DE250771C - - Google Patents

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DE250771C
DE250771C DENDAT250771D DE250771DA DE250771C DE 250771 C DE250771 C DE 250771C DE NDAT250771 D DENDAT250771 D DE NDAT250771D DE 250771D A DE250771D A DE 250771DA DE 250771 C DE250771 C DE 250771C
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valve body
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turbine
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H9/00Details
    • F24H9/20Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24H9/2007Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters
    • F24H9/2035Arrangement or mounting of control or safety devices for water heaters using fluid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-ΛΙ 250771 KLASSE 36 e. GRUPPE
KARL KRUPITSCHKA in WIEN.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizgasdruckregler für in eine Druckleitung eingebaute Heißwassererzeuger, bei welchem das in die Gasleitung geschaltete Drosselorgan von der Welle einer in die Kaltwasserleitung geschalteten Turbine mit Hilfe eines Fliehkraftreglers geregelt wird.
In der Zeichnung ist in
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Gesamteinrichtung dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt durch das Turbinengehäuse.
Am Boden der Vorrichtung ist das Turbinengehäuse t mit Turbine a, oberhalb dieser das Getriebegehäuse η und über diesem das Reglergehäuse m angeordnet; das Gas tritt durch Rohr ο ein und durch Rohr p aus dem Gehäuse m aus, das Gasventil liegt im Boden des letzteren. Das Druckwasser tritt durch Rohr e ein und wird von der Turbine aus durch die Leitung g in den Heißwassererzeuger geführt, von welchem aus dann die verschiedenen Abzapfstellen versorgt werden.
Dieser Bau des ~e Gasdruckreglers ermöglicht eine gedrängte räumliche Gesamtanordnung der einzelnen Teileinrichtungen, wobei das Ventil derart geschützt liegt, daß Gasausströmungen und deren Folgen nicht zu befürchten sind. Die auf dem Spurlager h aufsitzende Turbinenwelle w durchgreift in einer Stopfbüchse s die Decke des Turbinengehäuses und ist mittels des Getriebes 1, 2 zunächst auf die Zwischenwelle 3 vielfach übersetzt. Dieses Zwischengetriebe ist in ein besonderes Gehäuse % eingebaut, dessen Deckel das obere Lager der Turbinenwelle und das Spurlager der Spindel r des das Ventil u, υ steuernden Fliehkraftreglers b, c, k aufnimmt und die Zwischenwelle 3 in einer Stopfbüchse S1 in das äußere Mittelgehäuse η treten läßt, in welchem durch das zweite Zahngetriebe 4, 5 die Zwischenwelle wieder vielfach auf die Reglerspindel r übersetzt wird, die konachsial mit der Turbinenwelle im oberen Gehäuseraum m liegt und das Schwungkugelgestänge b, c, k trägt, welches bei Rotation der Spindel r den mit dem Reglergestänge umlaufenden Ventilkörper υ anhebt.
Das Gas tritt durch Rohr 0 in den mittleren Gehäuseraum η ein und verläßt das Reglergehäuse m durch die zum Brenner führende Leitung p. Der Sitz u des Durchgangsventils liegt in der Scheidewand zwischen dem Getriebe- und dem Reglergehäuse und hat die Form einer konkaven Ringfläche, in welche sich die entsprechend gekrümmte Dichtungsfläche des Ventilkörpers ν legt. Dieser letztere ist massiv ausgeführt, damit er schon durch sein Eigengewicht zurückfällt und abdichtet; er nimmt in seiner Bohrung die Reglerspindel r lose auf.
Solange sämtliche Abzapf stellen geschlossen sind, steht auch die Turbinenwelle still, und das Ventil u, ν ist geschlossen, so daß nur die ständig offene Zündflamme brennt, welche durch die Leitung q gespeist wird. Beim Öffnen einer Abzapfstelle wird die Turbine in Umdrehung versetzt, und ihre Tourenzahl wächst mit der entnommenen Gesamtwassermenge. Im Verhältnis zur Tourenzahl der Turbine und damit auch der entnommenen, zu erhitzenden Wassermenge wächst auch die Tourenzahl des Reglers und mit dieser die Hubhöhe des Ventil-
körpers ν und der Durchgangsquerschnitt des Gasventils.
Um zu verhindern, daß bei geschlossenem Ventil zwischen Reglerspiridel und Ventilkörper Gas durchtreten kann, ist die Ventilkörperhülse * in einer am Spindelkopf befestigten Hülse f geführt und durch eine Packung ζ abgedichtet, welche durch die Feder y angepreßt wird. Diese Feder unterstützt auch das
ίο Anpressen des Ventilkörpers an seinen Sitz und wirkt einem zu großen Auf hub, der ja nur innerhalb gewisser Grenzen querschnittvergrößernd für den Gasdurchgang wirkt, entgegen.
Von besonderer Bedeutung für die dauernde Erhaltung eines dichten Ventilschlusses ist nun die den Erfindungsgegenstand bildende Kupplung des Ventilkörpers mit dem Regler in der Weise, daß der Ventilkörper vom Regler unter gleichzeitiger Mitnahme in die Drehbewegung angehoben wird. Dadurch schleift sich das Ventil unter sanftem Eingleiten in die Sitzfläche bei jedem Zurückfallen des Ventilkörpers vollkommen selbsttätig ein, wobei sowohl hierdurch als auch durch die konische Form des Sitzes ein Festsetzen von Verunreinigungen in der Durchgangsöffnung ausgeschlossen ist.
Damit bei nicht ganz dicht schließenden, tropfenden Abzapfstellen die ganz langsam laufende Turbine nicht schon eine Ventilöffnung veranlaßt, sind die Hebearme c des Reglers so an den Ventilkörper angeschlossen, daß der letztere erst nach Ausführung eines Leerhubes, also erst von einer bestimmten Tourenzahl an, die etwa dem schwachen Lauf einer Abzapfstelle entspricht, von seinem Sitz abgehoben wird.
Die Durchlaßverhältnisse des Druckreglers können durch Änderung der Übersetzung der Turbine auf den Regulator, durch Einsetzen eines schweren oder leichteren (hohlen) Ventilkörpers oder anderer Schwungkugeln oder einer stärkeren oder schwächeren Gegenfeder usw. in einfachster Weise reguliert werden.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Selbsttätig wirkender Heizgasdruckregler für Heißwassererzeuger, bei welchem das Gasventil mittels eines Fliehkraftreglers von der Welle einer in die Kaltwasserleitung geschalteten Turbine aus geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler den Ventilkörper in die Drehbewegung mitnimmt.
2. Gasdruckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Turbinengehäuses ft) das Getriebegehäuse (n) und über diesem das Reglergehäuse fm) angeordnet ist, wobei die Gaszufuhr an das Getriebegehäuse, die Fortleitung an das Reglergehäuse angeschlossen ist. und im Boden des letzteren der Ventilsitz liegt.
3. Gasdruckregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkör- 65 ■ per fv) die Spindel fr) des Reglers manschettenartig umschließt.
4. Gasdruckregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper fv) gegen die Reglerspindel fr) durch eine Packung fz) abgedichtet ist, welche in einer konzentrischen, am Spindelkopf des Reglers befestigten Hülse fj) gleitet und in dieser durch eine Feder angedrückt wird, die gleichzeitig das Anpressen des Ventilkörpers an seinen Sitz unterstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11982607B2 (en) 2020-12-23 2024-05-14 Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg Method and measuring arrangement for determining a rheological property of a fluid

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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