DE2801558C2 - Kalanderwalzenanordnung - Google Patents
KalanderwalzenanordnungInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/002—Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
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- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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- D21G1/02—Rolls; Their bearings
- D21G1/0226—Bearings
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- Paper (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kalanderwalzenanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Kalander dienen bekanntlich dazu, die Oberfläche von Materialbahnen, z. B. von Folienbahnen, die beschichtet
sein können, zu ebnen und das Bahn- bzw. Schichtmaterial zu verdichten. Dabei kommt es bei Satinierkakndern
insbesondere darauf an, die Oberfläche zu glätten. Dieser Satiniereffekt hängt neben anderen
bekannten Parametern hauptsächlich von der Anzahl der Walzenspalte ab, die eine Folienbahn während des
Kalandrierens durchläuft
Den immer höher werdenden Anforderungen an die Oberflächengüte, insbesondere von mit einer Magnetschicht
versehenen Folienbahnen, hat man in der Vergangenheit dadurch versucht nachzukommen, daß man
die Kalander durch weitere Walzen erweitert hat. Eine solche erweiterte Kalanderwalzenanordnung ist aus der
DE-PS 5 98 876 und dem zugehörigen Zusatzpatent (DE-PS 6 10 695) bekannt. Mehrere Walzen sind in jeweils
drei waagerechten Ebenen übereinander angeordnet, so daß die Anzahl der Walzen geringer ist als die
Walzenspalte. Die Walzen der mittleren Ebene sind ortsfest, während die der oberen und unteren Ebene an
beweglichen Rahmen oder Druckbalken den ortsfesten Walzen hydraulisch zufahrbar sind. Unbefriedigend ist
bei diesen Konstruktionen eines Mehrwalzenkalanders, daß die Führung der bewegbaren Walzenlager infolge
der Seilzugaufhängung der Druckbalken wenig stabil ist und die Walzen jeweils einer Ebene als Gesamteinheit
an die ortsfesten Walzen gedrückt werden. Dadurch ist es praktisch unmöglich, einen definierten Anpreßdruck
in den einzelnen Walzenspalten einzustellen.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Kalanderwalzenanordnung der vorstehend
geschilderten Art eine bewegliche Walzenlagerung so zu konstruieren, daß der Anpreßdruck in den Walzenspalten
zumindest gruppenweise definiert und reprodu
zierbar einstellbar ist
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Kennzeichen des Patentanspruchs 1.
Bei der Konstrktion nach der Erfindung sind die verschieblichen
Walzen mit ihren Lagern auf senkrecht zur mittleren Ebene der ortsfest gelagerten Walzen verlaufenden
Gleitschienen in horizontaler Richtung bewegbar. Dadurch ist gewährleistet daß diese Walzen unter
dem Vorschub des hydraulischen Arbeitszylinders gleichmäßig an beide benachbarte Walzen abgedrückt
werden. Dabei ergibt die horizontal gerichtete Andruckkraft an der Kontaktstelle zwischen den Walzen
eine radiale und tangentiale Kraftkomponente, von denen die tangentiaSe einen Schlupf zwischen Folienbahn
und Walzen und dadurch einen zusätzlichen Glättungseffekt bewirkt
Die Kalanderwalzenanordnung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Anordnung der Kalanderwalzen in einer Frontansicht,
F i g. 2 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie I-I
in F ig. 1,
F i g. 3 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie H-II inFig. 1.
F i g. 3 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie H-II inFig. 1.
Das Gestell 1 des Kalanders ist wie F i g. 1 zeigt aus einer Grundplatte 2 und zwei vertikalen Seitenteilen 3
aufgebaut die symmetrisch und übereinander angeordnete Vorsprünge 4 besitzen. Zwischen den beiden Seitenteilen
3 befinden sich die Kalanderwalzen, von denen diejenigen 5,6,7 mit ortsfesten Lagern in der mittleren,
vertikalen Ebene A des Gestells 1 und die mit ihren Drehachsen in in Abstandsrichtung zu den ortsfesten
Walzen verschiebbaren Lagern gehaltenen Walzen 8,9, 10, 11, in Ausnehmungen der Vorsprünge 4 übereinander
angeordnet sind. Die Walzen 5,6,7 haben vorzugsweise
alle den gleichen Durchmesser und einen Achsenabstand, der größer ist als ihr Durchmesser, vorzugsweise
das 1,1- bis l,5fache. Die Walzen 8, 9,10, 11 sind in
Höhe der Abstandsmitte mittels ih^er Lagerbüchsen 12
(F i g. 2) auf als Führungen anzusehenden, waagerecht verlaufenden Gleitschienen 13, verschiebbar. Die Gleitschienen
13 sind in der bevorzugten Ausführungsform des Kalanders durch Stege 14 an der Ober- und Unterseite
15, 16 der Ausnehmungen in den Vorsprüngen 4 gebildet, auf denen die Lagerbüchsen 12 mit nutenartigen
Vertiefungen 17 geführt sind. Das vertikale Spiel zwischen den Stegen 14 und den Vertiefungen 17 ist so
bemessen, daß die für die gleichmäßige Anlage der verschiebbaren Walzen an beiden benachbarten Walzen
erforderliche vertikale Bewegungsfreiheit gewährleistet ist. In der Praxis dürfte dieses Vertikalspiel 03 bis 5 mm
betragen.
Für jeweils zwei übereinander angeordnete Walzen 8,9 und 10,11 ist an jedem Seitenteil 3 ein hydraulisch
betätigbarer Arbeitszylinder 18 (F i g. 3) befestigt, der über einen T-förmigen Mitnehmerbügel 19 an Anschlagsleisten
26 jeweils zweier übereinanderliegender Lagerbüchsen 12 angreift SomU sind für die Lagerbüchsen
der im vorliegenden Ausführungsbeispiel vorhandenen vier verschiebbaren Walzen 8, 9, 10, 11 zwei Arbeitszylinder
18 zum Andrücken dieser Walzen an die ortsfesten Walzen erforderlich.
Die Lagerbüchsen 12 und die Mitnehmerbügel 19 sind über Federelemente 20, beispielsweise Schraubenfedern,
zur Gestellmitte hin an den Seitenteilen 3 abgestützt, damit die verschiebbar gelagerten Walzen im Ruhezustand
der Arbeitszylinder 18 von den ortsfest gela-
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gerten abheben. Jeder Mitnehmerbügel 19 weist in der
Symmetrielinie ein in Verschiebungsrichtung verlaufendes Langloch 21 auf, durch das die Mitnehmerbügel auf
in den Seitenteilen 3 eingeschraubten Zapfen 22 geführt sind. Ferner sind die Mitnehmerbügel an ihrem federbelasteten
Ende um vertikale Zapfen 23 schwenkbar, die in über- und untergreifenden Leisten 24 der Seitenteile 3
mit dem Mitnehmerbügel verschoben werden können. Dadurch lassen sich die Mitnehmerbügel 19 nach dem
Entfernen der Zapfen 22 in entlastetem Zustand der Arbeitszylinder in Pfeilrichtung (Fig.3) nach außen
schwenken, um die Walzen 8,9,10,11 mit ihren Lagerbüchsen
12 zum Walzenwechsel aus den Ausnehmungen der Vorsprünge 4 schieben zu können. Wie aus
F i g. 1 hervorgeht, durchläuft die zu kalandrierende Folienbahn
25 in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform des Kalanders acht Walzenspalte bei insgesamt
7 Kalanderwalzen. Es versteht sich, daß die vorliegende
Anordnung durch weitere Walzen in Richtung der vertikalen Gestellebenen den gerade gestellten Anforderungen
entsprechend erweiterbar ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)
1. Kalanderwalzenanordnung mit mehreren, in einem Gestell in mindestens drei nebeneinanderliegenden
vertikalen Ebenen gelagerten Walzen, von denen diejenigen der mittleren Ebene ortsfest und
die der symmetrisch zu dieser angeordneten Ebenen zur mittleren Ebene verschiebbar gelagert sind und
mit hydraulischen Arbeitszylindern in Verbindung stehen, so daß letztere jeweils zwei Walzen der mittleren
Ebene berühren, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerbüchsen (12) der verschiebbaren Walzen (8 bis 11) auf senkrecht zur
mittleren Ebene (A) verlaufenden Gleitschienen (13) des Gestells (1) ruhen und an ihnen über parallel zu
den Gleitschienen geführte Mitnehmerbügel (19) jeweils am Gestell befestigter hydraulischer Arbeitszylinder
(18) angreift, wobei die Lagerbrüchsen (12) und die Mitnehmerbügel (19) in Richtung de* ortsfest
gelaguten Walzen (5,6,7) über Federelemente
(20) an der GesteUwand abgestützt sind.
2. Kalanderwalzenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbügel
(19) an ihrem federbelasteten Ende um einen vertikalen Zapfen (23) schwenkbar sind, der mit dem Mitnehmerbügel
verschiebbar ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782801558 DE2801558C2 (de) | 1978-01-14 | 1978-01-14 | Kalanderwalzenanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782801558 DE2801558C2 (de) | 1978-01-14 | 1978-01-14 | Kalanderwalzenanordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2801558A1 DE2801558A1 (de) | 1979-07-19 |
| DE2801558C2 true DE2801558C2 (de) | 1986-11-20 |
Family
ID=6029520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782801558 Expired DE2801558C2 (de) | 1978-01-14 | 1978-01-14 | Kalanderwalzenanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2801558C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3765289D1 (de) * | 1986-04-22 | 1990-11-08 | Guenther Alich | Walzengeruest. |
| DE4108553A1 (de) * | 1991-03-15 | 1992-09-17 | Basf Magnetics Gmbh | Vorrichtung zum kalandrieren von magnetischen aufzeichnungstraegern |
| CN117261078A (zh) * | 2023-11-16 | 2023-12-22 | 陕西盛世辰阳科技发展有限公司 | 一种芳纶生产加工用压延装置 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE610695C (de) * | 1935-03-15 | Karl Feix Dr | Mehrwalzenkalander | |
| DE598876C (de) * | 1932-10-05 | 1934-06-25 | Karl Feix Dr | Mehrwalzenkalander |
-
1978
- 1978-01-14 DE DE19782801558 patent/DE2801558C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2801558A1 (de) | 1979-07-19 |
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