DE2528708B2 - Mehrteilige blumenvase oder dergleichen - Google Patents
Mehrteilige blumenvase oder dergleichenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G7/00—Flower holders or the like
- A47G7/02—Devices for supporting flower-pots or cut flowers
- A47G7/06—Flower vases
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Description
Die Erfindung betrifft eine mehrteilige Blumenvase od. dgl. mit einem Becherelement, dessen Seitenwände
sich mit einem unteren Seitenwandteil über den Boden hinaus abwärts erstrecken und mit einer dem Becherelement
zugeordneten Schale, die unter dem Becherelement anbringbar ist.
Die US-PS 31 83 624 offenbart eine Vorrichtung zum Anordnen von Blume« mit einem großen, tablettartigen
Bodenelement, in das ein großes Vasenelement oder ein kleines Vaseneletnent jeweils für sich allein oder aber
gemeinsam eingesetzt werden können. Obwohl diese Ausführung auf diesem Gebiet durchaus fortschrittlich
ist, ermangelt es doch an Vielseitigkeit und Kombinationsmöglichkeiten,
weil das tablettartige Element stets unterhalb der Vasenelemente angeordnet sein muß.
Außerdem sind bei dieser bekannten Ausführung gesonderte gitterartige Teile für den oberen Bereich der
großen und kleinen Vasenelemenle erforderlich. Diese Gitterteile sind im allgemeinen nicht abgestützt und
können leicht beschädigt oder zerstört werden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine mehrteilige Vase od. dgl. derart zu
schaffen, daß die einzelnen Teile bzw. Elemente sich auf verschiedene Weise kombinieren lassen, um eine große
Vielseitigkeit in der Anordnung aller Arten frischer oder getrockneter Blumen, anderer Arten von Pflanzen,
Blütenknospen oder sonstiger ornamentaler Elemente zu schaffen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine mehrteilige Vase od. dgl. der eingangs beschriebenen
Art gelöst, die sich dadurch kennzeichnet, daß die Schale in ihrem Boden eine Öffnung aufweist, die von einem
oberen Flansch und einem unteren Flansch umgeben ist, wobei die beiden Flansche sich in entgegengesetzten
Richtungen annähernd senkrecht zum Boden erstrekken, und daß der untere Seitenwandteil des Becherelements
der Größe und der Gestalt des oberen Flansches für gegenseitigen lösbaren Eingriff angepaßt ist, wobei
die Seitenwände des Becherelements außerdem im oberen Bereich Eingriffsmittel für lösbaren Eingriff mit
dem unteren Flansch der Schale aufweisen. Hierdurch besteht die Möglichkeit zu grundsätzlich vier unterschiedlichen
Arrangementes, indem die Schale oben am Becherelement sozusagen als erweiternder und die
Höhe steigernder Kragen oder am unteren Ende als umgebende Rinne angesetzt wird und außerdem beide
Teile für sich verwendet werden können.
Eine bevorzugte Ausführungsform kennzeichnet sich jedoch dadurch, daß der obere Flansch der Schale mit
dem unteren Seitenwandteil des Becherelements in Eingriff steht, während der untere Flansch der Schale
abdichtend ein Verschlußelement trägt. Das Verschlußelement ist geeignet, die zentrale öffnung der Schale zu
schließen und damit zu ermöglichen, sowohl den zentralen Teil der Schale als auch ihren äußeren
Ringbereich für unterschiedliche Dekorationsarten zu verwenden.
Der Gesamteindruck bei oben auf dem Becherelement angebrachter Schale kann dadurch besonders
Brechend gestaltet werden, daß der obere Bereich Abdichtungsnut 20 im Verschlußelement 18 zu verbes
^" B»i-hprelements sich nach außen erweitert und sern. -«i i
fauf'h eTnekontinuierlich übergehende Kontur zu Das Verschlußekment 18SKS
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!Anderer Vor,«» der Erfindung »eg, a!so dann. 20 ha, in, »-"f^" Uf™^d Q 32^nT zum
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werden, wobei lange Stiele in .hrer Lage 20 angrenzt, hoher als der
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hend anhand der Ze.chnung näher beschneben. und ^j^^J^ aus elastischem Kunststoff
ZT /e;8rnnauseinandergezOgener Darstellung uie Teile 30 besteht, der einen zuverlässigen Reibungsemgnff unter
F;g bcvorzuU riusf^hrun8 gSform der Erfindung-, ^^Äa der Schale konvergiert nach
i g. 2 die gleichen Teile w,e F, g. 1 ,n zusammenge- D« Senen,wandung^ ^ ^
V^AnHt nach der Lin.e 3-3 der Fi, 2; ^^ί^ £ÄSnJT Λ*
Fl 8 g.4 verkleinert eine Ansicht der Vornchtung der 35 ^^T^er.auien ringförmig an der Außense.te
|;^rÄ Te„e der Fi*,. wobei die SX—^^S
Schal! oben auf dem Becherclcment angebracht»t; D.es ^ "f °™J«« den ldcnen Durchmesser w.e d.e
Fig.b abgebrochen e.n vert.kaler Te.lschn.tt .m g™^ ^0 des Becheretements 10 für emen Zweck.
^^ASSfS ^ ^bchr^en,^
^rSchluße,ement der -r^unte^beschr^en,^
^W AnsichtderSchakderF,,, von unten ^^%
"i.^e.neD.-aufsichtaufdicScha.ederFig. 45 ™t ^^^,»^^STdSSgnffsist
,η der Zeichnung «igt F i g. 1 die «"« «en Elemente des ^™«™11^unteren Wandbereichs 46 mit einer
de Vorr.chtung nach der Erfindung. E.ne Kombina- ^ 1~^βη{, verteiiter Rippen 48 versehen. Diese
Sonsmöglichkeit dieser Elemente .st m F. g 2 und 3 Anzahl ,m ads Außenfläche des Flansches 15 in
gezeigt- Bei dieser Kombination ist unten an der Senate JS^inogiichen eine leichte Verbindung und
S das Verschlußelement 18 angebracht, und das 50 E.ngn« unc^g lment und Schale
Einsem» und rcla.iven Anordnen ,on ^sc»™l a'mIne„s,,llung is, das VersehluOelemen,
ΛΕ Ä i^ t'ii'SfKörnung des un.eren «Bereichs
2SS.W Stt-ÄÄ , d^cha,e dem Μ-*^»^
Scnwnd .3 der Sch.lc n.ci, un,cn: D" »^ ™ «S -er Oberg.ngzubeid.nTeilen.derden Andern
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wird durch die flachen horizontalen Kanten 42 und 50 an der Schale und am Becherteil verstärkt, die einen
praktisch nahtlosen Übergang ergeben. Dadurch verschwindet praktisch die Unterbrechung der äußeren
Kontur.
In der Kombination der Teile gemäß Fi g. 5 können
langstielige Blumen durch die offenen Bereiche 26 des Gitters 24 leicht so eingesetzt werden, daß sich ein
ansprechendes Blumenarrangement ergibt. Außerdem ist wegen des relativ breiten flachen Bodenbereichs 13
der Schale 14 zusätzlich viel Raum für die Unterbringung kurzstieliger Blumen, Knospen oder auch von
Moos oder sonstigem Dekorationsmaterial vorhanden. Dank des aufwärts gerichteten ringförmigen Flansches
15, der fest, vorzugsweise einstückig, mit dem Bodenbereich t3 der Schale verbunden ist, lassen sich
Flüssigkeiten in diesem Bereich der Schale zurückhalten, so daß Blütenknospen od. dgl. auch schwimmend
aufgenommen werden können. Auch ist der Boden 44 des Becherelements 10 einstückig bzw. dicht mit den
Seitenwänden 52 verbunden, so daß auch darin Wasser oder Nährflüssigkeit aufgenommen werden kann, um
Pflanzen oder Pflanzenteile länger frisch zu halten.
Dabei sei bemerkt, daß der Becherteil auch für sich als
Vase verwendet werden kann und daß die Schale entweder für sich oder in Kombination mit dem
Verschlußelement verwendet werden kann, durch das der gesamte Bereich der Schale flüssigkeitsdicht
abschließbar ist. Wenn die Schale 14 durch das Verschlußelement 18 verschlossen ist, besteht der
Vorteil, daß sowohl das Gilter 24 als auch die Vorsprünge 30 gleichzeitig zum Anordnen von Blumen
ίο od. dgl. verwendet werden können.
Die Erfindung ist natürlich nicht an Einzelheiten des anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispicls
gebunden, sondern es können im Rahmen des Erfindungsgedankens die verschiedensten Abwandlun-
gen und auch Änderungen der Formen der einzelnen Elemente vorgenommen werden. Jedenfalls schafft die
Erfindung unter Verwendung von nur zwei oder ggf. drei einzelnen Teilen eine überraschend große Anzahl
von Möglichkeiten für die Anordnung gleichartiger oder unterschiedlicher Dekoralionsgegenstände oder
Gruppen solcher Gegenstände, insbesondere für Schnittblumen, Zweige und Pflanzenteile, aber auch
anderes Dekorationsmaterial, beispielsweise Kerzen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Mehrteilige Blumenvase od. dgl. mit einem Becherelement, dessen Seitenwände sich mit einem
unteren Seitenwandteil über den Boden hinaus abwärts erstrecken und mit einer dem Becherelement
zugeordneten Schale, die unter dem Becherelement anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schale (14) in ihrem Boden eine Öffnung (25) aufweist, die von einem oberen Flansch
(15) und einem unteren Flansch (17) umgeben ist, wobei die beiden Flansche sich in entgegengesetzten
Richtungen annähernd senkrecht zum Boden erstrecken, und daß der untere Seitenwandteil (46) des
Becherelements (10) der Größe und der Gestalt des oberen Flansches (15) für gegenseitigen lösbaren
Eingriff angepaßt ist, wobei die Seitenwände (52) des Becherelements (10) außerdem im oberen Bereich
(53) Eingriffsmittel (56) für lösbaren Eingriff mit dem unteren Flansch(17)derSchale(14)aufweisen.
2. Blumenvase nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Flansch (17) der Schale
abdichtend ein Verschlußelement (18) trägt.
3. Blumenvase nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verschlußelement (18) einen im wesentlichen ebenen Boden (28) mit einer U-förmigen
Nut (20) aufweist, welche den unteren Flansch
(17) der Schale (14) abdichtend erfaßt.
4. Blumenvase nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (18) eine
Anzahl länglicher, '.lebeneinander angeordneter
Vorsprünge (30) aufweist, die sich aufwärts in die Schale (14), jedoch unterhalb von deren Bodenöffnung
(25) erstrecken.
5. Blumenvase nach oinem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (25) der Schale (14) ein Gitter (24) mit einer
Anzahl Rippen enthält, die sich von dem oberen Flansch (15) aus radial nach innen erstrecken.
6. Blumenvase nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen des Gitters (24) einstückig bzw. fest mit dem oberen Flansch (15) etwa in der
Mitte seiner Höhe verbunden sind.
7. Blumenvase nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere
Bereich (53) der Seitenwand des Becherteils (10) in einer flachen, horizontalen Kante (50) endet und im
Innern unterhalb dieser Kante eine ringförmige Hinterschneidung (56) aufweist.
8. Blumenvase nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale
(14) einen sich aufrecht erstreckenden Seitenwandteil (22) aufweist, der in einer oberen Kante endet,
die höher liegt, als ihr oberer Flansch (15), wobei der Seitenwandteil (22) einen sich nach unten und innen
erstreckenden Bereich (38) aufweist, der in eine im wesentlichen horizontale, flache, ringförmige Bodenfläche
übergeht.
9. Blumenvase nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenseite des sich abwärts und einwärts erstreckenden Seitenwandbereichs (38) der
Schale (14) einen ringförmigen Vorsprung (40) mit einer abwärts gerichteten flachen Oberfläche (42)
aufweist, die auf die horizontale Kante (50) des oberen Seitenwandbereichs (53) des Becherelements
(10) paßt.
10. Blumenvase nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Hinterschneidung
(56) des Becherelements (10) mit dem unteren Flansch (17) der Schale (14) in Eingriff steht, wobei
die Oberkante (50) des Becherelements (10) an der flachen, ringförmigen Oberfläche (42) der Schale (14)
anliegt
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |