DE252151C - - Google Patents

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DE252151C
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rollers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/002Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
    • D21G1/0026Arrangements for maintaining uniform nip conditions
    • D21G1/0033Arrangements for maintaining uniform nip conditions by offsetting the roll axes horizontally

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ta. GRUPPE
. EMIL DIEHL in DÜSSELDORF.
Mehrfachwalzwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Mehrfachwalzwerke, wie beispielsweise Blechwalzwerke, Kalander u. dgl., wie solche zum Fertigwalzen bzw. Glätten von Metallblechen, Folien, Papier, Geweben, Gummi, Linoleum u. dgl. zur Verwendung kommen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die für zwei Stiche (Durchgangsstellen) gemeinsam benutzte Walze aus der, Mittellinie der
ίο beiden Gegenwalzen gegen die Einzugrichtung hin versetzt ist, zum Zweck, eine in der ganzen Walzenbreite in bezug auf Dicke, Glätte usw. gleichmäßige Fertigstellung des durch das Walzwerk behandelten Materials zu erzielen.
Daß bei den bekannten Anordnungen die Erzielung der gleichen Wirkung nicht möglich war, soll nachstehend an einem Beispiel erläutert werden.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die bisher übliche Anordnung der Walzen bei einem Papierwalzwerk (Kalander), bei welcher die geometrischen Achsen der einzelnen Walzen in derselben Ebene liegen. Der Antrieb dieser Walzwerke erfolgt im allgemeinen von einer Walze aus, welche die andern Walzen durch Umfangsreibung mitnimmt. In besonderen Fällen, beispielsweise bei den sogenannten Friktionswalzwerken, sind besondere Antriebe vorgesehen, um die Reibungswirkung zwischen zwei oder mehr Walzen zu erhöhen.
Bei dem Beispiel ist angenommen, daß die Walze χ die übrigen Walzen a, b, c usw., welche gegeneinander drücken, durch Umfangsreibung mitnimmt.
Die über der Antriebswalze χ liegende Walze α wird durch die Reibungskraft p in 45
der Berührungslinie zwischen den Walzen a und χ nach links gedrückt. Die im Sinne der Pfeilrichtung sich drehende Walze α zeigt nun wieder das Bestreben, die über ihr liegende Walze b mit einer Kraft p1 nach rechts zu drücken, also dieselbe im Sinne der Pfeilrichtung links herum zu drehen. Die Walze a wird daher auch in der Berührungslinie zwischen den Walzen α und b nach links gedrückt, und zwar mit der gleichen Kraft p1, welche auf die Walze b im entgegengesetzten Sinne wirkt. Die beiden auf die Walze a wirkenden Reibungskräfte p und p1 drücken also mit der Gesamtkraft P1 die Walze a nach links. Ebenso wird die Walze b durch die in den Berührungslinien mit den Walzen a und c angreifenden Reibungskräfte ρΛ -\- p2 = P2 nach rechts, die darauffolgende Walze c durch die Kräfte p2 + p3 = P3 nach links gedrückt usw.
Die auf die einzelnen Walzen wirkenden Kräfte P1, P2, P3 erzeugen seitliche Walzenausbiegungen senkrecht zur Walzenebene. Diese Ausbiegungen sind für die Walzen α und δ in Fig. 2, beispielsweise von oben gesehen, dargestellt. Die Fig. 2 sowie das in Fig. 2 a dargestellte Arbeitsdiagramm zeigt ferner, daß das durch die Walzen α und b geführte Material zu beiden Seiten stärker gepreßt wird als in der Mitte der Walzen.
Um die schädliche seitliche Ausbiegung der Walzen aufzuheben und hiermit ein Ergebnis entsprechend dem Arbeitsdiagramm der Fig. 2 b zu erzielen, werden gemäß vorliegender Erfindung die der seitlichen Ausbiegung ausgesetzten Walzen gegen die Einzugrichtung, d. h.
gegen die Richtung der auf sie wirkenden Ausbiegungskräfte (P1, P2, P3 usw.) versetzt.
Die Anordnung der Walzen nach der Erfindung ist in Fig. 3 beispielsweise veranschaulicht. Infolge der in Fig. 3 dargestellten Versetzung einer Walze b ist der lichte Abstand zwischen den benachbarten beiden Gegenwalzen α und c kleiner als der Durchmesser der Zwischen walze b. Ein Durchbiegen der Walze δ nach rechts im Sinne der Pfeilrichtung P2 (Fig. 3) ist daher bei vorliegender Anordnung infolge des verminderten Abstandes zwischen den beiden Gegenwalzen a, c mit Sicherheit ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mehrfachwalzwerk (Blechwalzwerk, Kalander o. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß die für zwei Stiche (Durchgangsstellen) gemeinsam benutzte Walze (b) aus der Mittellinie der beiden Gegenwalzen (a, c) gegen die Einzugrichtung versetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2526296A (en) * 1943-08-12 1950-10-17 United Eng Foundry Co Method and apparatus for processing strip metal
DE2713917A1 (de) * 1976-03-30 1977-10-27 Nars Ab Oy Fuer den betrieb eines walzensatzes, insbesondere eines kalanders, vorgesehenes verfahren zum erzielen eines ueber die walzenlaenge gleichbleibenden pressspalts
EP0374292A1 (de) * 1988-12-22 1990-06-27 Felix Schoeller jr. Papierfabrik GmbH & Co. KG Vorrichtung und Verfahren zum Glätten und Kalibrieren von Papier, insbesondere von fotografischen Basispapieren
EP0933472A3 (de) * 1998-01-29 2000-05-10 Voith Sulzer Papiertechnik Patent GmbH Verfahren zum Betrieb eines Kalanders und Kalander

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US6234075B1 (en) 1998-01-29 2001-05-22 Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh Calender roll system

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