DE253291C - - Google Patents

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DE253291C
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DE
Germany
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cutting
piston
cylinder
cutting tool
cutting machine
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DENDAT253291D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/20Machines slitting solely by one or more reciprocating sawing implements or reciprocating cutter chains; Shaker conveyors with cutting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1911 ab.
Es ist eine von Hand oder auch mittels eines Arbeitskolbens zu betätigende Kohlensäge bekannt, deren Sägeblatt nur mit einem Bruchteil seiner Länge in den Schräm eindringt, wenn der Antrieb des Sägeblattes in Tiefenrichtung des Flözes erfolgt. Es ist ferner eine lediglich von Hand zu betätigende Kohlensäge bekannt, welche ein im Verhältnis zur Schramtiefe sehr kurzes Sägeblatt besitzt
ίο und infolgedessen mit langem Hübe in den Schräm hineingestoßen werden muß.
Demgegenüber kennzeichnet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Schrämmaschine dadurch, daß ein der ganzen Tiefe des herzustellenden Schrames annähernd entsprechend langes Sägeblatt mit dem Kolben eines Arbeitszylinders in bekannter Weise unmittelbar verbunden ist. Mit einer derartigen unmittelbar betätigten, kurzhubig arbeitenden Schrämsäge sind auch in harter Kohle gute Leistungen zu erzielen; gegenüber den bekannten Schrämmaschinen zeichnet sie sich durch große Einfachheit der Bauart, dementsprechend geringeres Gewicht und große Handlichkeit sowie dadurch aus, daß sie den Schramschlitz in der gewünschten Tiefe und Länge in einem ununterbrochenen und gleichförmigen Vorschub einsägt; aus diesem Grunde und infolge ihrer großen Leichtigkeit kann die Maschine gegebenenfalls ohne oder mittels eines sehr einfachen Traggerüstes benutzt und auch ihr Vorschub in Schrämlängsrichtung in einfachster Weise selbsttätig bewirkt werden.
Um die Maschine auch zur Herstellung der zur Einführung des Sägeblattes in das Flöz benötigten Vorbohrung verwenden zu können, ist gegebenenfalls die Einrichtung getroffen, daß dem Arbeitskolben oder dem mit diesem verbundenen Träger für das Schrämwerkzeug nach Wahl eine geradlinig oder drehende Bewegung mit Hilfe von Drallzügen erteilt werden kann und auf diese Weise eine zweite Arbeitsmaschine (Bohrmaschine) erspart wird; gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Maschine derart eingerichtet, daß je nach der Art des jeweilig verwendeten Schrämwerkzeuges die beiden Zylinderseiten gleichen oder verschiedenen Füllungsgrad erhalten ; die Verstellung des die Änderung der Zylinderfüllung bewirkenden Gliedes kann zwangläufig durch die zur Regelung der Bewegung des Schrämwerkzeugträgers vorgesehenen Glieder erfolgen.
Auf der Zeichnung ist die Schrämmaschine in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine lediglich zum Sägen geeignete Maschine im Längsschnitt;
Fig. 2 bis 7 stellen eine zum Bohren und Sägen geeignete Schrämmaschine gemäß der Erfindung dar, und zwar
Fig. 2 in einem Längsschnitt, Fig. 3 und 4 in einem Querschnitt nach A-B der Fig. 2 bei zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 5 in einem Schnitt nach C-D und Fig. 6 und 7 in einem Querschnitt nach E-F der Fig. 2 bei zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
Fig. 8 und 9 veranschaulichen eine dritte Ausführungsform der Maschine in ihren beiden Verwendungsarten.
Ein Kolben d innerhalb eines Zylinders β (Fig. i) wird durch einen bekannten Schieber f o. dgl. derart gesteuert, daß er in den Endlagen, sei es infolge vorzeitigen Abschlusses der Ausströmung oder durch Voreinströmung puffernd aufgefangen wird und die Maschine somit möglichst stoßlos arbeitet. Der Kolben d ist gegen Verdrehung, in Umfangsrichtung beispielsweise durch ein Gestänge g oder
ίο auf irgendeine andere Weise gesichert. Mit dem freien Ende der Kolbenstange h ist
■ durch ein Zwischenstück / ein langes schmales Sägeblatt i verbunden; das Sägeblatt bildet also gleichsam eine Verlängerung der Kolbenstange. Die Länge des Sägeblattes entspricht jeweilig der Tiefe des zu erzeugenden Schrames, d. h. die Länge der Zahnreihe ist derart bemessen, daß sie gleich oder nahezu gleich der gewünschten Tiefe des Schrames ist; der Kolbenhub ist, wie die Zeichnung veranschaulicht, im Vergleich zur Sägeblattlänge verhältnismäßig kurz, so daß also das vom Kolben unmittelbar betätigte Sägeblatt in kurzen schnellen Stoßen arbeitet und hierbei den Schramschlitz in der gewünschten Tiefe und Länge in gleichförmigem, ununterbrochenem Vorschub herstellt. Das Sägeblatt kann in einer bei Holzsägen bekannten Weise im Querschnitt keilförmig sein, die Zähne können in gleichfalls an sich bekannter Weise in den Rücken eingesetzt, auch schwalbenschwanzförmig o. dgl. sein, so daß sie in beiden Richtungen Arbeit leisten.
Eine sowohl zum Bohren als auch zum Sägen geeignete Schrämmaschine ist in den Fig. 2 bis 7 veranschaulicht. Das vordere Ende der Kolbenstange h1 (Fig. 2) trägt ein zur Aufnahme eines Sägeblattes oder Bohrers dienendes Zwischenstück j1; ihr rückwärtiges Ende weist eine mit Drallzügen m versehene Hülse 0 auf (Fig. 2 und 5), innerhalb welcher sich eine zweiteilige, mit entsprechenden Drallzügen versehene Mutter φ befindet (Fig. 2 bis 5); Spiralfedern q (Fig. 3 und 4) sind bestrebt, die beiden Mutterhälften gegen die Hülse 0 zu drücken; da die Mutterhälften durch Bunde I zur Kolbenstange hin bewegbar, jedoch gegen Verschiebung in Achsenrichtung gesichert am Zylindergehäuse e1 befestigt sind, so nötigen sie mithin in der durch Fig. 2 und 3 veranschaulichten Stellung die Kolbenstange A1 bei deren Hin- und Hergang zu einer Drallbewegung; die Maschine ist alsdann als Bohrmaschine verwendbar. Mittels eines den Hals -p1 der beiden Mutterhälften umfassenden ovalen Ringes (Fig. 6 und 7) können die beiden Mutterhälften -p in die in Fig. 4 dargestellte Lage übergeführt werden, wenn ein an dem Ring 4 befestigter Hebel 3 zu diesem Zwecke aus der Stellung gemäß Fig. 6 in diejenige gemäß Fig. 7 umgelegt wird; die beiden Mutterhälften sind alsdann außer Eingriff mit den Drallzügen der Hülse 0 und umfassen statt dessen das vierkantige Ende 5 der Kolbenstange h1 und sichern somit diese gegen achsiale Drehung; die Maschine dient bei dieser Mutterstellung zum Antrieb der Schrämsäge.
Für den Fall, daß eine in nur einer Richtung arbeitende Schrämsäge verwendet wird, ist die Schrämmaschine mit einer Anordnung versehen, welche eine Regelung der Kolbensteuerung ermöglicht, derart, daß die den Rückgang (Leergang) der Säge bewirkende Zylinderseite eine geringere Füllung erhält als die entgegengesetzte Zylinderseite. Zu diesem Zwecke ist ein verschiebbarer Anschlag w für den Steuerschieber Z"1 vorgesehen (Fig. 2), welcher in der dargestellten Lage den Schieberweg derart begrenzt, daß der Schieber in der rechten Endstellung (strichpunktiert Fig. 2) den zur vorderen Zylinderseite führenden Kanal nicht völlig öffnet. Zweckmäßig ist der Anschlag w, wie in Fig. 2 gleichfalls angedeutet, mit dem Hebel 3 verbunden, so daß zugleich mit der Einstellung der Mutter fi, zum Bohren oder Sägen, auch der Anschlag w sinngemäß betätigt wird.
Unterhalb des Zylinders e1 ist eine Gewindeführung ζ angeordnet, um die Maschine gegebenenfalls auch mittels Spannsäulen 0. dgl. führen zu können.
Eine andere Ausführungsform einer sowohl zum Bohren als auch zum Sägen geeigneten Schrämmaschine ist in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht. Gemäß dieser Ausführungsform besitzt der Zylinder bzw. der Zylinderdeckel e2· eine mit Drallzügen m1 und Aussparungen η versehene Verlängerung. In den Aussparungen η führt sich ein Gestänge g1 eines zur Verbindung der Kolbenstange h1 mit der Säge i1 dienenden Zwischenstückes f1 (Fig. 8). Das Zwischenstück j1 ist durch ein mit einem Bohrer 6 versehenes Zwischenstück j2 ersetzbar (Fig. 9), welches den Drallzügen m1 entsprechende Gewindegänge aufweist, so daß der Bohrer 6 beim Vor- und Rückwärtsgang des Kolbens eine Drallbewegung vollführt.
Selbsverständlich sind durch die dargestellten Anordnungen die Ausführungsmöglichkeiten nicht erschöpft.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schrämmaschine mit maschinell betätigtem, sägeartigem Schrämwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß ein der ganzen Tiefe des herzustellenden Schrames annähernd entsprechendes Sägeblatt (i) mit dem Kolben eines Arbeitszylinders in bekannter Weise unmittelbar verbunden ist.
2. Schrämmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeits-
kolben oder der Träger des Schrämwerkzeuges nach Wahl geradlinig bewegt wird oder eiiie" Bewegung durch Drällzüge erhält.
3. Schrämmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Kolbensteuerorgans derart verstellbar ist, daß je nach der Art des zu verwendenden Schrämwerkzeuges die beiden Zylinderseiten gleichen oder verschiedenen Füllungsgrad erhalten.
4. Schrämmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des die Änderung der Zylinderfüllung bewirkenden Gliedes (w) durch die zur Regelung der Bewegung des Schrämwerkzeugträgers vorgesehenen Glieder (f, 3) erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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