DE252103C - - Google Patents

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DE252103C
DE252103C DENDAT252103D DE252103DA DE252103C DE 252103 C DE252103 C DE 252103C DE NDAT252103 D DENDAT252103 D DE NDAT252103D DE 252103D A DE252103D A DE 252103DA DE 252103 C DE252103 C DE 252103C
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Germany
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film
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holes
stencil
machine
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DENDAT252103D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252103 KLASSE 57c. GRUPPE
CHARLES JOURJON in PARIS.
Die Erfindung betrifft eine zum Bemalen von Filmbändern für kinematographische und ähnliche Zwecke bestimmte Maschine, bei welcher der Farbstoff in an sich bekannter Weise durch Auftragbürsten und eine Schablone aufgetragen wird, die aus einem Filmbande besteht, welches entsprechend den Umrißlinien der zu bemalenden Flächenstücke ausgeschnitten ist.
ίο Bei der Maschine der Erfindung ist eine besondere Anordnung getroffen worden, um die unvermeidlichen Unregelmäßigkeiten der relativen Lage von Film und Schablone auszugleichen und unschädlich zu machen.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen schematisch in Seiten- und Vorderansicht die Einrichtung der Maschine;
Fig. 3 zeigt Einzelansichten einer Zahnscheibe. Der Rahmen 1 der Maschine trägt gemäß Fig. 2 zwei Stifttrommeln 2 und 3, welche an den Enden eines wagerechten Tisches angeordnet sind, über welchen der zu bemalende Film 5 und die Schablone 6 hinweggezogen werden. Der Film 5 und die Schablone 6 sind in der üblichen Weise an den Kanten durchlöchert, sie werden vermittels der auf den Trommeln 2, 3 festen, in ihre Löcher eingreifenden Zähne geführt.
Die Trommel 2 ist lose drehbar und wird in passender Weise z. B. durch einen mit Leder bezogenen Stöpsel gebremst. Die Trommel 3 wird mechanisch angetrieben. Die Trommel 3 bewegt den Film vorwärts, während die gebremste , Trommel 2 als Spannwalze dient, so daß der Film stets gleichmäßig gespannt bleibt und seine Spannung sich während seines Dahinlaufens über den Tisch 4 leicht regeln läßt. Unter dem Tisch 4 sind gemäß Fig. 1 und 2 zwei Achsen 7 angeordnet, auf welchen je zwei gezahnte Scheiben 8 lose drehbar sind, welche den Zweck haben, die Lage der Schablone gegenüber dem Filmbande zu sichern. Die Zähne der Scheiben 8 greifen mit Spielraum durch Öffnungen des Tisches hindurch und in die Löcher des Filmbandes 5 und der Schablone 6 ein. Die Zähne haben eine eigenartige, aus der Fig. 3 ersichtliche Form. Der Querschnitt j eden Zahnes in Richtung senkrecht zur Scheibenachse ist länglich rund. In Richtung der durch die Scheibenachse gelegten Ebene ist der Zahnquerschnitt dagegen rechteckig, jedoch mit abgerundeten Ecken, während die Zahnbreite ebenso groß wie die Breite der Filmlöcher ist. An der Wurzel des Zahnes hat sein Querschnitt dieselbe Form wie die Löcher der Bänder 5, 6, nämlich die eines Kreises, von dem zwei diametral gegenüberliegende Segmente abgeschnitten sind. Durch diese eigenartige Gestalt der Zähne der Scheiben 8 wird erzielt, daß die betreffenden Teile des Films und der Schablone beim Eingreifen der Zähne sich gegenseitig genau deckend einstellen, während die Scheiben vermöge ihrer losen Lagerung sich unabhängig voneinander bewegen können und sich den kleinen Änderungen der Abstände der Löcher anpassen. Es ist zu beachten, daß bei diesem System der Film 5 die losen Scheiben 8 schleppt und diese ihrerseits die Schablone nachziehen, indem sie dieselbe zwingen, sich ganz genau an vier Punkten, an welchen sie mit den
Löchern des Filmbandes zusammengreifen, über den Film zu legen, wodurch erreicht wird, daß beide Bänder auf der ganzen Strecke zwischen diesen Punkten scharf aufeinander passen.
Die Differenzen in den Entfernungen der Löcher nach der Längsrichtung des Films können im allgemeinen vernachlässigt werden, sie werden durch die ständige Spannung des Films und der Schablone zwischen denScheibenS ausgeglichen.
In der Breitenrichtung des Films sind etwaige Entfernungsunterschiede viel schädlicher. Zu deren Ausgleich lassen sich in der Maschine auswechselbare Zahnscheiben 8 benutzen, deren Zähne eine Breite haben, welche gleich ist der halben Differenz der Abstände der korrespondierenden Löcherpaare in Film und Schablone. Die Ungenauigkeiten lassen sich so auf den geringst möglichen Grad verringern, indem sie gleichmäßig, auf beide Seiten verteilt werden.
Dadurch wird die Deckung der Bilder in ihrer Mittellinie genau, worauf es vor allen Dingen ankommt.
Die Ränder des Filmbandes und der Schablone gleiten unter Führungen g hindurch, durch welche sie leicht gegen den Tisch 4 gedrückt werden.
Die Bemalung des Films wird mit Hilfe von nicht dargestellten Bürsten vorgenommen, die sich über der Schablone innerhalb des durch die Räder 8 gebildeten Vierecks bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Bemalen von Filmbändern mit Hilfe einer Schablone und Auftragbürsten, gekennzeichnet durch zwei in den Film (5) und die Schablone (6) eingreifende, das Arbeitsfeld der Färbvorrichtung begrenzende Zahnscheiben (8), welche voneinander unabhängig und auf ihren Achsen (7) lose gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT252103D Active DE252103C (de)

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DE (1) DE252103C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2959122A (en) * 1957-11-21 1960-11-08 Masson Claudius Fabric printing machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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