DE250725C - - Google Patents

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DE250725C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
M 250725 — KLASSE 21 d. GRUPPE
Zur Kompensation der Phasenverschiebung von Induktionsmotoren lassen sich Bekanntlich auch Serienkollektormaschinen verwenden, die mit ihren Klemmen an die Schleifringe des S zu kompensierenden Induktionsmotors angeschlossen werden. Das Kreisdiagramm des . Induktionsmotors wird dann etwa so aussehen, wie es in Fig. ι gegeben ist, worin i0 den Magnetisierungsstrom, Z1 den normalen Statorstrom und i2 den entsprechenden Rotorstrom bedeutet. In Fig. 2 ist für zwei verschiedene Belastungen das Vektordiagramm des ganzen Maschinenaggregates dargestellt, und zwar gilt dieses Diagramm für eine schwach gesättigte Kollektormaschine. Für den einen Belastungszustand ist die Phasenverschiebung genau kompensiert, d. h. der Statorstrom ix hat die gleiche Richtung wie die Klemmenspannung e; die Kollektormaschine wird durch den Rotorstrom i2 erregt und erzeugt die Rotatipnsspannung er, die proportional φ · η ist, im Bereich geringer Sättigung, also auch proportional i2 · n. Für höhere Belastung steigt daher er proportional i2, so daß das aus der Rotorspannung e2 dem Widerstandsabfall i2 · w und der Rotationsspannung e,- gebildete Dreieck ähnlich bleibt.
Der Nachteil dieser Anordnung geht aus Fig. ι hervor. Während nämlich bei Anwendung einer entsprechend dem ausgezogenen Kreis gebauten Kollektormaschine der Leistungsfaktor unterhalb der normalen Belastung vom Leerlauf aus gerechnet ziemlich lange schlecht bleibt, wird bei einer für den gestrichelten Kreis berechneten Kompensationsmaschine zwar dieser Übelstand vermieden, dafür wird bei Vollast und bei höheren Belastungen eine unwillkommene Überkompensation erzielt, die den Leistungsfaktor nach der anderen Seite verschlechtert und den Rotor sehr stark belastet. Der ideale Fall wäre es, bei allen Belastungen mit dem Endpunkt A des Vektors ix auf der Geraden O e zu verbleiben.
Dies wird annähernd durch die vorliegende Erfindung erreicht, indem man eine Kompensationsmaschine etwa für' den gestrichelten Kreis· in Fig. 1 baut und diese Maschine ganz oder teilweise hoch sättigt. So erzielt man die überraschende Wirkung, daß sich der Endpunkt A von I1 auf der in Fig. 3 stark ausgezogenen Kurve bewegt. Da nämlich infolge der Sättigung e,- (vgl. Fig. 2) nicht mehr proportional i2 bleibt, sondern sich weniger ändert als J2, während die anderen Größen et und i2, w sich proportional ändern, erhält man immer kleinere Diagrammkreise, je höher die Belastung steigt. Daraus ergibt sich dann die Kurve O A in Fig. 3.
■Die erwähnten Vorteile dieser Anordnung gegenüber den beiden in Fig. 1 dargestellten sind klar ersichtlich.
Die Erfindung gilt allgemein für Serien-Kompensationsmaschinen mit bewickeltem oder unbewickeltem Stator, mit stillstehendem oder
niitrotierendem Stator, für einen Mehrphasenkompensätor oder mehrere Einphasenkompensatoren. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Serienkollektormaschine zur Phasenkompensation von Induktionsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenweg für die Kraftlinien des vom Rotorstrom des Induktionsmotors erzeugten Hauptfeldes der Kollektormaschine ganz oder teilweise so stark gesättigt ist, daß schon bei geringem Prozentsatz der maximalen Betriebsbelastung die E. M. K. der Kompensationsmaschine annähernd ihren Höchstwert erreicht, zum Zweck, für einen möglichst großen Lastbereich den Leistungsfaktor etwa auf 1 zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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