DE2507106B2 - Steuervorrichtung fuer den rueck- setzvorgang der ausbaugestelle eines selbstvorrueckenden strebausbaues - Google Patents
Steuervorrichtung fuer den rueck- setzvorgang der ausbaugestelle eines selbstvorrueckenden strebausbauesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für den Rück Setzvorgang der Ausbaugestelle eines selbstvorrückenden
Strebausbaues, bei welcher jedem Ausbaugestell ein fern- oder folgegesteuertes automatisches
Steuerventil und ein von Hand betätigbares Steuerventil zugeordnet ist, wobei die automatische Fern- oder
Folgesteuerung durch jedes von Hand betätigbare Steuerventil übersteuerbar ist.
Bei den nach dem Stand der Technik (GB-PS 1182 252 und »Glückauf« 107 [1971], Nr. 25, Seiten
965-966) bekannten Steuervorrichtungen kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn an einem bereits von
der Fern- oder Folgesteuerung angesteuerten Ausbaugestell das von Hand betätigbare Steuerventil betätigt
wird oder wenn ein gerade von Hand gesteuertes Ausbaugestell von der Fern- oder Folgesteuerung
angesteuert wird. In diesen Fällen wirken bei den nach dem Stande der Technik bekannten Steuereinrichtun
gen sowohl die von Hand ausgelösten Steuerbefehle als auch die Steuerbefehle der Fern- oder Folgesteuerung
auf das Ausbaugestell ein, so daß es zu Fehlsteuerungen und damit verbundenen Unfällen kommen kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, bei einer Steuervorrichtung der angegebenen Art die Gefahr von Fehlsteuerungen
zu vermeiden, die durch gleichzeitig an das Ausbaugestell gelangende Steuerventile der Handsteuerung
einerseits und der Fern- oder Folgesteuerung andererseits ausgelöst werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einer Steuervorrichtung der eingangs
angegebenen Art vor, daß die Steuerausgänge der beiden jedem Ausbaugestell zugeordneten Steuerventi-Ie
über den einzelnen Betätigungskreisen des Ausbaugestelles zugeordnete Wechselventile derart an die
einzelnen Betätigungskreise angeschlossen sind, daß der durch einen Steuerausgang eines der Steuerventile
beaufschlagte Betätigungskreis vom zugehörigen Steuerausgang des anderen Steuerventils abgesperrt ist.
Bei der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung sorgen die Wechselventile dafür, daß die jeder Funktion
des Ausbaugestelles zugeordneten Betätigungski eise jeweils nur vom Steuerausgang eines der Steuerventile
beaufschlagt sein kann. Der an den gleichen Betätigungskreis angeschlossene Steuerausgang des anderen
Steuerventils wird dagegen automatisch so lange abgesperrt, bis die jeweilige Funktion abgeschlossen ist.
Fehlsteuerungen durch sich überlagernde Steuerbefehle werden somit zuverlässig vermieden.
Der Gegenstand der Erfindung ist gegenüber dem aufgezeigten Stand der Technik zweifellos neu und
fortschrittlich. Ihm kommt nach diesseitiger Auffassung darüber hinaus das zur Patenterteilung erforderliche
Maß an Erfindungshöhe zu, denn die genannten Entgegenhaltungen geben keinerlei gezielte Hinweise
in Richtung auf die Erfindung. So sind bei den beiden bereits oben genannten Entgegenhaltungen Wechselventile
mit einer vergleichbaren Funktion nicht vorhanden.
Nach dem Stand der Technik (Glückauf Forschungshefte, 29. Jg., 1968, Seiten 83-98) sind zwar verschiedene
Ver-iegelungsschaltungen bekannt, bei denen das
Auslösen eines Steuervorganges davon abhängig gemacht wird, daß nicht zur gleichen Zeit ein oder
mehrere andere Steuervorgänge in Tätigkeit sind. Diese vorbekannten Verriegelungsschaltungen sind jedoch
nicht als einfache, in die Betätigungskreisläufe der einzelnen Funktionen eingebaute Wechselventile ausgebildet,
die vom Betätigungsmedium selbst umgeschaltet werden, sondern als von einem Hilfsmedium
gesteuerte, komplizierte Logiksysteme ausgebildet, deren Anordnung im Strebausbau wegen deren
Empfindlichkeit problematisch sein dürfte.
Um sicherzustellen, daß — gleichgültig ob von Hand oder automatisch gesteuert wird — an. Ende des
Rückvorganges die Stempel stets automatisch gesetzt weiden, ist weiterhin vorgeschlagen, daß das automatische
Steuerventil so angeordnet ist, daß es nur das Lösen und das Vorrücken des Ausbaugestelles steuert,
während das Setzen des Ausbaugestelles in Abhängigkeit von der Vollendung des Rückvorganges, jedoch
unabhängig vom automatischen Steuerventil automatisch abläuft.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. 1 den Schaltplan eines hydraulischen Steuersystems
zur Steuerung von Grubenausbauelementen und
F i g. 2 schematisch die Anordnung zum Steuern eines Grubenausbauelements von einem Grubenausbauelement
aus zeigen, das sich auf der einen oder der anderen Seite in einer Reihe von benachbarten Grubenausbauelementen
befindet.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung weist ein mit vielen Steuerausgängen versehenes Steuerventil 10 auf.
Dieses Steuerventil 10 dient zur Handsteuerung der Funktionen des Ausbauelementes, an dem es montiert
ist.
Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung ist das hydraulische Steuersystem weiterhin mit einem automatischen
Steuerventil 11 versehen, das als Zwischeneinheit zwischen dem Handsteuerventil 10 und einem
abtrennenden Mehrfaeh-Rückschlagventil 12 angeordnet
ist, derart, daß diese drei Einheiten eine vollständige Ventileinheit bilden. Jeweils an den zum Vorrücken des
Strebförderers dienenden Ausbauelementen können zusätzliche hydraulische Ventileinheiten vorgesehen
sein, falls sie Teil eines Vorschubsystems sind, das den Förderer in einzelnen Abschnitten mit einem Mal oder
ferngesteuert schlangenlinienförmig vorrückt.
Das automatische Steuerventil 11 weist fünf eingebaute Wechselventile 13,14,15,16 und 17 und ein durch
Steuerdruck betätigtes Durchfluß-Steuerventil 9 ί jf, das
mit Anschlüssen 18, 19, 20, 21 und 22 versehen ist. Das automatische Steuerventil 11 enthält weiterhin ein Filter
23, ein in einer Speiseleitung 25 angeordnetes Absperrventil 24 und ein Rückschlagventil 26, das in
einer Rücklauflekung 27 angeordnet ist Weiterhin weist das automatische Steuerventil 11 eine Montagefläche
für ein Magnetventil auf, das für durch elektrische Steuerimpulse ausgelöste Systeme dient.
Die Wechselventile 13 bis 17 sind vorgesehen, um einerseits jederzeit ein Eingreifen in die Reihenfolge der
automatischen Steuerung zu ermöglichen, so daß jedes Ausbauelement mittels seines eigenen Handsteuerventils
10 über den zugehörigen Totmanngriff gesondert gesteuert werden kann, und um andererseits Fehlsteuerungen
durch sich überlagernde Steuerventile zu vermeiden.
Das durch Steuerdruck betätigte Durchfluß-Steuerventil 9 in dem automatischen Steuerventil 11 ist der
Ausgangspunkt für den automatischen Ablauf des Rückvorganges des Ausbauelementes.
Wird entweder der Anschluß 18 oder der Anschluß 22 des Durchfluß-Steuerventils 9 mit einem hydraulischen
Drucksignal beaufschlagt, so wird automatisch das Absenken und Vorrücken des Ausbauelementes ausgelöst.
Dadurch, daß zwei Anschlüsse 18 und 22 für das Auslösen des Rückvorganges vorhanden sind, ist das
automatische Steuersystem von zwei Richtungen her ansteuerbar, d. h., das Ausbauelement kann durch
Hydrauliksignale betätigt werden, die entweder von einem Ausbauelement auf seiner linken Seite oder von
einem Ausbauelement auf seiner rechten Seite kommen.
Wenn der Anschluß 18 durch ein hydraulisches Steuersignal beaufschlagt wird, verstellt sich das
Durchfluß-Steuerventil 9 derart, daß die Speiseleitung 25 über den Anschluß 19 mit dem Anschluß 20
verbunden wird. Hierdurch fließt ein voller Druckmittelstrom über Dojckmittelleitungen 28,29 und 30, über die
Wechselventile 13 und 14 und über Druckmittelleitungen 31 und 32 druckmittelbetätigten Stößeln 33, 34 und
35 zu. Diese Stößel öffnen dann Rückschlagventile 36, 37 und 38, die den rückwärtigen, mittleren und
abbaustoßseitigen Stempeln 39, 40 und 41 des Ausbauelements zugeordnet sind. Dann fließt aus den
Stempeln Druckflüssigkeit ab, so daß das Ausbauelement vom Hangenden abgesenkt wird. Gleichzeitig
fließt ein Druckmittelstrom von dem Anschluß 20 über eine Druckmittelleitung 42 und über das Wechselventil
17 der Einfahrseite eines Rückzylinders 43 zu, der zum Vorrücken des Ausbauelementes dient. Dieser Rückzylinder
43 ist am Strebförderer befestigt, der vorher in der üblichen Art und Weise vorgerückt worden ist, so
daß beim Einfahren des Rückzylinders 43 das Ausbauelement an den Strebförderer herangerückt wird. Wenn
der Kolben des Rückzylinders 43 voll eingefahren ist, betätigt er ein Stößelventil 44 derart, daß Druckmittel
vom Anschluß 20 in die Stempel 39, 40 und 41 eingespeist wird. Dies erfolgt über Druckmittelleitungen
42 und 46, über das Stößelventil 44, über eine Druckmittelleitung 47, über die Wechselventile 15 und
16. über Druckmittelleitungen 48 und 49 und über die Rückschlagventile 36, 37 und 38. Hierdurch werden die
Stempel 39, 40 und 41 ausgefahren und gegen das Hangende verspannt.
Eine ähnliche Folge vor. Vorgängen ergibt sich wenn der Anschluß 22 mit einem Druckmittelsignal beaufschlagt
wird.
Die einzelnen Schritte einer derartigen Folge können auch durch eine entsprechende Auswahloperation am
Totmanngriff des manuellen Steuerventils 10 individuell gesteuert werden. Hierbei dienen die Wechselventile 13
bis 17 dazu, die den Rückzylinder 43 beaufschlagenden Druckmittelleitungen 45, 46 und 47 sowie die die
Stempel beaufschlagenden Druckmittelleitungen 31,32, 48 und 49 von dem durch Steuerdruck betätigten
Durchfluß-Steuerventil 9 abzusperren, wenn die Schrittfür-Schritt-Steuerung durch das manuell zu betätigende
Steuerventil 10 am Ausbauelement erfolgt. Diese Wechselventile 13 bis 17 dienen auch dazu, die
genannten Druckmittelleitungen von dem manuell betätigten Steuerventil 10 abzusperren, wenn die
automatische Folgesteuerung durch das durch Steuerdruck betätigte Durchfluß-Steuerventil 9 in Abhängigkeit
von Signalen erfolgt, die von einem benachbarten Ausbauelement oder aus größerer Entfernung stammen.
Eine zur automatischen Betätigung einer Reihe von Ausbauelementen dienende Steuerleitung 53 ist vorgesehen,
um den automatisch ablaufenden Rück-Setzvorgang des nächsten Ausbauelementes oder einer Reihe
von nachfolgenden Ausbauelementen auszulösen. Die hydraulischen Stempel 39, 40 und 41 können doppeltwirkend
ausgebildet sein, indem beispielsweise die Stößel 33, 34 und 35 andersherum angeordnet werden
und Druckmittelleitungen zu den Einziehseiten der Stempel geführt werden. Der Rückvorgang des
Ausbauelementes kann im Hinblick auf den Absenkvorgang der Stempel verzögert durchgeführt werden,
beispielsweise mit einer Verzögerungsvorrichtung, wie sie im deutschen Patent 18 05 229 beschrieben ist.
Die Druckmittelsignale können den Anschlüssen 18 oder 20 auf verschiedenen Wegen zugeführt werden, die
im folgenden beispielsweise erläutert werden:
1. Bei der in F i g. 2 dargestellten Anordnung ist jedes Ausbauelement 5, das durch ein in gestrichelten Linien gezeichnetes Rechteck dargestellt ist, mit einem geschlossenen Hydrauliksystem 50 versehen, das eine federbelastete Kolben-Zylindereinheit 51 einschließt, die zur Erzeugung von hydraulischen Drucksignalen dient und mittels eines hebelartig ausgebildeten Totmanngriffes 52 betätigbar ist. Das Hydrauliksystem 50 eines jeden Ausbauelementes S ist an den Anschluß 18 des automatischen Steuerventils 11 des benachbarten, rechten Ausbauelementes und an den Anschluß 22 des automatischen Steuerventils 11 des benachbarten linken Ausbauelementes angeschlossen. Bei Bewegung des Totmanngriffes 52 nach links wird der zugehörige Anschluß 22 mit Druck beaufschlagt, während bei Bewegung des Totmanngriffes 52 nach rechts der zugehörige Anschluß 18 mit Druck beaufschlagt wird. In beiden Fällen wird das zu betätigende benachbarte Ausbauelement aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelöst, vorgerückt und anschließend wieder gesetzt. Jedes Ausbauelcment kann auf diese Weise mit Hilfe des Hydrauliksystemes 50 eines benachbarten Ausbauelementes von beiden Seiten her gesteuert werden. Bei entsprechenden Verbindungen zwischen den Hydrauliksystemen 50 kann die
1. Bei der in F i g. 2 dargestellten Anordnung ist jedes Ausbauelement 5, das durch ein in gestrichelten Linien gezeichnetes Rechteck dargestellt ist, mit einem geschlossenen Hydrauliksystem 50 versehen, das eine federbelastete Kolben-Zylindereinheit 51 einschließt, die zur Erzeugung von hydraulischen Drucksignalen dient und mittels eines hebelartig ausgebildeten Totmanngriffes 52 betätigbar ist. Das Hydrauliksystem 50 eines jeden Ausbauelementes S ist an den Anschluß 18 des automatischen Steuerventils 11 des benachbarten, rechten Ausbauelementes und an den Anschluß 22 des automatischen Steuerventils 11 des benachbarten linken Ausbauelementes angeschlossen. Bei Bewegung des Totmanngriffes 52 nach links wird der zugehörige Anschluß 22 mit Druck beaufschlagt, während bei Bewegung des Totmanngriffes 52 nach rechts der zugehörige Anschluß 18 mit Druck beaufschlagt wird. In beiden Fällen wird das zu betätigende benachbarte Ausbauelement aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelöst, vorgerückt und anschließend wieder gesetzt. Jedes Ausbauelcment kann auf diese Weise mit Hilfe des Hydrauliksystemes 50 eines benachbarten Ausbauelementes von beiden Seiten her gesteuert werden. Bei entsprechenden Verbindungen zwischen den Hydrauliksystemen 50 kann die
Steuerung auch von Ausbauelementen des Ausbausystemes
her erfolgen, die weiter entfernt angeordnet sind.
2. Zum Vorrücken und erneuten Verspannen einer Reihe von Ausbauelementen erfolgt die Betätigung
des ersten Ausbauelementes in der Reihe mit Hilfe eines Hydrauliksystems und eines Totmanngriffes,
wie oben unter (1) beschrieben. Wenn das erste Ausbauelement vorgerückt worden ist und sich ein
ausreichender Anpreßdruck gegen das Hangende eingestellt hat, überträgt ein Hydraulikelement
dieses ersten Ausbauelementes ein Druckmittelsignal über eine Steuerleitung 53 an den Anschluß 18
des automatischen Steuerventils 11 des nächsten Ausbauelementes, welches dann vorgerückt wird
und automatisch wieder verspannt wird, wie oben beschrieben. Dieser Vorgang wiederholt sich von
einem Ausbauelement zum nächsten bis an das Ende der Reihe von Ausbauelementen. Die
Druckmittelsignale können hierbei so erzeugt werden, wie im britirchen Patent 10 38 262
beschrieben ist.
3. Die Betätigung von Reihen von Ausbauelementen an beiden Seiten eines Ausgangs-Ausbauelementes
kann in einer Richtung so erfolgen, wie oben unter (2) beschrieben und in der entgegengesetzten
Richtung in ähnlicher Weise erfolgen, indem der Anschluß 22 des automatischen Steuerventils 11
des in dieser Richtung liegenden nächsten Ausbauelementes mit Druckmittel beaufschlagt wird.
4. Für gänzlich ferngesteuerte Systeme kann die Druckmittelbeaufschlagung der Anschlüsse 18 und
20 durch Magnetventile gesteuert sein, die mittels eines elektrischen Fernsteuersystemes angesteuert
werden. Ein solches Fernsteuersystem kann so ausgeführt sein, wie in den britischen Patenten
11 21 541 und 11 21 542 beschrieben ist. Hierbei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die
Ausbauelemente in Gruppen oder einzeln aus der Ferne angesteuert werden. Die Anordnung kann
Merkmale der oben erläuterten Beispiele (1). (2) und (3) enthalten.
5. Die Magnetventile des oben erläuterten Beispiels (4) können durch ein Funk-Fernsteuersystem
betätigt" werden. Der Sender eines solchen Funk-Fernsteuersystems kann von der Gewinnungsmaschine
getragen werden und würde in diesem Fall den Rückvorgang der Ausbauelemente
in einigem Abstand hinter der Maschine auslösen, wenn diese entlang der Abbaufront durch den
Streb fährt. Die Reihenfolge des Rückvorganges der Ausbauelemente kann in diesem Falle in
Anpassung an den Schneidvorgang in der einen oder anderen Richtung durch Änderung der
Sendefrequenz variiert werden.
Wie sich aus der obenstehenden Beschreibung ergibt,
Wie sich aus der obenstehenden Beschreibung ergibt,
kann die Steuervorrichtung gemäß der Erfindung für folgende Zwecke verwendet werden:
a) Einzelsteuerung von Ausbauelementen,
b) Steuerung eines Ausbauelementes von rechts oder links neben ihm angeordneten Ausbauelementen
her,
f) Steuerung von Ausbauelementen, die auf beiden
Seiten neben dem Ausbauelement angeordnet sind, an dem der Steuervorgang ausgelöst wird, wobei
die vorgerückten Ausbauelemente automatisch wieder gesetzt werden,
d) Steuerung einer Reihe von Ausbauelementen in einer Richtung entlang der Abbaufront,
e) Steuerung von Reihen von Ausbauelementen in entgegengesetzten Richtungen entlang der Abbaufront,
f) volle Fernsteuerung — elektrisch ausgelöst und überwacht — unter Verwendung von kurzen
Reihen von Ausbauelementen,
g) volle Fernsteuerung — elektrisch ausgelöst und überwacht — mit individueller elektrischer Auslösung
des Rück-Setzvorganges jedes einzelnen Ausbauelementes,
h) Funk-Fernsteuerung des Rückvorganges der Ausbauelemente.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Steuervorrichtung für den Rück-Setzvorgang der Ausbaugestelle eines selbstvorrückenden Strebausbaues,
bei welcher jedem Ausbaugestell ein fern- oder folgegesteuertes automatisches Steuerventil
und ein von Hand betätigbares Steuerventil zugeordnet sind, wobei die automatische Fern- oder
Folgesteuerung durch jedes von Hand betäligbare Steuerventil übersteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerausgänge der beiden jedem Ausbaugestell (S) zugeordneten Steuerventile (10, 11) über den einzelnen Betätigungskreisen
des Ausbaugestelles (S) zugeordnete Wechselventüe (13—17) derart an die einzelnen
Betätigungskreise angeschlossen sind, daß der durch einen Steuerausgang eines der Steuerventile (10,11)
beaufschlagte Betätigungskreis vom zugehörigen Steuerausgang des anderen Steuerventils abgesperrt *>
ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das automatische Steuerventil
(11) so angeordnet ist, daß es nur das Lösen und das Vorrücken des Ausbaugestelles ^steuert, während
das Setzen des Ausbaugestelles (S) in Abhängigkeit von der Vollendung des Rückvorganges, jedoch
unabhängig vom automatischen Steuerventil (11) automatisch abläuft.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |