DE250575C - - Google Patents

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DE250575C
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rollers
conical
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conical rollers
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250575 KLASSE 8 b. GRUPPE
LAMBERT HAAS in WIEN.
Kalander mit konischen Walzen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1909 ab.
Die in der Textilindustrie gebräuchlichen Kalander besitzen eine Anzahl zylindrischer Walzen, die wagerecht und parallel über- und nebeneinander gelagert sind, doch verwendet man auch Kalander mit zwei konischen Walzen, von denen mindestens eine graviert ist. Diese Kalander dienen zum Glätten und Glänzen von Geweben und Papier und, wenn die Walzen oder eine der Walzen mit Gravierungen versehen sind, zum Einpressen von Mustern. Soll das Glätten und Glänzen so weit getrieben werden, daß die Baumwolle oder das Leinengewebe seidenartigen Glanz und geschmeidigen Griff erhält, so genügen die erwähnten Friktionskalander hierzu nicht, sondern man muß sich der sogenannten Beatle-Stampfkalander bedienen, bei denen die auf Aufbäumwalzen aufgewickelte Ware der Einwirkung von hölzernen Stößeln ausgesetzt wird.
Zweck vorliegender Erfindung ist es nun, einen Kalander zu schaffen, mit dem eine Anzahl von Effekten erzeugt werden können, zu deren Hervorbringen man bisher verschiedenster Maschinen bedurfte.
Diese Aufgabe ist unter Benutzung der Kalander mit konischen, wechselseitig zueinander gelagerten Walzen dadurch gelöst, daß man zwischen je zwei dieser konischen Walzen, die glatt oder graviert sein können, immer eine zylindrische Walze anordnet, um welche das zu behandelnde Gewebe so, wie in der Zeichnung durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet ist, geführt wird, so daß es von beiden der zylindrischen Walze anliegenden konisehen Walzen bearbeitet wird.
Durch Einordnung der zylindrischen Walze wird es erst ermöglicht, eine gute Ware mit Hilfe der konischen Walzen zu erzielen, ohne daß, wie es bisher unausbleiblich war, eine Verzerrung des Gewebes eintritt. Arbeiten dagegen, wie bei dem neuen Kalander, die konischen Walzen nicht direkt aufeinander, sondern ist zwischen je zwei konischen Walzen immer eine zylindrische Walze gelagert, um welche das zu behandelnde Gewebe herumgeführt wird, so kommt es mit jeder der konischen Walzen auf der gleichen Gewebeseite in der einen Berührungslinie mit den verschiedenen Walzendurchmessern in Berührung, so daß jeder Punkt der gesamten Oberfläche des Gewebes mit den gleichen Friktionseinheiten behandelt und so auf der ganzen Oberfläche des Gewebes ein gleicher Effekt erzeugt wird.
Auf dem neuen Kalander, und zwar auf einem einzigen Kalander kann man nunmehr alle die Effekte hervorrufen, zu deren Erzielung man bisher verschiedener Maschinen bedurfte, wie Roll-, Friktions-, Matt- und Water-Kalander oder Beatle-Kalander.
Um bei Verwendung des neuen Kalanders die Effekte zu verändern, hat man nur nötig, die Arbeitsweise abzuändern durch Verwendung stärkeren oder schwächeren, wie auch durch einseitigen Druck auf die zwischen den konischen und zylindrischen Walzen hindurchgeführten Gewebe.
Auf der Zeichnung ist die neue Walzenanordnung dargestellt, wobei die eingezeichneten Pfeile den Lauf des zu bearbeitenden Gewebes andeuten.
Ein Paar oder mehrere Paare konischer Walzen b, c sind um eine bzw. mehrere zylindrische Walzen α so gelagert, daß das dünnere Ende der einen konischen Walze dem stärkeren Ende der anderen Walze gegenüberliegt. Die zylindrische Walze besteht aus Stahl, ist graviert oder ungraviert und heizbar, während die konischen Walzen meistens in bekannter Weise hergestellte Papier- oder Stoffwalzen sind, die konisch abgedreht werden. Die Neigung der Kegelform der Walze ist in der Regel eine geringe, dem anzuwendenden Drucke entsprechend wechselnde. Bei der beispielsweisen Ausführungsform, wie sie auf der Zeichnung dargestellt ist, beträgt der
Unterschied der Endflächendurchmesser der 20 konischen Walzen bei etwa 1,5 m Walzenlänge etwa 3 cm.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kalander mit konischen Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei oder zwischen je zwei der konischen Walzen immer eine zylindrische Walze gelagert ist, um welche das zu behandelnde Gewebe so geführt wird, daß es von jeder der konischen Walzen auf der gleichen Gewebeseite in einer Berührungslinie mit verschiedenen Walzendurchmessern in Berührung kommt, so daß jeder Punkt der Gesamtoberfläche mit den gleichen Friktionseinheiten behandelt und so auf der ganzen Oberfläche des Gewebes ein gleicher Effekt erzeugt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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