DE387182C - Stillstandskino - Google Patents
StillstandskinoInfo
- Publication number
- DE387182C DE387182C DEP43642D DEP0043642D DE387182C DE 387182 C DE387182 C DE 387182C DE P43642 D DEP43642 D DE P43642D DE P0043642 D DEP0043642 D DE P0043642D DE 387182 C DE387182 C DE 387182C
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- Germany
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/50—Control devices operated by the film strip during the run
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf kinematographische Projektionsvorrichtungen und betrifft
insbesondere eine kleine, als Spielzeug zu verwendende, außerodentlich einfach wirkende
kinematographische Projektionsvorrichtung.
Das eigentümliche Merkmal der Vorrichtung ist eine Einrichtung, um gewisse Bilder
des Bandes unter Dauerprojektion vorzuführen, und zwar arbeitet diese Vorrichtung nach
allgemein bekannten Grundsätzen unter Verwendung eines mit Aussparungen im Rande
des Bildbandes zusammenarbeitenden Berührungsorgans im Verein mit einer an sich ebenfalls bekannten Bildbandvorschaltvorrichtung
mit Greifern, die durch Daumen zwei zueinander senkrecht stehende Bewegungen abwechselnd ausführen.
Gemäß der Erfindung wird der die abwechselnden Verschiebungen der Gteifer senkrecht
zur Ebene des Bildbandes hervorrufende Daumen von einer Hülse getragen, die auf der
Antriebswelle gleiten kann, um die Greifer von dem Bildband zu entfernen, wenn das
in eine Ausspannung des Bildbandes einfallende Berührungsorgan einen auf dieser Hülse sitzenden Hebel beeinflußt.
Diese Anordnung bietet den Vorteil, leicht von einer kinematographischen Vorführung
zu einer Dauervorführung, z. B. Vorführung eines Titels, eines unbeweglichen Bildes usw.
und umgekehrt, überzugehen, ohne den Lauf der Vorschaltvorrichtung zu unterbrechen,
wodurch jeglicher Stoß oder jede Beschleunigungswirkung verhindert wird. Weiter kann am Ende der Vorführung das Bildband
selbsttätig zur Ruhe gebracht werden, derart, daß keine Gefahr für sein Abreißen von der
Magazinspule besteht, an der sein Ende zweckmäßig dauernd befestigt ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise
dargestellt, und es ist Abb. 1 ein vertikaler Längsschnitt durch die neue Vorrichtung
nach der Linie A-A der Abb. 2, Abb. 2 ein Schema der Vorrichtung, mittels deren
das Bildband durch Entfernen der Greifer von demselben entweder während oder am
Ende der Vorführung zum Stillstand gebracht wird.
Die Magazinspule ι weist einen umlaufenden Kern 2 auf, an welchem das eine Ende
des vorzuführenden Bildbandes dauernd befestigt ist. 4 stellt eine in der Wandung des
Magazingehäuses vorgesehene Aussparung to dar. Durch den Träger 6 wird die Magazinspule
in der Arbeitsstellung auf der \*orführungsvorrichtung
gehalten. 7 ist ein Führungsschieter für das Bildband und 8 das Bildfenster. 9 stellt eine Daumenscheibe dar,
und 10 ist ein durch diese Daumenscheibe auf und ab bewegter, den Träger für die
Greifvorrichtungen 11 und 12 mitnehmender
Rahmen. Durch eine Schraubenfläche 13 wird die senkrecht zum Film gerichtete Vorschubbewegung
der die Greifer 12 tragenden Vorrichtung 11 gewährleistet. Die Schraubenfläche
gleitet auf der Welle 14 der Daumenscheibe 9 und ist von letzterer durch eine
Feder 15 getrennt, sie läuft mit der Welle 14 um und ist zu diesem Zweck durch eine geeignete
Verkeilung mit ihr verbunden. Ein Hebel 16, der auf einen Ring 17 wirkt, dient
dazu, die Schraubenfläche 13 gegen die Dauirenscheibe
9 zu drücken. Der Schieber 18 trägt an einem Ende eine Rolle 19, die sich
gegen die Kante des Bildbandes stützt und auf einen Riegel 20 einwirkt, dessen Haken
21 beim normalen Betrieb den Hebel 16 hält. Durch eine Feder 22 wird die Rolle 19 in
Berührung mit dem Bildband gehalten. Sobald die Rolle 19 in eine Aussparung des
Bildbandes eingreift, wird der Hebel 16 freigegeben, und unter dem Einfluß der Feder
15 entfernt die Schraubenfläche 13 die Greifvorrichtung
12 von dem Bildband. Um die Projektion wieder einzuleiten, wird der Hebel
16 durch Beeinflussung seines Endes 16s von |
Hand verschoben, so daß der Haken 21 des Riegels 20 wieder seine Eingriftslage mit Bezug
auf den Hebel einnimmt, worauf das Bildband wieder vorgeschaltet wird und der Hebel losgelassen werden kann. 23 ist eine
auf der Welle 14 vorgesehene Antriebsschnecke und 24 ein auf der Welle 26" der
Kurbel vorgesehenes Schneckenrad. 39 ist ein kreisförmiges, flaches Gehäuse, in welches
das Bildband von dem Schieber 7 aus eintritt. Das Bildband wickelt sich in dem Gehäuse
auf, und dieses kann geeignete Vorrichtungen aufweisen, um eine Reibung im Innern
zu verhindern. Zu diesem Zweck können beispielsweise an dem Umfang oder an den Seitenwänden und am Umfang Rollen
oder Rippen vorgesehen werden.
Die Vorrichtung wird durch ein Objektiv 33, einen Verschluß 34 und ein optisches Projektionssystem
vervollständigt, welches aus einem Gehäuse 35, einer Lampe 36, einem Spiegel 37 und einer Kondensorlinse 38 besteht.
Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist wie folgt:
Sobald die Kurbelwelle 26" gedreht wird,
wird die Welle 14 durch das Schneckenrad 23 in Umdrehung versetzt. Die Daumenscheibe
9 wirkt auf die Tragvorrichtung 11 für die Greifer 12 ein, und letztere kommen
mit den Lochungen des Bildbandes in Eingriff und bewegen dieses abwärts. Durch die
Bewegung der Daumenscheibe 13 werden periodisch die Greifer 12 von dem Bildband gelöst,
so daß sie leer laufen. Wenn vorüloergehend eine feststehende Projektion, beispielsweise
zur Vorführung eines Titels, erzielt werden soll, so fällt die Rolle 19 (Abb. 2)
in eine im Rand des Bildbandes vorgesehene Aussparung, und der Hebel 20 wird durch
die Feder 22 angezogen, wodurch der Haken 21 den Hebel 16 freigibt und die Daumenscheibe
13 alsdann unter Wirkung der Feder 19 zurücklaufen kann, derart, daß sie die
Greifer 12 dauernd außer Eingriff mit dem Bildband hält. Auf diese Weise wird das
Bildband zum Stillstand gebracht, während die ganze Vorrichtung ununterbrochen weiterarbeitet,
wodurch jeglicher Stoß beim Übergang der lebenden Projektion zur feststehenden oder umgekehrt verhindert wird. Die
lebende Vorführung wird wieder aufgenommen, indem der Hebel 16 von Hand verschoben
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kinematographische Projektionsvorrichtung, bei welcher die Vorschaltgreifvorrichtung des Bildbandes durch ein mit Aussparungen im Rande des Bildbandes zusammenarbeitendes Organ zum Stillstand gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Berührungsorgan (19) einen Hebel (16) beeinflußt, der auf einer den Daumen (13) für die Verschiebungen der Greifer senkrecht zur Ebene des Bildbandes tragenden Hülse (17) befestigt ist, und daß diese Hülse gleitend auf der Antriebswelle sitzt und die Greifer von dem Bildband entfernt, wenn das Berührungsorgan in eine Aussparung des Bildbandes einfällt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR387182X | 1921-02-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE387182C true DE387182C (de) | 1923-12-21 |
Family
ID=8895808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43642D Expired DE387182C (de) | 1921-02-21 | 1922-02-10 | Stillstandskino |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE387182C (de) |
-
1922
- 1922-02-10 DE DEP43642D patent/DE387182C/de not_active Expired
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