AT164480B - Anordnung der Gassammlung bei kontinuierlichen Elektroden mit Stromzuleitung nach Innen in Öfen zur Darstellung von Aluminium od. dgl. - Google Patents
Anordnung der Gassammlung bei kontinuierlichen Elektroden mit Stromzuleitung nach Innen in Öfen zur Darstellung von Aluminium od. dgl.Info
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Description
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Anordnung der Gassammlung bei kontinuierlichen Elektroden mit Stromzuleitung nach Innen in Öfen zur Darstellung von Aluminium od. dgl.
Es ist gelungen, einen geschlossenen elek- trischen Ofen zur Darstellung von Aluminium unter Verwendung selbstbackender Elektroden zu entwickeln, aus dem die hiebei entwickelten
Gase abgesaugt und einer Verwertung zugeführt werden. Solche Ausführungen erfordern jedoch verhältnismässig grosse und teure Einrichtungen.
Der Ofenbetrieb, der hinter geschlossener Tür stattfinden muss, wird weniger übersichtlich und schwerer zugänglich.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine Anordnung bei Öfen zur Darstellung von Aluminium od. dgl. mit kontinuierlichen Elektroden und bezweckt, die Vorteile des offenen und des geschlossenen Ofens zu vereinigen. Er gründet sich auf die Tatsache, dass das ganze Ofengas in unmittelbarer Berührung mit der Elektrode entwickelt wird und an der in die Schmelze eingetauchten Elektrode durch die Schmelze emporsteigt. Gemäss der Erfindung wird praktisch das ganze Ofengas durch An- ordnung eines Sammelraumes gewonnen, der die Elektrode im Bereich der Badoberfläche umgibt. Der Sammelraum kann die Form eines ganz schmalen Kanals haben und braucht ge- wöhnlich nicht über 10-15 cm breit zu sein.
Seine Höhe braucht 10-20 cm nicht zu über- schreiten.
Die Anordnung gemäss der Erfindung kann im Prinzip in Verbindung mit irgendeiner
Form der Söderberg-Elektroden oder anderer kontinuierlicher Kohleelektroden angewandt werden. Sie eignet sich jedoch besonders zur Anwendung in Verbindung mit solchen Ausführungsformen der Söderberg-Elektrode, bei denen die Stromzufuhr nicht zu den Seitenflächen der Elektrode stattfindet, sondern von oben mittels lotrechter Eisenkontakte, die in die Elektrode heruntergeführt werden. Es wird dann ohne weiteres für einen Gaskanal gemäss der Erfindung reichlich Platz sein.
Zweckmässig wird der Gaskanal in der Weise vorgesehen, dass man an dem Schutzmantel der Elektrode eine Oberplatte befestigt, die mit Öffnungen für den Durchtritt von Rohren zur Beschickung des Ofens mit Rohmaterialien und zum Absaugen des Gases versehen ist. Diese Oberplatte besteht vorteilhaft aus Eisen oder Aluminium und kann in gewünschtem Masse wärmeisoliert werden. An ihrer Aussenkante ist eine lotrechte Platte befestigt, die den Kanal nach aussen begrenzt. Sie ist zweckmässig mittels
Scharnier an der Oberplatte aufgehängt und vorzugsweise in Sektionen geteilt, die einzeln aufgeklappt werden können, wenn man den Ofen überprüfen oder daran arbeiten will.
Die Auf- hängung der Seitenplatten hat auch den Vorteil, dass ihr unteres Ende auf der Ofenkruste ruhen kann, ungeachtet des Umstandes, dass deren
Höhe im Verhältnis zur Elektrode im Laufe des Betriebes infolge des verschieden hohen
Spiegels des Metallbades im Ofen beträchtlich schwanken kann. Die Seitenplatten legen sich also in der Praxis auf die Ofenkruste, so dass sie, in Abhängigkeit von deren Höhenlage, eine mehr oder weniger geneigte Stellung einnehmen.
Auch die Seitenplatte kann wärmeisoliert werden, so dass sich die Kruste innerhalb derselben weich hält bzw. sogar ihre Bildung verhindert wird und man ein offenes Bad erhält.
Die Beschickung des Ofens kann wie bei gewöhnlichen Aluminiumöfen von Hand stattfinden, wobei man die Seitenplatten aufklappt oder mechanisch, z. B. mittels Beschickungsrohre, durch welche die Rohmaterialien fortlaufend oder mit Unterbrechungen von einer oberhalb derselben befindlichen Förder-und Messvorrichtung in den Ofen gelangen.
Die Gasabzugsrohre münden in Sammelrohre, die das Gas einer Ofenreihe vereinigen. Um Explosionsgefahr zu vermeiden, ist es oft zweckmässig, etwas mehr Gas abzusaugen, als der Gasentwicklung im Ofen entspricht, so dass das im Ofen gebildete Kohlenoxyd verbrennt. Trotzdem ist die durch einen Gaskanal gemäss der Erfindung abzusaugende Gasmenge bedeutend geringer als diejenige, die bei bekannten geschlossenen Öfen abgesaugt werden muss.
Man kann das Gas auch in unverbranntem Zustand absaugen, so dass die Verbrennungswärme des Gases ausgenützt wird, muss aber dann Vorsichtsmassregeln treffen, um das Einsaugen falscher Luft in das Gasleitungssystem zu verhindern.
Die Anordnung gemäss der Erfindung ist in Fig. l beispielsweise veranschaulicht. 1 ist die Elektrode, 2 ein lotrechter Kontakt für die Zufuhr des elektrischen Stromes zur Anode, 3 der geschmolzene Elektrolyt mit der Kruste, 4 die an der Oberplatte 10 aufgehängte, in lot-
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rechter Stellung befindliche Seitenplatte, deren untere Kante, wie angedeutet, während des Betriebes durch Auffüllen von Tonerde oder
Kryolith abgedichtet wird.
Aus einem Füllkasten 5 gelangt das Rohmaterial (ail203) mittels der Beschickungs-und Messvorrichtungen 6 durch das Rohr 7 in den Gaskanal 11. 8 ist ein Rohr zum Absaugen des Ofengases, das in das
Sammelrohr 9 mündet, welches das Gas dem Waschsystem zuleitet, das zur Abscheidung der -fluorhaltigen Bestandteile des Gases und zum Auswaschen von Teer vorgesehen wird.
Wie ersichtlich, bietet die Anordnung gemäss der Erfindung alle wesentlichen Vorteile eines offenen Ofens, da man wie bei diesem den Betrieb von aussen überwachen und durch Aufklappen der Seitenplatten bequem im Ofen arbeiten kann.
Die Ausführung kann innerhalb weiter Grenzen abgeändert werden. Kennzeichnend ist jedoch immer die Anordnung eines Gaskanals an der Aussenseite der Elektrode, dessen äussere Begrenzung im wesentlichen zur Elektrodenoberfläche parallel ist und nur den der Elektrode zunächst liegenden Teil des Bades bedeckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung der Gassammlung bei kontinuierlichen Elektroden mit Stromzuleitung nach innen in Öfen zur Darstellung von Aluminium od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Elektrode (1) im Bereich der Badoberfläche von einem geschlossenen Gaskanal (11) zum Absaugen des Ofengases umgeben ist.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Gaskanals aus beweglichen Teilen besteht, die abnehmbar oder schwenkbar gelagert sind.3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand des Gaskanals sich aus einzelnen, für sich beweglichen Platten (4) zusammensetzt, die an einer Oberplatte (10) aufgehängt sind.4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskanal nach aussen zu mittels der Rohmaterialien, mit denen der Ofen beschickt wird, abgedichtet ist, in dem diese zu einer Packung am unteren Rand der Seitenplatten aufgeschichtet sind.5. Anordnung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskanal eine lichte Weite von 10 bis 20 cm hat.6. Anordnung nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ofen mit ununterbrochen oder absatzweise arbeitenden Beschickungsvorrichtungen und mit einem in den Gaskanal mündenden Gasabzugsrohr (8) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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