DE25307C - Rotirender Dampferzeuger mit Oberkessel - Google Patents
Rotirender Dampferzeuger mit OberkesselInfo
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- DE25307C DE25307C DENDAT25307D DE25307DA DE25307C DE 25307 C DE25307 C DE 25307C DE NDAT25307 D DENDAT25307 D DE NDAT25307D DE 25307D A DE25307D A DE 25307DA DE 25307 C DE25307 C DE 25307C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B27/00—Instantaneous or flash steam boilers
- F22B27/12—Instantaneous or flash steam boilers built-up from rotary heat-exchange elements, e.g. from tube assemblies
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Dampferzeuger besteht im wesentlichen aus zwei cylindrischen Behältern, einem kleineren
A und einem gröfseren B, und einem dieselben verbindenden Siederöhrenbündel. Letzteres
ist kegelförmig gebildet, indem die Rohrenden am Behälter A näher zusammenstehen
als am Behälter B. An den Behältern sind axial die hohlen Zapfen C und D angenietet,
welche, in Lagerstühlen ruhend, den ganzen Kessel tragen.
Durch den Zapfen D führt ein mittelst Stopfbüchse gedichtetes Rohr E einerseits in den
oberen Theil des Behälters B, andererseits in einen cylindrischen Oberkessel F. Das durch
den Zapfen C geführte Rohr G verbindet den Oberkessel mit dem unteren Theil des Behälters
B. Auf dem Zapfen D ist ein Zahnrad H befestigt, durch welches vermittelst eines
Vorgeleges J von einem Motor aus die drehende Bewegung des Röhrenkessels bewerkstelligt
wird.
Die Einmauerung besteht aus den Seitenwänden JT und L und der gewölbten Decke M,
abgeschlossen vorn durch die Quermauer N und durch.Eisenplatten, hinten durch die Quermauer
O und Eisenplatten. Der untere Theil des so gebildeten Feuerraumes wird durch die
Quermauer P in zwei Hälften getheilt, von denen die vordere den Rost Q enthält; die
hintere steht durch den Fuchs mit dem Schornstein in Verbindung. Die Quermauer P trägt
ein hufeisenförmiges Gufsstück R, welches, in die Seitenwände eingelassen, das Röhrenbündel
unten und seitlich bis zur halben Höhe umschliefst. Vor diesem Gufsstück befindet sich
eine runde, mit Chamotte bekleidete Eisenplatte S, durch welche die Röhren hindurchgehen
und welche von diesen getragen wird. Diese Platte schliefst den vorderen Feuerraum
von dem hinteren bis oberhalb des Röhrenbündels ab, so dafs die Feuergase, vom Rost
aufsteigend und zwischen den Röhren durchstreichend, erst oberhalb des Röhrenbündels in
den hinteren Feuerraum gelangen können, wo sie, abwärts gehend, durch den zweiten Theil
der Rohrlücken in den Fuchs treten.
Zum Betrieb wird der drehbare Röhrenkessel ganz, der festliegende Oberkessel bis zur angegebenen
Marke mit Wasser gefüllt. Wird dann geheizt, so erwärmen sich die unmittelbar über dem Rost liegenden Siederöhrentheile
bezw. deren Wasserinhalt am stärksten, und dieses, specifisch leichter werdend, erzeugt eine
Wasserströmung von dem unteren Theil des Behälters B zum Behälter A und von hier durch
die oberen Rohrreihen nach dem höher liegenden oberen Theil des Behälters B. Die sich
entwickelnden Wasserdämpfe, gemischt mit Wassertheilchen, steigen dann durch das Rohr E
in den Oberkessel F. Hier scheiden sich Wasser und Dampf; letzterer kann durch das Rohr T
abgeführt werden, während das Wasser durch das Rohr G wieder dem unteren Theil des
Behälters B zuströmt und den Kreislauf wieder von neuem beginnt. Das Speisewasser wird
durch ein bei U befindliches Speiseventil in den Oberkessel eingeführt, von wo es gleichfalls
durch das Rohr G in den unteren Theil des Behälters B gelangt.
Während des Betriebes soll nun der Röhrenkessel durch einen Motor in langsam drehende
Bewegung gesetzt werden, und zwar zu folgendem Zweck:
Zunächst verhindert die Drehung, dafs dieselben Rohrpartien immer der Stichflamme unmittelbar
über dem Rost ausgesetzt sind, es kehrt vielmehr jedes Rohr während einer Umdrehung
allmälig seinen ganzen Umfang der aufsteigenden Flamme zu; infolge dessen werden
die Röhren gleichmäfsig erwärmt und sind nicht einzelne, wie bei festliegendem Röhrensystem,
andauernd der zerstörenden Einwirkung der Flamme ausgesetzt. Abgesehen davon, dafs
dieser Umstand die Aufnahme der Wärme fördert, gestattet derselbe auch, ohne die
Röhren der Gefahr rascher "Verbrennung auszusetzen , die Anwendung dünnwandiger und
enger Röhren, wodurch sowohl eine gröfsere Zertheilung des Wassers als auch der sich zwischen
den eng zusammenstehenden Röhren hindurchwindenden Feuergase ermöglicht ist. Ferner
soll durch die Drehung, und das ist das wesentlichste bei dem Verfahren, eine sich fortwährend
ändernde Zertheilung, gewissermafsen ein fortwährendes Mengen der Feuergase veranlafst
werden, wodurch jeder kleinste Theil derselben mit Rohrwänden in directe Berührung kommen
mufs. Bei festliegenden Röhren werden dagegen die Feuergase nur in mehr oder weniger
dicke, von der Weite der Rohrlücken abhängende Bänder zertheilt, welche ihre Wärme nur
unvollständig abgeben können, weil die inneren Schichten dieser Bänder nicht in directe Berührung
mit den Rohrwänden kommen. .
Auch bei den schon ausgeführten Constructionen drehbarer Rauchröhrenkessel kann eine
vollständige Zertheilung der Feuergase nicht erreicht werden, da dieselben, nur in eine von
der Zahl der Röhren abhängige Anzahl Rauchcylinder zertheilt, diese durchziehen, wobei aber
der Kern dieser Cylinder die Röhren passirt, ohne deren Wände berührt zu haben.
Bei dem drehbaren Wasserröhrenkessel soll also sowohl eine grofse Zertheilung des Wassers
durch enge dünnwandige Röhren ermöglicht, als besonders auch die gröfstmögliche Zertheilung
der Feuergase und deren ausgiebigste Berührung mit den Rohrwänden erreicht werden,
die als wesentlichste Erfordernisse für rasche und ökonomische Dampferzeugung angesehen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Verbindung eines rotirenden Dampfkessels, welcher aus zwei Endkammern und einem dieselben verbindenden Röhrenbündel besteht, mit einem festliegenden Oberkessel an beiden Enden derart, dafs beim Betrieb ein Wasserumlauf durch das ganze System hindurch stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25307C true DE25307C (de) |
Family
ID=301758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25307D Active DE25307C (de) | Rotirender Dampferzeuger mit Oberkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25307C (de) |
-
0
- DE DENDAT25307D patent/DE25307C/de active Active
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