DE250491C - - Google Patents

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DE250491C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D49/00Machines for pounding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KA1SERM0HES
PATENTAMT
Patentschrift
- JVs 250491 KLASSE 71 c. GRUPPE 3k
Schuliwerk-Klopfvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine zum Anklopfen des Oberleders an die Brandsohle und den Leisten und zu anderen ähnlichen Arbeiten dienende Klopfvorrichtung mit umlaufenden, gruppenweise in ihrer Bewegungsbahn nachgiebigen Werkzeugen, deren Nachgiebigkeit unabhängig von der Geschwindigkeit derselben geregelt werden kann. Dadurch wird ermöglicht, eine bestimmte Größe der Schlagkraft der Werkzeuge beliebig hart oder weich auf das Werkstück einwirken zu lassen, was bei der verschiedenartigen Beschaffenheit des Leders und seiner häufig sehr großen Empfindlichkeit von höchster Bedeutung ist. Von Wichtigkeit ist es außerdem, daß die Einstellung der Weichheit des Schlages von der Umdrehungszahl der Maschine unabhängig ist und daher die Streichwirkung, für welche die . Geschwindigkeit der Werkzeuge den Ausschlag gibt,* nicht beeinflußt.
Die Werkzeuge sind gruppenweise federnd und können luntereinanderliegend in einer oder in mehreren Gruppen auf dem Werkzeugträger angeordnet sein, wobei jede Werkzeuggruppe für sich eine gewisse Nachgiebigkeit in der Bewegungsbahn besitzt. Eine weitere Ausbildung der Vorrichtung ist insofern möglich, als die einzelnen Gruppen der Werkzeuge miteinander in fester Verbindung stehen, wobei die ganze aus nebeneinanderliegenden Werkzeugen bestehende Werkzeugreihe gleichmäßig federt. . ,
35
1,
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt derselben und Fig. 3 eine Seitenansicht, in welcher die Werkzeuge eine veränderte Lage einnehmen. In diesem Beispiel sind die Klöpfelhebel f um Bolzen g schwingbar. Eih starrer Ring
welcher mit Stiften k in die Hebel f eingreift, hält letztere in gleichen Abständen voneinander und zwingt sie, stets untereinander gleich große Schwingungen um ihre Drehbolzen g auszuführen. ' An einen der Hebel f schließt sich eine Feder η an, die an einem Vorsprung 0 der Nabe c befestigt ist. Wenn bei der Drehung der Vorrichtung der zu bearbeitende Schuh' gegen die Werkzeuge gehalten wird, können diese gemeinsam in ent- sprechender Weise nachgeben, indem sie entgegen der Zugkraft der verstellbaren Feder η um ihre Achsen g schwingen, wie dies die in Fig. 2 und 3 gezeichnete Stellung erkennen läßt. Ein Anschlag m verhütet ein unbeabsichtigtes Gegeneinandertreffen der Werkzeuge in ihrer Bewegungsrichtung.
55

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Scliuhwerk-Klop!vorrichtung mit umlaufenden, gruppenweise in ihrer Bewegungsbahn nachgiebigen Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit der
    Werkzeuge in deren Bewegungsbahn unabhängig von der Geschwindigkeit derselben geregelt werden kann.
  2. 2. Schuhwerk-Klopfvorriciitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Werkzeuge (f) einer Gruppe unter der Wirkung einer einzigen Feder (n) stehen.
  3. 3. Schuhwerk-Klopfvorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (f) vermittels eines starren Ringes (i) derart gehalten werden, daß dieselben gemeinschaftlich aus der radialen Lage in eine dazu geneigte Lage übergeführt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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