DE2508164B2 - Vorrichtung zum Behändem und Sterilisieren von teilchenförmigen! Gut - Google Patents
Vorrichtung zum Behändem und Sterilisieren von teilchenförmigen! GutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Behandeln und Sterilisieren von teilchenförmigen! Gut,
bestehend aus einem Behandlungsbehälter, der mittels hohler Wellenstummel um eine etwa horizontale Achse
in einem Gestell drehbar gelagert ist und — bezogen auf die Drehachse — unrunde Umrißgestalt zur Erzeugung
einer taumelartigen Bewegung des eingefüllten Materials aufweist, aus einer verschließbaren Füllöffnung am
Umfang des Behälters und aus einer durch einen hohlen Wellenstummel geführten Leitung zur Zuführung eines
Sterilisationsmittels.
Eine solche Vorrichtung ist bekannt (vgl. »Food Engineering«, April 1972, S. 141), Die bekannte Vorrichtung
kann zum Blanchieren, Kochen, Abkühlen, Mischen und Konzentrieren verschiedenster Lebensmittel
eingesetzt werden. Der Behandlungsbehälter besteht aus einem doppelkonischen und mit einem
Mantel versehenen Kessel und kann mit variabler Drehzahl mittels hohler Wellenstummel um eine
horizontale Achse in einem Gestell angetrieben werden. Am Umfang des Behandlungsbehälters ist eine großflächige,
verschließbare Füllöffnung vorgesehen. Dieser liegt diametral gegenüber eine kleinere Einlaß- und
ί Dampf oder anderen Zutaten oder zum Erzeugen eines
mel wird der Behältermantel mit einem Heizmittel
beschickt.
ίο Vorrichtung so weiterzubilden, daß ohne Eingriff von
außen und damit auch ohne die Notwendigkeit, den Behälter zu öffnen, der behandelte und sterilisierte
Inhalt ohne die Gefahr einer Aufhebung des Sterilisierungszustandes zuverlässig zu einer Weiterbehand-
is lungseinrichtung abgeführt werden kann. Dabei ist es
für hohe Ansprüche zusätzlich notwendig, daß nicht nur der Behälter, sondern auch die zugehörige Abführleitung
häufig und zuverlässig gereinigt und sterilisiert werden können.
2i) Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß im Abstand von der Drehachse am Behälterumfang ein Auslaßventil und ein von dem Auslaßventil
ausgehender Abführkanal für das behandelte und sterilisierte Gut vorgesehen sind, daß der Abführkanal
2> durch einen der hohlen Wellenstummel zu einer rotierenden, aseptischen Dichtung nach außen reicht
und daß an die Abströmseile des Auslaßventils über ein Ventil eine Speiseleitung für ein Sterilisationsmedium
angeschlossen ist, die über einen der hohlen Wellenstummel nach außen geführt ist. Durch diese Ausbildung
kann das Gut im sterilisierten Zustand ohne äußeren Eingriff aus dem Behälter abgeführt werden. Während
des Betriebes, d. h. während einer Sterilisationsperiode, bei der der Behandlungsbehälter rotiert, können die zur
Γι Abführleitung gehörenden Teile, wie die Abströmseite
des Auslaßventils, der daran angeschlossene Abführkanal und die aseptische Dichtung, gereinigt und erneut
sterilisiert werden. Das Reinigen und Sterilisieren dieser Teile erfordert somit keinen zusätzlichen Zeitaufwand.
■in Vielmehr kann nach Beendigung des Behandlungsvorganges
das Auslaßventil und der Abführkanal im bereits sterilisierten Zustand unmittelbar zur Abführung des
Gutes aus dem Behandlungsbehälter eingesetzt werden. Die Abführung des sterilisierten Gutes ebenso wie die
-n Zuführung des Sterilisationsmittels, aber auch die
Zuführung weiterer Fluide können somit ohne äußeren Eingriff erfolgen, so daß die Sterilisationsbehandlung
wesentlich zuverlässiger und sicherer durchführbar ist als bei bekannten Vorrichtungen.
V) Die Unteransprüche beinhalten Ausgestaltungen der
Erfindung nach dem Hauptanspruch. Vorteilhafterweise ist mit der Zuführungsleitung für das Sterilisationsmittel
eine Entlüftungs-, Flüssigkeitsableit- und/oder Behälterreinigungsleitung
durch den gleichen Wellenslum-
« mel parallel zur Drehachse in den Behälter geführt,
welche im Behälterinneren von der Drehachse des Behälters um etwa 90° weggebogen, um eine zur
Drehachse parallele Achse mit einer Trommel einstellbar angeordnet und außerhalb des Behälters mit einem
(Ό biologischen Luftfilter, einem Vorratsbehälter für
Reinigungsflüssigkeit und/oder einem Vorratsbehälter für die Behandlungsflüssigkeit verbindbar ist. Hierdurch
wird in besonders einfacher Weise die Zuführung und Abführung von verschiedenen Behandlungsfluiden in
f>5 völlig aseptischer Weise und ohne jeden Eingriff von
außen gewährleistet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausfuhrungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigt
F i g, I eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer
bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung und
Fig.2 im Ausschnitt eine teilweise aufgeschnittene ;
Stirnansicht mit Bück in Richtung der Drehachse der Vorrichtung nach F i g. 1, wobei der Behandlungsbehälter
in einer anderen Stellung als in F i g. 1 wiedergegeben ist.
Auf der Goerseite 11 eines Gestells 12 sind zwei κι
Lagerböcke 13 für die Lagerung des Behandlungsbehälters 14 montiert Der Behandlungsbehälter weist zwei
konische Abschnitte IS und 16 mit einem Konuswinkel von 90° auf, deren Basis durch einen zylindrischen
Mittelabschnitt 17 miteinander verbunden ist. Der r> Behandlungsbehälter weist zwei hohle Wellenstummel
18 und 19 auf, die in den Lagerböcken 13 so gelagert sind, daß der Behandlungsbehälter 14 um eine
horizontale Achse rotieren kann, die diametral durch den zylindrischen Abschnitt 17 reicht. Der Antrieb >n
erfolgt über ein Antriebsritzel 21. Jeder hohle WeHenstummel 18 und 19 weist eine Verteileranordnung
22 auf, mit deren Hilfe Leitungen für Luft, Wasser, Dampf sowie für elektrische Energie an den rotierenden
Behandlungsbehälter 14 angeschlossen werden können. r> Der Behandlungsbehälter weist einen Mantel 23 auf,
dem nach Bedarf Dampf oder Kühlwasser über Leitungen 23a, 23b zugeführt werden kann.
Die Drehdichtungen, die mit dem teilchenförmigen Gut in Berührung kommen können, werden durch ein to
Sterilisationsmedium, wie Dampf, bestrichen. Dieses wird durch Leitungen 42 an die betreffenden Einrichtungen,
z. B. auch an die Dichtungen von VentilstöDeln od. dgL herangeführt
An der Spitze des konischen Abschnittes 15 ist eine r·
durch Verschluß 24 verschließbare Füllöffnung vorgesehen. Im Bereich der Spitze des konischen Abschnittes 16
ist ein pneumatisch betätigbares Auslaßventil 25 angeordnet. Von diesem geht ein Abführkanal· 26 aus,
der mit dem Behälter verbunden und durch den hohlen w WeHenstummel 18 zu einer rotierenden, aseptischen
Dichtung 43 geführt ist. An diese schließt eine stationäre Leitung an, die zu einem aseptischen Vorratstank oder
einer aseptischen Verpackungseinrichtung geführt ist. Die stromabwärts liegenden Bereiche des Auslaßventils <*■>
25 und des Abführkanals 26 werden mittels eines Mediums sterilisiert, das über ein Ventil 29 und eine
Speiseleitung 41 zugeleitet wird. Der Abführkanal 26 kann bedarfsweise auch innerhalb des Mantels 23
entlanggeführt werden. Das Auslaßventil 25 und das w
Ventil 29 werden durch eine pneumatische Einrichtung 28 gesteuert.
An dem hohlen WeHenstummel 19 sind gegenüber dem Behälter stationäre Elemente angeordnet. Hierzu
gehören eine Zuführungsleitung 31 für das Sterilisa- « tionsmittel, eine Entlüftungs-, Flüssigkeitsableit- und/
oder Behälterreinigungsleitung 32 sowie ein Temperaturfühler 33. Die Zuführungsleitung 31 für das
Sterilisationsmittel erstreckt sich von der Drehachse aus in den Kopfraum des Behälters 14. Das freie Ende 34 ist «>
abgebogen um ein Abtropfen oder ein langsames Abfließen entlang der Außenseite zu verhindern. Die
Zuführungsleitung 31 ist außerhalb des Behälters mit einer Dampf- oder anderen Fluidquellen 45 bzw. 46
verbunden. h'i
Eine Entlüftungs-, Flüssigkeitsableit- und/oder Buhälterreinigungsleitung
32 ist mit der Zuführungsleitung 31 durch den gleichet, WeHenstummel 19 parallel zur
Drehachse in dem Behälter geführt Im BehSlterinneren
ist sie von der Drehachse des Behälters um etwa 90° weggebcgen. Außerhalb des Behälters ist die Leitung 32
mit einem biologischen Luftfilter 48, einem Vorratsbehälter für Reinigungsflüssigkeit und/oder einem Vorratsbehälter
49 für die Behandlungsflüssigkeit verbindbar. Das innere Ende der Leitung 32 ist mit einem
glockenförmigen Filter 35 versehen. Außerdem ist die Leitung 32 um eine zur Drehachse parallele Achse mit
Hilfe einer Trommel 47 aus der Stellung nach F i g. 1 in die Stellung nach F i g. 2 zu verstellen. Der glockenförmige
Filter 35 kann gegen einen Sprühkopf oder eine Düseneinrichtung ausgetauscht werden.
Bei den weiteren Fluidquellen für die Zuführungsleitung 31 kann es sich um eine Quelle für sterilisierte Luft
oder andere sterilisierte Gase oder Gasmischungen handeln. Auch kann eine Anschlußeinrichtung zum
Zuführen von Zusatzflüssigkeiten vorgesehen werden, die mit dem Gut gemischt werden sollen.
Die Leitung 32 kann in der Stellung nach F i g. 2 auch
zum Abführen der Hauptmenge ,>.er in dem Behandlungsbehälter
14 befindlichen Flüsigkeit zu einem Vorratsbehälter 49 herangezogen werden.
Die Sterilisationszeit kann durch Integrieren der Sterilisationstemperatur über die Zeit automatisch
kontrolliert werden.
Die Vorrichtung kann zur Sterilisation sowie zur Nachsterilisationsbehandlung verwendet werden. Dabei
kann z. B. eine Soße, die über die Zuführungsleitung 31 zugeführt wird, in das Gut eingemischt werden. Vor der
Abführung der Feststoffe des Gutes im gemischten oder ungemischten Zustand über das Auslaßventil 25 müssen
die auf der Abströmseite dieses Auslaßventils liegenden Abschnitte sowie der Abführkanal 26 sterilisiert werden.
Zu diesem Zweck kann Sterilisationsdampf über das Ventil 29 und die Speiseleitung 41 zugeführt werden.
Das Sterilisieren des Auslaßventils 25 und des Abführkanals 26 kann erfolgen, während der Behandlungsbehälter
14 zur Sterilisationsbehandiung C-es Gutes
rotiert. Für das Entleeren des Behandlungsbehälters wird dieser in der Stellung nach F i g. 1 zum Stillstand
gebracht, in der die Spitze des konischen Abschnittes 16 unterhalb der horizontalen Drehachse liegt. Durch die
Zuführungsleitung 31 kann sterilisierte Luft unter Druck zugeführt werden, um das Gut durch den Abführkanal
26 und durch den WeHenstummel 18, z. B. in einen sterilen Vorratsbehälter, abzuführen.
Bei einer praktischen Ausführungsform kann der
Behandlungsbehälter 14 einen inneren Durchmesser von etwa 1,80 bis 2,00 m besitzen. Ein solcher Behälter
ist in der Lage, eine Gutcharge von 1,500 kg aufzunehmen. Die Drehzahl kann zwischen 3 und
10 U/min liegen. Der Drehantrieb kann auch intermittie,
etid erfolgen, z.B. eine Umdrehung mit einer
Drehgeschwindigkeit von 5 U/min jeweils nach Ablauf einer Minute.
In der Stellung nach F i g. 1 weist der Sprühkopf oder
der Filter der Leitung 32 einen Abstand zur Behälterwand auf. In der nach unten gerichteten Stellung gemäß
Fig.2 befindet sich dagegen der Filter 35 der Behälterwand so nahe wie möglich, so daß ein
Maximum an Flüssigkeit aus dem Behälter abgezogen werden kann. Mit Hilfe der Trommel 47 kann der
Abstand eines an der Leitung 32 angebrachten Sprühkopfes vor der Behälterwand, die gereinigt
werden soll, in der gewünschten Weise eingestellt werden.
sterilisieren, welches beispielsweise Teilchen von ähnlicher Größe enthält, z. B. etwa 2 cm dicke
Fleischwürfel sowie Gemüse in einer Soße, werden folgende Schritte ausgeführt:
Es werden zunächst die Teilchen in den Behandlungs- -,
behälter mit Wasser oder anderer Flüssigkeit, die beispielsweise von einer vorhergehenden Charge
abgezogen worden ist, eingefüllt. Darauf läßt man den Behälter kontinuierlich oder intermittierend rotieren.
Durch die Zuführungsleitung 31 wird Dampf eingeführt. u>
Durch die aufrecht eingestellte Leitung 32 wird der obere Ablauf abgeführt, bis die Temperatur der Teilchen
und der im Kopfbereich des Behälters befindlichen Flüssigkeit den gewünschten Wert erreicht hat. Diese
Temperatur hält man dann über die erforderliche π Kochzeit aufrecht. Danach schaltet man die Dampfzufuhr
ab. Der Dampf wird durch unter Druck stehende sterile Luft ersetzt und das Gut abgekühlt, indem man
Wasser durch den Kühlmantel leitet, bis das Gut die gewünschte Temperatur erreicht hat. Danach unter- ?n
bricht man den rotierenden Antrieb des Behälters, schwenkt die Leitung 32 nach unten und führt die
Kochflüssigkeit mit Hilfe von Luftdruck im Kopfrnum des Behälters ab. Darauf wird die Leitung 32 in die
aufrechte Stellung nach Fig. I geschwenkt und sterile
Soße durch die Zuführungsleitung 31 zugeleitet. Die Soße kann in bekannter Weise vorbehandelt und in
einem sterilen Behälter bis zur Verwendung aufbewahrt sein. Zur Konstanthaltung des Druckes wird gleichzeitig
durch die Leitung 32 Luft abgeleitet. Danach wird die Rotationsbewegung des Behandlungsbehälters wieder
aufgenommen und der Inhalt gemischt. Anschließend wird der Behälter in der Stellung nach Fig. I zum
Stillstand gebracht, in der das Auslaßventil nach unten weist. Dieses wird geöffnet und das behandelte Gut
durch den Abführkanal 26 pneumatisch in einen Behälter abgeführt. Nach Schließen des Auslaßventils
25 kann die Füllöffnung geöffnet und der Zyklus neu eingeleitet werden. Statt über ein Ritzel 2t kann der
Antrieb auch über einen Kettentrieb erfolgen.
Der zylindrische Abschnitt des Behandlungsbehälters 14 kann auch durch einen im Umriß einer Teilkugelfläche
entsprechenden Abschnitt ersetzt werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Behandeln und Sterilisieren
von teilchenförmigen! Gut, bestehend aus einem Behandlungsbehälter, der mittels hohler Wellenstummel
um eine etwa horizontale Achse in einem Gestell drehbar gelagert ist und — bezogen auf die
Drehachse — unrunde Umrißgestalt zur Erzeugung einer taumelartigen Bewegung des eingefüllten
Materials aufweist, aus einer verschließbaren Füllöffnung am Umfang des Behälters und aus einer
durch einen hohlen Wellenstummel geführten Leitung zur Zuführung eines Sterilisationsmittels,
dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand von der Drehachse am Behälterumfang ein Auslaßventil
(25) und ein von dem Auslaßventil ausgehender Abführkanal (26) für das behandelte und
sterilisierte Gut vorgesehen sind, daß der Abführkanal durch einen der hohlen Wellenstummel (18, 19)
zu einer rotierenden aseptischen Dichtung (43) nach außen reicht und daß an die Abströmseite des
Auslaßventils (25) über ein Ventil (29) eine Speiseleitung (41) für ein Sterilisationsmedium
angeschlossen ist, die über einen der hohlen Wellenstummel (18,19) nach außen geführt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speiseleitung (41) durch den gleichen hohlen Wellenstummel wie der Abführkanal
(26) geführt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zuführungsleitung (31)
für das Sterilisationsmittel eine Emlüftungs-, Flüssigkeitsableitund/ode:-
Behäkjrreinigungsleitung (32) durch den gleichen Wsllenstummel (19) parallel zur
Drehachse in den Behälter j. .!führt ist, welche im
Behälterinneren von der Drehachse des Behälters um etwa 90° weggebogen, um eine zur Drehachse
parallele Achse mit einer Trommel (47) einstellbar angeordnet ist und außerhalb des Behälters mit
einem biologischen Luftfilter (48), einem Vorratsbehälter für Reinigungsflüssigkeit und/oder einem
Vorratsbehälter (49) für die Behandlungsflüssigkeit verbindbar ist.
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