DE2529177A1 - Schreitvorrichtung zum schrittweisen nachziehen eines energiezuges - Google Patents

Schreitvorrichtung zum schrittweisen nachziehen eines energiezuges

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DE2529177A1
DE2529177A1 DE19752529177 DE2529177A DE2529177A1 DE 2529177 A1 DE2529177 A1 DE 2529177A1 DE 19752529177 DE19752529177 DE 19752529177 DE 2529177 A DE2529177 A DE 2529177A DE 2529177 A1 DE2529177 A1 DE 2529177A1
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Germany
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rope
clamping
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clamping device
drive
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DE19752529177
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Dieter Neuland
Benno Ing Grad Nordhoff
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Vibru Grubenbedarfsartike GmbH
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Vibru Grubenbedarfsartike GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B13/00Other railway systems
    • B61B13/04Monorail systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/08Devices with reciprocated pushing bars or like driving mechanisms combined with the track for shunting or hauling cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • "Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines Energiezuges" Die Erfindung betrifft eine Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines an der Laufschiene einer Einschienenhängebahn verfahrbaren Energiezuges, insbesondere in Untertagebetrieben, bestehend aus einer Antriebsvorrichtung und zwei von der Antriebsvorrichtung in Schreitrichtung über vorgegebene Schrittlänge an der Laufschiene abwechselnd verfahrbaren Klemmvorrichtungen, von denen zumindest eine ständig in Klemmposition gehalten und erst dann lösbar ist, wenn die andere Klemmvorrichtung sich wieder in Klemmposition befindet.
  • Es ist eine derartige Schreitvorrichtung bekannt, bei welcher die Antriebsvorrichtung aus einem Arbeitszylinder mit doppeltwirkendem Kolben besteht. Je nach Kolbenbeaufschlagung wird die eine oder andere Klemmvorrichtung an der Laufschiene der Einschienenhängebahn verfahren, wobei der Kolbenhub die maximale Schrittlänge der Klemmvorrichtungen und damit des nachgezogenen Energie zuges vorgibt. Das Lösen der Klemmvorrichtungen erfolgt mittels doppeltwirkender Klemmzylinder, welche über einen Hebelmechanismus auf Klemmbacken arbeiten, um diese zu lüften. Rückstellfedern sorgen dafür, daß die Klemmbacken sich ohne arbeitende Klemmzylinder stets in Klemmposition befinden. -Diese bekannte Schreitvorrichtung hat sich in funktioneller Hinsicht bewährt, ist jedoch wegen der doppeltwirkenden Zylinderkolbenanordnungen, die zu ihrer Betätigung verschiedene Hydraulikkreise verlangen, verhältnismäßig aufwendig. Hinzu kommt, daß der Kolbenhub des Arbeitszylinders aus fertigungstechnischen Gründen nicht beliebig groß gewählt werden kann, so daß eine verhältnismäßig kleine Schrittlänge in Kauf genommen werden muß. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines Energiezuges zu schaffen, welche sich als mechanische Schreitvorrichtung durch besonder einfachen Aufbau und große Schrittlänge auszeichnet.
  • Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Schreitvorrichtung dadurch, daß die Antriebsvorrichtung als Seiltrieb mit wechselweise antreibbarer Seiltrommel und umlaufendem Zugseil ausgebildet ist, wobei die Seiltrommel auf einer der beiden Klemmvorrichtungen gelagert und an die andere Klemmvorrichtung ein damit verfahrbarer Schreitrahmen angeschlossen ist, welcher die eine Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel übergreift und dahinter in die maximale Schrittlänge vorgebendem Abstand mit einem an der Laufschiene verfahrbaren Laufwerk verbunden ist, wobei ferner die beiden Klemmvorrichtungen und das Laufwerk Seilumlenkrollen aufweisen und die in gleicher Richtung auf die Seiltrommel auf- bzw. ablaufenden Seilstränge über die Seilumlenkrollen zu der Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel zurückgeführt und an diese Klemmvorrichtung angeschlossen sind. -Anstatt eines Zugseiles kann selbstverständlich auch eine Zugkette oder ein anderes Zugmittel Verwendung finden. Jedenfalls verzichtet die erfindungsgemäße Klemmvorrichtung auf Zylinderkolbenanordnungen und zu deren Betätigung erforderliche Hydraulikkreise. Vielmehr besteht der Antrieb im wesentlichen aus einer Seiltrommel, während die Betätigung der Klemmvorrichtungen, d.h. deren Lösen über die von der Seiltrommel angetriebenen Seilstränge erfolgt. Nach Entlastung des jeweils einen oder anderen Seilstranges fällt die zugehörige Klemmvorrichtung selbständig in Klemmposition zurück. Praktisch bilden Seiltrommel und Zugseil einen Haspel, der in Abwechslung mit dem Schreitrahmen wandert.
  • Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden ausgeführt. So kann die Seiltrommel mittels eines Druckluftmotors angetrieben sein, zumal in Untertagebetrieben stets eine Druckluftquelle zur Verfügung steht. Aus montagetechnischen Gründen ist der Schreitrahmen vorzugsweise als U-förmiger Rahmen ausgebildet und mit seinen U-Schenkeln einerseits an einem an die zugeordnete Klemmvorrichtung angeschlossenen Laufrollenpaar und andererseits an dem Laufwerk aufgehängt. Zweckmäßigerweise ist der Schreitrahmen als zerlegbarer Rahmen aus mehreren Rahmenteilen aufgebaut, so daß sich die Rahmenteile leicht transportieren und unschwer am Einsatzort montieren lassen. Zugleich kann die U-Basis des Schreitrahmens unter Bildung von Kabelwannen als U-Profil ausgebildet sein. - Erfindungsgemäß lenkt die Seilumlenkrolle auf der einen Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel einen der beiden in Richtung auf die andere Klemmvorrichtung ab- bzw. auflaufenden Seilstränge in Richtung auf das Laufwerk um und ist dieser Seilstrang über die Seilumlenkrolle am Laufwerk zurückgeführt sowie an einen Betätigungshebel zum Lösen der Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel angeschlossen.
  • Dadurch kann sich die eine Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel bei entsprechendem Drehsinn der Seiltrommel gegen das Laufwerk vorziehen, während das Laufwerk über den Schreitrahmen mit der daran angeschlossenen anderen Klemmvorrichtung gegen Verfahren gesichert ist. Weiter sieht die Erfindung vor, daß die Seilumlenkrolle an der anderen Klemmvorrichtung zum Zurückführen des anderen Seilstranges an einen Betätigungshebel zum Lösen dieser Klemmvorrichtung angeschlossen ist, so daß diese Klemmvorrichtung mit dem Schreitrahmen und dem daran angeschlossenen Laufwerk bei in entsprechendem Drehsinn umlaufender Seiltrommel gegen die dann in Klemmposition befindliche eine Klemmvorrichtung mit der Seiltrommel vorgezogen wird. Zweckmäßigerweise arbeiten die Betätigungshebel jeweils über einen Kipphebel auf automatische Rückstellvorrichtungen für die Klemmvorrichtungen.
  • Rückstellvorrichtungen meint Vorrichtungen, welche die Klemmvorrichtungen bzw. ihre Klemmbacken in Klemmposition zurückstellen. Die Betätigungshebel sorgen also unter Zwischenschaltung der Kipphebel für ein Lösen der Klemmvorrichtungen, wenn sie auf die automatischen Rückstellvorrichtungen arbeiten. Dazu sind erfindungsgemäß die Betätigungshebel als huberzeugende Schwenkhebel ausgeführt und mit ihrem einen Ende an den Kipphebeln schwenkbar gelagert, mit ihrem anderen Ende in in Zugrichtung ansteigenden Schrägschlitzen mit einer unter der Selbsthemmung liegenden Steigung geführt, Wird also ein Betätigungshebel in dem zugeordneten Schrägschlitz bei Zugbelastung durch den Seiltrieb im steigenden Sinne hochgezogen, führt sein Kipphebel eine Kippbewegung gegen die automatisch arbeitende Rückstellvorrichtung derart durch, daß über diese die Klemmvorrichtung gelöst wird. Die automatischen Rückstellvorrichtungen können jeweils eine mit den Klemmbacken der betreffenden Klemmvorrichtung zusammenwirkende Zugstange und diese umgebende Rückstellfeder aufweisen odar als hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Zylinderkolbenanordnungen ausgebildet sein, welche die Klemmvorrichtungen bzw. deren Klemmbacken in Klemmposition halten.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines an einer Einschienenhängebahn verfahrbaren Energiezuges, insbesondere in Untertagebetrieben, verwirklicht wird, die sich als mechanische Schreitvorrichtung durch besonders einfachen und funktionsgerechten Aufbau auszeichnet und darüber hinaus selbst extrem große Schrittlängen zuläßt. Dabei kann selbstverständlich im Rahmen der maximalen Schrittlänge auch mit beliebigen kleinen Schrittlängen gearbeitet werden. Die gesamte erfindungsgemäße Schreitvorrichtung ist ferner besonders einfach montierbar und läßt sich daher unschwer zu ihrem Einsatzort transportieren und dort zusammenbauen.
  • Sie arbeitet als mechanische Schreitvorrichtung insbesondere unter Berücksichtigung der in Untertagebetrieben herrschenden rauhen Betriebsverhältnisse störungsfrei.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen; Fig, 1 eine erfindungsgemäße Schreitvorrichtung in Ausgangsstellung und Seitenansicht, Fig. 2 schematisch den Gegenstand nach Fig. 1 bei vorfahrender Klemmvorrichtung mit Seiltrommel, Fig. 3 schematisch den Gegenstand nach Fig. 1 bei vorfahrendem Schreitrahmen, und Fig. 4 eine Klemmvorrichtung für den Gegenstand nach Fig. 1 in schematischem Querschnitt.
  • In den Figuren ist eine Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines an der Laufschiene 1 einer Einschienenhängebahn verfahrbaren Energiezuges 2, insbesondere in Untertagebetrieben, dargestellt. Der Energiezug 2 ist lediglich angedeutet und besteht regelmäßig aus an der Laufschiene 1 verfahrbaren Montagerahmen, welche zum Transport von Maschinenaggregaten, Elektroaggregaten oder dergleichen dienen. Die Schreitvorrichtung besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einer Antriebsvorrichtung 3 und zwei von der Antriebsvorrichtung 3 in Schreitrichtung über vorgegebene Schrittlänge an der Laufschiene 1 abwechselnd verfahrbaren Klemmvorrichtungen 4,5, von denen zumindest eine ständig in Klemmposition gehalten und erst dann lösbar ist, wenn die andere Klemmvorrichtung sich wieder in Klemmposition befindet Die Antriebsvorrichtung 3 ist als Seiltrieb mit wechselweise antreibbarer Seiltrommel 6 und umlaufendem Zugseil 7 ausgebildet, wobei die Seiltrommel 6 auf einer der beiden Klemmvorrichtungen 4 gelagert und an die andere Klemmvorrichtung 5 ein damit verfahrbarer Schreitrahmen 8 angeschlossen ist, welcher die eine Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 übergreift und dahinter in die maximale Schrittlänge vorgebendem Abstand mit einem an der Laufschiene 1 verfahrbaren Laufwerk verbunden ist. Ferner weisen die beiden Klemmvorrichtungen 4,5 und das Laufwerk 9 Seilumlenkrollen 10,11,12 auf und sind die in gleicher Richtung auf die Seiltrommel 6 auf- bzw. ablaufenden Seilstränge über die Seilumlenkrollen 10, 11,12 zu der Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 zurückgeführt und an diese Klemmvorrichtung 4 angeschlossen. Die Seiltrommel 6 ist mittels eines Druckluftmotors im und gegen Uhrzeigersinn antreibbar. Der Schreitrahmen 8 ist als U-förmiger Rahmen ausgebildet und mit seinen U-Schenkeln 13,14 an einerseits einem an die zugeordnete Klemmvorrichtung 5 angeschlossenen Laufrollenpaar 15 und andererseits an dem Laufwerk 9 angehängt. Ferner ist der Schreitrahmen 8 als zerlegbarer Rahmen aus mehreren Rahmenteilen aufgebaut. Die U-Basis 16 kann ein U-Profil zur Bildung von Kabelwannen aufweisen. Die Seilumlenkrolle 10 auf der einen Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 lenkt einen der beiden in Richtung auf die andere Klemmvorrichtung 5 ab- bzw. auflaufenden Seilstränge in Richtung auf das Laufwerk 9 um. Dieser Seilstrang ist über die Seilumlenkrolle 11 am Laufwerk zurückgeführt sowie an einen Betätigungshebel 17 zum Lösen der Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 angeschlossen. Die Seilumlenkrolle 12 an der anderen Klemmvorrichtung 5 zum Zurückführen des anderen Seilstranges ist an einen Betätigungshebel 18 zum lösen dieser Klemmvorrichtung 5 angeschlossen Die Betätigungshebel 17,18 arbeiten jeweils über einen Kipphebel 19,20 auf automatische Rückstellvorrichtungen 21,22 für die Klemmvorrichtungen. Dazu sind die Betätigungshebel 17,18 als huberzeugende Schwenkhebel ausgeführt und mit ihrem einen Ende an den Kipphebeln 19,20 schwenkbar gelagert, mit ihrem anderen Ende in ansteigenden Schrägschlitzen 23,24 mit einer unter der Selbsthemmung liegenden Steigung geführt.
  • Dadurch wird eine Hubbewegung erzeugt, welche für das Auf- und Niederkippen der Kipphebel 19,20 sorgt. Die automatischen Rückstellvorrichtungen 21,22 weisen jeweils eine mit Klemmbacken 25 der betreffenden Klemmvorrichtung 4,5 zusammenwirkende Zugstange 26 und diese umgebende Rückstellfeder 27 auf. Sie können auch als hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Zylinderkolbenanordnungen ausgebildet sein, was nicht gezeigt ist.
  • Die erfindungsgemäße Schreitvorrichtung arbeitet wie folgt: Zunächst wird die Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 und gegen das Laufwerk 9 am einen Ende des Schreitrahmens 8 verfahren, Dazu wird die Seiltrommel 6 gegen Uhrzeigersinn angetrieben, wodurch der Betätigungshebel 17 in dem zugeordneten Schrägschlitz 23 hochgezogen wird. Der Betätigungshebel 17 führt also eine Hubbewegung aus und legt dadurch den Kipphebel 19 um, der die Zugstange 26 der zugeordneten Rückstellvorrichtung 21 entgegen der die Zugstange 26 umgebenden Rückstellfeder 27 niederzieht und dadurch die Klemmbacken 25 der betreffenden Klemmvorrichtung 4 löst. Dann wird diese Klemmvorrichtung 4 bei weiter gegen den Uhrzeigersinn umlaufender Seiltrommel 6 vorgezogen, und zwar bis gegen das Laufwerk 9 Die automatisch arbeitende Rückstellvorrichtung 21 sorgt dann für die Rückführung von Kipphebel 19 und Betätigungshebel 17 in Ausgangsposition, während die Klemmbacken 25 wieder in Klemmposition gedrückt werden. Anschließend wird die Seiltrommel 6 im Uhrzeigersinn angetrieben und folglich der Betätigungshebel 18 der anderen Klemmvorrichtung 5 vorgezogen. Es wird nun in gleicher Weise wie bei der Klemmvorrichtung 4 mit der Seiltrommel 6 der betreffende Kipphebel 20 niedergekippt und die angeschlossene Zugstange 26 der betreffenden Rückstellvorrichtung 22 entgegen der Wirkung der die Zugstange 26 umgebenden Rückstellfeder 27 niedergezogen, wodurch die Klemmbacken 25 dieser Klemmvorrichtung 5 gelöst werden. Anschließend fährt diese Klemmvorrichtung 5 mit dem daran angeschlossenen Schreitrahmen 8 und das Laufwerk 9 vor, und zwar bis gegen die in Klemmposition befindliche Klemmvorrichtung 4 mit Seiltrommel 6. Dann sorgt die automatische Rückstellvorrichtung 22 der vorgezogenen Klemmvorrichtung 5 dafür, daß deren Klemmbacken 25 wieder in Klemmposition zurückfallen, Kipphebel 20 und Betätigungshebel 18 in Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Damit ist ein zyklischer Schreitvorgang abgeschlossen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schreitvorrichtung zum schrittweisen Nachziehen eines an er Laufschiene einer Einschienenhängebahn verfahrbaren Energiezuges, insbesondere in Untertagebetrieben, bestehend aus einer Antriebsvorrichtung und zwei von der Antriebsvorrichtung in Schreitrichtung über vorgegebene Schrittlänge abwechselnd an der Laufschiene verfahrbaren Klemmvorrichtungen, von denen zumindest eine ständig in Klemmposition gehalten und erst dann lösbar ist, wenn die andere Klemmvorrichtung sich wieder in Klemmposition befindet, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Antriebsvorrichtung (3) als Seiltrieb mit wechselweise antreibbarer Seiltrommel (6) und umlaufendem Zugseil (7) ausgebildet ist, wobei die Seiltrommel (6) auf einer der beiden Klemmvorrichtungen (4) gelagert und an die andere Klemmvorrichtung t5) ein damit verfahrbarer Schreitrahmen (8) angeschlossen ist, welcher die eine Klemmvorrichtung (4) mit der Seiltrommel (6) übergreift und dahinter in die maximale Schrittlänge vorgebendem Abstand mit einem an der Laufschiene ne (1) verfahrbaren Laufwerk (9) verbunden ist, wobei ferner die beiden Klemmvorrichtungen (4,5) und das Laufwerk (9) Seilumlenkrollen (10,11,12) aufweisen und die in gleicher Richtung auf die Seiltrommel (6) auf- bzw. ablaufenden Seilstränge über die Seilumlenkrollen (10,11,12) zu der Klemmvorrichtung (4) mit der Seiltrommel (6) zurückgeführt und an diese Klemmvorrichtung (4) angeschlossen sind.
2. Schreitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiltrommel (6) mittels eines Druckluftmotors angetrieben ist.
3. Schreitvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreitrahmen (8) als U-förmiger Rahmen ausgebildet und mit seinen U-Schenkeln (13,14) an einerseits einem an die zugeordnete Klemmvorrichtung (5) angeschlossenen Laufrollenpaar (15) und andererseits an dem Laufwerk (9) angehängt ist.
4. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreitrahmen (8) als zerlegbarer Rahmen aus mehreren Rahmenteilen aufgebaut ist.
5. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilumlenkrolle (10) auf der einen Klemmvorrichtung (4) mit der Seiltrommel (6) einen der beiden in Richtung auf die andere Klemmvorrichtung (5) ab- bzw. auflaufenden Seilstränge in Richtung auf das Laufwerk (9) umlenkt und dieser Seilstrang über die Seilumlenkrolle (11) am Laufwerk (9) zurückgeführt sowie an einen Betätigungshebel (17) zum Lösen der Klemmvorrichtung (4) mit der Seiltrommel (6) angeschlossen ist.
6. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilumlenkrolle (12) an der anderen Klemmvorrichtung (5) zum Zurückführen des anderen Seilstranges an einen Betätigungshebel (18) zum Lösen dieser Klemmvorrichtung (5) angeschlossen ist.
7. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshebel (17,18) jeweils über einen Kipphebel (19,20) auf automatische Rückstellvorrichtungen (21,22) für die Klemmvorrichtungen (4,5) arbeiten.
8. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshebel (17,18) als huberzeugende Schwenkhebel ausgeführt und dazu mit ihrem einen Ende an den Kipphebeln (19,20) schwenkbar gelagert und mit ihrem anderen Ende in in Zugrichtung ansteigenden Schrägschlitzen (23,24) mit einer unter der Selbsthemmung liegenden Steigung geführt sind.
9. Schreitvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die automatischen Rückstellvorrichtungen (21,22) jeweils eine mit Klemmbacken (25) der betreffenden Klemmvorrichtung (4,5) zusammenwirkenden Zugstange (26) und diese umgebende Rückstellfeder (27) aufweisen oder als hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Zylinderkolbenanordnungen ausgebildet sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128293A1 (de) * 1981-07-17 1983-02-10 L & W Stahlprodukte GmbH, 4220 Dinslaken Schreitvorrichtung zum nachziehen eines an der laufschiene einer einschienenhaengebahn verfahrbaren zuges, insbes. energiezuges in untertagebetrieben
DE3602843C1 (de) * 1986-01-30 1986-09-18 GTA GmbH Fertigungsbetrieb und Ingenieurbüro für Grubenbedarf, Transport- und Ausbautechnik, 4236 Hamminkeln Einrichtung für das Säubern und Ausbauen der letzten Gewinnungsgasse im Streb
DE102016002483A1 (de) 2016-03-03 2017-09-07 B+N Bergbautechnik Gmbh Schreitersystem, mit Sicherheits- Halteeinrichtung, zum Bewegen von Lasten an EHB - Schienen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3128293A1 (de) * 1981-07-17 1983-02-10 L & W Stahlprodukte GmbH, 4220 Dinslaken Schreitvorrichtung zum nachziehen eines an der laufschiene einer einschienenhaengebahn verfahrbaren zuges, insbes. energiezuges in untertagebetrieben
DE3602843C1 (de) * 1986-01-30 1986-09-18 GTA GmbH Fertigungsbetrieb und Ingenieurbüro für Grubenbedarf, Transport- und Ausbautechnik, 4236 Hamminkeln Einrichtung für das Säubern und Ausbauen der letzten Gewinnungsgasse im Streb
DE102016002483A1 (de) 2016-03-03 2017-09-07 B+N Bergbautechnik Gmbh Schreitersystem, mit Sicherheits- Halteeinrichtung, zum Bewegen von Lasten an EHB - Schienen.

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