DE2507485B2 - Jacquardmaschinenplatine - Google Patents
JacquardmaschinenplatineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/24—Features common to jacquards of different types
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Jacquardmaschinenplatine zum Bewegen der Weblitzen einer Webmaschine,
mit einem für den Eingriff durch ein Hubmesser dienenden Mitnehmerhaken und einem mit einem
ortsfesten Arretiermesser zusammenarbeitenden Arretierhaken, wobei zwischen Mitnehmer- und Arretierhaken
ein versteifter Abdrückbereich für ein Abdrückelement der jacquardmaschine liegt.
Eine bekannte Platine dieser Art (DT-OS 23 44 363, Fig. 2) setzt sich unterhalb des versteiften Abdrückbereichs
in eine nach oben umgebogene Feder fort, die zur selbsttätigen Rückstellung der Platine nach dem
Abdrücken dient. Die Platine ist unterhalb des Abdrückbereichs nicht geführt. Dies hat den Nachteil,
daß sie beim Abdrucken ihre Stellung im Raum ändert, und zwar geht sie in der Regel aus einer vertikalen
Anfangsstellung in eine geneigte Abdrückstellung. Dadurch werden die oben angebrachten Mitnehmerhaken
und der unten angebrachte Arretierhaken nicht nur seitlich wegbewegt (Translation), sondern die Haken
ändern überdies ihre räumliche Position. Auch ist die seitliche Translation an den Haken unterschiedlich.
Dadurch wird das exakte Ein- und Auskuppeln der Haken an den Hubmessern bzw. an dem ortsfesten
Arretiermesserrost relativ unsicher; es ergeben sich Fehlkupplungen und dadurch Gewebefehler bzw. zur
Behebung der Fehler notwendige Maschinenstillstände.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders in dieser Hinsicht verbesserte Platine zu
ichaffen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Platine zwischen Abdrückbereich und kettfadenseitigem Platinenende im
Vergleich zum Abdrückbereich geringere Steifigkeit aufweist und daß sie dort durch eine Führung geführt ist.
Hierdurch läßt sich eine besonders exakte Betriebsweile hinsichtlich der Platinensteuerung erreichen. Dies
wird durch die Führung am kettfadenseitigen Platinenende erzielt, welche durch den Bereich geringerer
Steifigkeit im Anschluß an den versteiften Abdrückbereich ermöglicht wird. Der verstärkte Abdrückbereich
kann seine Richtung im Raum (in der Regel vertikal) während des Abdrückens weitgehend beibehalten, er
nimmt also keine Schrägstellung ein, durch die die oberhalb davon angeordneten Teile (in der Regel der
Mitnehmerhaken) ihrerseits aus ihrer räumlichen Stellung kommen könnten. Der Mitnehmerhaken folgt
daher lediglich der Abdrückbewegung des verstärkten Abdrückbereichs. In dem Bereich geringerer Steifigkeit
läßt sich die Platine leicht biegen, so daß der in der Regel dort befindliche Arretierhaken an einem ortsfesten
Hochfach-Arretiermesser vorbeigeführt und z. B. in ein darunter befindliches Tieffach-Arretiermesser eingehängt
werden kann, wenn die Platine etwa in Tieffachstellung geführt werden soll. Andererseits kann
der Arretierhaken aber auch während des Abdrückens etwa mit dem ortsfesten Hochfach-Arretiermesser
eingekuppelt bleiben, ohne daß bleibende Deformationen der Platine zu befürchten sind.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
F i g. 1 ist eine Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Jacquardmaschine;
F i g. 2,3 zeigen abgewandelte Ausführungsformen.
Die aus StahldralsC bestehende Platine 1 trägt an dem
in F i g. 1 oberen Ende einen Doppelmitnehmerhaken 2 für den Eingriff von rechts und links der Platine
angeordneten, auf- und abwärtsbewegten Hubmessern. Im unteren Teil trägt die Platine einen Arretierhaken 3,
der wechselweise mit einem ortsfesten, oberen Hochfach-Arretiermesser 4 oder mit einem ortsfesten,
unteren Tieffach-Arretiermesser 5 in Eingriff kommen kann.
In dem zwischen den Haken 2 und 3 befindlichen Mittelbereich 6 greift ein gemäß Pfeil 7 hin- und
herbewegliche Abdrücknadel 8 (auch Jacquardnadel genannt) an, die einen Zapfen 9 aufweist, mit dem sie
zwischen die Platine 1 und einen an ihr angebrachten, in der Zeichenebene und damit der Abdrückebene
liegenden Verstärkungssteg 11 greift, der bei 12 und 13
mit der Platine verbunden, z. B. an sie angelötet ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Pialine ist eine sogenannte
Einfachplatine (einschcnkelige Platine). Am unteren Ende ist eine Öse 14 zum Befestigen einer Harnischschnur
angebracht, an der eine Kettladenlitze einer Webmaschine befestigt ist.
Während der Betriebes vermag die Platine 1 in ihrem untersten, den Arretierhaken 3 enthaltenden Abschnitt
relativ leicht infolge ihrer verhältnismäßig hohen Elastizität gemäß Pfeil 16 in der Abdrückebene
( = Zeichenebene) eingebogen zu werden, ohne dabei in unerwünschter Weise eine bleibende Deformation zu
erfahren. Ähnliches gilt auch in dem oberen Bereich des Mitnehmerhakens 2 (Pfeil 15). In ihrem mittleren
Abdrückbereich 6 hat sie infolge des Verstärkungssteges 11 relativ hohe Steifigkeit, so daß die von der
Abdrücknadel 8 ausgeführte Querbewegung gemäß Pfeil 7 sich immer gleich auswirkt, unabhängig davon,
ob die Platine 1 gerade in der gezeichneten Tieffachstellung oder in einer höheren Position oder auch in der
Hochfachstellung sich befindet und überdies unabhängig davon, ob die Abdrücknadel 8 in einer unteren,
mittleren oder oberen Zone des Abdrückbereiches 6 angreift.
Die Platine 21 gemäß Fig. 2 besteht aus Flachstahl,
wobei die Fläche in der Zeichenebene liegt. Im Abdrückbereich 6 besitzt die Platine zwecks Verstärkung
einer Verbreiterung 22, an der die Abdrücknadel 8 mittels zwei Zapfen 23 angreift. Die Wirkung bezüglich
Biegefähigkeit im Bereich der Haken 2, 4, 5 und Steifigkeit im Abdriickbereich 6 ist ähnlich wie bei
Platine 1 nach Fig. 1. Gegebenenfalls können zur Gewichtsersparnis Schlitze 51 vorgesehen sein.
Bei dem Beispiel nach F i g. 3 ist eine die beiden Schenkel 41 aufweisende, als Ganzes mit 42 bezeichnete
Doppelpiatine aus Draht dargestellt, die in jedem Schenkel einen Steg 11 aufweist, der sich über den
Abdruckbereich 6 erstreckt. Oben sind zwei Mitnehmerhaken 43 vorgesehen, die mit Hubmessern 44 zusammenarbeiten
können. Im unterei Bereich ist ein Arretierhaken 3 vorgesehen, der mit den ortsfesten
Arretiermessern 4,5 zusammenarbeitet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Jacquardmaschinenplatine zum Bewegen der Weblitzen einer Webmaschine, mit einem für den Eingriff durch ein Hubmesser dienenden Mitnehmerhaken und einem mit einem ortsfesten Arretiermesser zusammenarbeitenden Arretierhaken, wobei zwischen Mitnehmer- und Arretierhaken ein versteifter Abdrückbereich für ein Abdrückelement der Jacquardmaschine liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine (1,21,31,42) zwischen Abdrückbereicii (6) und kettfadenseitigem Platinenende (14) im Vergleich zum Abdriickbereich (6) geringere Steifigkeit aufweist und daß sie dort durch eine Führung geführt ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH119975 | 1975-01-31 | ||
| CH119975A CH586767A5 (de) | 1975-01-31 | 1975-01-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507485A1 DE2507485A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2507485B2 true DE2507485B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE2507485C3 DE2507485C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2299429A1 (fr) | 1976-08-27 |
| CH586767A5 (de) | 1977-04-15 |
| US4023598A (en) | 1977-05-17 |
| DE2507485A1 (de) | 1976-08-05 |
| IT1054984B (it) | 1981-11-30 |
| JPS5199160A (en) | 1976-09-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |