DE250470C - - Google Patents
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- DE250470C DE250470C DENDAT250470D DE250470DA DE250470C DE 250470 C DE250470 C DE 250470C DE NDAT250470 D DENDAT250470 D DE NDAT250470D DE 250470D A DE250470D A DE 250470DA DE 250470 C DE250470 C DE 250470C
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- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/02—Tipping wagons characterised by operating means for tipping
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250470 KLASSE 20 c. GRUPPE
in BERLIN.
Eisenbahnwagen mit Kippkasten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1912 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Neuerung bildet ein Eisenbahnwagen mit einem kippbaren
Kasten zur seitlichen Entleerung.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Kippen des Wagens durch eine Hebelanordnung
herbeigeführt wird, bei der das Hebelgestänge drehbar an dem Wagenkasten befestigt
ist und durch einen am Wagenuntergestell drehbar befestigten Arm festgehalten ίο wird, der mit einem Zapfen in einen am oberen
Ende eines Schwenkhebels angebrachten Schlitz greift, wobei der Zapfen zum Drehpunkt des
Schwenkhebels derart gelagert ist, daß bei der Drehung des Schwenkhebels zunächst die in
der Ruhelage vorhandene Selbstsperrung aufgehoben und alsdann der in dem Schlitz sich
verschiebende Zapfen zum wandernden Drehpunkt des sich in die Strecklage bewegenden
Schwenkhebels wird.
ao Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Neuerung ist auf der beiliegenden Zeichnung
dargestellt.
Fig. ι zeigt die Stirnseite des Kastens.
Fig. 2 zeigt schematisch die verschiedenen Stellungen des Hebels. .. ·
Fig. 2 zeigt schematisch die verschiedenen Stellungen des Hebels. .. ·
Fig. 3 zeigt eine veränderte Ausführungsform des Hebels.
In Fig. ι bedeutet α den kippbaren Kasten
des Wagens, welcher um eine horizontale Achse b oberhalb des Untergestells gekippt werden
kann. Dieser Kasten trägt an einer Schiene ein Gelenk g. Auf diesem Gelenk g ist ein
Hebel f drehbar befestigt. Dieser Hebel f besitzt an seinem unteren Ende einen Handgriff,
an seinem oberen Ende, oberhalb des Dreh-Zapfens g, einen Schlitz h. In diesem Schlitz
gleitet ein Zapfen β des Gelenkes d, das bei c an dem Untergestell des Wagens befestigt ist.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung befindet sich der Drehpunkt g rechts von der
Verbindungslinie e-c. In dieser Stellung ist das Kippen des Wagenkastens α dadurch verhindert,
daß der Zapfen β in der äußersten Lage des Schlitzes h liegt. Wird nun der Hebel f
nach rechts geschwenkt, so kommt er in die punktierte Lage f1. In dieser Stellung ist das
Gelenk g in der Verbindungslinie e-c gelegen, und damit wird der Punkt der Selbstsperrung
überschritten.
Bei der Weiterbewegung des Hebels f aus der Lage f1 in die punktierte Lage f2 gleitet
< der Zapfen e in dem Schlitz h nach oben. Durch die gegenseitige Anordnung der Drehpunkte
g und c ist die Bewegung des Zapfens e in dem Schlitze h außerordentlich gering.
Dahinzu kommt, daß der Hebelarm g-e2
außerordentlich klein ist gegenüber dem festen Hebelarm f2, und es kann infolgedessen auf
dem sehr großen Wege f1, f% eine ganz außerordentliche
Kraft ausgeübt werden, einmal, weil dem Arbeitswege f1, f2 ein nur geringer
Widerstandsweg e1; e2 gegenübersteht und
außerdem die Hebelarme ein sehr günstiges Verhältnis besitzen. Wenn der Hebelarm in
die Lage f2, e2 gelangt ist, so ist dadurch bereits
die Kippbewegung des Kastens eingeleitet, und der Hebelarm geht selbsttätig in die Stellung fs
über. Auf diesem Wege gleitet der Zapfen e
Claims (2)
1. Eisenbahnwagen mit Kippkasten, der mittels eines Hebelgestänges geschwenkt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge (h, f) drehbar an dem Wagenkasten
befestigt ist und durch einen am Wagenuntergestell drehbar befestigten Arm
(d) festgehalten wird, der mit einem Zapfen
(e) in einen am oberen Ende eines Schwenkhebels angebrachten Schlitz (h) greift, wobei
der Zapfen (e) zum Drehpunkt (g) des Schwenkhebels derart gelagert ist, daß bei
der Drehung des Schwenkhebels zunächst die in der Ruhelage vorhandene Selbstsperrung
aufgehoben und alsdann der in dem Schlitz (h) sich verschiebende Zapfen (e)
zum wandernden Drehpunkt des sich in die Strecklage bewegenden Schwenkhebels wird.
2. Ausführungsform der Hebelanordnung für den Eisenbahnwagen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der aus zwei Teilen bestehende Hebel (h, f) mit Hängearmen (i, I) versehen ist, die sich je nach
der Drehungsrichtung gegen Anschläge (k oder m) anlegen, so daß der Hebel (h, f)
entgegen der jeweiligen Drehrichtung versteift wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250470C true DE250470C (de) |
Family
ID=508992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250470D Active DE250470C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250470C (de) |
-
0
- DE DENDAT250470D patent/DE250470C/de active Active
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