DE2529975C2 - Fahrbare Einrichtung zum Aufnehmen oder Verlegen von Gleisschwellen - Google Patents
Fahrbare Einrichtung zum Aufnehmen oder Verlegen von GleisschwellenInfo
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Description
Gieislängsrichiung ausgerichtet gruppenweise mittels
Fördervorrichtung in den Bereich der Verlegestelle befördert, dort um 90° C in ihre Einbaulage gedreht und
einzeln zwischen den gespreizten Schienen abgelegt Diese Einrichtung zeichnet sich durch eine hohe Leistung und eine hohe Vortriebsgeschwmdigkeit aus, die
nicht zuletzt durch einen fast zur Gänze vollautomatisch gesteuerten Arbeitsablauf ermöglicht werden. IJm einen wirtschaftlichen Einsatz zu gewährleisten, werden
jedoch mit dieser Einrichtung nur längere, durchgehende Umbaustrecken bearbeitet
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fahrbare Einrichtung für die Aufnahme
bzw. das Verlegen von Gleisschwellen zu schaffen, mittels welcher die Zufuhr der Schwellen zur Aufnahmebzw. Verlegestelle in ihrer Einbaulage ebenso im wesentlichen kontinuierlich erfolgt, und die aber mit relativ
einfachen Mitteln geschaffen werden kann, so daß auch bei kurzen Umbaustrecken, wie z. B. Bahnhofsgleisen
oder eingleisigen Nebenstrecken ein ökonomischer Einsatz möglich ist
Diese Aufgabe wird durch eine fahrbare Einrichtung der eingangs genannten Art gelöst weiche gemäß der
Erfindung dadurch gekennzeichnet ist daß der Längsförderer aus einem auf Rollen gelagerten, antreibbaren
endlosen Zugorgan, z.B. einem Förderband besteht welches zur Halterung der Schwellen über Ketten Aufhängeorgane, insbesondere Kettenhaken aufweist und
zum Aufnehmen bzw. Ablegen der Schwellen am jeweiligen Förderende ausgebildet ist
Durch diese Ausbildung wird eine sinnvolle Kombination von Handarbeit und Maschineneinsatz sowie eine wesentliche Vereinfachung der Einrichtung erreicht
da der Längsförderer sowohl zum kontinuierlichen Heran- bzw. Abtransport der Schwellen in ihrer Einbaulage bzw. aus ihrer Abbaulage als auch zum gleichzeitigen
Ablegen bzw. Aufnehmen ausgebildet ist Durch diese Kombination der Tätigkeiten ist zwar die Leistungsfähigkeit nicht g'iich so hoch wie bei den bereits beschriebenen Schnellumbauzügen der Anmelderin, ein wirtschaftlicher Einsatz wird aber durch die Vereinfachung
und die geringere Beanspruchung der in größerer Anzahl am endlos umlaufenden Zugorgan angeordneten
Festhaltevorrichtungen und der relativ robusten Ausführung ermöglicht insbesondere auch für kurze Umbaulängen, wie Bahnhofs- oder Werksgleise und dgl.
Überdies treten bei dieser Ausführung kaum Störungen im Ablauf des Schwellentransportes auf.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Längsförderer mit seinem vorderen Ende in
Gleislängsrichtung und zum Gleis im Winkel schräg zur Gleisebene verlaufend ausgebildet Dadurch wird eine
reibungslose Aufnahme bzw. ein reibungsloses Vorbeitransportieren der aufgenommenen Schwelle an der
nächstfolgenden, noch auf dem Schotter liegenden Schwelle, ohne Berührung der beiden ermöglicht, so daß
auch ein Verlegen bzw. Aufnehmen der sehr schlagempfindlichen Betonschwellen durchführbar ist
Der Längsförderer kann nach einer Weiterbildung der Erfindung aber auch aus mindestens zwei gelenkig
miteinander verbundenen und in einer im wesentlichen parallel zur Gleislängsrichtung verlaufenden Vertikalebene verschwenkbaren Teilen bestehen, wobei das
dem Förderende zugewandte Teil des Längsförderers mit einer Haltevorrichtung, z. B. einer am Fahrzeug vorgesehenen Seilzuganordm r-g, verbunden ist. Dadurch
ist sowohl eine Entlastung des den Förderende zugewandten Teiles des Längsförderers gegeben, als auch
eine Verste'lung desselben der Höhe nach relativ zur Gleisebene möglich. Durch diese Höhenverstellung, insbesondere des der Aufnahme- bzw. Ablegestelle zugeordneten Endes des Längsförderers ist bei Überstellfahrten von einem Arbeitsort zum anderen eine einfa
che Verladung des vorkragenden Teiles des Längsförderers auf einem weiteren, der Einrichtung vorgeordneten Schutzwagen möglich.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung
ίο der Erfindung ist zur gleichzeitigen Halterung mehrerer
Schwellen ein über Ketten aufhängbarer Tragbalken vorgesehen, der zur Halterung der Schwellen in einem
vorgegebenen bzw. gewünschten Abstand zueinander ausgebildet ist Durch diese Maßnahme können die
Schwellen schon in dem gewünschten Abstand zueinander verlegt werden, so daß durch diese einfache Maßnahme insbesondere die Durchführung des Verlegevor-,
ganges sehr stark vereinfacht wird. Selbstverständlich
ist es auch möglich, mit diesem Traghaken die, Schwel-
!er. nicht nur im Zuge des Verlegevorganges, sondern
auch schon diese im vorgegebenen Abstand aufzunehmen. Die Schwellen können hierbei in Gruppen, z. B.
fünf oder sechs Schwellen gleichzeitig transportiert und vorher bzw. anschließend abschnittsweise im Zuge des
Verlege- oder Aufnahmevorganges, z. B. in kleineren . Gruppen von zwei oder drei Schwellen, im Abstand
voneinander aufgenommen bzw. verlegt werden, welcher Abstand im wesentlichen bereits der gewünschten
bzw. vorhandenen Lage beim Verlegen bzw. Aufneh
men der Schwellen entspricht
Um eine exakte Verlegung der Querschwellen auch in Gleisbogen, insbesondere auch mit Überhöhungen, zu
ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn nach einer Weiterbildung der Erfindung der Längsförderer — zur Ver-
Schwenkung in einer zur Gleisebene im wesentlichen parallelen Ebene — im in Arbeitsrichtung hinteren Endbereich um eine im wesentlichen senkrecht zur Gleisebene verlaufende Achse verschwenkbar am Fahrgestellrahmen gelagert ist
Un- eine einwandfreie Aufnahme der zu verlegenden
bzw. Abgabe der aufgenommenen Schwellen von bzw. auf nachgeordnete Fördervorrichtungen zu gewährleisten, ist es ferner vorteilhaft wenn der Längsförderer im
Bereich seines vorderen Endes in einem Winkel· zur
Die Kontinuität der Aufnahme und Verlegung der Gleisschwellen mittels der erfindungsgemäßen fahrbaren Einrichtung kann insbesondere dann voll ausgenützt
werden, wenn gemäß dem erfindungsgemäßen Verfah
ren die beiden Schienen nach vorheriger Lösung der
Befestigungsmittel im Aufnahme- bzw. Ablegebereich der Schwellen angehoben und auseinandergespreizt
werden und danach die Schwellen über Förder- sowie Aufnahme- bzw. Abtegemittel von bzw. zu den Trans
portfahrzeugen transportiert werden, wobei die einzel
nen Schwellen mittels einerseits in den Kettenhaken des Längsförderers und andererseits in den Schienenbefestigungsorganen dei Schwellen einhängbaren Ketten
aufgenommen bzw. abgelegt werden und wobei die ein
zelnen Ketten für jede Schwelle nach dem Aufnehmen
bzw. Ablegen derselben im Bereich des Auin.ihme- bzw.
Ablegeortes von der Schwelle bzw. dem Längsförderer losgelöst und zur Verwendung für die Halterung der
folgenden Schwellen neben dem Gleis abgelegt werden.
Besondere Vorteile im Zusammenhang mit dem Abstand der Schwellen zueinander — sowohl beim Verlege- als auch Aufnahmevorgang— werden insbesondere
unter Verwendung eines Tragbalkens erreicht, wenn
nach einer Weilerbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Schwellen mit dem Längsförderer über den
Tragbalken in Gruppen, z. B. von fünf oder sechs Schwellen, gleichzeitig transportiert und vorher bzw.
anschließend abschnittsweise im Zuge des Verlegeoder Aufnahmevorganges, z. B. in kleineren Gruppen
von zwei oder drei Schwellen, im Abstand voneinander aufgenommen bzw. verlegt werden, wobei dieser Abstand im wesentlichen bereits der gewünschten bzw.
vorhandenen Lage beim Verlegen bzw. Aufnehmen der Schwellen entspricht.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung
zeigt
F i g. 1 eine Längsansicht einer schematisch dargestellten erfindungsgemäßen Einrichtung mit der dieser
vorgeordneten Vorrichtung zum Anheben und Spreizen der Schienen;
F i g. 3 die stark vereinfacht dargestellte Vorrichtung zum Anheben und Spreizen der Schienen in größerem
Maßstab;
Fig.4 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße
Schienenfahrzeug mit dem Längsförderer im Bereich des Antriebes zum Verschwenken desselben quer zur
Gleislängsrichtung;
F i g. 5 einen Schnitt von einem Transportwaggon für Alt- bzw. Neuschwellen mit der speziellen Vorrichtung
zur Lagerung der Laufschienen für einen Portalkran und
Fig.6 und 7 in Längsrichtung und Draufsicht eine
abgeänderte Ausführungsform der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Einrichtung zum kontinuierlichen Aufnehmen oder Verlegen von Gleisschwellen.
In den F i g. 1 und 2 sind auf dem aus Schienen 1 und
Schwellen 2 gebildeten Gleis mittels Fahrwerken 3 verfahrbare Schienenfahrzeuge 4 und 5 dargesieiii. Dem
Schienenfahrzeug 5 ist in Arbeitsrichtung — im bereits schwellenlosen Gleisbereich — eine Vorrichtung 6 zum
Anheben und Spreizen der Schienen 1 des Gleises nachgeordnet
Zum Aufnehmen der Schwellen 2 im Bereich der durch die Vorrichtung 6 (wie aus der Draufsicht in
F i g. 2 näher ersichtlich) gespreizten Schienen 1 ist auf dem Schienenfahrzeug 5 ein Längsförderer 7 angeordnet. Dieser Längsförderer 7 besteht im dargestellten
Ausführungsbeispiel aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen 8, 9, die zum Verschwenken in einer
zur Gleislängsachse im wesentlichen parallel verlaufenden Vertikalebene über ein Gelenk 10 verbunden sind.
Der Längsförderer, dessen nähere Konstruktion an Hand der Beschreibung der F i g. 4 noch näher erläutert
wird, wird von am Fahrgestellrahmen des Schienenfahrzeuges S fix befestigten Balkenanordnungen 11,12 getragen. Zur Verstellung des vorkragenden, dem Gleis
zugekehrten verschwenkbaren Längsförderer-Teiles 8 senkrecht zur Gleisebene weist das Schienenfahrzeug 5
eine als Haltevorrichtung dienende Seilzuganordnung 13 auf. Durch Betätigung des z. B. als Seilwinde ausgebildeten Antriebes 14 durch einen Hydraulik-Dnickluft-
oder Elektromotor oder auch mittels einer Handkurbel kann über das Seil der Seilzuganordnung 13 der Längsförderer-Teil 8 senkrecht zur Gleislängsebene, d. h, also
in seinem Abstand vom Gleis eingestellt werden. Um auch in Gleisbögen ein einwandfreies Verlegen der
Schwellen 2 des Gleises zu ermöglichen, ist der Längsförderer 7 außerdem um eine im Bereich der Balkenanordnung 12 angeordnete, im wesentlichen senkrecht zur
Gleisebene verlaufende Achse 15 quer zur Gleislängsrichtung verschwenkbar. Der Antrieb zur Verschwenkung des Längsförderers 7 ist im Bereich der Balkenanordnung 11 angeordnet und in Fig.4 näher dargestellt.
Dem Längsförderer 7 ist in Arbeitsrichtung (voll gezeichneter Pfeil) eine mehrteilige Längsförderbahn 16
vorgeordnet, die einen Transport der Schwellen 2 vom Fahrzeug 5 auf das in Arbeitsrichtung vorgeordnete
Fahrzeug 4 ermöglicht. Auf dem Fahrzeug 4 und den
anschließenden, nicht dargestellten, Transportwagen,
auf welche die Schwellen 2 verladen werden, ist ein Portalkran 17 in Gleislängsrichtung verfahrbar angeordnet. Wie aus dem Grundriß der Einrichtung in F i g. 2
zu ersehen ist, ist die Spurweite des Portalkranes größer
als die Wagenbreite der zum Transport der Schwellen
vorgesehenen Fahrzeug bzw. Wagen, so daß während des Arbeitsvorganges spezielle Maßnahmen erforderlich sind, um diese Schienen der Portalkräne in der gewünschten Spurweite zu halten. Diese zusätzlichen Ein-
richtungen, die hierfür notwendig sind, werden an Hand der Darstellung in F i g. 5 näher erläutert werden.
Die dem Schienenfahrzeug 5 mit dem darauf angeordneten Längsförderer 7 zum Herausheben der Schienen f aus den Schienenbefestigungsteilen der Schwellen
2 und Spreizen derselben nachgeordnete Vorrichtung 6 ist schematisch in größerem Maßstab in Fig.3 dargestellt Die Hebe- und Spreizvorrichtung 6 stützt sich
über zwei »Sylinder-Kolben-Antriebe auf eine am Schotter ruhende Platte 18 ab. Jeder Schiene 1 sind in Gleis-
längsrichtung hintereinander zwei Schienenzangen 19 zugeordnet, von welchen jede zwei an den gegenüberliegenden Seiten der Schiene angeordnete Rollen aufweist, die mittels eines Zylinders aus der Arbeitslage, in
der sie die Schienenköpfe der Schienen untergreifen, in
eine von der Schiene entfernte Ruhelage verschwenkt
werden können. Darüberhinaus steht jede der Schienenzangen 1§ mit einem eigenen HydraaUk-ZyHnder-Kolben-Antrieb 20 bzw. 21 in Verbindung, mit der die
Schienenzangen 19 jeweils in Richtung quer zur Gleis
längsachse relativ zum auf der Platte 18 abgestützten
Rahmen der Vorrichtung 6 verstellbar sind. Die Steuerung der einzelnen Antriebe zum Anheben und Spreizen des Gleises 20,21 sowie die Überwachung der Vorfahrbewegung und die Versorgung der Antriebe mit
Druckmittel kann beispielsweise von einem auf dem Schienenfahrzeug 5 angeordneten zentralen Antrieb 22
erfolgen. Es ist aber andererseits ebenso möglich, diese Vorrichtung 6 von Hand aus, von einer Einsatzstelle zur
nächsten, zu verschieben und am Rahmen dieser Vor
richtung ein eigenes Antriebsaggregat für die Versor
gung und Steuervorrichtungen für die Steuerung der einzelnen Arbeitsbewegungen vorzusehen.
Die nun zwischen den beiden gespreizten Schienen 1 freiliegenden Schwellen 2 werden am vorderen vorkra
genden, im Bereich der Aufnahme- bzw. Ablegestelle
befindlichen Ende 23 des Längsförderers 7 aufgenommen. Der aus den beiden Längsförderer-Teilen 8 und 9
bestehende Längsförderer 7 weist, wie näher aus F i g. 4 ersichtlich ist, durch Rollen am Rahmen des Längsförde
rers geführte Querbügel 24 auf, die sich quer zur Gleis
längsrichtung erstrecken und in deren voneinander abgewendeten Endbereichen jeweils ein Kettenhaken 25
angeordnet ist Die einzelnen Querbügel 24 sind mittels eines z. B. durch Ketten gebildeten Zugorganes 26
(Fig. i) untereinander verbunden. Der Antrieb des
Zugorganes 26 in Gleislängsrichtung erfolgt beispielsweise im Bereich des der Aufnahme- bzw. Ablegestelle
abgewendeten Endes 27 des Längsförderers 7 über ei-
nen mit einem Kettenrad od. dgl. versehenen Antrieb 211.
Zur einwandfreien Führung des Zugorganes können im Bereich der Knickstellen des Längsförderers bzw. insbesondere im Bereich des Gelenkes IO und des Endes 23
zusätzliche Kettenräder oder Umlenkrollen vorgesehen seia Das Zugorgan 26 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit Ketten dargestellt. Es sind aber auch andere
Zugorgane verwendbar, beispielsweise ein Gummiband od. dgl. Ebenso ist die Gestaltung des Antriebes 28 vollkommen freibleibend. Es kann jedweder Elektro-,
Druckluft- oder Hydraulikmotor u.dgl. Verwendung finden. Die Versorgung des Antriebes 28 sowie des Antriebes 14 der Seilzuganordnung 13 kann ebenfalls von
dem beispielsweise im Bereich des Schienenfahrzeuges S angeordneten zentralen Antrieb 22 erfolgen.
Zur Verschwenkung des Längsförderers 7 um die im Bereich der Balkenanordnung 12 vorgesehene Achse, ist
der Längsiörucrcr im Bereich der Saitenanordnung ! 1
mittels Rollen an einem Querhaupt derselben verschiebbar geführt Die jeweilige Verschiebung des Längsförderers 7 zur Anpassung, insbesondere beim Arbeiten in
Gleisbögen, dient eine ebenfalls im Bereich des Querhauptes angeordnete Zylinder-Kolben-Anordnung. Wie
weiters aus der F i g. 4 deutlich ersichtlich ist, ist jede Schwelle mittels zweier Ketten, die einerseits in einem
Teil der Schienenbefestigungsorgane 30, z. B. in den Rippen beim Rippenplattenoberbau oder den Schwellenschrauben od. dgl. und andererseits in die Kettenhaken 25 eingehängt sind, mit den Querbügeln 24 verbunden, de Balkenanordnung 11 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel fix am Fahrgestellrahmen des Fahrzeuges 5 befestigt Eine Verschwenkung des Längsförderers 7 ist aber auch durch eine Querverschiebung der
gesamten Balkenanordnung relativ zum Schienenfahrzeug 5 durchführbar. Außerdem ist es möglich, die Balkenanordnungen 11 und 12 in Waggonlängsrichtung
verschiebbar auszugestalten, so daß am Ende des jeweiligen Arbeitseinsatzes auch das vorkragende Ende des
Längsförderers 7 durch eine Längsverschiebung der gesamten Anordnung in Richtung auf das Schienenfahrzeug 4 zu innerhalb der äußeren Begrenzung des Fahrzeuges 5 gebracht werden kann.
Das Fahrzeug 5 sowie die nachfolgenden, in den Zeichnungen nicht dargestellten Transportwagen 6 sind
weiters, wie aus F i g. 5 ersichtlich, mit einer zusätzlichen
Trägerkonstruktion 31 versehen, die auf den beiden Längsseiten der Waggons aufliegen und auf deren
Oberseite jeweils eine in Gleislängsrichtung verlaufende Schiene für den Portalkran 17 angeordnet ist Der
Abstand der beiden Trägerkonstruktionen 31 in Richtung quer zum Gleis und somit auch die Spurweite der
Schienen für den Portalkran 17 können mittels mehrerer in Gleislängsrichtung hintereinander angeordneter
Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 32 verändert werden. Es ist dadurch möglich, die Spurweite der Schienen
des Portalkranes an die verschiedenen Längen der aufzunehmenden bzw. zu verlegenden Schwellen anzupassen und überdies können am Ende des Arbeitseinsatzes
die beiden Trägerkonstruktionen 31 in die strichliert gezeichnete Stellung gebracht und mittels einer teilweise eingezeichneten Kette miteinander verbunden werden, so daß sie sich während der Oberstellfahrt in dem
von den Eisenbahnen vorgeschriebenen LJchtraumprofil befinden.
Um ein durchgehendes Stapeln der Schwellen in Längsrichtung der Transportwaggons trotz der an der
Wagenoberfläche angeordneten Hydraulik-Zylinder-Kolben-Antriebe 32 zu ermöglichen, ist es ir. manchen
Fällen, wie in F i g. 1 ersichtlich, erforderlich, in der untersten Schwellenlage eine Schwelle auszulassen.
Die Arbeitsweise mit der erfindungsgemäßen Einrichtung — an Hand des Aufnahmevorganges beschrie-
ben— ist nun wie folgt:
In Arbeitsrichtung werden vor dem Transportwagen bzw. den Schienenfahrzeugen 4 und 5 oder im Bereich
derselben die Schienenbefestigungsmittel zwischen den Schienen 1 und den Schwellen 2 gelöst. Während sich
nun die Transportwaggons und die Fahrzeuge 4 und 5 auf dem noch bestehenden Gleis vorwärtsbewegen,
werden mit der Schienenhebe- und -spreizvorrichtung 6 die Schienen 1 aus den Schienenbefestigungsmitteln der
Schwellen 2 herausgehoben und wie in F i g. 3 mit strich
lierten Linien angedeutet, im Bereich vor den Schwel-
lenvorköpfen auf die Schotteroberfläche abgelegt. Daran anschließend werden in die Schienenbefestigungsorganc 30 der zwischen den gespreizten Schienen ! freiliegenden Schwellen 2, z. B. in die Rippen der Rippenplat-
ten oder in die Schwellenschrauben der Befestigungsmittel je eine Kette mit einem speziellen Schuh eingehängt. Befindet sich dann das vorkragende Ende 23 des
Längsförderers 7 über der jeweils aufzunehmenden Schwelle, werden die beiden Ketten 29 (F i g. 4) in die
Kettenhaken 25 der Querbügel 24 eingehängt, und die Schwelle 2 wird durch die kontinuierlich umlaufenden
Querbügel aus dem Schotter herausgehoben und in Richtung auf die Längsförderbahn 16 zu befördert Die
Höhenlage des vorkragenden Endes 23 des Längsförde
rers kann dabei mit der Seilzuganordnung 13 über den
Antrieb 14 an die jeweiligen Schwellenhöhen, Schienenhöhen u. dgl. angepaßt werden. Außerdem kann auch
die Neigung des Längsförderer-Teiles 8 dermaßen eingestellt werden, daß die bereits am Querbügel einge-
hängte Schwelle nicht an der nächsten aufzunehmenden Schwelle anschlägt
Das der Aufnahme- bzw. Ablegestelle der Schwellen abgewendete Ende 27 des Längsförderers 7 ist in Gleislängsrichtung in einem Winkel schräg nach oben zur
Gleisebene angeordnet Kommt nun der Querbügel mit der eingehängten Schwelle 2 in den Bereich des Endes
27, in welcher der Querbügel seine Umlaufrichtung ändert rutschen die beiden Ketten 29 selbsttätig aus den
Kettenhaken 25, und die Schwelle 2 fällt auf die Längs
forderbahn 16. Die Längsförderbahn 16 besteht im dar
gestellten Ausführungsbeispiel aus drei Teilen, die mittels quer zur Gleislängsrichtung und parallel zur Gleisebene verlaufende Achsen miteinander gelenkig verbunden sind. Der dem Längsförderer 7 zugeordnete
so Förderbahnteil ist vom Längsförderer ausgehend in einem Winkel zur Gleisebene schräg nach abwärts gerichtet so daß die Schwellen auf der durch Rollen gebildeten Förderbahn 16 durch ihr Eigengewicht in den
Bereich des Schienenfahrzeuges 4 transportiert werden.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, diese Förderbahn 16 in jedweder beliebigen Art als Gurt- oder
Kettenförderer od. dgl. auszubilden, oder insbesondere auch die Rollen mittels Antrieben in Drehung zu versetzen, so daß ein einwandfreier Transport der vom Längs-
förderer 7 abgeworfenen Schwellen in den Bereich des Schienenfahrzeuges 4 gewährleistet ist Überdies kann
die Längsförderbahn 16 auch für dem Schienenfahrzeug 5 oder auf dem Schienenfahrzeug 4 gelenkig um eine
senkrecht zur Gleisebene verlaufende Achse, drehbar
es angeordnet sein, um in Gleisbogen eine einwandfreie
Obergabe bzw. Übernahme der Schwellen vom Längsrörderer 7 und bzw. oder vom Portalkran 17 zu ermöglichen. Von den im Bereich des Fahrzeuges 4 der Förder-
bahn 16 lagernden Schwellen werden durch Bedienungspersonen
die Ketten 29 abgenommen bzw. losgelöst und zur Verwendung für den Transport der nächsten
Schwellen neben dem Gleis abgelegt. Der Portalkran 17 weist seinerseits dann ebenfalls entsprechende
Ketten auf, die in die auf der Förderbahn 16 liegenden Schwellen eingehängt werden, worauf diese Schwellen
mit dem Portalkran 17 hochgehoben und zu ihren Ablegestellen auf den Transportwagen befördert werden.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, die Ketten 29 in den Schwellen eingehängt zu lassen und den Querbalken
bzw. die Querbalken des Portalkranes 17 nur mit Kettenhaken zu versehen, so daß lediglich die bereits in
den Schwellen eingehängten Ketten in die Kettenhaken dieses Portalkranes 17 eingehängt werden müssen. Diese
dargestellte Ausführungsvariante mit den Ketten im Bereich des Portalkranes 17 ist jedoch für die vorliegende
Erfindung keinesfalls zwingend, sondern es können auch jedwede andere mechanische, insbesondere ferribedienbare,
Greifer- oder Zangenanordnungen zum Erfassen der Schwellen Verwendung finden. Weiters kann
es sich zur Überwachung bzw. Steuerung der einzelnen Arbeitsvorgänge als vorteilhaft erweisen, wenn neben
dem zentralen Antrieb 22 für die verschiedenen Antriebe 14 bzw. 28 beispielsweise im Bereich der Balkenanordnungen
11 ein zentraler Bedienungsstand mit Steuerorganen angeordnet wird.
Zur einwandfreien Führung der mit ihren Längsachsen quer zur Gleislängsrichtung ausgerichteten Schwellen
2 auf dem Längsförderband 16 können weiters an den beiden Längsseiten dieses Förderers Führungsschienen
aus Gummi, Rollen od. dgl. vorgesehen sein, um insbesondere ein seitliches Abrutschen der Schwellen
zu verhindern.
In den F i g. 1 und 2 wird die Höhenlage des vorderen
Endes 23 des Längsförderers durch ein Verschwenken des Längsiördcrer-TeUes 8 uns das Gelenk !0 ermöglicht.
Im Rahmen der Erfindung ist es aber darüberhinaus ebenso möglich, den gesamten Längsförderer als
starre Einheit auszubilden und um ein in dessen Längsmitte verlaufendes Gelenk mit einer quer zur Gleislängsrichtung
verlaufende« Achse verschwenkbar auszugestalten, so daß die Betätigung der Verschwenkbewegung
durch einen Ausgleich der Belastung — ähnlich wie bei einem Waagebalken — erleichtert wird. Darüberhinaus
kann der Längsförderer aber auch aus mehreren einzelnen Teilen, die sowohl getrennt voneinander
der Höhe als auch der Seite nach verschwenkbar sein können, gebildet werden.
Zur Vorwärtsbewegung der Schienenfahrzeuge 4 und 5 sowie der weiteren Transportwagen für die Schwellen
kann beispielsweise eine eigene Lokomotive vorgese-■ hen sein, oder es kann das Schienenfahrzeug 4 oder 5
mit antreibbaren Fahrwerken ausgestattet werden, die vom zentralen Antrieb 22 aus angetrieben werden können.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach den F i g. 6 und 7 werden nun abweichend von der Darstellung
in den Fig. t und 2 nicht die einzelnen Schwellen
mit Ketten in die Kettenhaken 25 des Längsförderers 7 . eingehängt und vom antriebsseitigen Ende des Längsförderers
im Bereich der Verlegestelle befördert, sondern es wird, wie dies für das Verlegen von neuen
Schwellen dargestellt ist jeweils eine Gruppe von Schwellen gleichzeitig mittels Kettenhaken des Längsförderers
in den Bereich des vorderen Endes cfes Längsförderers
gebracht Die Schwellen 2 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel auf dem Schienenfahrzeug
5 nachgeordneten Nieder- bzw. Hochbordwagen 33 in Stapeln gelagert und werden mittels einer Schwellenumsetz-
bzw. Transportvorrichtung 34 in den Bereich der am Schienenfahrzeug 5 angeordneten Längsförderbahn
35 verbracht Die Schwellenumsetz- bzw. Transportvorrichtung 34 ist hierbei beispielsweise als doppelseitiger
Hubstapler ausgebildet, wobei die Schwellen mittels einer mit Rollenbahnen versehenen Plattform 36
von den Schwellenstapeln ab- und hochgehoben werden. Von dieser Plattform 36 werden die Schwellen über
eine weitere Rollenbahn, die oberhalb des Bedienungssitzes der Schwellenumsetz- bzw. Transportvorrichtung
angeordnet ist, einer weiteren Plattform 37 zugeführt, die die Schwellen auf die Längsförderbahn 35 ablegt.
ι? Auf den dem antriebsseitigen Ende des Längsförderers
zugeordneten Ende der Längsförderbahn wird dann eine Gruppe, z. B. von sechs Schwellen, mittels Ketten an
einem Trag- bzw. Tragbalken 38 befestigt Dieser aus einem öder mehreren Teuer, bestehende Tragbalken 3«
wird mittels Seilzügen oder Ketten in die Kettenhaken 25 des Längsförderers 7 eingehängt Um einen reibungslosen
Transport des Verlegebalkens mit den angehängten Schwellen aus dem Bereich des dem Längsförderer
7 zugewandten Endes der Förderbahn 35 zu ermöglichen, kann das antriebsseitige Ende 39 des Längsförderers
7 mittels Zylinder oder Schraubspindelanordnungen od. dgl. senkrecht zur Gleisebene verschwenkbar
ausgebildet werden. Mittels des Längsförderers 7 wird der Tragbalken 38 dann im Bereich der Verlegestellen
der Schwellen befördert Der Tragbalken wird dann mittels des senkrecht zur Gleisebene verstellbaren
Längsförderer-Teiles unter Verwendung der Seilzuganordnung 13 solange abgesenkt bis die Schwellen auf
dem Schotter aufliegen. Es werden nun, wie dargestellt vorerst drei einander nicht unmittelbar benachbarte
Schwellen abgesenkt, wonach der Tragbalken mit den restlichen drei Schwellen wieder etwas angehoben und
mittels des Längsförderers 7 in Gleislängsrichtung bzw. Arbeitsrichtung nach vorne bewegt wird Der Tragbalken
38 wird dabei so weit vorwärtsbewegt daß die einander unmittelbar benachbarten Schwellen ter zuletzt
verlegten Gruppe und der noch am Verlegebalken befindlichen Gruppe sich im gewünschten Abstand χ voneinander
— in der gewünschten Schwellendistanz — befinden. Ist dies der Fall, wird die zweite aus drei
Schwellen bestehende Gruppe auf den Schotter abgelegt
Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung bietet sich insbesondere beim Verlegen von
so neuen Schwellen an, da durch die Verwendung des Tragbalkens 38 das Einhalten des gewünschten Schwellenabstandes
x, insbesondere am Beginn der jeweiligen Umbaustelle, leicht möglich ist Insbesondere der gleichzeitige
Transport von beispielsweise sechs Schwellen, die in jeweils zwei kleineren Gruppen zu je drei Stück
abgelegt werden, ermöglicht ohne genaue Nachmessungen bzw. Einstellvorgänge das Einhalten eines Schwellenabstandes
je nach Schwellenbreite von 52 bis 60 cm. Werden z. B. Schwellen mit 28 cm Breite verlegt und die
sechs Schwellen am Tragbalken 38 jeweils so aufgehängt daß sich die einander zugewendeten Seiten der
Schwellen berühren, so ist nach dem Verlegen der jeweils zwei aus drei Schwellen bestehenden kleineren
Gruppen, wobei jeweils zwei einander nicht unmittelbar
benachbarte Schwellen verlegt werden, ein Schwellenabstand von 56 cm vorgegeben- Es ist im Rahmen der
Erfindung selbstverständlich möglich, bei mehrteiliger Ausführung des Trag- bzw. Verlegebalkens einen An-
11 12
trieb vorzusehen, daß die Schwellen relativ zum Verlegebalken abgesenkt und angehoben werden können, so
laß die Längsförderer-Teile 8 bzv/. 33 beispielsweise
nicht mit der Seilzuganordnung 13 der Höhe nach verstellt werden müssen.
Weiters ist es selbstverständlich möglich, die Verwendung eines solchen Trag- bzw. Verlegebalkens jeweils
nur am Beginn des Verlegens von neuen Schwellen zu verwenden und zu dem Zeitpunkt, zu welchem ein gewisser Rhythmus im Arbeitsablauf erreicht wurde, auf ι ο
die Verlegung von Einzelschwellen umzustellen.
Weiters wird bei der dargestellten Ausführungsform in den F i g. 6 und 7 durch die Verwendung der Schwellenumsetz- bzw. Transportvorrichtung eine Vereinfachung insofern erzielt, daß durch die Plattformen 36
bzw. 37 die Schwellen direkt von den Schwellenstapeln bzw. von der Längsförderbahn 35 aufgenommen werden können und solchermaßen zusätzliche Arbeitsvorgänge für das Befestigen von Schwellen an weiteren
Transportvorrichtungen in Wegfall kommen können.
Wie aus den F i g. 6 und 7 weiters zu ersehen ist, sind bei den verv/endeten Nieder- bzw. Hochbordwagen die
Bordwände nach unten geklappt und die beiden Waggons mittels im Bereich der Wagenenden angeordneten
in einer senkrechten Gleislängsebene verschwenkbaren Plattformen untereinander verbunden. Auf den Waggonböden und den heruntergeklappten Plattformen 40
sind dann die Schienen 41 für die Schwellenumsetz- bzw. Transportvorrichtung befestigt Selbstverständlich
ist :s auch möglich, diese Schwellenu:nsetz- bzw. Transportvorrichtung 34 mittels gleisloser Fahrwerke, z. B.
Gummiräder, zu versehen und jeweils lediglich seitliche Führungsschienen auf den Böden der Nieder- bzw.
Hochbordwagen 33 zu befestigen, so daß bei dem Transport der Schwellen 2 entlang dieser Waggons die
Enden der Schwellen 2 sich jeweils im Lichtraumprofil befinden und solchermaßen ein ungehinderter Zugsbetrieb am Nachbargleis aufrechterhalten werden kann.
45
so
60
65
Claims (7)
1. Fahrbare Einrichtung zum Aufnehmen oder einzelnen Ketten für jede Schwelle nach dem Auf-Verlegen
von Gleisschwellen mit einem auf Schie- 5 nehmen bzw. Ablegen derselben hn Bereich des Aufnen
verfahrbaren Fahrzeug oder Fahrzeugzug mit nähme- bzw. Ablegeortes von der Schwelle bzw.
einer im vorderseitigen Schwellenaufnahme- bzw. dem Längsförderer losgelöst und zur Verwendung
Ablegebereich angeordneten Vorrichtung zum He- für die Halterung der folgenden Schwellen neben
ben und Auseinanderspreizen der Schienen und ei- dem Gleis abgelegt werden.
nem vom Stirnende des vordersten Fahrzeuges aus- 10 8. Verfahren nach Anspruch 7, insbesondere unter
kragenden, sich in Gleislängsrichtung erstreckenden Verwendung eines Tragbalkens, dadurch gekenn-Längsförderer
sowie weitere Fördermittel und Por- zeichnet, daß die Schwellen mit dem Längsförderer
talkrähne zur Weiterbeförderung der aufgenomme- über den Tragbalken in Gruppen, z. B. von fünf oder
nen bzw. abzulegenden und mit ihrer Längsachse sechs Schwellen, gleichzeitig transportiert und vorquer
zur Gleislängsachse auf anschließende Schie- 15 her bzw. anschließend abschnittsweise im Zuge des
nenfahrzeuge zu transportierenden Schwellen, da- Verlege- oder Aufnahmevorganges, z. B. in kleinedurch
gekennzeichnet, daß der Längsför- ren Gruppen von zwei oder drei Schwellen, im Abderer
(7) aus einem auf Rollen gelagerten, antreibba- stand voneinander aufgenommen bzw. verlegt werren
endlosen Zugorgan (26), z. B. einem Förderband, den, wobei dieser Abstand im wesentlichen bereits
besteht, WeIcJi-S zur Halterung der Schwellen über 20 der gewünschten bzw. vorhandenen Lage beim Ver-Ketter.
(29) Aufhängeorgane, insbesondere Ketten- legen bzw. Aufnehmen der Schwellen entspricht
haken (25) aufweist und zum Aufnehmen bzw. Ablegen der Schwellen am jeweiligen Förderende ausge-
haken (25) aufweist und zum Aufnehmen bzw. Ablegen der Schwellen am jeweiligen Förderende ausge-
bildet ist
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25
zeichnet, daß der Längsförderer (7) mit seinem vor- Die Erfindung betrifft eine fahrbare Einrichtung zum
deren Ende (23) in Gleislängsrichtung und zum Gleis Aufnehmen oder Verisgen von Gleisschwellen mit ei-
im Winkel schräg zur Gleisebene vorlaufend — vor- nem auf Schienen verfahrbaren Fahrzeug oder Fahr-
zugsweise verschwenkbar— ausgebildet ist zeugzug mit einer im vorderseitigen Schwellenaufnah-
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 30 me- bzw. Ablegebereich angeordneten Vorrichtung
gekennzeichnet daß der Längsförderer (7) aus min- zum Heben und Auseinanderspreizen der Schienen und
destens zwei gelenkig miteinander verbundenen und einem vom Stirnende des vordersten Fahrzeuges ausim
wesentlichen in einer parallel zur Gleislängsrich- kragenden, sich in Gleislängsrichtung erstreckenden
tung verlaufenden Vertikaiebene verschwenkbaren Längsförderer sowie weitere Fördermittel und Portal-Teilen
(8,9) besteht wobei das de.n Förderende zu- 35 kräne zur Weiterbeförderung der aufgenommenen bzw.
gewandte Teil (8) des Längsförderers (7) mit einer abzulegenden und mit ihrer Längsachse quer zur Gleis-Hallevorrichtung,
z. B. einer am Fahrzeug (5) vorge- längsachse auf anschließende Schienenfahrzeuge zu
sehenen Setizuganordnung (13), verbunden ist transportierenden Schwellen sowie ein Verfahren zum
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, kontinuierlichen Aufnehmen oder Verlegen von Gleisdadurch
gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Hai- 40 schwellen.
terung mehrerer Schwellen ein über Ketten (29) auf- Eine durch die DE-PS 11 80 767 bekanntgewordene
hängbarer Tragbalken (38) vorgesehen ist, der zur Vorrichtung weist einen von einem Schienenfahrzeug
Halterung der Schwellen in einem vorgegebenen aus über einen Aufnahme- bzw. Ablegebereich für
bzw. gewünschten Abstand zueinander ausgebildet Schwellen vorkragenden Ausleger auf, an dessen vorist.
45 kragendem Ende Greifer zum Festhalten der Schienen
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, in einer vorbestimmten Höhenlage angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet daß der I .ängsförderer (7) Vom Bereich des Schienenfahrzeuges bis in den Schwel-—
zur Verschwenkung in einer zur Gleisebene im lenaufnahme- bzw. Ablegebereich erstreckt sich eine
wesentlichen parallelen Ebene — im in Arbeitsrich- Fördervorrichtung. Mit dieser werden die Schwellen
tung hinteren Endbereich um eine im wesentlichen 50 mit ihren Längsachsen in Gleislängsrichtung ausgerichsenkrecht
zur Gleisebene verlaufende Achse (15) tet transportiert und am Ende der Fördervorrichtung
verschwenkbar am Fahrgestellrahmen gelagert ist. auf den Gleisschotter abgeworfen. Danach werden die-
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, se Schwellen mit einer ebenfalls am Ausleger angeorddadurch
gekennzeichnet, daß der Längsförderer (7) neten Drehvorrichtung unterhalb der angehobenen
im Bereich seines vorderen Endes (23) in einem Win- 55 Schienen in ihre Einbaulage — in welcher die Schwelkefzur
Gleisebene nach oben verlaufend ausgebil- len-Längsachsen quer zur Schienenlängsachse verlaudetist.
fen — gedreht. Durch das Erfassen und Drehen der
7. Verfahren zum kontinuierlichen Aufnehmen Schwellen unterhalb der Schienen ist der Leistungsfä-
oder Verlegen von Gleisschwellen mittels einer fahr- higkeit der Vorrichtung jedoch eine Grenze gesetzt Es
baren Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, 60 kann aber auch dadurch, daß alle Schwellen von dieser
bei welchem die beiden Schienen nach vorheriger einen Drehvorrichtung abgelegt bzw. aufgenommen
Lösung der Befestigungsmittel im Aufnahme- bzw. werden müssen, z. B. beim Verarbeiten von Beton-Ablegebereich
der Schwellen angehoben und aus- schwellen (Einzelgewicht ca. 300 kg), ein erhöhter Vereinandergespreizt
werden und danach die Schwellen schleiß auftreten.
üher Förder- sowie Aufnahme- bzw. Ablegemittel 65 Darüber hinaus wurde durch die DE-OS 19 04 154
von bzw. zu den Transportfahrzeugen transportiert auch bereits ein Schnellumbauzug bekannt, der sich in
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen der Praxis sehr gut bewährt hat. Bei diesem werden die
Schwellen mittels einerseits in den Kettenhaken des zu verlegenden Schwellen mit ihren Längsachsen in
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| DE2529975C2 true DE2529975C2 (de) | 1984-09-27 |
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| DE1180767B (de) * | 1960-12-15 | 1964-11-05 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Vorrichtung zum Aufnehmen und/oder Ver-legen von Querschwellen |
| AT303787B (de) * | 1968-10-16 | 1972-12-11 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare Vorrichtung zum Aufnehmen bzw. Verlegen von Querschwellen |
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-
1975
- 1975-07-04 DE DE19752529975 patent/DE2529975C2/de not_active Expired
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