DE250368C - - Google Patents

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DE250368C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250368 -■' KLASSE 15 b. GRUPPE
Dr. EUGEN ALBERT in MÜNCHEN.
Ätzverfahren, insbesondere für Hochdruckformen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1911 ab.
Alle Ätzmaschinen sollen durch starke Bewegung der Säure in der Zeiteinheit möglichst viele und neue Säureelemente auf das zu ätzende Objekt bringen, wobei . durch die mechanische Kraft der Bewegung auch das die Ätzwirkung behindernde Oxyd beseitigt wird. Die meisten bisherigen Konstruktionen leiden unter dem Umstand, daß man- infolge der Säurewirkung nicht das für die große
ίο mechanische Belastung nötige solide Material wie Stahl und Eisen verwenden. kann.
Nach der Erfindung werden nun für den Bau und Betrieb von Ätzmaschinen ganz neue Bedingungen geschaffen, indem man auf das in der Säure befindliche Objekt einen Luftstrom leitet, und der dadurch erzeugten Strömung in der Säure einen Widerstand entgegenstellt, gegen den die bewegte Flüssigkeit brandet, so daß der ganze Aufwand an lebendiger Kraft in der Erzeugung von brodelnden Wirbeln verzehrt wird. Es kann also ' die notwendige starke Bewegung der Säure auf diese Brodelzone, das ist der Raum zwischen Luftaustritt und Widerstand, beschränkt werden, während die außerhalb dieser Zone befindliche Säure sich auf der Oberfläche in Ruhe befindet. Die Intensität der Bewegung in der Brodelzone hängt von verschiedenen Momenten ab. Die Form des Luftaustrittes könnte durch eine Anzahl von Löchern nach Art einer Brause erfolgen; die Reibungsverluste werden aber zweifellos durch Wahl der Schlitzform verringert. Ferner ist diese Intensität auch beeinflußt durch die Art der ganzen Anordnung. Würde sich z. B. das Ätzobjekt 20 cm unter der Säureoberfläche befinden, so würde das ganze Gewicht der über dem Objekt lagernden Flüssigkeit dem Entstehen der Brodelbewegung entgegenwirken; auch durch einen zu langen Weg zwischen Luftaustritt und Objekt würde viel· Kraft vernichtet werden, und es könnte in beiden Fällen nur eine entsprechend starke Erhöhung des Druckes der Preßluft teilweise einen Ausgleich schaffen. Es empfiehlt sich daher, das Objekt nahe der Oberfläche der Säure anzuordnen. ■ · ■ .
In nachstehendem sei eine solche Anordnung näher erläutert, und zwar ist hierbei der Fall angenommen^ daß der Widerstand ebenfalls durch einen Luftstrom gebildet wird, und daß diese zwei Luftströme zum Objekt hin konvergieren und annähernd lineare Form haben.
In Fig. ι ist α eine Cuvette, welche bis zur Höhe e mit Säure beschickt ist; c ist der ■ Zuführungsschlauch für die komprimierte Luft, b das Gebläse, das diese Luft in zwei konvergierende Strahlen auf das unter der Oberfläche der Säure befindliche Ätzobjekt d leitet. Mit f ist die Brodelzone bezeichnet; g ist eine Abzugsröhre, durch die die schädlichen Säuredämpfe ins Freie geleitet werden können, und zwar ohne jede Ventilationsvorrichtung, sondern lediglich durch den Überdruck des Gebläseluftstromes. Hierbei ist zur Erreichung einer gleichmäßigen Ätzung nötig, daß Gebläse und Objekt gegeneinander wandern, was am einfachsten durch eine gleichmäßige langsame Bewegung der Cuvette erzielt wird. Bei dieser Anordnung ist die ganze Bewegung der Säure eingeschlossen in
dem Gebläsekörper; die Cuvette kann daher vollkommen ohne Schutzvorrichtung gegen Spritzen, also ganz offen sein, daher für verschiedene Säuren leicht auswechselbar, und die Säuredämpfe können ohne jede Unkosten durch den Luftstrom selbst mittels eines Abzuges abgeleitet werden. Es sind also durch diese Erfindung tatsächlich neue Konstruktionsbedingungen geschaffen; säurefest braucht nur
ίο die Cuvette und der Luftaustrittskörper zu sein, eine mechanische Beanspruchung irgendwelcher Teile findet nicht statt.
Außer diesem Beispiel sind noch vielfache andere Anordnungen möglich; so kann der Luftaustritt sich beliebig oft in beliebiger Form wiederholen und dadurch eine so gleichmäßige Verteilung der Kraft des Luftstromes und des Brodehnomentes erfolgen, so daß nur eine kleine Ausgleichsbewegung, eventuell gar keine Bewegung des Objektes oder des Ge-bläses nötig ist. . .
In gewissen Fällen kann auch das Objekt selbst den Widerstand bilden, nämlich wenn es sich um die Ätzung eines Rundkörpers,
z. B. einer Walze, handelt. Fig. 2 erläutert dies in einem Querschnitt. Die sich drehende Walze d taucht in die Säure e der Cuvette a ein, und aus dem Gebläse b c wird womöglich in der ganzen Breite der zu ätzenden Walze seitlich Luft. zugeblasen, so daß dann die hierdurch bewegte Säure an der Walze d als Widerstand selbst brandet. Der Widerstand kann aber durch die Flüssigkeit selbst gebildet werden bei intermittierender Wirkung des Luftstroms.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Ätzverfahren, insbesondere für Druckformen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf das nahe unter der Oberfläche der Säure befindliche Objekt einen Luftstrom sendet, und der durch den Luftstrom verdrängten Flüssigkeit einen Widerstand entgegenstellt, gegen den die Flüssigkeit brandet.
2. Ätzverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand durch einen anderen Luftstrom gebildet wird.
3. Ätzverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftströme zum Objekt hin konvergieren.
4. Ätzverfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnung schlitzförmig ist und über das Objekt hin wandert.
5. Ätzverfahren nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Falle, wo das zu ätzende Objekt eine Walze ist, diese selbst den Widerstand bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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