DE250547C - - Google Patents

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DE250547C
DE250547C DENDAT250547D DE250547DA DE250547C DE 250547 C DE250547 C DE 250547C DE NDAT250547 D DENDAT250547 D DE NDAT250547D DE 250547D A DE250547D A DE 250547DA DE 250547 C DE250547 C DE 250547C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/12Hand nailing apparatus for shoemaking

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
u 250547--KLASSE 71 c. GRUPPE
HEINRICH ESCHMANN in ZÜRICH.
Heftzange mit zwei gelenkig verbundenen Hebelpaaren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1912 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Heftzange, die insbesondere zum Heften von Schuhwerkteilen an schwer zugänglichen Stellen bestimmt ist.
Gegenüber bekannten Heftzangen ähnlicher Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand wesentlich durch einen einstellbaren Kopf mit nachfüllbarem Behälter für die Heften und einer Vorrichtung zum Ausgeben
ίο einzelner Heften aus dem Behälter. Die neue Heftzange ermöglicht ein rasches Arbeiten an jeder Stelle des Schuhwerkes.
In beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfmdungsgegen- Standes dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Heftzange.
Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten, zum Teil im Schnitt.
Die gezeichnete Heftzange weist zwei Paar doppelarmige Hebel i, 2, 3 und 4 auf. Die Hebel 1 und 2 sind durch einen Bolzen 5 und die Hebel 3 und 4 durch einen Bolzen 6 gelenkig miteinander verbunden, außerdem ist der Hebel 1 mit Hebel 3 durch einen Bolzen 7 und Hebel 2 mit Hebel 4 durch Bolzen 8 gelenkig verbunden. Die Hebel 1 und 2 sind als Handgriffe ausgebildet. Zwischen denselben ist eine Spreizfeder 9 vorgesehen, welche bestrebt ist, die Zange offen zu halten. Am freien Ende des Hebels 3 ist eine Platte 10 (Fig. ι und 5) befestigt, in welcher Aussparungen 11 vorgesehen sind. Am freien Ende des Hebels 4 ist ein Führungsstück 13 (Fig. 1 bis 4) mittels eines Zap'ens 12 einstellbar angeordnet. Der Zapfen 12 besitzt Kerben 27, ferner ist am Hebel 4 eine Stellschraube 26 vorgesehen, mittels welcher der Zapfen 12 bzw. die Führung 15 in drei verschiedenen Lagen festgestellt werden kann. Das Führungsstück 13 besitzt einen Ansatz 14, auf welchem ein Schieber 15 (Fig. 1 und 3) verschiebbar an- ; geordnet ist. Gegen den Schieber 15 liegt das eine Ende einer Blattfeder 16 (Fig. 1), die am Hebel 4 befestigt ist. Die Feder 16 ist bestrebt, den Schieber 15 in der in Fig. 1 dargestellten Lage zu halten. Am Schieber 15 ist ein Vorratsbehälter für die Heften, welche U-förmig abgebogene Drahtstücke sind; vorgesehen. Der Vorratsbehälter besteht aus einem im Winkel zum Schieber 15 stehenden Stutzen 19 mit rechteckigem Querschnitt, der mit einer Einfüllöffnung 20 versehen ist. Im Stutzen ist ein Führungsstück 21 befestigt, auf welchem die Heften 22 liegen. Auf dem Führungsstück 21 ist ein Schieber 23 gleitbar angeordnet, der unter der Wirkung einer Feder 24 steht. Letztere ist einerseits am Schieber 23, anderseits am Führungsstück 21 befestigt; sie ist bestrebt, den Schieber 23 gegen die Führung 15 zu ziehen, und schiebt dadurch stets eine Hefte in die Führung 15, und zwar unter den Ansatz 14.
Zum Heften von Schuhwerkteilen werden die zu heftenden Schuhwerkteile in das Maul der Zange eingelegt. Beim Zusammendrücken der Hebel 1 und 2 wird dann das U-förmige Drahtstück durch den Ansatz 13 aus der auf Platte 10 auftreffenden Führung 15 geschoben und durch die Schuhwerkteile auf die Platte 10 gepreßt, wobei die Enden des Drahtstückes umgefalzt werden. Der Ansatz 13 kann um den Zapfen 12 gedreht werden, wobei der Schieber 15 bei jeder Lage unter der Wirkung der Feder 16 steht. Die Heften 22 werden
durch die Öffnung 20 in den Stutzen 19 eingefüllt. Um den Schieber 23 entgegen der Federwirkung verstellen zu können, ist derselbe mit einem Stift 28 versehen, der in einer Nut des Stutzens gleitet. .. In der Nut können Kerben vorgesehen werden, so daß der Schieber 23 festgestellt werden kann, indem man den Stift 28 in eine der Kerben einlegt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Heftzange mit zwei gelenkig verbundenen Hebelpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der einen Zangenbacke (4) ein einstellbarer Anschlag (13) mit Führungsstück (14) für einen unter dem Einfluß einer Feder (16) stehenden Schieber (15) vorgesehen ist, und daß letzterer einen Vorratsbehälter mit selbsttätiger Nachschubvorrichtung für U-förmige Drahtstücke besitzt.
  2. 2. Heftzange nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (14) mittels eines Zapfens (12) und einer Stellschraube (26) einstellbar in der zuerst genannten Zangenbacke (4) gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE250547C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120990B (de) * 1953-11-10 1961-12-28 Lindsay Steven Carstairs Handbetaetigtes Klammerneintreibgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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