DE250694C - - Google Patents

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DE250694C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ή 250694 KLASSE" 57«; GRUPPE^.,
OTTO GREIFENHAGEN in DRESDEN.
entnommen wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ausbildung der Bildbandtrommel von Kinematographen, bei denen der Filmstreifen aus dem Inneren der Filmspule herausgeholt und am Projektionsfenster des Kinematographen vorüber nach der Aufwickelspule geleitet wird. Es soll hierbei eine ausrückbare Kupplung zwischen dem Träger der Spule und dem Antriebswerk des Kinematographenapparates angewendet werden, und zwar soll die Kupplung selbsttätig eingerückt bzw. ausgerückt werden, je nachdem die Spannung des aus der Spule auslaufenden Bildbandes anwächst oder sinkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 3 eine Rückansicht. In einem Gestell 1 lagert drehbar eine runde Scheibe 2, auf welcher das spiralartig zusammengerollte Bildband 4 durch einen Halter 3 festgehalten wird. Der Halter 3 umschließt den Filmstreifen außen. Vor dem so festgelegten Filmstreifen liegt ebenfalls im Gestell 1 lagernd ein Stab 7, an welchem Führungs- und Leitrollen 5 und 6 drehbar lagern. Auf der Lagerachse der Scheibe 2, an welcher — wie schon erwähnt — der Filmstreifen festgelegt ist, ist eine Kupplung vorgesehen, durch welche die Scheibe 2 mit der Schnurscheibe 13, die ständig von geeigneter Stelle des Triebwerkes aus vermittels des Antriebsorganes 14 in Umdrehung gehalten wird, in Verbindung gebracht werden kann. Die Kupplung kann eingeschaltet werden durch eine Klemmscheibe 12, deren Bewegung von einer Leitrolle 8, über welch letztere der Filmstreifen 4 hinweggeführt wird, erfolgt. Zu diesem Zweck ist die Leitrolle 8 an dem freien Ende eines mit der Achse 9 verbundenen Hebeiarmes befestigt. An dieser Achse 9 ist weiterhin ein zweiter Hebelarm 10 vorgesehen, von dessen freiem Ende aus nach der Klemmscheibe ein vorteilhaft elastisches Glied 11 führt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der zu projizieren de Bildstreifen, in Form einer Spule aufgerollt, wird in den Halter 3 gelegt, sodann der Halter 3 fest über den Bildstreifen angespannt. Da der Halter mit der Scheibe 2 in Verbindung steht, wird hierdurch auch der Bildstreifen mit der Scheibe 2 selbst verbunden. Nunmehr wird der Stab 7 mit seinen Führungsrollen im Gestell 1 festgelegt, und zwar so, daß die beiden walzenartigen Rollen 5 in das Innere des festgelegten Bildbandes 4 hineinreichen. Das innen liegende Ende des Bildbandes,· der eigentliche Bildanfang, wird nunmehr unter der unteren Führungsrolle 5 hinweg und nach außen gezogen, hierselbst um die kegelförmige Leit-' rolle 6 herumgelegt und von dieser nach der Rolle 8 geführt. Von der Rolle 8 weg wird der Film nach dem Projektionsfenster und von dort in bekannter Weise nach der Aufwickelspule geleitet.
Wird nun mit dem Vorführen des Bildes begonnen, dann zieht sich das Bildband aus dem Inneren der festgehaltenen Spule 4 heraus und läuft über die verschiedenen Leitrollen hinweg. Tritt hierbei, durch irgendwelchen Umstand verursacht, eine geringe Klemmung ein, dann wird sofort der Hebelarm mit der Leitrolle 8 angehoben, was ein Einschalten der Kupplung zur Folge hat. Nunmehr nimmt..
die Scheibe 2 an der Drehung des Schnurrades 13 teil, wodurch wiederum die Klemmung, welche die Ursache zur Einschaltung gab, behoben wird. Auf diese Weise ist es möglich, den Bildstreifen von innen heraus abzuwickeln, ohne ihn zu stark zu spannen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kinematograph, bei dem das Bildband aus dem Inneren einer drehbar gelagerten Spule entnommen wird, gekennzeichnet durch eine einschaltbare Kupplung zwischen dem Träger der Spule und dem Kinematographenantriebswerk, welche dadurch beim Ansteigen der Spannung im Bildbande selbsttätig eingerückt und beim Nachlassen der Spannung selbsttätig gelöst wird, daß das Bildband über eine auf einem beweglichen, mit der Kupplung verbundenen Arm gelagerte Leitrolle geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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