DE2345772C2 - Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in Werkzeugmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in WerkzeugmaschinenInfo
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Description
gekennzeichnet durch
g) einen in die geöffnete Greifzange (12) zum Anschluß an den darunter befindlichen Dorn (4)
bewegbaren Werkstückzentrierzapfen (15).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückzentrierzapfen (15) zur
Anpassung an verschiedene Werkstückbohrungsdurchmesser auswechselbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkstückzentrierzapfen (15) aus einem Tragzapfen (16) und einer darauf lösbar
befestigten Wechselhülse (17) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückzentrierzapfen
(15) bzw. die Wechselhülse (17) einen zylindrischen Abschnitt (21) und einen konischen Endabschnitt (22)
aufweist, wobei der Endabschnitt (22) sich bis auf den Durchmesser der Dorne (4) des Werkstückmagazins
(2) verjüngt und der zylindrische Abschnitt (21) im Durchmesser etwa dem Bohrungsdurchmesser der
Werkstücke (6) auf den Dornen (4) entspricht.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückzentrierzapfen
(15) eine Klemmeinrichtung zum Festlegen des bzw. der aufgeschobenen Werkstücke (6) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung mehrere im
Werkstückzentrierzapfen (15) bzw. in der Wechselhülse (17) radial bewegliche Stifte (24) und/oder
H ebelarme (23) aufweist. &o
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung der Stifte (24) bzw.
Hebelarme (23) ein zum Werkstückzentrierzapfen (15) koaxialer, im Werkstückzentrierzapfen (15) bzw.
im Tragzapfen (16) für die Wechselhülse (17) axial verschieblicher Bolzen (26) mit konischem Ende (27)
vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung.
Bei solchen bekannten Vorrichtungen enthält das Werkstückmagazin so viele zu bearbeitende Werkstükke,
daß die zugehörige Werkzeugmaschine eine gewisse Zeit lang, beispielsweise bis zu 8 h lang, unbeaufsichtigt
arbeiten kann. Sie alle Werkstücke eines Magazins bearbeitet, dann kann entweder eine erneute Füllung
des Werkstückmagazins mit zu bearbeitenden Werkstücken erfolgen, oder aber es kann ein neues Magazin
mit zu bearbeitenden Werkstücken eingesetzt werden.
Ebenso wie die Werkzeugmaschine muß auch die zugehörige Vorrichtung zur selbsttätigen Werkstückeingabe
den jeweils zu bearbeitenden Werkstücken entsprechend eingestellt sein. Auf einem Werkstückmagazin
dürfen sich also nur gleiche Werkstücke befinden. Um auf einer Werkzeugmaschine mit Vorrichtung zur
selbsttätigen Werkstückeingabe also verschiedene Werkstücke bearbeiten zu können, müssen verschiedene,
gegenseitig auswechselbare Werkstückmagazine für jeweils eine Werkstückart vorhanden sein, oder aber
verschiedene, jeweils einer Werkstückart zugeordnete, auswechselbare Magazindorne.
Um dieses zu gewährleisten, ist bereits eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruches 1
angegebenen Art bekannt, bei welcher die Dorne des Werkstückmagazins auswechselbar sind, das Hubwerk
eine obere, senkrecht verstellbare Anschlagplatte aufweist und die Greifzange als eine mit einer
Transportkette auswechselbare verbundene Tasche ausgebildet ist. Die Dorne werden entsprechend dem
Bohrungsdurchmesser der jeweils zu bearbeitenden Werkstücke ausgewählt, die Anschlagplatte wird
entsprechend deren Breite eingestellt, und es wird jeweils eine dem Außendurchmesser der zu bearbeitenden
Werkstücke entsprechende Tasche verwendet. Zusätzlich zu der Auswechselbarkeit der Dorne zur
Anpassung an die in dem jeweiligen Werkstückmagazin zu speichernden Werkstücke kann dabei auch das ganze
Werkstückmagazin auswechselbar sein, so daß nach Bearbeitung des letzten Werkstücks das Werkstückmagazin
aus der Vorrichtung herausgenommen und gegen ein anderes, mit zu bearbeitenden Werkstücken
gefülltes Werkstückmagazin ausgetauscht werden kann. Weiterhin kann eine solche Ausgestaltung getroffen
sein, daß die Werkstücke nach ihrer spanabhebenden Bearbeitung auf der Werkzeugmaschine wieder in
demselben Werkstückmagazin gespeichert werden, von dem sie zuvor abgenommen wurden (DE-OS 15 52 770).
Nachteilig ist, daß für die universelle Verwendbarkeit der Vorrichtungen der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art eine Vielzahl auswechselbarer, unterschiedlicher Werkstückmagazine oder Magazindorne
vorhanden sein muß, da diese jeweils nur für Werkstücke mit einem bestimmten Bohrungsdurchmesser
geeignet sind. Man könnte daran denken, diesen Nachteil durch Werkstückmagazine mit verstellbaren
Dornen zu beheben, doch steht dem entgegen, daß damit ein verhältnismäßig verwickleter Aufbau verbunden,
eine für eine zuverlässige Funktionsweise zu hohe Empfindlichkeit unvermeidlich und die Vorstellung der
Dorne notwendigerweise aufwendig und zeitraubend ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Verwendung einheitlicher Werkstückmagazine, das
heißt solcher mit Dornen desselben Durchmessers, für ringförmige Werkstücke mit unterschiedlichen Boh-
rungsdurchmessern zu ermöglichen.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Vorteilhafte Weiterbildungen der Vorrichtung nach der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 bis 7
gekennzeichnet.
Nachstehend ist eine Ausführuntjsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Darin zeigt
F i g. 1 eine teilweise längsgeschnittene Seitenansicht;
und
Fig. 2 den Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
wobei das untere Hubwerk und die zugehörige Gabel die in Fi g. 1 gestrichelte Stellung einnehmen, ferner die
G reif zange schematisch angedeutet ist
Auf einer Konsole 1 ist ein Werkstückmagazin 2 um
eine senkrechte Achse 3 schrittweise drehbar gelagert. Das Werkstückmagazin 2 weist mehrere senkrechte, in
Uinfangsrichtung gleichmäßig verteilte Dorne 4 zur Aufnahme jeweils eines Stapels 5 von Werkstücken 6
mit einer inneren Bohrung 7 auf.
An zwei zueinander parallelen, senkrechten Führungssäulen 8 ist ein unteres Hubwerk 9 verschieblich.
Dieses weist eine bezüglich der Achse 3 radial verschiebliche Gabel 10 auf.
An einem um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Ring 11 ist eine Greifzange 12 vorgesehen.
Auf den beiden Führungssäulen 8 ist oberhalb des unteren Hubwerks 9 ein oberes Hubwerk 13 mit einem
Seitenarm 14 senkrecht beweglich angeordnet. Der Seitenarm 14 erstreckt sich radial zur Achse 3 und weist
an seinem Ende einen Werkstückzentrierzapfen 15 auf, dessen Längsachse den Teilkreis der Dorne 4 des
Werkstückmagazins 2 schneidet.
Der Werkstückzentrierzapfen 15 besteht aus einem am Seitenarm 14 befestigten Tragzapfen 16 und einer
auf diesem lösbar befestigten Wechselhülse 17. Die jeweils auf den Tragzapfen 16 aufgesetzte Wechselhülse
17 ist durch eine Schraube 18 mit Zentrierzapfen 19 am Tragzapfen 16 befestigt. Der Zentrierzapfen 19 wirkt
mit einer Stirnbohrung 20 in jedem der Dorne 4 zusammen.
Der Werkstückzentrierzapfen 15 kann an den jeweiligen Durchmesser der Bohrung 7 derjenigen
Werkstücke 6 angepaßt werden, welche auf den Dornen 4 des Werkstückmagazins 2 gespeichert sind. Dazu ist es
lediglich erforderlich, eine entsprechende Wechselhüise 17 auf dem Tragzapfen 16 zu befestigen. Die
Wechselhülsen Π weisen jeweils, wie aus der linken Hälfte von Fig. 1 ersichtlich, einen zylindrischen >°
Abschnitt 21 und einen konischen Endabschnitt 22 auf, welcher sich bis auf den Durchmesser der Dorne 4 des
Werkstückmagazins 2 verjüngt. Der zylindrische Abschnitt 21 weist bei jeder Wechselhülse 17 einen
anderen Durchmesser auf. Es wird auf den Tragzapfen " 16 jeweils eine solche Wechselhülse 17 aufgebracht, bei
welcher der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts 21 etwa dem Durchmesser der Bohrung 7 derjenigen
Werkstücke 6 entspricht, welche auf dem Werkstückmagazin 2 gespeichert sind.
Lediglich eine Wechselhülse ist ausschließlich mit einer zylindrischen Mantelfläche versehen. Diese in der
rechten Hälfte von F i g. 1 wiedergegebene Wechselhülse 17' wird dann auf den Tragzapfen 16 aufgesetzt; wenn
das Werkstückmagazin 2 mit Werkstücken 6' versehen ist, deren Bohrungsdurchmesser etwa dem Durchmesser
der Dorne 4 entspricht. Der Tragzapfen 16 und die Wechselhülse 17' sowie die Dorne 4 weisen denselben
Außendurchmesser auf.
Der Werkstückzentrierzapfen 15 ist mit einer Klemmeinrichtung versehen. Diese besteht aus mehreren
jeweils in einem Längsschlitz des Tragzapfens 16 verschwenkbar gelagerten Hebelarmen 23, welche mit
Stiften 24 zusammenwirken, die in jeder Wechselhülse 17 radial beweglich angeordnet und durch einen
elastischen Ring 25 in die Wechselhülse 17 hinein belastet sind. Zur Bewegung der Stifte 24 ist ein zum
Werkstückzentrierzapfen 15 koaxialer, im Tragzapfen 16 axial verschieblicher Bolzen 26 mit konischem Ende
27 vorgesehen. Der Bolzen 26 wirkt mit dem konischen Ende 27 mit den Hebelarmen 23 zusammen und wird
von einem Stellmotor 28 auf dem Seitenarm 14 betätigt.
Die zylindrische Wechselhülse 17' ist nicht mit derartigen radial beweglichen Stiften 24 versehen. Ist
diese Wechselhülse 17' an dem Tragzapfen 16 befestigt, dann wird die Klemmeinrichtung unmittelbar über die
Hebelarme 23 wirksam, welche dann durch einen elastischen Ring 25' gegen das konische Ende 27 vom
Bolzen 26 gedruckt werden.
Auf jeder Wechselhülse 17 bzw. auf dem mit der Wechselhülse 17' versehenen Tragzapfen 16 ist eine
Schalthülse 29 zur Betätigung eines nicht dargestellten elektrischen Schalters vorgesehen, welche durch einen
im Seitenarm 14 verschieblichen, federbelasteten Stift 30 vom Seitenarm 14 weg gegen einen Sprengring 31 in
der jeweiligen Wechselhülse 17 bzw. im Tragzapfen 16 gedruckt ist. Die Schalthülse 29 ist entgegen der
Wirkung der den Stift 30 belastenden Feder vom Sprengring 31 weg gegen den Seitenarm 14 verschieblich,
wobei der elektrische Schalter betätigt wird.
Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgende. Es sei angenommen, daß auf die Konsole 1 eine neues
Werkstückmagazin 2 mit zu bearbeitenden Werkstükken 6 aufgesetzt ist. Auf dem Tragzapfen 16 ist die in
Fig. 1 links dargestellte Wechselhülse 17 befestigt,
deren zylindrischer Abschnitt 21 einen Durchmesser aufweist, welcher dem Durchmesser der Bohrung 7 der
Werkstücke 6 entspricht. Die nicht dargestellte Werkzeugmaschine, beispielsweise eine Wälzfräsmaschine,
auf welcher die ringförmigen Werkstücke 6 mit einer Außenverzahnung versehen worden, ist den
Abmessungen der Werkstücke 6 entsprechend eingestellt.
Das Werkstückmagazin 2 befindet sich in einer solchen Drehstellung, in welcher ein Dorn 4 vor der
Gabel 10 liegt. Die Gabel 10 und der Seitenarm 14 mit dem Werkstückzentrierzapfen 15 und dem Stellmotor
28 nehmen die in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten Stellungen ein. Zwischen dem Werkstückzentrierzapfen
15 und dem damit fluchtenden Dorn 4 liegt die Greifzange 12, und zwar mit geöffneten Backen 32.
Zunächst wird das obere Hubwerk 13 betätigt und der Werkstückzentrierzapfen 15 gegen den damit fluchtenden
Dorn 4 gefahren, so daß der Zentrierzapfen 19 der Schraube 18 in die Stirnbohrung 20 des Domes 4 eintritt.
Die Gabel 10 wird dann aus der in Fig. 1 gestrichelt angedeuteten und in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien
wiedergegebenen Stellung in Richtung des Pfeiles 33 verschoben, so daß sie ein längliches Distanzstück 34 am
unteren Ende des Domes 4 umschließt und unter den Stapel 5 von Werkstücken 6 auf dem Dorn 4 gelangt.
Darauf wird das untere Hubwerk 9 betätigt, so daß sich die Gabel 10 nach oben in die in F i g. 1 mit
ausgezogenen Linien wiedergegebene Stellung bewegt.
Dabei wird der Werkstückstapel 5 angehoben, so daß die obersten beiden Werkstücke 6 über dem konischen
Endabschnitt 22 auf den zylindrischen Abschnitt 21 der Wechselhülse 17 laufen und in der geöffneten
Greifzange 12 zentriert liegen. Das oberste Werkstück 6 kommt dabei an der Schalthülse 29 zur Anlage und
nimmt diese mit, bis sie am Seitenarm 14 anliegt, so daß der nicht dargestellte elektrische Schalter betätigt wird.
Daraufhin verschiebt der Stellmotor 28 den Bolzen 26 nach unten, welcher mit seinem konischen Ende 27 die
Hebelarme 25 auseinanderspreizt und somit die Stifte 24 nach außen gegen das zweitoberste Werkstück 6 drückt.
Die beiden obersten Werkstücke 6 sind so auf dem Werkstückzentrierzapfen 15 gehalten.
Die Gabel 10 wird dann abgesenkt, so daß der aufliegende Stapel 5 von Werkstücken 6 wieder auf dem
Distanzstück 34 zu liegen kommt und die Backen 32 der Greifzange 12 geschlossen werden können, welche die
beiden Werkstücke 6 auf dem Werkstückzentrierzapfen 15 seitlich und unterhalb des unteren Werkstücks 6
umfassen. Der Bolzen 26 wird daraufhin nach oben bewegt, so daß die Verklemmung zwischen dem
Werkstückzentrierzapfen \5 und den darauf sitzenden beiden Werkstücken 6 gelöst ist, und es wird das obere
Hubwerk 13 betätigt, um den Seitenarm 14 mit dem Werkstückzentrierzapfen 15 und dem Stellmotor 28
wieder in die gestrichelt angedeutete Ausgangsstellung zurückbewegen.
Nunmehr wird der Ring 11 in Richtung des Pfeiles 35
in F i g. 2 gedreht, so daß die beiden in der geschlossenen Greifzange 12 gehaltenen Werkstücke 6
in die Spanneinrichtung der Werkzeugmaschine gelangen. Die Werkstücke 6 sind dabei so von der Greifzange
12 gehalten, daß sie darin rotieren können, was nicht nur
die spanabhebende Bearbeitung bei geschlossener Greifzange 12 ermöglicht, sondern auch das Ein- und
Ausspannen der Werkstücke 6 bei laufender Werkzeugmaschine.
Die bearbeiteten Werkstücke werden dann wieder in das Werkstückmagazin 2 eingegeben, und zwar auf
einen leeren Dorn 4. Vorzugsweise sind dazu am Ring 11 zwei einander diametral gegenüberliegende Greifzangen
12 vorgesehen, und wird das Werkstückmagazin 2 jeweils zwischen zwei einander benachbarten Dornen
4 zur Aufnahme bearbeiteter Werkstücke bzw. zur Abnahme zu bearbeitender Werkstücke 6 hin- und
hergeschaltet. Es geschieht dabei folgendes.
Während die beiden gemäß F i g. 1 und 2 abgenommenen Werkstücke 6 in der nicht dargestellten
Werkzeugmaschine spanabhebend bearbeitet werden, befindet sich die zweite Greifzange 12 am Ring 11 in
derjenigen Stellung, welche in F i g. 1 für die erste Greifzange 12 dargestellt ist, und es werden die
folgenden zwei Werkstücke 6 auf die geschilderte Art und Weise von demselben Dorn 4 des Werkstückmagazins
2 abgenommen, d. h. in der zweiten Greifzange 12 aufgenommen. Nachdem die Gabel 10 und der
Seitenarm 14 mit dem Werkstückzentrierzapfen 15 sowie dem Stellmotor 28 in die in Fig. 1 gestrichelt
angedeuteten Stellungen bewegt worden sind, wird das Werkstückmagazin 2 einen Schritt weitergeschaltet, so
daß derjenige leere Dorn 4 vor die Gabel 10 und unter den Werkstückzentrierzapfen 15 gelangt, welcher vor
der Zeichnungsebene von Fig. 1 liegt und in dieser daher nicht sichtbar ist. Beim Drehen des Ringes 11 zum
Transport der beiden von der zweiten Greifzange 12 umfaßten Werkstücke 8 zur Spanneinrichtung der nicht
dargestellten Werkzeugmaschine in Richtung des Pfeiles 35 gemäß Fig. 2 gelangen gleichzeitig die
bearbeiteten Werkstücke in der ersten Greifzange 12 über den besagten Dorn 4 und können auf diesem unter
Zuhilfenahme des Werkstückzentrierzapfens 15 und der Gabel 10 abgelegt werden. Nachdem die Gabel 10 und
der Seitenarm 14 mit dem Stellmotor 28 und dem Werkstückzentrierzapfen 15 wieder in die in F i g. 1
gestrichelt angedeuteten Stellungen zurückbewegt worden sind, wird das Werkstückmagazin 2 in die in
F i g. 1 wiedergegebene Drehstellung zurückgeschaltet, und ein neues Paar zu bearbeitender Werkstücke 6 wird
von dem Stapel 5 auf die geschilderte Art und Weise abgenommen. Währenddessen werden die beiden
Werkstücke 6 in der anderen Greifzange 12 spanabhebendbearbeitet.
Sobald alle zu bearbeitenden Werkstücke 6 von dem in F i g. 1 rechten Dorn 4 abgenommen sind, tritt der in
F i g. 1 linke Dorn 4 an dessen Stelle, und der leere Dorn 4 wird dann zur Aufnahme der bearbeiteten Werkstücke
verwendet. Sind auf diese Weise sämtliche Werkstücke 6 des Werkstückmagazins 2 bearbeitet worden, dann
wird das Werkstückmagazin 2 mit spanabhebend bearbeiteten Werkstücken durch ein neues Werkstückmagazin
2 mit zu bearbeitenden Werkstücken 6 ersetzt.
Alle geschilderten Bewegungsabläufe sind von einer entsprechend programmierten Steuereinrichtung aus
kontrolliert, so daß ein vollkommen selbsttätiger Betrieb der Vorrichtung gewährleistet ist.
In F i g. 1 ist die Greifzange 12 bei der Abnahme von zwei Werkstücken 6 mit einem Bohrungsdurchmesser
etwa gleich dem Durchmesser von Tragzapfen 16, Wechselhülse 17' und Dornen 4 von einem Stapel
solcher Werkstücke 6' dargestellt. Bei der vorstehend geschilderten Abnahme von Werkstücken 6 ist die am
Ring 11 in Richtung des Pfeiles 36 bewegliche Greifzange 12 entsprechend eingestellt
Claims (1)
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in Werkzeugmaschinen,
insbesondere Zahnradwälzfräs- und -wälzstoßmaschinen, mit
a) einem Werkstückmagazin mit mehreren senkrechten Dornen zur Aufnahme je eines Stapels
der ringförmigen Werkstücke, 1 ο
b) einem Hubwerk zum Anheben der Werkstückstapei und
c) einer Greifzange zum Erfassen sowie Transportieren der Werkstücke, wobei
d) das Werkzeugmagazin um eine senkrechte Achse derart schrittweise drehbar ist, daß
jeweils ein Dorn vor das Hubwerk gelangt,
e) das Hubwerk zum Anheben des Werkstückstapels auf diesem Dorn und Einbringen mindestens
des obersten Werkstücks dieses Stapels in die geöffnete Greifzange betätigbar ist und
f) die Greifzange zur Abnahme des bzw. der eingebrachten Werkstücke vom Werkstückstapel
und Einsetzen desselben bzw. derselben in die Spanneinrichtung der Werkzeugmaschine
bewegbar ist,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732345772 DE2345772C2 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732345772 DE2345772C2 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in Werkzeugmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2345772A1 DE2345772A1 (de) | 1975-03-20 |
| DE2345772C2 true DE2345772C2 (de) | 1983-12-08 |
Family
ID=5892251
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732345772 Expired DE2345772C2 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Vorrichtung zur selbsttätigen Eingabe von Werkstücken mit einer inneren Bohrung in Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2345772C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4308676C2 (de) * | 1993-03-18 | 1995-01-05 | Liebherr Verzahntech Gmbh | Vorrichtung zum automatischen Zuführen, Eingeben und Abführen von Werkstücken bei Werkzeugmaschinen |
| DE29903418U1 (de) | 1999-02-25 | 1999-05-12 | Liebherr-Verzahntechnik Gmbh, 87437 Kempten | Werkstück-Spannvorrichtung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1552770A1 (de) * | 1966-08-18 | 1969-07-10 | Liebherr Dr Ing E H Hans | Einrichtung zur automatischen Beschickung von Werkzeugmaschinen |
-
1973
- 1973-09-11 DE DE19732345772 patent/DE2345772C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2345772A1 (de) | 1975-03-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LIEBHERR-VERZAHNTECHNIK GMBH, 8960 KEMPTEN, DE |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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