DE250689C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/40—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of reluctance of magnetic circuit of generator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVl 250689 -KLASSE 2\d. GRUPPE
in BELFORT.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom -
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 25. Mai 1910 anerkannt.
die Priorität
Daß die Kompoundierung einer Gleichstrommaschine durch eine Zwischenmaschine
erfolgen kann, deren Spannung sich in Abhängigkeit von dem Ankerstrorn der zu kompoundierenden
Maschine verändert, ist bekannt. Hierbei arbeitet die Maschine gleichzeitig auf die Kompoundierungswicklung.
Man läßt die Kompoundierung (bei Motoren oder Gegenkompoundierung bei Generatoren)
dabei auch erst bei einer gewissen Belastung der Maschine zu wirken anfangen, um etwa auftretende Stöße auszugleichen oder
zu begrenzen. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Zwischenmaschine
durch einen unbewickelten magnetischen Nebenschluß magnetisch kurzgeschlossen wird.
Der Querschnitt dieses Nebenschlusses ist je nach der Belastung, von welcher ab die Kompoundierung
beginnen soll, zu wählen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es
ist α der Anker der zu kompoundierenden Maschine und b seine Kompoundwicklung, die
durch eine beliebig angetriebene Zwischenmaschine c gespeist wird. Die Spannungsänderung
der Maschine c mag durch eine Feldwicklung d, welche proportional dem Hauptstrom
der Maschine α erregt wird, geschehen. Solange der magnetische Nebenschluß e nicht
gesättigt ist, gehen sehr wenig Kraftlinien durch den Anker der Zwischenmaschine c.
Von einem gewissen, mit Bezug auf die Sättigung des Nebenschlusses & gewählten Belastungspunkte
des Ankers α ab, wird aber der mit der Belastung wachsende Kraftfluß von
d durch den Anker von c gehen und dadurch eine Kompoundierung im gewünschten Sinne
herbeigeführt.
Ebenso wie zur Kompoundierung und Uberkompoundierung kann die Erfindung auch
zur Gegenkompoundierung benutzt werden. Auch kann die Maschine c, anstatt auf eine
besondere Wicklung b zu arbeiten, ein Spannungserhöher oder Spannungserniedriger zu
der zum Anker α im Nebenschluß oder Hauptschluß liegenden Erregerwicklung sein.
Die Erfindung kann unter sehr verschiedenen Formen Anwendung finden, beispielsweise
bei Hilfsmaschinen sowie bei Stromrelais, die zur Kompoundierung dienen. Im letzteren
Falle erfolgt die Kompoundierung durch zwei oder drei Zwischenmaschinen. Bei einer dieser
Zwischenmaschinen wird der Kraftfluß in Abhängigkeit von der Belastung der zu kompoundierenden
Hauptmaschine abgeändert.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Einrichtung zur Kompoundierung von Gleichstrommaschinen mittels einer Erregermaschine, die proportional dem Hauptstrom erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Erregermaschine bei Lei-stungen unterhalb eines von vornherein festgelegten Grenzwertes der zu kompoundierenden Maschine wirkungslos bleibt und erst zu wirken beginnt, wenn dieser bestimmte Grenzwert der Leistung der zu kompoundierenden Maschine überschritten wird. ,
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldmagnet der Erregermaschine mit einem wicklungslosen magnetischen Kurzschluß versehen ist, der im Querschnitt so bemessen ist, daß er beim Grenzwert der Leistung der zu kompoundierenden Maschine gesättigt ist, so daß die Kraftlinien des Feldmagneten im wesentlichen erst bei Überschreitung dieses Grenzwertes in den Anker der Erregermaschine eintreten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berichtigungsblatt zur Patentschrift 250689. KLASSE 21 d. GRUPPE 12.An Stelle der beiden Patentansprüche ist der folgende Patentanspruch zu setzen:»Einrichtung zur Kompoundierung von Gleichstrommaschinen mittels einer Erregermaschine, die proportional dem Hauptstrom erregt wird, bei der die Kompoundierung so lange ausbleibt, als die Belastung der Hauptdynamo unterhalb eines gewissen Wertes bleibt, aber energischer als eine unmittelbare Kompoundierung wird, sobald dieser Grenzwert überschritten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldmagnet der Erregermaschine mit einem wicldungslosen magnetischen Kurzschluß versehen ist, der im Querschnitt so bemessen ist, daß er (der Nebenschluß) beim Grenzwert der Leistung der zu kompoundierenden Maschine gesättigt ist, so daß die Kraftlinien des Feldmagneten alsdann durch den Anker der Erregermaschine zu verlaufen beginnen.«
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250689C true DE250689C (de) |
Family
ID=509196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250689D Active DE250689C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250689C (de) |
-
0
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