DE253552C - - Google Patents

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DE253552C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/50Carbon dioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 253552 KLASSE 12V. GRUPPE
zwecks Gewinnung von Kohlensäure.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1909 ab.
Retortenöfen mit stehenden Retorten, wie solche z. B. zum Brennen von Kalkstein zwecks Gewinnung von Kohlensäure dienen, werden in der Regel in der Weise ausgeführt, daß man, wie Fig. ι zeigt, um die stehende Retorte i, in Verbindung mit dem Außenmauerwerk 4, ein feuerfestes Mauerwerk 3 aufführt, aus welchem Stützsteine 2 gegen die Retorte 1 vorgeschoben werden, um diese abzusteifen. Zwischen dem feuerfesten Mauerwerk 3, den Stützsteinen 2 und der Retorte 1 steigen die Heizgase auf.
Die Retorte i, der heißeste Konstruktionsteil, hebt sich im Betriebe über das umgebende Mauerwerk, welches von innen nach außen, der abnehmenden Wärme entsprechend, mehr und mehr zurückbleibt. Hierbei findet eine Trennung des Mauerverbandes und unter Umständen ein Abreißen der Stützsteine statt, so daß die in dem änßeren Mauerwerk angeordneten Luftkanäle ihren Zweck verfehlen. Abgerissene Stützsteine gefährden die Standhaftigkeit der Retorte und beeinträchtigen die Feuerwirkung.
Diesen anerkannten Übelständen wird durch die in Fig. 2 dargestellte, die vorliegende Erfindung bildende Neuerung vorgebeugt.
Das bisher übliche Feuermauerwerk 3 (Fig. 1) wird durch einen dünnen Feuerkranz 3 (Fig. 2) ersetzt, der als eine aus einzelnen Ringstücken bestehende zweite Retorte ohne Verbindung mit dem äußeren Mauerwerk 4 frei aufgeführt wird. In den Feuerkranz 3 sind unmittelbar aufeinanderfolgende Reihen von dünnen Platten 2 eingesetzt, die die Retorte 1 an zahlreichen Stellen auf möglichst geringe Entfernungen abstützen. Retorte 1, Stützplatten 2 und Feuerkranz 3 bilden beim Betriebe ein in sich abgeschlossenes Konstruktionsglied, für das das äußere Mauerwerk 4 einen Schutzmantel bildet.
Das Material für Retorte, Stützplatten und Feuerkranz ist eine Mischung von Corubin und Schamotte, welches ermöglicht, diese Konstruktionsteile so dünn herzustellen, als dies bisher nicht möglich war. Hierdurch ist eine gleichmäßigere Durchwärmung und Ausdehnung dieser Teile herbeigeführt und deren Zusammenhalt im Betriebe gesichert. Corubin ist bekanntlich die bei der aluminothermischen Metallerzeugung abfallende, aus Tonerde bestehende hochfeuerfeste Schlacke.
Durch die unmittelbar aufeinanderfolgenden, zueinander versetzten Reihen von dünnen Stützplatten 2 ist eine sorgfältigere Verbindung der dünnwandigen inneren und äußeren Retorte beim Betriebe ermöglicht, gleichzeitig eine. größere, vom Feuer berührte freie Heizfläche gewonnen, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, und so neben großer Stabilität eine bessere Übertragung der Wärme an das Brenngut bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ofen mit stehender Retorte, insbesondere zum Brennen von Kalkstein und Magnesit zwecks Gewinnung von Kohlensäure, bei dem die Retorte durch zueinander versetzte Bauglieder abgestützt ist, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mit dem äußeren Mauerwerk nirgends verbundenen, gleichsam1 eine äußere Retorte bildenden Feuerkranzes (3, Fig. 2), in den unmittelbar aufeinanderfolgende Reihen von dünnen Platten (2) als Stützglieder für die innere dünnwandige Retorte (1) eingesetzt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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