DE234292C - - Google Patents

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DE234292C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/02Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals
    • G05B1/025Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric for comparing analogue signals using inductance means

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 234292 KLASSE 21c. GRUPPE
einwirkenden Erregerwicklungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1909 ab.
Es ist bekannt, Reglermotoren mit zwei einander entgegenwirkenden Erregerwicklungen zu versehen. Die eine dieser Erregerwicklungen wird von der zu regelnden Stromstärke gespeist bzw. von der Stromstärke, von welcher der Regelungsvorgang abhängig gemacht werden soll; die zweite Erregerwicklung wird mit einer im wesentlichen konstanten Spannung gespeist, z. B. in Reihenschaltung mit
ίο dem Anker. Bei solchen Reglermotoren beobachtet man, wenn sie mit der für die Praxis erforderlichen Empfindlichkeit gebaut werden, häufig ein Überregulieren und Pendeln. Die Ursache dieser Erscheinung ist darin zu sehen, daß die beiden Erregerwicklungen nach der bisherigen Äusführungsform in induktiver Beziehung zueinander stehen. Bei Änderung des Stromes in der ersten Wicklung sucht sich auch der Strom in der zweiten Wicklung zu ändern, und zwar entspricht dem Anwachsen des ersten Stromes ein Anwachsen des zweiten Stromes, dem Sinken des ersten Stromes ein Sinken des zweiten Stromes. Die Änderung des zweiten Stromes eilt jedoch derjenigen des ersten Stromes zeitlich nach. Dies hat zur Folge, daß, nachdem der Regler bei Eintritt einer Stromschwankung bereits die neue Gleichgewichtslage angenommen hat, sein Feld sich nachträglich ändert und dadurch das Gleichgewicht wieder gestört wird. Der Reglermotor setzt sich daher wieder in Bewegung.
Gemäß der Erfindung wird der geschilderte Übelstand dadurch vermieden, daß die induktive Beeinflussung der einen Wicklung durch die andere möglichst geschwächt oder unmöglieh gemacht wird.
Man kann z. B. die beiden Erregerwicklungen so anordnen, daß die von ihnen hervorgerufenen Kraftflüsse möglichst unverkettet sind, indem sie genötigt werden, auf ganz oder teilweise getrennten Eisenwegen zu. verlaufen. Man kann dies beispielsweise dadurch erreichen, daß man auf den Anker zwei getrennte Feldmagnetsysteme einwirken läßt, die achsial nebeneinander angeordnet sind, oder daß man die Pole senkrecht zur Achse unterteilt und auf die eine Hälfte jedes Poles die Strom wicklung, auf die andere dagegen die Spannungswicklung setzt. Statt dessen können die von der einen bzw. anderen Wicklung erregten Pole auch in der Richtung des Umfanges abwechsend aufeinander folgen, so zwar, daß beispielsweise bei einem zweipoligen Reglermotor das Feldgestell vier Pole erhält, von denen zwei diametrale von der Stromwicklung und zwei diametrale von der Spannungswicklung erregt werden.
Ein anderer Weg zur Erreichung des angestrebten Zweckes besteht darin, daß der Spannungswicklung ein hinreichend großer induktiver Widerstand vorgeschaltet wird, durch welchen die durch die Stromwicklung induzierten Stromstöße gedämpft werden. Dieser Fall ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher α den Anker des Reglermotors bedeutet, b und c seine beiden Erregerwicklungen. Die Wicklung b ist parallel zu dem Widerstand i geschaltet, so daß sie von einem proportiona-
len Teil desjenigen Stromes durchflossen wird, von welchem die Regelung abhängig gemacht werden soll. Die Spannungswicklung c ist in Reihe mit dem Anker an eine ungefähr konstante Spannung gelegt. Mit g ist das Gegengewicht des Reglermotors bezeichnet, mit d der vom Reglermotor beeinflußte Regelungswiderstand, welcher im Feldstromkreis e eines Stromerzeugers f oder eines Motors liegt, z. B.
ίο der Triebmaschine eines Schwungradumformers, dessen Schlupf durch den Regler selbsttätig geregelt werden soll. Gemäß der Erfindung ist der Spannungswicklung c ein induktiver Widerstand h vorgeschaltet, welcher die in dieser Wicklung bei Stromschwankungen in der Stromwicklung b induzierten Stromstöße dämpft. Da der Anker α des Reglermotors ebenfalls induktiven Widerstand besitzt, so wirkt er auch dämpfend und unterstützt dadurch die Wirkung des induktiven Widerstandes h. Für sich allein würde der induktive Widerstand des Ankers bei der üblichen Ausführungsform des letzteren nicht ausreichen, um das Überregulieren zu verhindern. Die dämpfende Wirkung kann noch dadurch verstärkt werden, daß man den induktiven Widerstand h als Wirbelstrombremse ausbildet bzw. die Erregerwicklung einer solchen als induktiven Vorschaltwiderstand für die Spannungs
wicklung c benutzt. Die Wirbelstrombremse 30 dient zur Bremsung der Welle des Reglermotors.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Gleichstromreglermotor mit zwei einander entgegen- und auf die nämliche Ankerwicklung einwirkenden Erregerwicklungen, deren eine proportional der zu regelnden Stromstärke und deren zweite annähernd konstant erregt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die induktive Beeinflussung der zweiten Erregerwicklung durch die erste durch die Anordnung ganz oder teilweise getrennter Eisenwege für die beiden Erregungen verringert oder vermieden ist, zum Zwecke der Vermeidung des Überregulierens durch den. Motor.
  2. 2. Reglermotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt oder außer der Trennung der Eisenwege in Reihe mit der konstant erregten Feldwicklung eine größere Selbstinduktion geschaltet ist.
  3. 3. Reglermotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Selbstinduktion die Erregerwicklung einer auf die Welle des Reglermotors wirkenden Wirbelstrombremse dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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