DE250992C - - Google Patents
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- DE250992C DE250992C DENDAT250992D DE250992DA DE250992C DE 250992 C DE250992 C DE 250992C DE NDAT250992 D DENDAT250992 D DE NDAT250992D DE 250992D A DE250992D A DE 250992DA DE 250992 C DE250992 C DE 250992C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
Landscapes
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250992 KLASSE 15«. GRUPPE
Das Überführen der gesetzten Matrizenzeile aus dem angehobenen Sammler in den Gießschlitten
geschieht durch den Zeilenüberführungsschlitten, der aus zwei gegeneinander ver-
schiebbaren Teilen besteht. Jeder Teil hat einen abwärts gerichteten Haltefinger, und beide Finger
nehmen die Zeile zwischen sich auf. Am Ende seiner Uberführungsbewegung schlägt der Überführungsschlitten
mit dem rechten Teil an einen
ίο seine Bewegung begrenzenden Anschlag, der
seine Lage gegenüber dem Schraubstock sichert. Wenn die Zeile zufällig nicht auf die richtige
Länge gesetzt, also zu kurz ist, werden infolge des Anschlagstoßes die Matrizen durch Ver-Schiebung
des linken Haltefingers bis zu seinem Anschlage sich lockern. Sie können sich leicht
schräg im Gießschlitten einstellen, so daß die Ausschließkeile beim Ausschließen die Matrizen
nicht mehr geradezurichten vermögen. Es
ao spritzt dann das Gießmetall zwischen den Matrizen hindurch und die Schriftzeichen stehen
schief zueinander auf der Letternzeile.
Durch den Gegenstand der Erfindung soll die Stoßwirkung auf die Matrizenzeile beim Anas
prallen des Überführungsschlittens unschädlich gemacht werden, indem beim Anprall des rechten
Teiles des Uberführungsschlittens gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag der linke Teil
des Uberführungsschlittens durch ein federndes Glied so stark gegen die Matrizenzeile gedrängt
wird, daß die einzelnen Matrizen ihre Stellung in der Zeile nicht ändern können. Es ist zwar
bereits bekannt, dem linken Finger des Zeilenüberführungsschlittens ein federndes Widerlager
zu geben. Dieses ist aber nicht geeignet und 45
genügend, um den starken Stoß bei der plötzlichen Unterbrechung der Uberführungsbewegung
aufzunehmen und auszugleichen, weil seine Feder für diesen Zweck nicht genügend stark gemacht werden kann. Das bisher bekannte,
zum Ausgleich der verschiedenen Zeilenlängen dienende federnde Widerlager bleibt
auch beim Abwärtsgange der Zeile innerhalb des Gießschlittens noch in Wirkung, so daß es,
wenn die Feder wesentlich verstärkt würde, imstande wäre, die Matrizenzeile aus dem
Gießschlitten herauszudrängen, nachdem die Zeile den kürzeren rechten Finger des Zeilenüberführungsschlittens
beim Abwärtsgange des Gießschlittens verlassen hat. Beim Erfindungsgegenstände
dagegen kann das den Stoß aufnehmende federnde Glied für den linken Finger des Zeilenüberführungsschlittens in jedem Falle
so stark gemacht werden, daß es auch den stärksten Stoß aufzunehmen imstande ist weil
der nur im Augenblicke des Anpralles wirksame Anschlag beim Abwärtsgange des Gießschlittens
unwirksam wird, ehe die Zeile aus dem Bereich der Führung am rechten, kurzen Finger des Uberführungsschlittens gelangt ist.
Um die zu kurz gesetzte Matrizenzeile auch beim Niedergang des Gießschlittens, bei dem
sie aus dem Bereich der Haltefinger des Uberführungsschlittens gelangt, noch zusammenzuhalten,
ist bei dem Gegenstande der Erfindung im Gießschlitten ein unter Federwirkung
stehender Schieber vorgesehen, dessen Feder jedoch nur so stark ist, daß sie die Matrizenzeile
zusammenhält, ohne sie aus dem Gießschlitten hinausdrängen zu können oder beim
Claims (2)
1. Sicherungsvorrichtung für die Matrizenzeile bei ihrer Überführung in den Gießschlitten,
dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Anprallen des Uberführungsschlittens gegen seinen Hubbegrenzungsanschlag den
linken Finger des Uberführungsschlittens unter starkem Druck gegen die Matrizenzeile
pressendes Glied bei der Abwärtsbewegung des Gießschlittens außer Wirksamkeit kommt, bevor die Matrizenzeile
aus dem Bereich des kürzeren Halteringers (e) gelangt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg des linken
Fingers ff) beim Überführen der Matrizenzeile in den Gießschlitten ein federnder Anschlag
(h) hineinragt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250992C true DE250992C (de) |
Family
ID=509466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250992D Active DE250992C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250992C (de) |
-
0
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