DE253111C - - Google Patents

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DE253111C
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yoke
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bottles
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handlebars
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/10Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting disc closures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschenverschließmaschine und im besonderen auf eine solche zum Verschließen von Milchflaschen mit Verschlußscheiben o. dgl.
Die Erfindung besteht darin, daß die unterste jeder der in einem Stoß gelagerten Scheiben durch eine nachgiebige Gelenkverbindung in die Bahn jedes Stempels bewegt wird, in der Weise, daß die Gelenkverbindung nachgeben
ίο kann, bis die Spannung derselben gleich dem dem Vorschieben der untersten Scheibe entgegengesetzten Widerstände ist. Wird der von der Gelenkverbindung nachgiebig ausgeübte Druck größer als dieser Widerstand, so erfolgt ein plötzliches Vorschnellen der untersten Scheibe in die Bahn des entsprechenden Kolbens. Es wird dadurch verhindert, daß der Stoß von Scheiben außer Ordnung gerät, was leicht eintreten könnte, wenn die unterste Scheibe langsam vorwärts geschoben würde.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der den Gegenstand der Erfindung bildenden Verschließvorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine vordere Ansicht der Verschließmaschine.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Antriebsendes der Maschine.
Fig. 3 ist eine Ansicht des Einstellendes der Maschine.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A der Fig. 2.
Fig. 5, 6 und 7 sind Schnitte nach Linie B-C bzw. D der Fig. 1.
Fig. 8 bis 10 zeigen weitere Einzelheiten.
Der Rahmen besteht aus zwei durch Stangen 13,131 verbundenen Seitenteilen 11 und 12, welche mit Schlitzen 16, 17 versehene Backen 14 und 15 bilden und eine Zahnstange 18 tragen. Die Stützen 19 tragen eine Gleitbahn 20 für die Flaschenkisten und sind an jedem Ende mit einem Gelenk 21 versehen. Jede Backe hat eine senkrechte Führungsrille 22 mit Einstellöchern 23. Zwischen.den Seitenteilen erstreckt sich ein aufrecht einstellbarer Rahmen, der aus durch Querstück 26 verbundenen konsolartigen Armen 24 besteht. Außen in der Mitte derselben sitzen Zungen 25, die in den Rillen 22 laufen. Die Höhenstellung des Rahmens kann durch in Sockeln 27 sitzende, durch Teile 29, 30, 31 verstellbare, in Löcher 23 eingreifende Federzapfen 28 geregelt werden. Eine Welle 32 trägt an jedem Ende ein in die benachbarte Zahnstange eingreifendes Stirnrad 33. Eine vom Zapfen 35 getragene Sperr- klinke 34 greift in das benachbarte Stirnrad ein. Auf der anderen Seite des Rahmens greift der Führungszapfen 36 durch den Schlitz 17.
Am Querstück 26 sitzen zwei Reihen von sechs Führungen 37, so daß die Maschine gleichzeitig zwölf Flaschen verschließen kann. Jede Führung enthält einen Kolben 38 (Fig. 6 und 8). Der Stiel 39 hat eine Rille 40 zur
Aufnahme eines Zapfens 41. Der hohle Teil 42 hat einen Längsschlitz 43. Der untere Kolbenteil ist ein Bolzen 44 mit Kopf 45, 46 und einer Schraubenfeder 47, die durch Ring 48 konzentrisch in der Hülse 49 gehalten wird. Der Stempel 51 ist von kleinerem Durchmesser als die Hülse 49. Die Feder hält für gewöhnlich den Kopf 45 gegen das untere Ende des Teiles 42. Eine Hülse 52 ist mit dem Teil 42 durch einen Zapfen 53 fest verbunden. Die Hülse hat einen Kopf 54, der nach vorn ragt (Fig. 9) und einen ringförmigen Sitz 55 für eine aus dem Rohr 56 entnommene Verschlußscheibe 57 bildet. Von der Hülse 52 hervorragende Federarme 58 umfassen das Rohr 56 und halten es in Lage. Auf den Scheiben ruht ein Gewicht 59. Die Zuführung von Scheiben erfolgt durch die Schiebervorrichtung 60. Diese besteht aus einem Führungsbrett 61 (Fig. io), dessen ringförmiger Kopfteil 62 an der Unterseite des Flansches des Magazinsitzes befestigt ist. Jeder Teil 62 trägt Ansätze 63 mit Federn 64, die nachgiebige Anschläge für die Hälse der Flaschen bilden. Ein Schieber 65 wird in dem Führungsbrett hin und her bewegt, um die unterste in dem Magazin enthaltene Scheibe in Linie mit dem Stempel zu bringen und sie bei der Abwärtsbewegung des letzteren in die Flasche zu treiben. An dem Außenende des Schiebers ist ein Joch 66 mit einem Zapfen 68 vorgesehen, welcher durch den Längsschlitz eines von einer Druckfeder 69 umgebenen Lenkers 67 ragt.
An den Konsolen 24 sind zwei Schwingwellen 70 gelagert, auf welchen die Schieberlenker 67 bewegende Arme 71 befestigt sind. Zwei Wellen 72 und 73 sind nahe aneinander in den Zwischenlagern 124 und den Konsolen 24 gelagert. Nahe jeder der' letzteren trägt jede Welle ein Zahnrad 74, um die Bewegung der einen auf die andere Welle zu übertragen.
Die Welle 72 ragt durch Schlitz 16 und trägt den Antriebshebel 75, dessen Klinke 751 in einen Zahn am einen Ende eines Segmentkopfes eingreifen kann. Dieser trägt an seinem anderen Ende einen Anschlag 77, welcher die die Kolben senkende Vorwärtsbewegung des Hebels begrenzt. Auf der anderen Seite trägt die Welle 32 eine Handkurbel 78 zum Heben und Senken des die Kolben tragenden Rahmens mittels des Zahnstangengetriebes.
Auf den Wellen 72 und 73 sind Kurbeln 79 befestigt, von denen jede durch einen Lenker 80 mit einem Kopf 45 verbunden ist. Jede dieser Wellen trägt ferner an beiden Enden je eine Kurbel 81, die mit einer auf der Schwingwelle 70 sitzenden Kurbel 82 durch einen Lenker 83 verbunden ist. Diese Lenker 83 sind an ihrem äußeren Ende längsgeschlitzt und laufen hier in einem Joch 84, welches an der entsprechenden Kurbel 82 angelenkt ist und auf einem drehbaren Zapfen reitet, so daß es dem Widerstand der zwischen einem Kopf des Gelenkes und dem Joch gehaltenen Schraubenfeder 85 entgegenwirken kann.
Eine Kiste 86 (Fig. 1) enthält zwölf Milchflaschen 87, derart, daß jeder Flaschenhals mit einem der federnden Anschläge 64 in Eingriff kommen kann. Eine Kiste Flaschen wird von dem einen Ende der Gleitbahn 20 aus in Lage gebracht und durch den federnden Anschlag 88 angehajten. Der Anschlag 88 kann nachgeben, so daß die Kiste nach Verschließung der Flaschen an ihm vorbeigehen und die nächste Kiste in Lage geschoben werden kann.
Wenn eine Kiste mit Flaschen in Lage ist, wird der Handgriff nach vorwärts gedreht, wodurch die Wellen 72 und 73 die Schubstangen mit den Schiebern in die in Fig. 6 gezeigte Lage zurückziehen. Die unterste Verschlußscheibe [in jedem Stapel fällt daher in die Bahn eines Schiebers. Es mag angenommen werden, daß durch eine vorherige Bewegung der Schieber schon Verschlußscheiben unter allen Stempeln sich befinden. Sobald die Antriebshandkurbel gedreht wird, drücken die Kurbeln 79 und Lenker 80 gegen die Köpfe 45 und bewegen die Kolben abwärts, bis sie sich mit dem Kopfteil 62 der Hülsen 52 auf die Flaschen aufsetzen oder durch die Zapfen 41 angehalten werden. Hierbei kommen die Flaschenhälse mit den Federsitzen 64 in Eingriff. Eine fortgesetzte Drehung der Kurbel 75 bewirkt, daß der Druck der Lenker 80 gegen die Kolbenköpfe die unteren Federteile der Kolben von den oberen Teilen derselben trennt und dadurch die Scheiben auf die in ihren Bahnen liegenden, in den Flaschenhälsen für sie vorgesehenen ringförmigen Sitze treibt. Die vorstehenden Enden 51, welche verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, geben hierbei den Scheiben eine Form, welche nach aufwärts gerichtete Ränder hat oder schalenförmig ist, wodurch ein Schneiden oder Stoßen der Scheiben vermieden wird. Die gesenkte Stellung des Kolbenrahmens ist in Fig. 6 gezeigt.
Wenn die Antriebshandkurbel nach aufwärts gedreht wird, bringen die Wellen 72 und 73 die Kolben und Magazine in ihre Anfangslage (Fig. 1). Die Schwingwellen 70 werden mittels der Lenker 83 gedreht, so daß die Schieber gegen die in ihren Bahnen in den Magazinen liegenden untersten Scheiben vorrücken und Scheiben für den nächsten Arbeitsvorgang in die Bahnen /der Stempel bringen. Die beschriebene nachgiebige Bauart der Len-
ker vermeidet. Beschädigungen und Unterbrechung des Arbeitens der Maschine.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Maschine zum Verschließen einer größeren Anzahl Flaschen mit in einem einstellbaren Querträger gelagerten Verschließvorrichtungen und selbsttätigen Einrichtungen zum Zuführen der Verschlußscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (72, 73), welche die Einführung der Verschlußscheiben in die Flaschen veranlassen, diese Scheiben verschiebende Gestänge antreiben, die nachgiebige Lenkstangen besitzen, welche dem Widerstände, der dem Vorwärtsbewegen der untersten jedes Stoßes von Scheiben entgegengesetzt wird, nachgeben können und dann bei einer bestimmten, von den Federn entwickelten Spannkraft die Scheiben schnell in die Bahn der Verschließstempel (49) bewegen.
  2. 2. Maschine nach' Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede eine Verschlußscheibe vorbewegende Lenkstange an einen Schieber (65) mittels eines Joches (66) angelenkt ist, derart, daß sie durch das Joch tritt und mit einem Längsschlitz über den Jochgelenkbolzen (68) greift, während zwischen dem Jochende und dem anderen Ende der Lenkstange diese von einer Schraubenfeder (69) umgeben ist, so daß bei Bewegung der Gelenkverbindung die Lenkstange unter Zusammendrückung der Feder ihre wirksame Länge zeitweilig verkürzen kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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