DE547014C - Prisma mit mehreren gekruemmten, insgesamt dreimal optisch wirksamen Flaechen fuer Spektralapparate u. dgl. - Google Patents

Prisma mit mehreren gekruemmten, insgesamt dreimal optisch wirksamen Flaechen fuer Spektralapparate u. dgl.

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DE547014C
DE547014C DEZ18446D DEZ0018446D DE547014C DE 547014 C DE547014 C DE 547014C DE Z18446 D DEZ18446 D DE Z18446D DE Z0018446 D DEZ0018446 D DE Z0018446D DE 547014 C DE547014 C DE 547014C
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DE
Germany
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prism
total
optically effective
light
effective surfaces
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DEZ18446D
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/04Prisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Prisma mit mehreren gekrümmten, insgesamt dreimal optisch wirksamen Flächen für Spektralapparate u. dgl. Bei photometrischen und insbesondere bei spektrometrischen Arbeiten gehört es zu den grundsätzlichen Anforderungen, daß die Lichterscheinungen in den benutzten Apparaten nicht in irgendeiner Weise verfälscht werden können. Solche Fälschungen treten iedoch, abgesehen von anderen Ursachen, insbesondere wegen der partiellen Reflexion an den brechenden Flächen der optischen Ausrüstung auf. Beispielsweise wird dem spektral gereinigten Licht bestimmter Wellenlänge bei einem Spektrographen oder einem Monochromator für Licht von beliebig einstellbarer Wellenlänge durch die an den brechenden Flächen entstehenden Spiegelbilder Licht anderer Wellenlängen zugemischt, so daß die Reinheit der Spektralfarben verlorengeht. Es sind deshalb bereits Vorschläge zur Unschädlich;machung dieser unerwünschten Spiegelbilder gemacht worden.
  • Einer dieser Vorschläge besteht darin, eine die gespiegelten Strahlen auffangende Blende im Strahlengange des Spektralapparates anzubringen. Diese Lösung ist möglich, da die von den allein in Betracht kommenden Linsenflächen hervorgebrachten Spiegelbilder verhältnismäßig klein sind, während die an den Prismenflächen entstehenden Spiegelbilder in der Regel außerhalb des spektralen Strahlenquerschnitts liegen- und deshalb unschädlich sind. Immerhin bedeutet eine solche Blende im Strahlengange einen Lichtverlust, der nicht gern in Kauf genommen wird.
  • F e r y schlug deshalb vor, die Wirkung der Spiegelbilder durch Verringerung der brechenden Flächen abzuschwächen, und zwar beispielsweise bei einem Spektralapparat durch Benutzung eines einzigen optischen Gliedes mit entsprechenden Eigenschaften an Stelle der drei optischen Teile Kollimatorlinse, Prisma und Objektiv. Er ging dabei vom Aufbau des Autokollimationsspektrographen aus, bei dem ein Prisma mit einem brechenden Winkel von 30° zweimal von den Lichtstrahlen durchsetzt wird und wobei die eine Prismenfläche zugleich Lichteintritts- und Lichtaustrittsfläche ist, während die andere, mit einem spiegelnden Belage versehene Fläche die Umkehrung der Lichtstrahlenrichtung bewirkt. Diese insgesamt dreimal optisch wirksamen Flächen bildete er als sphärisch oder zylindrisch gekrümmte Flächen aus mit dem Erfolge, daß bei geeigneter Wahl der Krümmungen das Prisma zugleich die Funktion der Kollimatorlinse und des Objektivs übernahm, diese beiden optischen Teile also entbehrlich wurden. Eine Angabe eines entsprechenden Prismas mit etwa rechtes inkliger Strahlenablenkung für Spektralapparate, bei denen die Autokollimation nicht zur Anwendung kommt, stammt von C a 1 1 i e r.
  • Die genannten Prismen haben den \;achteil, daß die Abbildung des Spektrums astigmatisch ist, was besonders bei der Benutzung zu Monochromatoren zu unbrauchbaren Ergebnissen führt. Mit zylindrischen Flächen kann dieser Astigmatismus geringer gehalten werden als mit sphärischen Flächen. Seine vollständige Beseitigung gelingt jedoch erst bei Anwendung des Gegenstandes der Erfindung. Dieser besteht darin, daß rnan den von den Lichtstrahlen durchsetzten Flächen die Form von Zylinderflächen und der reflektierenden Fläche eine Form gibt, bei der die Krümmungsradien in den beiden Hauptschnitten endliche, voneinander verschiedene Werte haben. Beispielsweise ergibt eine reflektierende Fläche, die einen Teil eines Rotationsellipsoides bildet, dessen Äquator in einer der Hauptschnittebenen liegt, eine brauchbare Lösung der Aufgabe.
  • Wegen der Schwierigkeiten, die die Erzeugung allgemeiner asphärischer Flächen in der Regel bietet, ist es zweckmäßig, die reflektierende Fläche durch eine leichter herstellbare Fläche annäherungsweise zu ersetzen. Als solche kommt die torische Fläche in Betracht, und für ein Prisma, dessen Lichtdurchtrittsflächen Zylinderflächen sind, läßt sich jeweils eine torische Fläche als reflektierende Fläche finden, die für eine Wellenlänge des Spektrums vollkommene Freiheit von Astigmatismus sowie .eine gute Hebung der sphärischen und der Komabildfehler ergibt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung verkleinert dargestellt. Das erste Beispiel zeigt ein Prisma fürAutokollimationsspektralapparate inAbb. i im Aufriß und in Abb. a im Grundriß. Das als zweites Beispiel gewählte Prisma ist zur Benutzung in Spektralapparaten ohne Autokollimation bestimmt und ist in Abb.3 im Aufriß und in Abb.4 im Grundriß wiedergegeben. Der Verlauf für die Lichtstrahlen für die e-Linie des Spektrums mit der Wellenlänge J - 546, 1 mA, ist in den Abb. 2 und 4 gestrichelt eingetragen. Die Prismen sind aus dem im Handel unter der Bezeichnung F2 käuflichen Flintglase hergestellt, welches durch seine mittlere Brechung - i.6aoo und durch die Abbesche Zahl v - 36,3 bestimmt ist.
  • Das erste Beispiel (Abb. i und z) ist aus einem Prisma mit einem brechenden Winkel a=30° und einer verspiegelten Fläche hergeleitet. Seine Lichteintrittsfläche a, die zugleich die Lichtaustrittsfläche ist, ist zylindrisch, seine verspiegelte Fläche b ist torisch gekrümmt. Die tangentialen, mit dem Kennzeichen t versehenen, und die sagittalen, mit dem Kennzeichens versehenen Krümmungsradien dieser Flächen sind: at:: --514mm, bt=-47omm as = 0o, b, = - 5=2mm. Der einfache Glasweg für den gezeichneten Lichtstrahl beträgt c = 25 mm, die Breite des Prismas d = So mm. Mit f ist der eintretende, mit dem austretenden zusammenfallende Lichtstrahl bezeichnet.
  • Das Prisma des zweiten Beispiels (Abb. 3 und 4) ist aus drei Teilen g, la, i zusammengesetzt; es stellt eine Abwandlung eines rechtwinkligen Prismas mit spiegelnder Hypotenusenfläche und unter einem Winkel ß, - 45 ° dazu geneigten Kathetenflächen nebst zwei gleichen, auf diese Kathetenflächen aufgekitteten Prismen mit einem brechenden Winkel y=3o° dar, welche einen in Richtung des gezeichneten Lichtstrahles k einfallenden Lichtstrahl um einen Winkel ö = go° in die Richtung des gezeichneten austretenden Lichtstrahles Z ablenken. Die Lichteintrittsfläche des Prismas g und die Lichtaustrittsfläche des Prismas i sind zylindrisch, die spiegelnde Fläche des Prismas ist torisch gekrümmt. Die tangentialen und die sagittalen Krümmungsradien dieser drei optisch wirksamen Flächen, die wie im ersten Beispiele durch die Kennzeichen t und s unterschieden sind, haben folgende Größen: gt=-514mm, kt=-7oomm, it=+514mm gs = ^=, las = - 35o mm, zs = a''. Für den gezeichneten einfallenden bzw.
  • gespiegelten Lichtstrahl sind die Glaswege m. und m sowie die Breite o der Prismen, die jeweils mit den entsprechenden Kennzeichen g, h und i versehen sind, wie folgt gewählt mg ^ 15 mm, mit -3o mm, nh - 30 mm, n` - 15 mm, og - 70 mm, oh = So mm, oi - 70 mm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Prisma mit mehreren gekrümmten, insgesamt dreimal optisch wirksamen Flächen für Spektralapparate u. dgl., von denen sowohl die zuerst als auch die zuletzt wirksame Fläche als Zylinderfläche ausgebildet ist und der Brechung dient, während eine Fläche der Reflexion dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmungsradien in den beiden Hauptschnitten der reflektierenden Fläche endliche, voneinander verschiedene Werte haben. z. Prisma nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende Fläche eine torische Fläche ist.
DEZ18446D 1929-07-05 1929-07-05 Prisma mit mehreren gekruemmten, insgesamt dreimal optisch wirksamen Flaechen fuer Spektralapparate u. dgl. Expired DE547014C (de)

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DE547014C true DE547014C (de) 1932-03-21

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DE (1) DE547014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100315B (de) * 1958-10-23 1961-02-23 Wonder Piles Spiegelprisma mit gekruemmten Flaechen, insbesondere zur Verwendung in einer Handleuchte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100315B (de) * 1958-10-23 1961-02-23 Wonder Piles Spiegelprisma mit gekruemmten Flaechen, insbesondere zur Verwendung in einer Handleuchte

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