DE250500C - - Google Patents

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DE250500C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ Die bekannten Gichtverschlußvorrichtungen haben alle den Nachteil, daß eine erhebliche Menge Gas verloren geht. Es bleibt sich hierbei gleichgültig, ob ein Doppelverschluß im Ofen selbst vorgesehen ist oder ob der Doppelverschluß durch den Deckel des Förderkübels erreicht wird.
Durch die Erfindung soll diesen Mängeln begegnet werden, α stellt einen auf dem
ίο Ofen vorgesehenen Trichter dar, welcher zur Aufnahme des Gichtgutes dient. Ist der Trichter gefüllt und die Begichtung soll durchgeführt werden, so wird erst der Deckel b gesenkt, welcher sich entgegen den jetzt bekannten Ausführungen nicht auf das Gichtgutgefäß legt, sondern hineingleitet, sich auf das Gichtgut legt, während des Entleerens des Trichters α nachsinkt und schließlich unmittelbar über dem Glockenverschluß g lagert und so jeden Austritt von Gas verhindert.
Damit ein Einklemmen des Deckels b vermieden wird, kann derselbe geeignete Führungen erhalten, z. B. wie aus der Zeichnung ersichtlich, Rollen c, d, welche nach Fig. 2 an vier Stellen vorgesehen sind. Damit der Deckel gut abdichtet, kann seitlich ein Asbestring, federnder Rollenring oder eine sonstige Dichtung vorgesehen werden. Um allen Möglichkeiten zu begegnen und bei etwaigen Undichtigkeiten des Deckels b ein Entweichen der Gase aus dem Gichtverschluß zu vermeiden, kann ein zweiter Deckel e, welcher auf dem Gefäß liegt, vorgesehen werden. Die gleiche Wirkung wird bei Anlagen erzielt, wo die Begichtung mittels Förderkübel durchgeführt wird. Das in Frage kommende Fördergefäß ist entsprechend durchzubilden, so daß der Deckel in demselben auf und nieder gleiten kann.
Um auch bei Anlagen, wo das Gichtgut in einen Trichter geschüttet wird, eine mechanische Begichtung durchzuführen, wird der Gichtverschluß sowie die Kübelbedeckung durch geeignete Zug- oder Druckorgane so mit dem Aufzug verbunden, daß durch die gleitenden Bewegungen der Katze oder des Gegengewichts die Begichtung ermöglicht wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: -o
1. Gichtverschluß für Hochöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fülltrichterdeckel (b), welcher oberhalb der Gicht angeordnet ist, sich jedoch auch am Förderwagen befinden kann, während der Durchführung der Begichtung in den Fülltrichter (a) hineingleitet.
2. Ausführungsform des Gichtverschlusses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb der Gicht oder am Förderwagen angeordnete Deckel (b) zur Durchführung der Begichtung ohne Gasverlust ins Fördergefäß selbst hineingleitet.
3. Ausführungsform des Gichtverschlusses für Hochöfen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem in das Fördergefäß oder den Fülltrichter hineingleitenden Deckel (b) noch ein oberer Deckel (e) vorgesehen ist, welcher, während der Deckel (b) sich heb- und senkbar im Gichtgutgefäß befindet, auf dem Gichtgutbehälter lagert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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