DE253249C - - Google Patents

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DE253249C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones

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  • Multimedia (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
R EI CH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVI 253249 -KLASSE 42g. GRUPPE
LOUIS LUMIERE in LYON, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schwingungskörper zum Erzeugen oder Aufzeichnen von Schallwellen und besteht in der Ausbildung dieses Schwingungskörpers als eines Systems' radial angeordneter Streifen oder Sektoren, von denen jeder für sich durch Verwindung in Spannung versetzt ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Schwingungskörper dargestellt, bei dem die, Einzelelemente an ihren Rändern zu einer geschlossenen Schallmembran vereinigt sind (Fig. i). Ein, solches Einzelelement α ist perspektivisch in Fig. 3 dargestellt, und zwar ausgezeichnet in der ursprünglichen recht-.gen, punktiert in der verwundenen Form einer Schraubenfläche. In Fig. 2 ist in einem Querschnitt durch den fertigen Schwingungskörper nach Fig. 1 angedeutet, wie die so verwundenen und gespannten Elementarschraubenflächen δ in ihrer Stellung gehalten werden. Die Randkanten sind festgeklemmt, die inneren Kanten am Schallstift c befestigt zu denken.
Es wurde festgestellt, daß bei einer Schallmembran, die auf diese Weise hergestellt ist, das Bestreben des Schwingungskörpers, während der Schwingung Knoten zu bilden, auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Dieser Umstand ist wahrscheinlich auf die "Molekularspannung zurückzuführen, welche dem Streifen durch dieses Verdrehen erteilt wird.
Durch Versuche ist festgestellt, - daß mit einer Schallmembran, die eine Anzahl nachgiebiger Flächen, wie sie "oben beschrieben wurden, besitzt, eine wesentlich verbesserte Tonwiedergabe erreicht werden kann. Außerdem läßt sich eine Schallmembran, die in -der beschriebenen Weise hergestellt ist, mit bedeutend größerem Durchmesser ausführen, als dies bisher möglich war. Es ist bekannt, daß eine ebene Membran aus Glimmer oder anderem Material, wie sie zur Zeit gebräuchlich ist, eine wesentliche Verschlechterung bei der Wiedergabe erkennen läßt, wenn ihr Durchmesser größer als 85 bis go mm gewählt wird. Die Wiedergabe entspricht in einem solchen Falle weniger den musikalischen Gesetzen, und es ist außerdem eine Neigung zu dem vorhanden, was in der Technik als »Klirren« bezeichnet wird und wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, daß die Membran nicht als ein Ganzes schwingt, d. h., daß in der Membran Knoten zur Entstehung gelangen.
Demgegenüber bietet die Erfindung den Vorteil, daß die neue Schallmembran mit einem Durchmesser von 250 mm und mehr ausgeführt werden kann, ohne daß damit eine nachteilige Beeinflussung der Wiedergabe verknüpft ist. Es kommt hinzu, daß mit einer solchen Schallmembran eine viel größere Tonfülle erreicht wird als mit der kleineren Membran. Dies ist wahrscheinlich nicht nur auf die Vergrößerung des Durchmessers der Membran, sondern auch darauf zurückzuführen, daß durch die Falten der Membranfläche eine Vergrößerung der Gesamtoberfläche der Membran erzielt wird, wobei ein größeres Luftvolumen in Bewegung gesetzt wird und dadurch eine Vergrößerung der Tonfülle eintritt.
Ein Vorteil, der mit dem Gebrauch einer Schallmembran gemäß vorliegender Erfindung verknüpft ist, besteht noch darin, daß das Volumen und die Lautstärke der erzeugten Töne so groß ist, daß der gewöhnlich zur Anwendung gelangende Schalltrichter nicht notwendig ist, so daß auch der metallische und hohle Klang der Töne, von dem gewöhnlich Sprechmaschinenwiedergaben begleitet sind, in
ίο Wegfall kommt.
Schwingungskörper gemäß vorliegender Erfindung können aus jedem beliebigen elastischen Material, beispielsweise Papier (das gegebenenfalls gefirnißt sein kann), Pappe, ZeI-Moid, Metall o. dgl. hergestellt werden. Die Oberfläche oder die Oberflächen der Membran oder der Elemente, aus denen der Schwingungskörper zusammengesetzt ist, können durch irgend welche zweckentsprechende Mittel unter Spannung gesetzt werden.

Claims (3)

Patent,-Ansprüche:
1. Schwingungskörper zum Erzeugen oder Aufzeichnen von Schallwellen, gekennzeichnet durch eine Anzahl von radial angeordneten, Streif en oder Sektoren, von denen jeder für sich durch Verwindung in Spannung versetzt ist.
2. Schwingungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen abwechselnd in entgegengesetzten Richtungen verwunden sind. .
3. Schwingungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Streifen miteinander an ihren Kanten zu einer Membran vereinigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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