DE250992C - - Google Patents

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DE250992C
DE250992C DENDAT250992D DE250992DA DE250992C DE 250992 C DE250992 C DE 250992C DE NDAT250992 D DENDAT250992 D DE NDAT250992D DE 250992D A DE250992D A DE 250992DA DE 250992 C DE250992 C DE 250992C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250992 KLASSE 15«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1910 ab.
Das Überführen der gesetzten Matrizenzeile aus dem angehobenen Sammler in den Gießschlitten geschieht durch den Zeilenüberführungsschlitten, der aus zwei gegeneinander ver- schiebbaren Teilen besteht. Jeder Teil hat einen abwärts gerichteten Haltefinger, und beide Finger nehmen die Zeile zwischen sich auf. Am Ende seiner Uberführungsbewegung schlägt der Überführungsschlitten mit dem rechten Teil an einen
ίο seine Bewegung begrenzenden Anschlag, der seine Lage gegenüber dem Schraubstock sichert. Wenn die Zeile zufällig nicht auf die richtige Länge gesetzt, also zu kurz ist, werden infolge des Anschlagstoßes die Matrizen durch Ver-Schiebung des linken Haltefingers bis zu seinem Anschlage sich lockern. Sie können sich leicht schräg im Gießschlitten einstellen, so daß die Ausschließkeile beim Ausschließen die Matrizen nicht mehr geradezurichten vermögen. Es
ao spritzt dann das Gießmetall zwischen den Matrizen hindurch und die Schriftzeichen stehen schief zueinander auf der Letternzeile.
Durch den Gegenstand der Erfindung soll die Stoßwirkung auf die Matrizenzeile beim Anas prallen des Überführungsschlittens unschädlich gemacht werden, indem beim Anprall des rechten Teiles des Uberführungsschlittens gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag der linke Teil des Uberführungsschlittens durch ein federndes Glied so stark gegen die Matrizenzeile gedrängt wird, daß die einzelnen Matrizen ihre Stellung in der Zeile nicht ändern können. Es ist zwar bereits bekannt, dem linken Finger des Zeilenüberführungsschlittens ein federndes Widerlager zu geben. Dieses ist aber nicht geeignet und 45
genügend, um den starken Stoß bei der plötzlichen Unterbrechung der Uberführungsbewegung aufzunehmen und auszugleichen, weil seine Feder für diesen Zweck nicht genügend stark gemacht werden kann. Das bisher bekannte, zum Ausgleich der verschiedenen Zeilenlängen dienende federnde Widerlager bleibt auch beim Abwärtsgange der Zeile innerhalb des Gießschlittens noch in Wirkung, so daß es, wenn die Feder wesentlich verstärkt würde, imstande wäre, die Matrizenzeile aus dem Gießschlitten herauszudrängen, nachdem die Zeile den kürzeren rechten Finger des Zeilenüberführungsschlittens beim Abwärtsgange des Gießschlittens verlassen hat. Beim Erfindungsgegenstände dagegen kann das den Stoß aufnehmende federnde Glied für den linken Finger des Zeilenüberführungsschlittens in jedem Falle so stark gemacht werden, daß es auch den stärksten Stoß aufzunehmen imstande ist weil der nur im Augenblicke des Anpralles wirksame Anschlag beim Abwärtsgange des Gießschlittens unwirksam wird, ehe die Zeile aus dem Bereich der Führung am rechten, kurzen Finger des Uberführungsschlittens gelangt ist.
Um die zu kurz gesetzte Matrizenzeile auch beim Niedergang des Gießschlittens, bei dem sie aus dem Bereich der Haltefinger des Uberführungsschlittens gelangt, noch zusammenzuhalten, ist bei dem Gegenstande der Erfindung im Gießschlitten ein unter Federwirkung stehender Schieber vorgesehen, dessen Feder jedoch nur so stark ist, daß sie die Matrizenzeile zusammenhält, ohne sie aus dem Gießschlitten hinausdrängen zu können oder beim

Claims (2)

Ausschließen hinderlich zu sein. Dieser federbelastete Schieber ist mit der Puffereinrichtung zum Auffangen des Stoßes derart verbunden, daß beide gleichzeitig auf eine gewisse Zeilenlänge eingestellt werden können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt die gesetzte Matrizenzeile in der Stellung, die sie einnimmt, nachdem sie aus ίο dem Sammler durch den festen Uberführungskanal in den Gießschlitten hinübergeschoben ist, Fig. 2 die Stellung, in der die Zeile aus der Stellung nach Fig. ι durch die Abwärtsbewegung des Gießschlittens zwischen die Schraubstockbacken übergeführt ist. Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten. α ist der feststehende Uberführungskanal, durch den die Matrizenzeile bei der höchsten Stellung des Sammlers und des Gieß Schlittens b in den letzteren hinüberbefördert wird, c ist der rechte und d der linke. Teil des Uberführungsschlittens, die zugehörigen Finger e und f halten die Matrizenzeile zwischen sich. Beide Schlittenteile c und d sind in bekannter Weise, z. B. mittels einer Stange g, zusammengehalten, deren Länge entsprechend der zu setzenden Zeilenlänge eingestellt wird, h ist ein unter Federwirkung stehendes Glied, das den linken Haltefinger/' gegen die Matrizenzeile preßt, wenn der rechte Teil c des Uberführungsschlittens gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag anprallt. Dieses Glied h (Fig. 3) ist ein in einem Zylinder i geführter, unter Wirkung einer Druckfeder j stehender Kolben. Der Zylinder i ist mittels einer Klemmvorrichtung k am Gießschlitten b einstellbar befestigt. An dem Finger f oder seinem Schlitten ist ein Anschlag I für den Kolben h angebracht. Der Kolben h wird derart eingestellt, daß er so weit in den Weg des Fingers f hineinragt, daß er, auch wenn eine Zeile sehr kurz gesetzt ist, sich gegen diesen anlegt, ehe der rechte Uberführungsschlittenteil c seinen Hub beendet hat. In dem Gießschlitten b ist ferner ein Schieber m vorgesehen (Fig. 4). Dieser steht unter ' der Wirkung einer Feder n, die ihn fortdauernd gegen die gesetzte Matrizenzeile preßt, jedoch nur so stark, daß das Ausschließen der Zeile nicht erschwert wird und die Zeile nicht aus dem Gießschlitten herausgedrängt werden kann. Die die Feder η tragende Stange 0 ist durch" eine Schelle -p an dem Zylinder i befestigt, so daß also beim Verstellen des Zylinders i auch der Schieber m verstellt wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Überführen der Matiizenzeile durch · den Überführungsschlitten c, d bzw. dessen Finger c, f vom Sammler in den Gießschlitten b wird selbst bei einer sehr kurz gesetzten Zeile der Kolben h gegen den Anschlag I am Finger f stoßen, ehe der rechte Schlittenteil c gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag prallt. Die auf den Kolben h einwirkende Feder j im Zylinder i wird den Stoß auffangen und verhindem, daß der Finger f von der Matrizenzeile fortgeschleudert wird und diese in Unordnung gerät. Sobald der Gießschlitten seine Abwärtsbewegung beginnt, entfernt sich der Kolben h von dem Anschlag / am Finger f, so daß auf diesen kein Druck mehr ausgeübt wird und die Matrizenzeile nicht aus dem Gießschlitten hinausgedrängt werden kann. Der Schieber m drückt dabei schwach auf die Matrizenzeile, so daß diese, sobald sie aus dem Bereich des Fingers f gekommen ist, von dem Schieber m zusammengehalten wird. Das den linken Finger des Uberführungsschlittens gegen die Matrizenzeile pressende Glied h kann statt am Gießschlitten am Maschinengestell angeordnet sein. Auch kann an Stelle des unter Druckwirkung stehenden Kolbens h ein unter Zugwirkung stehendes Glied auf den Finger f einwirken. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Sicherungsvorrichtung für die Matrizenzeile bei ihrer Überführung in den Gießschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Anprallen des Uberführungsschlittens gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag den linken Finger des Uberführungsschlittens unter starkem Druck gegen die Matrizenzeile pressendes Glied bei der Abwärtsbewegung des Gießschlittens außer Wirksamkeit kommt, bevor die Matrizenzeile aus dem Bereich des kürzeren Halteringers (e) gelangt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des linken Fingers ff) beim Überführen der Matrizenzeile in den Gießschlitten ein federnder Anschlag (h) hineinragt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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