DE2506046C2 - Einrichtung zur anzeige des werkstoffstangenaufbrauchs an einer zufuehrvorrichtung fuer werkstoffstangen - Google Patents

Einrichtung zur anzeige des werkstoffstangenaufbrauchs an einer zufuehrvorrichtung fuer werkstoffstangen

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DE2506046C2
DE2506046C2 DE19752506046 DE2506046A DE2506046C2 DE 2506046 C2 DE2506046 C2 DE 2506046C2 DE 19752506046 DE19752506046 DE 19752506046 DE 2506046 A DE2506046 A DE 2506046A DE 2506046 C2 DE2506046 C2 DE 2506046C2
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DE19752506046
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DE2506046B1 (de
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Klaus Felten
Reinhard Fetscher
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MAG IAS GmbH Eislingen
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Gebrueder Boehringer GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/06Arrangements for switching-off the drive of turning-machines after the stock has been completely machined

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art (DT-PS 56 545) ist der Taster in der Spannbüchse des Spindelkopfes angeordnet und läuft daher zusammen mit der Spindel um. Hat der Taster beim NichtVorhandensein einer Werkstoffstange den Schaltvorgang ausgelöst, dann muß man die Spindel anhalten und von Hand diesen Taster wieder in seine Ausgangslage bringen, bevor man eine neue Werkstoffstange zuführen kann. Diese Bedienung erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit, da der im Inneren des Spindelkopfes befindliche Taster von außen schwer zugänglich ist.
Durch die zwar in der Nähe des Spannfutters, jedoch noch im Inneren des Spindelkopfes vorgesene Lage des Tasters wird auch die Stangenlänge nicht so optimal ausgenutzt, wie es der Fall sein könnte.
Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, die Anzeigeeinrichtung so auszugestalten, daß der Taster leicht zugänglich ortsfest angeordnet werden kann und darüber hinaus eine optimale Ausnutzung der Stangenlänge erlaubt, dabei jedoch die Gefahr einer zu geringen Einspannlänge ausschließt.
Diese Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Das Vorschieben und Zurückziehen des Tasters kann daher einfacher und schneller erfolgen, als es bei Umlauf des Tasters mit der Spindel möglich ist.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ist in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben.
Der durch die Erfindung erzielte Fortschritt liegt insbesondere darin, daß die Einrichtung zur Anzeige des Werkstoffstangenaufbrauchs auch auf Drehmaschinen anwendbar ist, bei denen sämtliche der hier in Betracht zu ziehenden Arbeitsvorgänge selbsttätig ablaufen sollen.
An sich ist es bereits bekannt, für den Spindelantrieb eine Steuerung vorzusehen, welche die Spindel in einer bestimmten Winkelstellung stillsetzt
Ein bevorzugtes, die als erfinderisch beanspruchten Merkmale enthaltendes Ausführungsbeispiel ist in der
Zeichnung schematisch wiedergegeben. In dieser zeigt F i g. 1 eine Stirnansicht des Spindelfutters mit der Werkstoffstange und mit dem Taster und
F i g. 2 den Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1. Die Spindel der Drehmaschine mit der Achse 10 ist
ig mit einem Futter 12 ausgerüstet, dessen drei Spannbakken 14 radial verschiebbar sind, um an der Spindel die Werkstoffstange W während der Bearbeitung durch die Werkzeuge der Drehmaschine festzuklemmen. Ist am Ende der Werkstoffstange W durch die Werkzeuge
ein Werkstück herausgearbeitet, so wird der Spindelantrieb stillgesetzt. Dann wird das in F i g. 2 nicht dargestellte rechts liegende Ende der Werkstoffstange, an der das Werkstück herausgearbeitet ist, abgeschnitten, worauf das Spindelfutter 12 geöffnet und die Stange IV
in Richtung des Pfeiles um eine bestimmte Länge vorgeschoben wird. Nach diesem Vorschub wird das Futter 12 wieder geschlossen und der Spindelantrieb zur Bearbeitung des nächsten Werkstücks ingang gesetzt. Infolge ihres schrittweisen Vorschubes und des jeweili-
gen Abtrennens des Werkstücks wird die Werkstoffstange W schrittweise verkürzt. Es kann nun vorkommen, daß das letzte Ende so kurz wird, daß es mit seiner Rückfläche rechts von der Querebene 16 zu liegen kommt. Der bei selbsttätiger Arbeitsweise mangels besonderer Vorkehrungen dann folgende Arbeitsgang muß verhindert werden. Denn dabei wird das im Futter 12 eingespannte Ende der Stange W so kurz, daß eine feste Halterung der Stange im Futter 12 nicht gewährleistet ist. Das könnte aber dazu führen, daß bei der Bearbeitung das Werkstück im Futter kippt und die Werkzeuge beschädigt. Die zu kurze Werkstoffstange kann auch ganz ausgeworfen werden. Sie würde dann mit den Spänen im Späneförderer entfernt und könnte dabei den Späneförderer zerstören oder die Notaus-
schaltung der Anlage auslösen. Aus diesem Grunde muß die Bearbeitung des iu kurz gewordenen Endes der Werkstoffstange verhindert werden.
Hierzu ist am Spindelstockgehäuse ein Zylinder 18 befestigt, dessen Achse die Achse 10 unmittelbar links
von der Ebene 16 rechtwinklig schneidet. Ein in diesem Zylinder geführter hydraulischer Kolben trägt eine Kolbenstange, die in Richtung auf die Achse 10 aus dem Zylinder 18 herausragt und als verschiebbarer Taster 20 wirkt.
Während der Bearbeitung des Werkstücks, also während des Umlaufes des Futters 12 und der Backen 14, ist das obere Ende des Zylinders 18 durch eine selbsttätige Ventilsteuerung mit einer hydraulischen Druckleitung verbunden, während das untere Ende des Zylin-
ders mit einer Abflußleitung verbunden ist. Das hat zur Folge, daß der Taster 20 in Richtung auf den Zylinder 18 zurückgezogen ist. In dieser Stellung greift er nicht zwischen die Backen 14, so daß er den Umlauf der Spindel nicht behindert. Sobald aber das Werkstück am
rechten Ende der Stange W fertig bearbeitet ist und der Spindelantrieb stillgesetzt wird, wird der Zylinder 18 umgeschaltet, so daß er hydraulisch den Taster 20 in Richtung auf die Achse 10 vorschiebt, bis der Taster mit der Vorschubkraft am Umfang der Stange W anliegt. Wenn dann das Futter 12 geöffnet wird und die Stange W ihren Vorschub nach rechts erfährt, gleitet diese auf dem an sie angedrückten Taster entlang bis in die Bearbeitungsstellung. Ist diese erreicht, dann wird
das Futter 12 geschlossen. Gleichzeitig wird der Zylinder 18 wieder umgeschaltet und zieht den Taster 20 von der Stange W zurück. Ist das geschehen, dann wird der Spindelantrieb wieder eingeschaltet.
Wenn indessen die schrittweise verarbeitete Stange W so kurz geworden ist, daß ihre Rückfläche beim Stangenvorschub in die Ebene 16 oder darüber hinaus gelangt, dann schnappt der mit dem Vorschubdruck an der Stange Wanliegende Taster 20 in Richtung auf die Achse 10 vor, da er durch die Umfangsfläche der zu Jcvrz gewordenen Stange nicht langer in der in F i g. 2 gezeigten Lage zurückgehalten wird.
Der Zylinder 18 ist nun mit elektrischen Kontakten 22 bis 26 ausgerüstet die der Länge nach am Zylinder verteilt sind und auf magnetischem Wege durch den Kolben des Tasters 20 umschaltbar sind. Die Umschaltung des Schalters 26 erfolgt also, wenn der Taster 20 hinter die Rückfläche der Werkstoffstange vorschnappt. Dadurch wird ein elektrisches Signal ausgelöst, welches den nächsten Arbeitsgang so lange verhindert, bis die alte Stange ausgestoßen und eine neue Stange zugeführt ist.
Mangels weiterer Vorkehrungen könnte nun der Fall eintreten, daß der bei Stillstand des Futters 12 vorspringende Taster 20 auf eine der Backen 14 trifft und daher nicht bis in seine Endstellung vorschnellen kann, in welcher der Schalter 26 umgeschaltet wird. Das kann man nun dadurch verhindern, daß man für den Spindelantrieb eine an sich bekannte Steuerung vorsieht, welche die Spindel in einer bestimmten Winkelstellung zum Stillstand bringt. Dies kann die in F i g. 1 gezeigte Winkelstellung sein.
Damit der Taster aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung weit genug zurückgezogen werden kann, daß er die Bahn der Spannbacken 14 verläßt, ist der Kolbenweg langer bemessen als der Weg, um den sich die Spannbacken 14 zum Öffnen und Schließen des Futters in radialer Richtung verschieben müssen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    L Einrichtung zur Anzeige des Werkstoffstangenaufbrauchs an einer Zuführvorrichtung für Werk-Stoffstangen zu einer Drehmaschine mit einer in der Nähe des Spannfutters angeordneten Fühlereinrichtung, die einen in einer Ebene quer zur Spindelachse gegen die Werkstoffstange vorschiebbaren Taster aufweist, dessen Tasthub bei NichtVorhandensein einer Werkstoffstange einen Schaltvorgang auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubebene des Tasters (20) die Spindelachse in dem dem Spannfutter (12) zugewandten Bereich der Spannbacken (14) schneidet, wobei von einer bekannten Steuerung zum Stillsetzen der Spindel in einer bestimmten Winkelstellung zum Vorschieben des Tasters (20) zwischen zwei Spannbacken (14) Gebrauch gemacht ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (20) durch einen Kolben verschiebbar ist, dessen Verschiebeweg durch elektrische Kontakte (22 bis 26) bestimmt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschublänge des Tasters (20) den radialen Verschiebeweg der Spannbacken (14) überschreitet.
DE19752506046 1975-02-13 1975-02-13 Einrichtung zur anzeige des werkstoffstangenaufbrauchs an einer zufuehrvorrichtung fuer werkstoffstangen Expired DE2506046C2 (de)

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