DE2502722C3 - Verfahren zur Signalisierzeichengabe zwischen Vermittlungsstellen eines Zeitmultiplexfernmeldenetzes - Google Patents

Verfahren zur Signalisierzeichengabe zwischen Vermittlungsstellen eines Zeitmultiplexfernmeldenetzes

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DE2502722C3
DE2502722C3 DE19752502722 DE2502722A DE2502722C3 DE 2502722 C3 DE2502722 C3 DE 2502722C3 DE 19752502722 DE19752502722 DE 19752502722 DE 2502722 A DE2502722 A DE 2502722A DE 2502722 C3 DE2502722 C3 DE 2502722C3
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Anton 8000 München Stoll
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Description

jeweils iugcuiuiiiK. ^,.fc
mit ihrer Zuordnung zu Fernmeldekanälen dienenden Adressenbitkombinationeni, mit ihrer Überwa- '°
■ ■ ■■■" r-ui„. ^;aon,|pn Prüfbit-
stellt wird.
signa.i si er ve, a ren.^as mit
Sl bis S3) jeweib von einer eigenen Prüfbitkomb,- » nation ^begleitet sind.
Tverf ihren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Synchronisierzeichen (S! b,s 53)
zu sammln mit ihrer zugehörigen Prüfbitkomb.na-
(Ps) jeweils zwischen zwei Signalis.erze.chen *s
PbiA/NS/^übertragenwerden
Jdekanalen dienenden Adre^ntart»m und den ihrer Überwachung auf Ubertraden Prüfbitkombmat.onen auch noch Abständen gesendete Synchron.s.er-. Bei größerer Belastung des,zentralen es dann wegen der notwendigen
mehr enthält, also eine neue
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Signalisier- Bei einem anderen uciwm.n... Signalisierverfahren
zeichengabe zwischen Vermittlungsstellen eines Zeit- (CCITT-Dokument COM VU-9, Jan. 73) können sich multiplexfernmeldenetzes, demgemäi.1 Fernmeldeinfor- derartige Verhältnisse nicht einstellen, da dort am mationskanälen auf einer Mehrzan! von Zeitmultiplex- Anfang und am Ende jedes Signalisierzeichenblocks, der leitungen jeweils zugeordnete Signalisierzeichen zu- 35 außer den Signalisierzeichen auch Adressenzeichen, sammen mit ihrer Zuordnung zu Fernmeldekanälen Steuerzeichen sowie zur Überwachung auf Übertradienenden Adressenbitkombinationen, ihrer Überwa- gungsfehler der Signalisierzeichen dienende Prüfzeichung auf Übertragungsfehler dienenden Prüfbitkombi- chen unifaßt, jeweils eine Synchronisierzeichenkombinationen und zusammen mit der Synchronisation der nation gesendet wird. Schlupfstörungen können hier Signalisierzeichengabe dienenden Synchronisierbit- 40 also nur dazu führen, daß höchstens zwei solcher kombinationen in einem zentralen Zeichenkanal über- Signalisierzeichenblöcke gestört werden, was dann der tragen werden. Fall ist, wenn der Schlupf einen vorangegangenen
Die Einrichtung eines zentralen Zeichenkanals hat Signalisierzeichenblock und das nachfolgende Synchroinsbesondere im Zusammenhang mit Fernmeldesyste- nisierzeichen betroffen hat. Größere Ausfälle bzw. men eine Bedeutung, die rechnergesteuerte Vermitt- 45 dauernder Synchronisationsverlust können hier wegen lungsstellen aufweisen. Ein solcher zentraler Zeichenka- der in jedem Falle und in relativ geringen Abständen nal gestattet hier z. B. eine schnelle Übertragung des auftretenden Synchronisierzeichen nicht zustande kom-Bejinnzeichens, die Übertragung von Informationen, men.
welche nicht unmittelbar mit dem Verbindungsaufbau Bei diesem bekannten Signalisierverfahren müssen
zusammenhängen, und schließlich die Zusammenfas- 5° allerdings besondere Maßnahmen getroffen werden, um sung von Registerzeichen, also Zeichen, die zwischen zu verhindern, daß durch zu Signalisierzeichen gehören-Registern übertragen werden, und Leitungszeichen, also de Bitkombinationen die Synchronisierzeichenbitkom-Zeichen, die zwischen Jen einer einzelnen Leitung bination nachgebildet wird. Wenn beispielsweise zugeordneten Sende- und Empfangseinrichtungen zu 01111110 als Synchronisierzeichenbitkombination verübertragen sind. 55 wendet wird, bestehen diese Maßnahmen darin, daß der Auch bei der Übertragung von Signalisierzeichen zwischen den Synchronisierzeichenbitkombinationen zwischen Vermittlungsstellen sind Phasenunterschiede erzeugte Bitfluß auf das Auftreten von fünf aufeinanderzwischen der Phase der auf der Verbindungsleitung folgenden »!«-Bits überwacht wird. Bei Feststellung ankommenden Signalisierzeichen und zwischen der einer derartigen Bitfolge wird als nächstes Bit in jedem Phase der Betätigungen von entsprechenden, der 60 Falle ein »O«-Bit gesendet, um das Entstehen einer Verarbeitung dienenden Einrichtungen in den Vermitt- Synchronisierbitkombination zu verhindern. Auf der lungsstellen zu berücksichtigen. Solche Phasenunter- Empfangsseite wird ebenfalls eine Überwachung des schiede können durch Zwischenspeicherung ausgegli- Bitflusses auf das Auftreten von fünf aufeinanderfolgenchen werden, aufgrund der begrenzten Zwischen- den »1 «-Bits vorgenommen und, sofern dies der Fall ist, Speicherkapazität ist jedoch ein sogenannter Schlupf in 65 als sechstes Bit ein »O«-Bit gesendet. Kauf zu nehmen, was bedeutet, daß in unregelmäßigen Eine derartige Überwachung, die die fälschliche
2n Abtastpulsrah- Nachbildung von Synchronisierbitkombinationen ver-
• wiederholt wird, hindert, ist natürlich relativ aufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Signalisierzeichengabe für ein Zeitmultiplexfernmeldenetz unter Verwendung eines zentralen Zeichenkanals, wie es eingangs angegeben worden ist, dahingehend auszugestalten, daß einerseits, wie im bekannten Fall 5 wegen der entsprechend häufigen regelmäßigen Übertragung von Synchronisierbitkombinationen Schlupfstörungen nur relativ geringe Auswirkungen haben können, andererseits aber die Unterscheidung zwischen Signalisierzeichen und Synchronisierzeichen mit relativ geringem Aufwand möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die während des zeitlichen Verlaufs der Übertragung zweier aufeinanderfolgender Signalisierzeichen mindestens einmal gesendeten Synchronisierzeichen jeweils von einer eigenen Prüfbitkombination begleitet sind.
Die erfindungsgemäße Maßnahme bedeutet, daß außer den Prüfbitkombinationen für die Signalisierzeichen gesonderte Prüfbitkombinationen für die Synchronisierzeichen vorhanden sind, die jedoch in derselben Weise gebildet und ausgewertet werden, wie die Prüfbitkombinationen der Signalisierzeichen, so daß zumindest, was die erforderlichen Einrichtungen im Zusammenhang mit der Prüfung der Synchronisierzeichen anbetrifft, kein zusätzlicher Aufwand getrieben werden muß.
Die erfindungsgemäß zusammen mit zugehörigen Prüfbitkombinationen gesendeten Synchronisierzeichen können entweder jeweils zwischen zwei Signalisierzeichen übertragen werden, oder aber einen Bestandteil von Signalisierzeichen darstellen.
Nachstehend wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand von einer Figur näher erläutert.
Wie in der Figur dargestellt ist, gehört zu den einzelnen Signalisierzeichen jeweils eine Adresse A, die seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Fernmeldekanal angibt, die eigentliche Signalisiernutzinformation N sowie eine der Überwachung auf Übertragungsfehler dienende Prüfbitkombination Pn.
Wie die Figur außerdem zeigt, wird während des zeitlichen Verlaufs der Übertragung zweier aufeinanderfolgender Signalisierzeichen mindestens ein Synchronisierzeichen übertragen, und zwar hier jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Signalisierzeichen. So wird beispielsweise zwischen den Signalisierzeichen A/N\/Pn und A/N2/Pn das Synchronisierzeichen S2 und zwischen den Signalisierzeichen a/N2/Pn und a/N3/Pn das Synchronisierzeichen S3 übertragen. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß nach einem Verlust der Synchronisierung der Signalisierzeichengabe durch Schlupf mit Hilfe eines nachfolgend gesendeten Synchronisierzeichens die Synchronisation schnell wieder hergestellt werden kann. Der ungünstigste Fall ist hierbei der, daß durch den Schlupf unmittelbar ein Signalisierzeichen und das nachfolgende Synchronisierzeichen betroffen werden, da dann auch das auf das gestörte Synchronisierzeichen folgende Signalisierzeichen gestört ist, also insgesamt zwei Signalisierzeichen gestört sind, bevor eine Neusynchronisalion möglich ist.
Wie außerdem aus der Figur hervorgeht, ist erfindungsgemäß jedes der Synchronisierzeichen S1 bis 53 von einer eigenen Prüfbitkombination Ps begleitet, die in derselben Weise wie die Prüffoitkombinationen Pn der Signalisierzeichen erzeugt und ausgewertet wird, so daß ohne zusätzlichen Aufwand die Unterscheidung von Synchronisierzeichen und Signalisierzeichen möglich ist, und insbesondere keine Maßnahmen ergriffen zu werden brauchen, die verhindern, daß durch die Bits der Signalisierzeichen der Synchronisierzeichenbitkombination gleichende Bitkombinationen entstehen können.
Zweckmäßigerweise umfassen die übertragenen Synchronisierzeichen einschließlich der zugehörigen Prüfbits jeweils gerade so viele Elits, wie sie in einem Zeitfach des zentralen Zeichenkanals enthalten sind, im Falle des der CEPT-Norm PCM 30/32 entsprechenden Zeitmultiplexsystems also 8 Bit. Hiermit ist erreicht, daß dann, wenn während der Zeitspannen, in denen wegen des Fehlens von Signalisierinformationen ausschließlich Synchronisierzeichen übertragen werden, die Störung eines dieser Synchronisierzeichen durch Schlupf überhaupt nicht zu einem Synchronisationsverlust führt, bei einem Wiedereinsetzen der Signalisierzeichenübertragung die Synchronisation der Signalisierzeichengabe also sofort gegeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

ngskanälen mit jeweils 8 Bit ^^ Zeichenkana, die Patentansprüche: Pro
1. Verfahren zur Signalisierzeichengabe zwischen
Vermittlungsstellen eines Zeitmultiplexfernmelde-
netzes, demgemäß Fernmeldeinformationskanälen
auf einer Mehrzahl von Zeitmultiplexleitungen
J--*~ K—niicioi-ieiphpn zusammen
; von 8 aufeinan-
^^^hS'bSkTX^un^ndätS^;
5 tiger Schlupf bewir» Synchronisation der
tiger Schlupf bew.rn u« -- s° hronisation der Signahsierze chens sowie ^^ A|j ,srah_
Signal.s.erzeichengabe. α.^ ^ ^. ^^ Zeitmulti.
DE19752502722 1975-01-23 Verfahren zur Signalisierzeichengabe zwischen Vermittlungsstellen eines Zeitmultiplexfernmeldenetzes Expired DE2502722C3 (de)

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DE2502722A1 DE2502722A1 (de) 1976-08-05
DE2502722B2 DE2502722B2 (de) 1977-02-10
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