DE250782C - - Google Patents

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DE250782C
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DE
Germany
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light
prism
lens
colored
dispersion
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Expired
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DE1911250782D
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English (en)
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01J—MEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00—Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/10—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void
    • G01J1/20—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle
    • G01J1/22—Photometry, e.g. photographic exposure meter by comparison with reference light or electric value provisionally void intensity of the measured or reference value being varied to equalise their effects at the detectors, e.g. by varying incidence angle using a variable element in the light-path, e.g. filter, polarising means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein optisches Photometer. Man verwendet bekanntlich bei genauen Untersuchungen sogenannte Spektralphotometer, deren Eigenart darin besteht, nur Licht einer bestimmten Wellenlänge zum Vergleich zuzulassen, alle andersfarbigen Strahlen aber auszuschalten. Man verwendet dabei ein geradsichtiges Prisma, welches die den Eintrittsspalt treffenden Lichtbündel in ihre
ίο Spektra zerlegt und die entstehenden Einzelfarben so führt, daß nur das Licht einer be-' stimmten Wellenlänge in der optischen Achse des Instrumentes sichtbar ist.
Die Einschaltung dieses geradsichtigen Prisims bringt verschiedene Mängel mit sich. Einmal wird ein Teil des ankommenden Lichtes an der schrägen Eintrittsfläche des Prismas reflektiert, geht also schon vor dem Eintritt in das Prisma verloren, ferner wird das noch übrigbleibende Licht weiter geschwächt in dem Glase durch Absorption, endlich wirken die schrägen Flächen im Prisma weiter reflektierend.
Es ist mithin ein Vorteil, wenn man das Prisma ganz fortläßt und die Eigenschaft der Lichtaussonderung durch eins der anderen sowieso nötigen optischen Elemente bewirkt. Das ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß irgendeine der Linsen des Instru-
mentes so gefärbt ist, daß sie nur Licht einer bestimmten Wellenlänge durchläßt. Das Wesen der Neuheit besteht also in der gänzlichen Ausschaltung eines Prismas an sich und Erzielung der Monochromie durch die sonst vorhandene Optik ohne Zuschaltung eines neuen Elementes.
Dieses letztere ist wichtig im Gegensatz zu Photometern anderer Konstruktion, z. B. Cr ο ν a & Vierordt, welche ebenfalls das Prisma fortlassen, aber einen neuen lichtdurchlässigen Farbfilter hinzufügen, was die vorliegende Erfindung umgeht. Durch gänzliche Vermeidung eines besonderen Farbenfilters ist auch gegenüber Crova & Vierordt noch eine weitere Intensitätssteigerung des hindurchgelassenen Lichtes erzielt, also ein Vergleich noch schwächerer Lichtquellen als bei diesen möglich.
Absolut eindeutig ist die Wellenlänge des für den Vergleich ausgesonderten Lichtes allerdings nicht, aber die Untersuchungen von Glassorten bekannter Firmen haben einen so eng begrenzten Spektralbereich des hindurchgelassenen Lichtes ergeben, daß es für den vorliegenden Fall genügt, wie die folgende Tabelle beweist-, welche dem Katalog der Firma Schott & Gen. entnommen ist und den Absorptionskoeffizienten für verschiedene Wellenlängen enthält.
Farbglas
Typus
Glasart Wellenlänge in μ μ 644 578 546 509 . 480 usw.
F 4512 Rotfilter Sichtbares Spektrum 0,94 0,05 — — — usw.
Meistens wird es sich um rotes Glas mit
einer der C-Linie entsprechenden mittleren Wellenlänge handeln, aber es kann auch die Durchlässigkeit für nur andere Teile des Spektrums in Frage kommen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand dar.
Γ1 und T2 sind die Eintrittsspalte für die zu vergleichenden Lichtstrahlen S1. und S2.
ίο Sie liegen in der Brennweite der Linse O1, welche z. B. nur Lichtstrahlen einer bestimmten Wellenlänge durchläßt und diese parallel durch den Polarisator P3 schickt. Dieser zer-■ legt die beiden Lichtbündel weiter in je zwei senkrecht zueinander polarisierte ordentliche und außerordentliche Strahlen, welche darauf von dem Doppelprisma P4 und der Linse O2 so abgelenkt und gesammelt werden, daß in dem Okularspalt Ts ein ordentliches Bild von T1 und ein außerordentliches von T2 zusammenfallen. Das drehbare Okular K enthält den Analysator P5 und eine Okularlinse O3. Bemerkt sei noch, daß das Prisma P4 nur dem Zwecke der Regelung des Strahlenganges, nicht aber zur Zerlegung des Lichtes dient.
Statt der Linse O1 kann auch eine der anderen gefärbt sein und die gewünschte Lichtanalyse bewirken.
Der Beobachter vor dem Okular erblickt zwei, zusammen eine volle Kreisfläche bildende halbkreisförmige, sowohl ein- wie gleichfarbige Lichtfelder, welche von S1 bzw. von S2 herrühren und durch Drehung des Okulars auf gleiche Helligkeit eingestellt werden.
Bei den Spektralphotometern der bisherigen Art mit prismatischer Lichtzerlegung lag das für diesen Zweck nötige geradsichtige Prisma zwischen der Linse O1 und dem Polarisator P3.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Optisches Polarisationsphotometer mit Vergleichslichtquelle, bei welchem das die Dispersion des Lichtes bewirkende Prisma ausgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Linse des Instrumentes aus einfarbig gefärbtem Glase besteht als Ersatz des die Dispersion des Lichtes bewirkenden Prismas. . .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911250782D 1911-06-01 1911-06-01 Expired DE250782C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE250782T 1911-06-01

Publications (1)

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DE250782C true DE250782C (de) 1912-09-17

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DE1911250782D Expired DE250782C (de) 1911-06-01 1911-06-01

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