DE250575C - - Google Patents
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- DE250575C DE250575C DENDAT250575D DE250575DA DE250575C DE 250575 C DE250575 C DE 250575C DE NDAT250575 D DENDAT250575 D DE NDAT250575D DE 250575D A DE250575D A DE 250575DA DE 250575 C DE250575 C DE 250575C
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- rollers
- conical
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- conical rollers
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C15/00—Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250575 KLASSE 8 b. GRUPPE
LAMBERT HAAS in WIEN.
Kalander mit konischen Walzen.
Die in der Textilindustrie gebräuchlichen Kalander besitzen eine Anzahl zylindrischer
Walzen, die wagerecht und parallel über- und nebeneinander gelagert sind, doch verwendet
man auch Kalander mit zwei konischen Walzen, von denen mindestens eine graviert ist.
Diese Kalander dienen zum Glätten und Glänzen von Geweben und Papier und, wenn die
Walzen oder eine der Walzen mit Gravierungen versehen sind, zum Einpressen von
Mustern. Soll das Glätten und Glänzen so weit getrieben werden, daß die Baumwolle
oder das Leinengewebe seidenartigen Glanz und geschmeidigen Griff erhält, so genügen
die erwähnten Friktionskalander hierzu nicht, sondern man muß sich der sogenannten Beatle-Stampfkalander
bedienen, bei denen die auf Aufbäumwalzen aufgewickelte Ware der Einwirkung von hölzernen Stößeln ausgesetzt
wird.
Zweck vorliegender Erfindung ist es nun, einen Kalander zu schaffen, mit dem eine
Anzahl von Effekten erzeugt werden können, zu deren Hervorbringen man bisher verschiedenster
Maschinen bedurfte.
Diese Aufgabe ist unter Benutzung der Kalander mit konischen, wechselseitig zueinander
gelagerten Walzen dadurch gelöst, daß man zwischen je zwei dieser konischen Walzen,
die glatt oder graviert sein können, immer eine zylindrische Walze anordnet, um welche
das zu behandelnde Gewebe so, wie in der Zeichnung durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet
ist, geführt wird, so daß es von beiden der zylindrischen Walze anliegenden konisehen
Walzen bearbeitet wird.
Durch Einordnung der zylindrischen Walze wird es erst ermöglicht, eine gute Ware mit
Hilfe der konischen Walzen zu erzielen, ohne daß, wie es bisher unausbleiblich war, eine
Verzerrung des Gewebes eintritt. Arbeiten dagegen, wie bei dem neuen Kalander, die
konischen Walzen nicht direkt aufeinander, sondern ist zwischen je zwei konischen Walzen
immer eine zylindrische Walze gelagert, um welche das zu behandelnde Gewebe herumgeführt
wird, so kommt es mit jeder der konischen Walzen auf der gleichen Gewebeseite in der einen Berührungslinie mit den
verschiedenen Walzendurchmessern in Berührung, so daß jeder Punkt der gesamten Oberfläche des Gewebes mit den gleichen
Friktionseinheiten behandelt und so auf der ganzen Oberfläche des Gewebes ein gleicher
Effekt erzeugt wird.
Auf dem neuen Kalander, und zwar auf einem einzigen Kalander kann man nunmehr
alle die Effekte hervorrufen, zu deren Erzielung man bisher verschiedener Maschinen
bedurfte, wie Roll-, Friktions-, Matt- und Water-Kalander oder Beatle-Kalander.
Um bei Verwendung des neuen Kalanders die Effekte zu verändern, hat man nur nötig,
die Arbeitsweise abzuändern durch Verwendung stärkeren oder schwächeren, wie auch
durch einseitigen Druck auf die zwischen den konischen und zylindrischen Walzen hindurchgeführten
Gewebe.
Auf der Zeichnung ist die neue Walzenanordnung dargestellt, wobei die eingezeichneten
Pfeile den Lauf des zu bearbeitenden Gewebes andeuten.
Ein Paar oder mehrere Paare konischer Walzen b, c sind um eine bzw. mehrere zylindrische
Walzen α so gelagert, daß das dünnere Ende der einen konischen Walze dem
stärkeren Ende der anderen Walze gegenüberliegt. Die zylindrische Walze besteht aus
Stahl, ist graviert oder ungraviert und heizbar, während die konischen Walzen meistens
in bekannter Weise hergestellte Papier- oder Stoffwalzen sind, die konisch abgedreht werden.
Die Neigung der Kegelform der Walze ist in der Regel eine geringe, dem anzuwendenden
Drucke entsprechend wechselnde. Bei der beispielsweisen Ausführungsform, wie sie
auf der Zeichnung dargestellt ist, beträgt der
Unterschied der Endflächendurchmesser der 20 konischen Walzen bei etwa 1,5 m Walzenlänge
etwa 3 cm.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kalander mit konischen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei oder zwischen je zwei der konischen Walzen immer eine zylindrische Walze gelagert ist, um welche das zu behandelnde Gewebe so geführt wird, daß es von jeder der konischen Walzen auf der gleichen Gewebeseite in einer Berührungslinie mit verschiedenen Walzendurchmessern in Berührung kommt, so daß jeder Punkt der Gesamtoberfläche mit den gleichen Friktionseinheiten behandelt und so auf der ganzen Oberfläche des Gewebes ein gleicher Effekt erzeugt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250575C true DE250575C (de) |
Family
ID=509093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250575D Active DE250575C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250575C (de) |
-
0
- DE DENDAT250575D patent/DE250575C/de active Active
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