DE250879C - - Google Patents

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DE250879C
DE250879C DENDAT250879D DE250879DA DE250879C DE 250879 C DE250879 C DE 250879C DE NDAT250879 D DENDAT250879 D DE NDAT250879D DE 250879D A DE250879D A DE 250879DA DE 250879 C DE250879 C DE 250879C
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Germany
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extinguishing
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coke
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allowing
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVi 250879 KLASSE 10 a. GRUPPE
HEINRICH KOPPERS in ESSEN, Ruhr.
Das Ablöschen von Koks ist bisher schon in dem Sinne in zwei Stufen durchgeführt worden, daß man die in einem Löschgefäß durch Berieselung vorgenommene Ablöschung nachher auf einem Förderbande fortgesetzt hat. Da in beiden Fällen die gleiche Löschweise durch Berieseln vorgenommen wird, so ist die zweite Stufe der Ablöschung lediglich die unmittelbare Fortsetzung der ersten ohne
ίο eigenartige Wirkung.
Nach der Erfindung soll nun eine zweistufige Ablöschung des Kokes bewirkt werden, durch die die Mängel des bekannten Tauchverfahrens beseitigt werden sollen, während die Vorzüge desselben voll beibehalten werden. Das Verfahren selbst kennzeichnet sich dadurch, daß der glühende Koks zwecks schneller Vorlöschung in ein Wasserbad gestürzt und dann nach Ablaufenlassen des Wasserbades durch Berieselung vollständig abgelöscht wird. Damit werden einmal die Behälterwände gegen Verbrennung geschützt, und zum anderen tritt ein Abschrecken des Kokes zur Erzielung größerer Härte und besseren Aussehens ein; ferner wird durch die Schnelligkeit der Vorlöschung der Abbrand vermindert, und schließlich auch die Zerstückelung des Kokes, die sonst beim Aufschlagen gegen feste Teile eintritt, durch das Einstürzen in Wasser wesentlich herabgesetzt.
Diese an sich bekannten Vorteile der Tauchlöschung werden nun ohne Inkaufnahme ihrer Nachteile, nämlich des Versaufens und des Auftretens von Explosionen gewährleistet, indem sofort, nachdem die erläuterten Wirkungen erzielt sind, das Wasser abgelassen und
dafür unmittelbar eine Berieselung eingeschaltet wird.
In der Zeichnung ist im Längsschnitt eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete fahrbare Vorrichtung dargestellt.
Der vor dem Ofen verfahrbare Wagen «· enthält in seinem unteren Teile einen flachen Löschwasserbehälter b, aus dem die durch den Motor c angetriebene Pumpe d das Wasser entnimmt, um es an die Brauserohre e abzugeben Auf dem mit einem Loch versehenen Deckel f des Behälters b steht das kübelartige Aufnahmegefäß g für den aus dem Ofen herauskommenden Koks, das im Boden mit einem entsprechenden Loch versehen ist. Mit Hilfe eines tellerförmigen Ventils h wird das Gefäß g geschlossen und mit Wasser angefüllt gehalten, so daß der glühende Koks zunächst in ein Wasserbad einstürzt; hiermit wird also die Wirkung der ersten Stufe des Tauchverfahrens erreicht. Indem nun danach das in dem Kübel g stehende Wasser durch Lüften des Ventils h sofort wieder abgelassen wird und die Brausen e angestellt werden, werden die mit der zweiten Stufe des Tauchverfahrens verbundenen Nachteile beseitigt. Nach dem Ablöschen wird der Behälter g von dem Wagen abgehoben und für sich zum Lagerplatz gefahren, so daß jedes weitere Umladen des Kokes vermieden wird. Das Wasser erhält durch die ständige Wiederverwendung eine hohe Temperatur, wodurch das Ablöschen selbst begünstigt wird.
Es ist an sich bekannt, das ablaufende .Löschwasser mittels einer Pumpe den Beriese-
lungsrohren wieder zuzuführen, überhaupt ! ständig die gleiche Löschwassermenge zu verwenden. Im vorliegenden Fall sind aber mit der beschriebenen baulichen Ausbildung auch besondere technische Wirkungen bedingt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Zweistufiges Ablösch verfahren für ίο Koks, dadurch gekennzeichnet, daß der glühende Koks zwecks schneller Vorlöschung in ein Wasserbad gestürzt und dann nach Ablaufenlassen des Wasserbades durch Berieselung vollständig abgelöscht wird.
  2. 2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 dienende fahrbare Vorrichtung mit einem Löschraum und einem Wasservorratsraum, aus dem das Wasser dem Löschraum durch eine Pumpe zugeführt wird, in Verbindung mit einem das Ablöschen und Befördern des Kokes zum Lagerplatz ohne Umladen gestattenden Aufnahmebehälter, dadurch gekennzeichnet, daß das gesonderte Aufnahmegefäß (g) für den Koks mit einem Bodenventil (h) versehen ist und über dem Wasserbehälter (b) steht, aus dem durch die Pumpe (d) das Löschwasser den Brauserohren (e.) zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925287C (de) * 1952-04-29 1955-03-17 Karl Dr-Ing Heitmann Verfahren zum Loeschen von Koks

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE925287C (de) * 1952-04-29 1955-03-17 Karl Dr-Ing Heitmann Verfahren zum Loeschen von Koks

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