DE253158C - - Google Patents
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- DE253158C DE253158C DENDAT253158D DE253158DA DE253158C DE 253158 C DE253158 C DE 253158C DE NDAT253158 D DENDAT253158 D DE NDAT253158D DE 253158D A DE253158D A DE 253158DA DE 253158 C DE253158 C DE 253158C
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- percha
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B13/00—Diaphragms; Spacing elements
- C25B13/04—Diaphragms; Spacing elements characterised by the material
- C25B13/05—Diaphragms; Spacing elements characterised by the material based on inorganic materials
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
253158-KLASSE 12ä. GRUPPE
PASCAL MARINO in LONDON.
Es ist bekannt, Diaphragmen für elektrische
Sammler und andere elektrolytische Apparate dadurch herzustellen, daß man Faserstoffe
oder Gewebe aus solchen mit Kieselsäure imprägniert.
Die Erfindung besteht darin, die Faserstoffe vor der Behandlung mit Alkalien und Säuren
in eine Formaldehydlösung einzubringen, um dadurch die Faserstoffe zu versteifen und für
ίο die Weiterbehandlung vorzubereiten. Auf
diese Weise wird es ermöglicht, aus pflanzlichen und tierischen Fasern besonders dauerhafte
und gegen die Einwirkung der Elektrolyten widerstandsfähige Diaphragmen herzustellen.
Auch kann man nach dem neuen Verfahren gestrickte oder gewirkte, überhaupt weitmaschige Unterlagen zur Herstellung der
Diaphragmen verwenden, deren Zwischenräume auch durch die nachherige Behandlung nicht
verstopft werden, so daß durch ihre Verwendung die freie Wanderung der Ionen und die
Zirkulation des Elektrolyten nicht erschwert und die gleichmäßige Verteilung der elektrochemischen
Wirkung über die volle Oberfläche der Elektroden gewahrt wird.
Empfehlenswert ist es, die durch Einbringen in Formaldehyd und Imprägnieren mit Kieselsäure
versteiften Diaphragmen in an sich bekannter Weise mit einem Überzug aus Guttapercha,
Zelluloid, Wachs o. dgl. zu versehen, so daß sich die Herstellung von Diaphragmen
beispielsweise wie folgt vollzieht:
Ein Gewebe, z. B. wollene Strick- oder Wirkware, wird zunächst auf die Dauer von etwa
24 Stunden in ein Bad eingelegt, das zu 5 bis 8 Teilen aus dem im Handel erhältlichen
Formaldehyd und etwa 95 Teilen Wasser besteht. In dieser Zeit wird der Formaldehyd
von den Fasern vollkommen aufgesaugt. Dann wird das Gewebe in ein Bad eingebracht, das
man durch möglichst innige Mischung von 10 Teilen reinem und sehr fein zerkleinertem
Asbest mit 100 Teilen einer Wasserglaslösung von ungefähr 25 ° Be. erhalten hat. Das
Mischungsverhältnis kann man nach Gewichts- oder Volumanteilen wählen. Nachdem das
Gewebe aus diesem Bade herausgenommen ist, läßt man es trocknen und bringt es dann in
verdünnte Phosphorsäure (1,0270 spez. Gew.) oder in verdünnte Schwefelsäure (1,0331 spez.
Gew.). In der Säure läßt man das Gewebe einige Minuten und wäscht es dann in Wasser
aus, um alle lösbaren Bestandteile zu entfernen, worauf es wieder getrocknet wird.
Das Gewebe, das auf diese Weise mit Kieselsäure überzogen worden ist, wird nun mit
einer Schicht aus Guttapercha oder Kautschuk versehen, die man in folgender Weise her-'
stellen kann:
Sehr fein zerkleinerte Guttapercha wird in Schwefelkohlenstoff, Äther, Benzol oder einem
anderen geeigneten Lösungsmittel aufgelöst, indem man es 6 bis 7 Tage in einem luftdicht
verschlossenen, mit geeigneten Rührvorrichtungen versehenen Gefäß der Wirkung des
Lösungsmittels aussetzt, oder aber sehr fein zerkleinerter Kautschuk wird in einem ähnlichen
Gefäß zunächst 3 oder 4 Tage lang der
Wirkung von Schwefelkohlenstoff ausgesetzt und dann der Wirkung von Benzin oder einem
ähnlichen Lösungsmittel. Auf ioo Teile des Lösungsmittels nimmt man etwa 15 Teile
Guttapercha oder Kautschuk. Das Gewebe kann mit dieser Kautschuk- oder Guttaperchalösung
oder aber auch mit einer Mischung beider zu gleichen Teilen überzogen werden, indem man es in die Lösung eintaucht oder
diese mit einer Bürste auf streicht usw.
An Stelle der Guttapercha- oder Kautschuklösung kann auch eine Zelluloidlösung benutzt
werden, die man erhält, wenn man 10 Teile Zelluloidspäne in 40 Teilen Alkohol und 4oTeilen
Äther in einem geschlossenen Behälter auflöst. Nachdem auf diese Weise das Gewebe den
Kieselsäureüberzug und darüber eine Schicht der Guttapercha-, Kautschuk- oder Zelluloidlösung
erhalten hat, wird es noch etwa 15 Minuten lang in eine Lösung aus 15 Teilen Paraffinwachs
oder Asphalt eingelegt, das in 100 Teilen Äther oder einem anderen Lösungsmittel
vollkommen aufgelöst ist.
Die in der vorbeschriebenen Weise behandelten Stoffe verlieren dabei nicht den hohen
Grad von Durchlässigkeit, den sie ursprünglich haben und der die freie Wanderung der
Ionen und den Durchgang des Elektrolyten und der entwickelten Gase ermöglicht. Durch
die Behandlung erlangen sie aber die erforderliehe Festigkeit, um für eine lange Zeit und
unter allen Bedingungen den zerstörenden Wirkungen des Elektrolyten, des elektrischen
Stromes oder der aktiven Stoffe auf den Elektroden Widerstand leisten zu können. Außerdem
wird durch die Verwendung derartiger Einlagen zwischen den positiven und negativen
Elektroden der innere Widerstand eines Akkumulators o. dgl. nicht merkbar erhöht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Diaphragmen aus mit Kieselsäure imprägnierten Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserstoffe vor der Behandlung mit Silikaten durch Eintauchen in eine Form- > aldehydlösung versteift werden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253158C true DE253158C (de) |
Family
ID=511452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253158D Active DE253158C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253158C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925464C (de) * | 1952-01-16 | 1955-03-21 | Hoechst Ag | Verfahren zur Durchfuehrung von Elektrolysen |
-
0
- DE DENDAT253158D patent/DE253158C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925464C (de) * | 1952-01-16 | 1955-03-21 | Hoechst Ag | Verfahren zur Durchfuehrung von Elektrolysen |
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