DE2508129C3 - Vorrichtung zum Auffangen von Gas aus einer mit vorgebrannten Anoden versehenen Wanne zur Herstellung von Aluminium mittels Schmelzflußelektrolyse - Google Patents
Vorrichtung zum Auffangen von Gas aus einer mit vorgebrannten Anoden versehenen Wanne zur Herstellung von Aluminium mittels SchmelzflußelektrolyseInfo
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- DE2508129C3 DE2508129C3 DE2508129A DE2508129A DE2508129C3 DE 2508129 C3 DE2508129 C3 DE 2508129C3 DE 2508129 A DE2508129 A DE 2508129A DE 2508129 A DE2508129 A DE 2508129A DE 2508129 C3 DE2508129 C3 DE 2508129C3
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- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf fangen
von Gas aus einer mit vorgebrannten Anoden versehenen Wanne zur Herstellung von Aluminium
mittels Schmelzflußelektrolyse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Das Problem des Auffangens und der Reinigung von bei der Elektrolyse von Aluminium entstehenden
Gasen stellt sith mit der Vergrößerung der Abmessungen der verwendeten Anlagen und dem steigenden
Bewußtsein bezüglich der Umweltverschmutzung mit zunehmender Schärfe.
Diese Gase, die in der Größenordnung von 0,05 bis 0,08 l/scc je Wanne und je 1000 Ampere entstehen,
bestehen in wesentlichen aus einer Mischung von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid, die von der
Oxidation der Anode durch den bei der Elektrolyse freigesetzten Sauerstoff herrühren und denen vom
St'hwcfclgchalt der Anode herrührende Schwcfeloxidc,
aus dem Bad kommende Verbindungen von Fluor und Staubteilchen beigemengt sind, die größtenteils
aus Aluminiumoxid bzw. Tonerde bestehen, und denen im Falle von Söderbcrg-Anoden Ruß und
Teer beigemengt sind, die durch das Backen der weichen
Masse entstehen.
Bei einer bekannten gattiingsgcmiißcn Vorrichtung
(DE-PS S16 160) wird das aus dem künstlich offengehaltenen
Loch der Kruste ausströmende Gas einem
ίο
ίο
Gasabzugsrohr zugeführt, das möglichst dicht an das Loch in der Kruste angeschlossen ist, damit möglichst
wenig Luft in das Gas eingezogen wird und nicht zuviel Gas verlorengeht. Bei seinem Austritt aus dem Gasabzugsrohr,
der von der Kruste mehr oder weniger weit entfernt ist, wird das Gas mittels Luft verbrannt
und dann einem Rohr einer Reinigungsanlage zugeführt. Der dichte Anschluß des Gasabzugsroh.:es bzw.
dessen Trichters an das Loch in der Kruste sowie der Höhenunterschied zwischen der Stelle der Verbrennung
des Gases und der Öffnung in der Kruste bewirken, daß der Hohlraum zwischen der Kruste und dem
Elektrolysebad mit Unterdruck beaufschlagt ist, wodurch Gase verstärkt abgegeben werden und die
Menge an verbrauchten Fluorverbindungen zunimmt. Außerdem gelangt mit Kohlendioxid auch giftiges
Kohlenmonoxid in das Abzugsrohr, was insbesondere bei Undichtigkeiten des Gasabzugsrohrs zu Gefahren
für die Umgebung führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zu schaffen, die möglichst
wirtschaftlich und unter geringer Umweltbelastung arbeitet.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmabn des Anspruchs 1 gelöst.
Bei der erfindurtgsgemäßen Vorrichtung wird dem
sich unter der Kruste bildenden Gas somit unmittelbar bei dessen Austritt aus dem Loch Luft zugemischt.
Damit wird der Unterdruck zwischen der Kruste und dem Elektrolysebad vermieden, wodurch die Gasabgabe
vermindert und entsprechend die Menge an verbrauchten Fluorverbindungen, die sehr teuer sind,
herabgesetzt wird. Das Kohlenmonoxid wird sofort nach seinem Austritt aus der Kruste zu Kohlendioxid
oxidiert, so daß es keine Gefahren für die Umgebung mit sich bringen kann.
Zum Stand der Technik sei ergänzend auf die DE-AS 1085677 hingewiesen, in der eine Gassammeivorrichtung
für eine mit einer Söderberg-Anode ausgerüstete Elektrolysezelle beschrieben ist. Bei solchen
Elektrolysezellen muß sowohl das von der Zelle selbst abgegebene Gas als auch das von der Anode abgegebene
Gas gesammelt werden. Entsprechend weist eine solche Zelle zwei Gassammelleitungen auf. Am Anodenmantel
ist ein primärer Gassammeiring ausgebildet, durch welchen die Gase, die sich auf und neben
der Anode entwickeln, in konzentrierter und unverbrannter Form aufgesammelt werden. Am obersten
Teil des Anodenmantels ist weiter ein sekundärer Gassammeiring in Form einer Rauchhaube ausgebildet.
Ein Brenner, der mit einem Rohr durch den primären Gassammeiring nach unten hindurchragt, wird
mit Brenngas aus dem Raum oberhalb des Bades und mit Verbrennungsgas aus dem Raum unterhalb der
Rauchhaubc gespeist. Bei der Vorrichtung gemäß der DE-AS kann sorni} nicht ausgeschlossen werden, daß
ein gewisser Anteil des Gases an der Rauchhaube vorbeiströmt. Wenn dies vermieden werden soll, muß die
Rauchhaube unter starkem Unterdruck stehen. Des weiteren ist das vom Brenner durch den Gassammeiring
bzw. das durch Aluminiumoxid hindurchgeführtc Rohr nicht an seinem unteren Ende mit Luftcinlässen
versehen. Das obere Ende des Brenners ist nicht unmittelbar an ein Abzugsrohr angeschlossen, wodurch
gewährleistet wäre, daß kein Abgas der Elektrolysezelle in die Umgebung gelangt. Das dem Erfindungsgegenstand
zugrundeliegende Problem, den Unterdruck des Abzugs vom Raum unter der Kruste
fernzuhalten, stellt sich bei der Vorrichtung gemäß tier DE-AS 1085677 somit nicht.
Die Ansprüche 2 und 3 kennzeichnen zwei vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, wobei mit den Merkmalen des Anspruchs 3 die Zumischung der Luft dadurch erfolgt,
daß der Abzug am Beginn der Gassammelleitung in kleinem Abstand über der Kruste angeordnet ist.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 4 ist eine einfache Reinigung des im wesentlichen senkrecht über
der Kruste angeordneten Abzugs möglich.
Die Merkmale des Anspruchs 5 ermöglichen das Abführen von staubförmigen Teilchen aus der meist
etwa waagerecht verlaufenden Gassammelleitung, wobei diese Teilchen gemäß den Merkmalen des Anspruchs
6 besonders wirtschaftlich und wirksam abgeführt v/erden können.
Insgesamt erlaubt die erfindungsgemäße Vorrichtung, mehr als 80% des Gases in sehr konzentrierter
Form aufzufangen, wodurch bei der Verwertung bzw. Weiterverarbeitung der Gase ein ausgezeichneter
Wirkungsgrad erzielt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann zusammen mit einer herkömmlichen
Vorrichtung verwendet werden, die die Luft einer Fabrikhalle aufbereitet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann weiter mit einer an sich bekannten Vorrichtung mit einer Haube
über einer Wanne kombiniert werden. Dabei entsteht der zusätzliche Vorteil, daß die Luft, die zum Verbrennen
der brennbaren Gase und zur Kühlung der Anlage verwendet wird, und die zwangsläufig unter
der Haube entnommen wird, bereits mit Gas beladen ist, das ansonsten nicht aufgefangen werden würde.
Entsprechend erhält man ein konzentriertes Gas, dessen Reinigung erleichtert ist.
Die Erfindung ist insbesondere für Wannen zur Herstellung von Aluminium durch Schmelzflußelektrolyse
von Aluminiumoxid verwendbar, bei denen mehrere Anoden verwendet werden.
Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß eine einzige Auffangvorrichtung genügt, um fast das
gesamte in der Wanne entstehende Gas aufzufangen, beispielsweise 80 bis 90% des Kohlenmonoxids und
des Kohlendioxids, berechnet auf Grund des Verlustes der Anoden an Kohlenstoff. Der nicht aufgefangene
Teil des Gases kann einerseits dem Gas entsprechen, das unter Filterung infolge der Porosität durch die
Kruste oder die Anode entweicht oder das beim Brechen der Kruste entweicht, und andererseits der unmittelbaren
Verbrennung der oberhalb des Bades in Berührung mit Luft befindlichen Anode entsprechen.
Dieser letztere Teil kann als wenig schädlich angesehen werden, weil er keine Fluorverbindungen enthält.
Bezüglich der erforderlichen Luftdurehflußmenge
hat sich eine Menge als zufriedenstellend herausgestellt, die einer etwa zehnfachen Verdünnung des Gases
entspricht.
Das Loch in der Kruste muß ständig offengehalten werden, beispielsweise dadurch, daß eine Stange aus
Sthal von Zeit zu Zeit eingetaucht wird. Man hat festgestellt, daß der mittlere Wirkungsgrad der Aufnahme
nur etwa 50% beträgt, wenn dieser Vorgang alle vier Stunden abläuft, daß er aber 80 bis 90% beträgt, wenn
der Vorgang etwa alle 10 Minuten durchgeführt wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren
Einzelheiten erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in ihrem rechten Teil eine Seitenansicht und in ihrem linken Teil einen Schnitt durch eine axiale,
senkrechte Ebene einer Wanne mit einer Auffangvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1, Fig. 3, 4 und 5 Schnitte längs der Linien III—III,
IV-IV und V-V der Fig. 2,
Fig. 6 eine abgeänderte Ausführungsform der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist mit
ίο einer Wanne mit mehreren vorgebrannten Anoden
ausgerüstet; es kann aber auch eine Wanne mit einer einzigen durchgehenden Anode nach Soderberg
verwendet werden. Die Vorrichtung könnte auch zwischen der Anode und dem Kasten der Wanne angeordnet
sein.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Wanne weist einen Kasten 1 auf, dessen Boden 2 aus Blöcken von
carbonisiertem Material besteht, die von metallischen Schienen zusammengehalten werden. Dieser Boden
2u bildet die Kathode der Wanne. Γ>
<·γ Tank 1 trägt eine Überstruktur, die aus senkrechten Pfosten 3 gebildet
ist, die wiederum waagerechte Balken 4 tragen. Die Anoden sind aus Blöcken 5 aus einem vorgebrinnten,
carbonisieren Material gebildet, die mittels Gruppen von senkrechten Stangen 6 befestigt sind, die selbst
wiederum mittels Klemmen 7 an waagerechten Stangen 8 befestigt sind, die die Anoden tragen und ihnen
elektrische Energie zuführen. Die Stangen 8 sind an den waagerechten Balken 4 mittels einer nicht dargestellten
Vorrichtung angebracht, wie sie beispielsweise in den FR-PSN 1440005 und 1519475 beschrieben
sind, und sind über ein Kabelband 9 an eine elektrische Gleichstromquelle angeschlossen.
Der Kasten der Wanr.e enthält ein Elektrolysebad 10, das aus einer Mischung von Kryolith und Aluminiumoxid
bzw. Tonerde besteht und durch Stromfluß zwischen der Anode und der Kathode auf einer Temperatur
zwischen 950 und 1000° C gehalten wird. Der obere Teil dieses Bades verfestigt sich und bildet dabei
AO eine feste Kruste 11, die das Bad abdeckt und es thermisch
isoliert. Diese feste Kruste ist mit pulverförmigem Aluminiumoxid 12 beschichtet. Ein Operateur
durchsticht die Kruste periodisch, so daß ein Teil des Aluminiumoxids, das die Kruste bedeckt, in das Bad
hineinfällt, und stellt dann die Lage aus Aluminiumoxid wieder her.
Zwischen zwei Anoden ist eine bewegliche Stange 13 aus Stahl angebracht, mit der ein Loch 14 in der
Kruste hergestellt und ständig offengehalten werden
so kann. Diese Sta;ige ist mittels eines vorzugsweise
pneumatischen Kraf'zylinders IS betätigbar. Ihre
obere Lage ist mit einer durchgezogenen Linie dargestellt und trägt das Bezugszeichen 13, während ihre
untere Lage gestrichelt dargestellt ist und das Bezugs-
Y, zeichen 13' trägt. Die Stange 13 ist im Inneren eines Abzugs 16 angeordnet, der die Kruste berührt und
das Gas sammelt, das aus dem Loch 14 ausströmt. Dieser Abzug ist einerseits an eine Gassammelleitung
17 angeschlossen und andererseits an ein Rohr 18 mit
6ö zwei Öffnungen, deren eine (19) zum Reinigen und
deren andere (20) zum Einblasen von Druckluft vorgesehen ist, die vorzugsweise dem pneumatischen
Kraftzylinder 15 entweicht.
Die Baugruppe aus der Stange 13 und dem Kraf tzylinder 15 muß folgende Bedingungen genau erfüllen:
Die Bewegungsbahn der Stange muß genügend groß sein, damit die Stange in ihrer unteren Lage die Kruste
vollständig durchdringt und bis in das Bad reicht und
in ihrer oberen Lage eine genügende Entfernung von der Flamme aufweist, die durch die Verbrennung des
brennbaren Teils der Gase hervorgerufen wird und entsprechend auf einer höheren Temperatur ist. Wenn
die Stange das Bad erreicht, lagert sich an der eine bestimmte Menge an Elektrolyt ab, der sich verfestigt
und, wenn sich die Stange nicht abkühlt, können die so entstehenden Lagen sich anhäufen, bis sie die
Funktion des Kraftzylinders hindern. Wenn sich die Stange genügend abkühlt, füllt clic verfestigte Elektrnlytsehicht
als Pulver ab. wodurch eine natürliche Reinigung gegeben ist. Es hat sich herausgestellt, daß
das Minimum der Bewegimgsbahii bei etwa 50 ein
liegt. Eine zu grölte Bcwcgiingshahn ist an und für
sieh nicht nachteilig, sie kann aber in bestimmten Fabrikhallcn
hinderlich für die Bewegung von Brücken und Fördermaschinen sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird der
Kraftzylinder 15 von einer Steuervorrichtung in regelmäßigen Intervallen betätigt, wobei die Steuervorrichtung
vorteilhafterweise die Kraftzylinder einer Reihe von Wannen entsprechend einem einzigen Programm
betätigen kann. Auf diese Weise treten im S\ stern der Sammler des Gases regelmäßige Pulsationen
auf. die die staiihfürmigcn Teilchen in Suspension halten
und deren Mitnahme bis zu den Entstaubungsvorrichtungcn erleichtern.
Pie Vorrichtung zum Durchblasen mit Druckluft, die in das Rohr 18 eingeleitet wird, ermöglicht, die
Staubteilchen auszutreiben, die dazu neigen, sich in der waagerechten Sammelleitung 17 abzusetzen. Dieses
Durchblasen, das mit Hilfe der aus dem Kraftzylinder 15 entweichenden Luft vor sich geht, erfolgt
mit der Frequenz der Bewegungen dieses Kraftzylinders.
Der Abzug kann das in der Kruste ausgebildete Loch dicht abdecken. Die Erfahrung zeigt aber, daß
diese Art der Abdeckung zwei Nachteile aufweist: ι» - Der Hohlraum zwischen der Kruste und dem
Elektrolysebad wird mit Unterdruck beaufschlagt, wodurch Dämpfe verstärkt abgegeben
werden und die Menge an verbrauchten Fluorverbindungen zunimmt;
r> - man sammelt zur gleichen Zeit wie das Kohlendioxid
das giftige Kohlenmonoxid, das hinterher nur schwer abgebaut werden kann.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist ein Lufteinlaß vorgesehen, der gemäß den Fig. 2 bis 5 als Öffnung '« 21 in der Wand des unteren Teils des Abzugs 16 ausgebildet sein kann oder auch als ein Höhericgen des Abzugs bzw. durch einen Freiraum 22 zwischen dem unteren Ende des Abzugs und der Kruste, wie in Fig. 6 dargestellt.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist ein Lufteinlaß vorgesehen, der gemäß den Fig. 2 bis 5 als Öffnung '« 21 in der Wand des unteren Teils des Abzugs 16 ausgebildet sein kann oder auch als ein Höhericgen des Abzugs bzw. durch einen Freiraum 22 zwischen dem unteren Ende des Abzugs und der Kruste, wie in Fig. 6 dargestellt.
-'") Auf diese Art wird, wie weiter oben bereits beschrieben,
der Unterdruck unter dem Abzug und entsprechend unter der verfestigten Kruste aufgehoben
und stellt andererseits der Sauerstoff der eingeleiteten Luft die Verbrennung des Kohlenmonoxids sicher.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Auffangen von Gas aus einer mit vorgebrannten Anoden versehenen
Wanne zur Herstellung von Aluminium mittels Schmelzflußelektrolyse, mit einer beweglichen
Stange zum Ausbilden und Offenhalten eines Loches in einer das Elektrolysebad bedeckenden
Kruste und einem das Loch überdeckenden, ortsfesten Abzug, der an eine Gassammelleitung angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß
im unteren Endbereich des Abzugs (16) ein Lufteinlaß (21; 22) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteinlaß als Öffnung (21)
in der Wand des unteren Teils des Abzugs (16) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichvtct,
daß der Lufteinlaß als ein Zwischenraum (22) zwischen dem unteren Ende des Abzugs (16) und der Kruste (11) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug (16) eine in ihn etwa senkrecht mündende Reinigungsöffnung
(19) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzug (16) einen Anschluß (20) zum Einlassen von Druckluft
in die Gassammelleitung (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dif. zum Einblasen in die Gassammelleitung
(17) dienende Druckluft die einem pneumatischen Kraftzylinder Ί5) entweichende
Druckluft ist, der die Stange (13) zum Offenhalten des Loches betätigt.
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