem Zylinder ist in diesen der Steckerteil einsetzbar, dessen Durchmesser größer als der der Hüllkurve der radial einwärts vorstehenden Teile der Finger ist, die sich folglich beim Einsetzen des Steckerteils biegen und an diesen mit einem Druck anlegen, der zur Herstellung eines elektrischen Kontaktes ausreicht. Die sich radial auswärts vom Streifen
so erstreckenden Teile der Finger legen sich an die Wand des Buchsenteils an, in dessen Ausnehmung der Zylinder eingesetzt ist, wodurch ein elektrischer Strompfad zwischen dem Steckerteil und dem Buchsenteil für Ströme verhältnismäßig hoher Stärke gebildet wird.
Die Leistungsanforderungen an derartige elektrische Verbindungselemente sind hoch, was eine sorgfältige Kontrolle der Fertigungstoleranzen z. B. zwischen dem Durchmesser des Steckerteils und dem Innendurchmesser des Streifenelementes bedingt, die die Herstellungskosten unmittelbar beeinflußt. Weiterhin hängt der Widerstand des elektrischen Verbindungselementes gegen den Durchgang des elektrischen Stroms in hohem Maß von der Kontaktfläche z. B. zwischen den Fingern sowie dem Steckerteil und dem Buchsenteil ab, wobei die Anlage der radial einwärts gelegenen äußersten Teile der Finger am Steclcerteil den wesentlichsten Einfluß hat, da diese beiden Elemente während des Einsatzes des elektrischen Verbindungselementes
wiederholt getrennt werden. Bei einem zuverlässigen elektrischen Verbindungselement darf der Kontaktstreifen von dem Buchsenteil nicht leicht entfernbar sein, was wiederum genaue Fertigungstoleranzen bezüglich der den Kontaktstreifen aufnehmenden Ausnehmung des Buchsenteils bedingt
Bei dem bekannten elektrischen Verbindungselement werden die Leistungsanforderungen insofern nicht immer erfüllt als der Flächeneingriff der trennbaren Kontaktflächen für bestimmte Anwendungsfälle, in denen ein besonders niedriger elektrischer Widerstand erforderlich ist zu hoch ist Auch sind hier zu enge, die Herstellungskosten erhöhende Fertigungstoleranzen nötig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Verbindungselement gemäß der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, daß eine den Leistungsanforderungen gerechter werdende Gestallung der Kontaktflächen der Finger gewährleistet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß jeder Finger eine konkav gekrümmte Kontaktendfläche aufweist, die sich im wesentlichen quer über die gesamte Breite des Fingers erstreckt und mit dem Steckerteil in Eingriff bringbar ist und daß die Kontaktendfläche in der normalen Stellung eine zweite Krümmung aufweist, die komplementär zur Oberflächenkrümmung des Steckerteils ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des elektrischen Verbindungselementes zeichnet sich durch die Maßnahmen aus, daß
a) querverlaufende Öffnungen in ein langgestrecktes Streifenelement von dessen erster zur zweiten, der ersten gegenüberliegenden flachen Oberfläche eingebracht werden,
b) ein Ende des zwischen aufeinanderfolgenden querliegenden Grenzlinien aufeinanderfolgender Offnungen stehenden Teils des Streifenelementes von dessen erster Oberfläche aus auswärts versetzt wird,
c) vom Streifenelement Stücke entsprechender Länge abgetrennt werden,
d) ein Streifen dann zu einem Zylinder geformt wird, bei dem die Enden des stehengebliebenen Streifenteils sich einwärts erstrecken,
e) in das Innere des Zylinders darauf eine zylindrische Honahle mit einem Durchmesser eingeführt wird, der größer als der Durchmesser der Hüllkurve der äußersten Kanten der Endteile und gleich dem Durchmesser des komplementären Kontaktelementes ist, und daß schließlich
f) die Honahle gedreht wird, wodurch ein Teil von jedem Ende an der äußersten Stelle jedes der Enden zwecks Bildung einer gekrümmten Fläche abgenommen und die an der äußersten Stelle jedes Endteils ausgesparten Finger derart gestaltet werden, daß bei federndem Eingriff der Endteile mit dem elektrischen Kontaktelement die Kontaktendfläche sich jeweils von einer ersten Konfiguration in eine von letzterer unterschiedlichen, zweiten Konfiguration verändern, wobei die Endkontaktflächen der Endteile in der zweiten Konfiguration komplementär zur Oberfläche des elektrischen Kontaktelemenies sind.
Es hat sich herausgestellt, daß die federnde Anlage der Finger des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes an dem Steckerteil einen ausgezeichneten elektrischen Kontakt für einen größeren Bereich der Durchmesser des Steckeneils als beim Stand der Technik ermöglicht Die Fertigungstoleranzen zwischen der Hüllkurve der äußersten Punkte der einwärts gerichteten Teile der Finger und dem Steckerteil brauchen foiglich nicht so eng zu sein.
Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes werden nun anhand der Zeichnung beschrieben. In letzteren ist t* F i g. 1 eine Draufsicht eines streifenförmigen Lamellenteils vor Ausbildung einer Vielzahl von Fingern,
F i g. 2 ein Seitenriß des streifenförmigen Lamelleuteils gemäß Fig. 1 nach Ausbildung der Vielzahl von Fingern,
Fig.3 ein teilgeschnittener und teilweise aufgebrochener Seitenriß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes, bestehend aus einem Steckerteil und einem Buchsenteil, der in einer Ausnehmung den streifenförmigen Lamellenteil gemäß F i g. 2 aufweist
F ig. 4a ein Schnitt auf der Ebene IV-IV der F i g. 3, Fig.4b ein Schnitt einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes,
F i g. 5 eine vergrößerte teilgeschnittene Ansicht des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes, die den Eingriff der Teile der Finger mit dem Steckerteil bzw. dem Buchsenteil deutlicher zeigt,
F i g. 6a und 6b die Gestalt der Kontaktendfläche der Finger nach F i g. 5 in durchgebogener bzw. in normaler Stellung der Finger,
F i g. 7 ein vergrößerter Teilseitenriß einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes und
Fig.8 eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform des streifenförmigen Lamellenteils nach F i g. 1.
Wie aus F i g. 1 und F i g. 2 hervorgeht, weist ein aus elektrisch leitendem Material gefertigtes streifenförmiges Lamellenteil 10 eine Reihe in Längsrichtung auf Abstand liegende, sich in Querrichtung erstreckende Öffnungen 12, 14 auf, die zwischen sich gegenüberliegenden Oberflächen 10a, 10b des Lamellenteils 10 verlaufen. Wie in F i g. 1 an dem links außen gelegenen Öffnungspaar zu sehen ist, ist zwischen den Öffnungen 12 und 14 ein durchgehender, sich längs und quer erstreckender Finger 16 gebildet, der von der jeweils unmittelbar angrenzenden Querkante 12a, 14a der Öffnung 12 bzw. 14 begrenzt ist. Der Finger 16 ragt winklig aus der Ebene des Streifens 10 hervor, indem er um eine querverlaufende Achse 18 aufgebogen ist, die in Längsrichtung näher an einer der Querkanten 12a oder 14a liegt als an der anderen. In F i g. 1 liegt die Achse 18 in Längsrichtung näher an der Querkante 12a als an der Querkante 14a, so daß ein Teil 16a des Fingers 16 unter einem spitzen Winkel θ zur Oberfläche 10a des Streifens 10 und ein anderer Teil 16b des Fingers 16 unter einem spitzen Winkel θ relativ zur Oberfläche 10b des Streifens 10 verläuft, wobei der Teil 16a länger als der Teil 16b ist. Beim Verdrehen des Fingers 16 wird dieser zu einem Kontaktfinger.
Der Streifen 10 wird dann zu einem Zylinder 20 geformt, wobei die Teile 16a und 16b der Finger 16 sich von diesem Zylinder 20 aus radial einwärts bzw. radial auswärts erstrecken, wie die F i g. 3 und 4a zeigen. Der Zylinder 20 wird in eine Ausnehmung 26 eines Buchsenteils 24 eines Gehäuses 25 eingesetzt, wie F i g. 3 zeigt, wobei Flächen 16c/der Teile 16b der Finger 10 mit der Wand der Aussparung 26 elastisch in Eingriff
kommen. Der Zylinder 20 kann einen zylindrischen Steckerteil 22 des Verbindungselementes aufnehmen, wobei sich Kontaktkanten 16ci von Flächen 16c der Teile 16a der Finger 10 elastisch an den zylindrischen Steckerteil 22 anlegen. Der zu dem Zylinder 20 geformte Kontaktstreifen ist in der Aussparung 26 des Buchsenteils 24 gegen ein Herausziehen festgelegt. Der Durchmesser des Buchsenteils 24 ist geringfügig größer als der Außendurchmesser des Steckerteils 22. Der Außendurchmesser des Steckerteils 22 ist wiederum größer als die Hüllkurve der Flächen 16c der Teile 16a der Finger 10, wenn der Steckerteil 22 nicht in Eingriff mit dem Zylinder 20 im Buchsenteil 24 steht. Die Finger 10 stellen eine elektrische Verbindung zwischen dem Steckerteil 22 und der Wand der Aussparung 26 des Buchsenteils 24 her, wenn der Steckerteil 22 in den Buchsenteil 24 eingesetzt wird, wie in den F i g. 3 und 4a gezeigt ist.
Die Asymmetrie in Längsrichtung zwischen der Verdrehungsachse 18 und den entsprechenden nächstliegenden Querkanten aufeinanderfolgender öffnungen des Streifens 10 bewirkt eine Reihe von Vorteilen. Da die radial einwärts gerichteten Teile 16a der Finger 16 größer als die Teile 16b der Finger 10 sind, stellen sie radial einwärts gerichtete Federelemente mit größerer Längsausdehnung dar als bei den obengenannten Kontaktfingern, die durch Verdrehen des zwischen den öffnungen stehenden Streifenteils um eine querverlaufende Achse entstehen, die symmetrisch zu den nächstliegenden Querkanten aufeinanderfolgender Öffnungen im Streifen 10 liegt. Da die Federkonstante, d. h. das Verhältnis der Last zur Auslenkung, der Längsausdehnung der Feder umgekehrt proportional ist, bewirkt die Geometrie des Streifens eine geringere Federkonstante der inneren Teile der Kontaktfinger als bei bekannten Lamellenteilen elastischen Materials gleicher Dicke und Breite.
Die verhältnismäßig geringe Länge der radial auswärts gerichteten Teile 16Z> der Kontaktfinger, die kürzer als vergleichbare Teile der bekannten Ausführungen sind, bei denen die Drehachse symmetrisch zwischen den öffnungen liegt, ermöglichen eine Aussparung 26 im Buchsenteil verhältnismäßig geringer Tiefe bei gleichzeitiger gesicherter Halterung des Streifens 10 in der Aussparung 26.
Die Asymmetrie der Teile 16a und 16έ> der Finger 16 läßt sich ohne ein Herausdrücken des Fingers 16 insgesamt aus den Öffnungen im Streifen 10 erreichen. Folglich kann es sich bei den Teilen 16a, 16t> des Fingers 16 um gegenüberliegende Endteile des im Streifen 10 zwischen den öffnungen verbleibenden Materialteils handeln, die aus den öffnungen des Streifens herausgedrückt werden, wobei einer dieser Endteile eine größere Längsausdehnung hat als der andere. Vorzugsweise entspricht die Summe der Längsausdehnung der jeweils gegenüberliegenden Endteile jedes Fingers der Längsausdehnung desjenigen Teils im Streifen zwischen den öffnungen, der den Finger bildet
Bei der Ausführungsform gemäß Fig.4b des elektrischen Verbinders sind Finger durch asymmetrisches Verdrehen gebildet, verlaufen aber unter einem kleineren Neigungswinkel als der Winkel Θ in F i g. 2, wodurch die Teile 16a der Finger 16 nicht mit ihrer scharfen Kante am Steckerelement 22 anliegen. Vielmehr erfolgt hier die Berührung durch elastisches Anliegen einer langgestreckten ebenen Fläche 16e (Fig.5) jedes Fingers 10 an der Oberfläche des Steckerteils 22. Das heißt hier besteht eine größere Kontaktfläche zwischen den Teilen 16a und dem Steckerteil 22, als bei dem kantenmäßigen Kontakt gemäß F i g. 4a.
F i g. 5 zeigt deutlicher den Eingriff der Teile 16a und \6b der Finger mit dem Steckerteil 22 und dem Gehäuse 25 und macht sichtbar, daß jeder Teil 16a des Fingers gegenüberliegende langgestreckte Flächen 16e, 16/ aufweist, die zu den Endflächen 16c des Teils 16a hin verlaufen, die im Abstand von der Oberfläche 10 5 des Streifens 10 liegt.
Aus den F i g. 6a und 6b, die die Gestalt der Kontaktendflächen in durchgebogener bzw. in normaler Stellung wiedergeben, geht hervor, daß sich längs der Fläche 16c ein gekrümmter Flächenteil \6g von mindestens einer der Flächen 16e, 16/i z. B. von der Fläche 16e, wie gezeigt, zur Fläche le/erstreckt, der an der äußersten Stelle in die ebene Endfläche 16c, die in einer anderen Ebene liegt, nämlich in einer zu den Ebenen der langgestreckten flachen Fläche 16e, 16f rechtwinkligen Ebene, übergeht. Der gekrümmte Flächenteil 16# schneidet die flache Endfläche 16a an der äußersten Stelle der Finger im wesentlichen über die gesamte Querausdehnung des Teils 16a des Fingers in der Schnittlinie 16C2, deren Krümmung vollständig in der Ebene liegt, in der die flache Endfläche 16c liegt.
Der gekrümmte Flächenteil 16^ kann auch an anderer Stelle des äußeren Endes des Teils 16 vorgesehen sein, wie z. B. bei der Ausführungsform des elektrischen Verbindungselementes gemäß Fig.4b, wo der gekrümmte Flächenteil \6g Teil der langgestreckten flachen Fläche 16e in einer von der flachen Endfläche des Außenteils 16c entfernten Lage sein kann.
Bei der Ausbildung des Flächenteils 16^ wird von der Endfläche 16c, wenn der Finger sich in seinem gebogenen in Fig.6a gezeigten Zustand befindet. Material abgenommen, bis der gekrümmte Flächenteil \6g entsteht. Der gestrichelte Umriß in F i g. 6a zeigt die ursprüngliche Gestalt des Fingers in der durchgebogenen Stellung vor Abnahme des Materials, während der gestrichelte Umriß in F i g. 6b die ursprüngliche Gestalt des Fingers vor Abnahme des Materials bei entspanntem Finger zeigt.
Vorzugsweise erfolgt das Abnehmen des Materials, indem der Streifen 10 zu dem Zylinder 20 gemäß F i g. 3 geformt wird, der Zylinder 20 in den Buchsenteil 24 des Gehäuses 25 eingesetzt und das Innere des Zylinders 20 mit einer Honahle auf die Gestalt und den Außendurchmesser des Steckerteils 22 gehont wird, wobei die Teile der Kontaktfinger sich ausbiegen und federnd an die Außenfläche der Honahle anlegen. Unter dieser Belastung nimmt jeder Teil des Fingers die in Fig.6a gezeigte Konfiguration an, d. h. er biegt bzw. krümmt sich leicht Darauf wird die Honahle gedreht, um Material innerhalb des in F i g. 6a gestrichelt gezeigten Volumens abzuheben. Hierbei ergibt sich nach dem Drehen der Honahle und vor ihrem Herausnehmen aus dem Gehäuse die aus F i g. 6a ersichtliche gekrümmte Oberflächenkontur. Beim Zurückkehren der Teile 16a der Finger in den entspannten Zustand nehmen sie die in F i g. 6b gezeigte Konfiguration an. Wird später ein Steckerteil 22 in den Buchsenteil 24 des Gehäuses 25 eingeführt, so tritt zwischen der zylindrischen Außenfläche des Steckerteils 22 und dem gekrümmten Flächenteil 16g· der gehonten Teile 16a der Finger 16 eine vergrößerte Kontaktfläche auf, wie aus Fig.5 hervorgeht
Bei der Durchführung des Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungsele-
mentes mit gehonten Lamellen werden ζ. Β. aus einem Streifen aus Beryllium-Kupfer-Legierung 25 mit einer Breite von 17,4498 mm und einer Länge von 27,3812 mm elf Öffnungen der in F i g. 1 gezeigten Art ausgestanzt, wobei die Abmessungen in den F i g. 1 und 2 wie folgt sind:
r = 0,7874 mm; A = 0,4572 mm; I2 = 1,2446 mm; Z3 = 2,4892 mm; /4 = 9,017 mm; Λ, = 1,2446 mm; h2 = 1,7526 mm; und θ = 55°. Der Streifen wird zu einem Zylinder mit einem Innendurchmesser von 11,1252 mm geformt, der dann in einen zylindrischen Halter mit einem Innendurchmesser von 9,6774 mm eingesetzt wird. Hierauf wird eine zylindrische Diamanthonahle eines Außendurchmessers von 7,874 mm mit einer Körnung von 300 in das Innere des Zylinders eingeführt, die dann vier vollständige Umdrehungen in Richtung der Neigung der radial einwärts gerichteten Teile der Finger ausführt
Fig.7 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Verbindungselementes, bei der Streifen 10' einen Schichtaufbau mit einer ersten Schicht 10'caus einem Material verhältnismäßig niedrigen elektrischen Widerstands (z. B. Kupfer) und einer zweiten Schicht Wd aus einem Material mit verhältnismäßig hoher Elastizität (z.B. Beryllium) aufweist. Folglich weisen die Teile 16'a der Finger eine erste Schicht 16Λ mit niedrigem elektrischem Widerstand und eine zweite Schicht 16/ mit hoher Elastizität auf, die als das Federelement wirkt, das sich federnd an den Steckerteil 22 anlegt. Wo die äußerste Kante 16'cin oben ausgeführter Weise abgehont worden ist, bilden Teile jeder Schicht 16Λ bzw. 16/ eine Fläche. Wie aus F i g. 7 ersichtlich ist, ergeben diese Fläche und die Schicht 16Λ einen direkten Strompfad niedrigen elektrischen Widerstandes zwischen dem Steckerteil 22 und dem Gehäuse 25.
Gemäß Fig. 8 weist das Streifenelement 10" Randteile 10"a und Wb, die jeweils aus einem hochelastischen Material bestehen, wie es oben für die Schicht 16/ angegeben ist, sowie einen Mittelteil 10"c aus einem Material mit niedrigem elektrischen Widerstand auf, wie es oben für die Schicht 16Λ angegeben ist. Bei diesem Aufbau des Streifenelementes weisen die radial einwärts liegenden Teile der Finger als Federn wirkende Ränder und einen zwischenliegenden Materialteil auf, der einen direkten Strompfad niedrigen elektrischen Widerstandes vom Steckerteil zum Gehäuse bildet.
Ist ein Kontakt geringen elektrischen Widerstandes erwünscht, so können die Teile der Finger mit einem Überzug eines Materials niedrigen elektrischen Widerstandes — z. B. durch galvanische Behandlung — versehen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrisches Verbindungselement, bestehend aus einem Steckerteil und einem Buchsenteil mit einem in eine Ausnehmung eingesetzten, streifenförmigen Lamellenteil mit einer Vielzahl von Fingern, die sich quer über die Breite des Streifens erstrecken, aus dessen Ebene hervorragen und zwischen einer normalen Stellung einer durchgebogenen Stellung elastisch biegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Finger (16) eine konkav gekrümmte Kontaktendfläche (16g) aufweist, die sich im wesentlichen quer über die gesamte Breite des Fingers (16) erstreckt und mit dem Steckerteil (22) in Eingriff bringbar ist, und daß die Kontaktendfläche (V6g) in der normalen Stellung eine zweite Krümmung aufweist, die komplementär zu/ Oberflächenkrümmung des Steckerteils (22) ist.
2. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktstreifen zu einem Zylinder (20) geformt und in eine Aussparung (26) in dem Buchsenteil (24) einsetzbar ist, wobei die Finger (16) mit der Wand der Aussparung (26) elastisch in Eingriff stehen.
3. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger (16) nach außen um eine Querachse (18) angeordnet ist, die, gesehen in Längsrichtung, dichter zu einer der den Finger (16) bildenden Querkanten (12a; 14a^als zu der anderen Querkante (14a,) versetzt ist, und daß der Finger (16) zwei Teile (16a; \%b) aufweist, die sich jeweils über eine der Flächen (10a; 10b; des Streifens (10) hinauserstrekken, wobei der Teil (166,) des Fingers (16), der sich über die Außenfläche (lOtydes sich selbst schließenden gekrümmten Streifens (10) erstreckt, kürzer ist und mit der Innenfläche der Fassung in Eingriff bringbar ist.
4. Elektrisches Verbindungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (10) eine erste und eine über dieser liegende zweite Schicht (10'c; 10'd) aufweist, wobei der elektrische Widerstand der zweiten Schicht (Wd) geringer als der der ersten Schicht (10'c) ist und wobei die erste Schicht (Wc) eine größere spezifische Elastizität als die zweite Schicht (10'(^aufweist.
5. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Verbindungselementes nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Maßnahmen, daß
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