DE2527C - Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden starker Garne und zur Herstclstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben Maschine - Google Patents

Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden starker Garne und zur Herstclstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben Maschine

Info

Publication number
DE2527C
DE2527C DENDAT2527D DE2527DA DE2527C DE 2527 C DE2527 C DE 2527C DE NDAT2527 D DENDAT2527 D DE NDAT2527D DE 2527D A DE2527D A DE 2527DA DE 2527 C DE2527 C DE 2527C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitting machines
production
equipment
different densities
same machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2527D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. GÜNTHER, Strickmaschinen - Fabrikant in Gohlis bei Leipzig
Publication of DE2527C publication Critical patent/DE2527C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

1877.
HUGO GÜNTHER in GOHLIS bei LEIPZl
Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden star! Herstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1877 ab.
Klasse 25.
und zur
Dem Uebelstande auf derselben Maschine nur Garn von derselben Feinheit verarbeiten und Fabrikate von nicht verschiedener Dichte herstellen zu können, abzuhelfen, hat Erfinder die nachstehend beschriebene Vorrichtung construirt, mittelst welcher man bei einem und demselben Strickmuster sofort von engen zu weiten Maschen übergehen kann, ohne zeitraubendes Ab- und Zunehmen der Maschenzahl, durch welche letztere Oparation sich nicht ein plötzlicher und starker Uebergang von engem zu weitem Muster erzielen lassen würde. Durch diese Erfindung ist die Möglichkeit geboten, auf der Strickmaschine sogenannte Phantasieartikel (Strickerei-Specialitäten) herzustellen, welche bisher nicht auf derselben angefertigt werden konnten.
Bei Lamb's System stehen sich die beiden Nadelbetten so gegenüber, dafs die Abschlagszähne zwischen den Nadelbetten einen Zwischenraum c bilden, durch welchen die auf den Nadeln gebildeten Maschen zu gehen haben und es steht dieser Zwischenraum gewöhnlich in einem bestimmten \rerhältnifs zu der Nadelweite (Nadeltheilung), so dafs z. B. bei einer Maschine, welche sechsNadeln auf den Zoll hat, ein gröfserer Zwischenraum zwischen den beiden Nadelbetten vorhanden ist als bei einer Maschine, welche sieben Nadeln pro Zoll enthält. Dieser Zwischenraum wird bei Anwendnng· der hier besprochenen Erfindung etwas weiter als gewöhnlich gehalten, bei alten Maschinen etwas erweitert, und in denselben die den Hauptheil der Erfindung bildende Maschenpresse D va der Art eingelegt, dafs dieselbe behufs losen oder groben Strickens ohne erheblichen Zeitverlust wieder entfernt, falls aber die Arbeit dicht geschlossen oder fest ausfallen soll, sofort wieder angebracht werden kann. Auf diese Weise läfst sich Waare erzielen, zu deren Anfertigung unbedingt verschiedene Maschinen bekannter Constructionen erforderlich sein würden.
Die Regulirung des festen oder losen Strickens, geschieht durch diese Maschenpresse unter Beihülfe der gewöhnlichen Stellschlösser.
Principiell besteht die Maschenpresse aus einer vor den Abschlagszähnchen befindlichen geradlinigen Kante, welche die sich auf den Nadeln bildenden Maschen je nach Stellung Stellschlösser AA fester oder loser abprei Sie wird in drei verschiedenen Formen ausgeführt^ von welchen die Form I und Π vorzugsweise bei alten, dagegen die Form III mehr bei neuen Maschinen zur Anwendung kommt.
In Form I besteht die Maschenpresse aus zwei parallel gelegten Blechschienen d d, Fig. 7 und 8, welche an ihren Enden durch Zwischenstücke e c in der entsprechenden Entfernung gehalten werden und mit diesen vernietet sind.
Form II der Maschenpresse weicht von der ersten nur durch die Stellung der Blechschienen d d ab, welche im Querschnitt nicht parallel, sondern schief zueinander stehen, Fig. 9.
Diese beiden Maschenpressen werden in der Maschine durch zwei an ihren Endstücken durchgesteckte Stifte ss gehalten, Fig. 6, 7 und 8.
Die Form ΙΠ der Maschenpresse, wie schon oben erwähnt hauptsächlich für neue Maschinen bestimmt, besteht darin, dafs die zwei linealartigen Träger der Abschlagszähnchen MM in der aus Fig. 1, 2, 3, 4, 5 ersichtlichen Form gehalten und an den Nadelbetten verschiebbar angebracht werden. Durch Führungsstifte^/ wird denselben die parallele Lage gesichert und durch die beiden Stellschrauben 55 werden sie nach Bedarf so eingestellt, dafs die Spalte zwischen beiden enger oder weiter wird.
Die Abschlagszähne können auch ganz entfernt und das Abpressen der Maschen nur durch die Maschenpresse erzielt werden.
Was die Stellung der Maschenpresse zu den Nadelbetten betrifft, sei bemerkt, dafs dieselbe in gerader Linie so vor die Abschlagszäbne b zu stehen kommt, dafs die Nadeln beim Arbeiten darauf liegen, damit beim Abstreifen der Maschen letzteren eine solche Pressung ertheilt wird, dafs man je nach Bedürfhifs die Maschen im Verhältnii's zur Nadeltheilung aufsergewöhnlich fest stricken kann. Will mar. gröbere, stärkere Arbeit herstellen, so wird die Presse einfach entfernt, bezw. bei Constructionsform ΙΠ weiter gestellt.
Aufser den schon erwähnten gewährt die Maschenpresse noch den Vortheil, dafs sie den Nadeln eine parallele gerade Richtung giebt,

Claims (1)

  1. denselben gewissermafsen als Stütze dient, wodurch es möglich wird, sehr loses oder selbst knotiges Garn zu verarbeiten.
    Γατεντ-Anspruch: Die durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Vorrichtung zur willkürlichen Erweiterung oder Verengerung des Zwischenraumes zwischen den sich gegenüberstehenden Nadelbetten der Strickmaschinen zum
    Zwecke des aufsergewönnlich festen oder losen Strickens mit Hülfe der Regulirung durch die gebräuchlichen StcHschlösser.
    Diese Vorrichtung besteht aus einer sogenann ten Maschenpresse, welche in drei verschiedenen Formen zur Ausführung gelangt und vor die Abschlagszähne in den Zwischenraum der Nadelbetten gelegt wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2527D Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden starker Garne und zur Herstclstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben Maschine Active DE2527C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2527C true DE2527C (de)

Family

ID=281798

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2527D Active DE2527C (de) Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden starker Garne und zur Herstclstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben Maschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2527C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH644902A5 (de) Deckelgarnitur fuer karde.
DE2527C (de) Einrichtung an Strickmaschinen zur Verwendung verschieden starker Garne und zur Herstclstellung verschieden dichter Strickwaare auf derselben Maschine
DE1241030B (de) Kettenwirkmaschine mit zwei durch gegenseitige Maschenuebernahme ein Links-Links-Kettengewirke bildenden Lochnadelreihen
DE202020105658U1 (de) Kettenwirkmaschine
DE688474C (de) Verfahren zur Herstellung flacher Kettenwirkware
DE707390C (de) Rippscheibe fuer Rundstrickmaschinen
DE441765C (de) Raschelmaschine mit doppelter Nadelbarre
DE1585498B1 (de) Flache Kulierwirkmaschine System Cotton
DE490918C (de) Flache Raenderwirkmaschine zur Herstellung sogenannter Patentraenderware
DE864602C (de) Nadelfuehrung an Wirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschinen
DE445198C (de) Doppelnadelwirkmaschine fuer Links- und Links-, glatte und gemusterte Ware
DE524471C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE417937C (de) Franzoesische Rundwirkmaschine
DE478212C (de) Hilfsvorrichtung zur Nadelverteilung fuer Flachstrickmaschinen zur Erzeugung von buntgemusterten Gestricken
EP3702504A2 (de) Kettenwirkmaschine, schiebernadelanordnung und verfahren zum herstellen einer elastischen wirkware
DE279552C (de)
DE480544C (de) Doppelkettenwirkmaschine
DE86048C (de)
DE533058C (de) Flachraenderwirkmaschine mit Pressvorrichtung zur Erzeugung von Bogen oder Zacken
DE281574C (de)
DE248845C (de)
DE642418C (de) Flache Kulierwirkmaschine mit aus einzeln beweglichen Pressmuster- und Deckmusterplatinen bestehender Jacquardmustervorrichtung
DE305707C (de)
AT155907B (de) Flachstrickmaschine.
DE279643C (de)