DE2502259C2 - Diazotypiematerial und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents
Diazotypiematerial und Verfahren zu dessen HerstellungInfo
- Publication number
- DE2502259C2 DE2502259C2 DE2502259A DE2502259A DE2502259C2 DE 2502259 C2 DE2502259 C2 DE 2502259C2 DE 2502259 A DE2502259 A DE 2502259A DE 2502259 A DE2502259 A DE 2502259A DE 2502259 C2 DE2502259 C2 DE 2502259C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layer
- diazotype
- slip material
- compound
- cellulose acetate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C1/00—Photosensitive materials
- G03C1/52—Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
- G03C1/60—Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances with macromolecular additives
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
Description
65
Die Erfindung betrifft ein Diazotypiematerial, das auf einem Schichtträger eine lichtempfindliche Schicht mit
einer Diazoniumverbindung sowie eine Polyvinylverbindung enthält, und ein Verfahren zur Herstellung eines
solchen Diazotypiematerials.
Diazotypiematerialien bestehen im allgemeinen aus einem Schichtträger, auf den eine lichtempfindliche
Schicht mit einer Diazoniumverbindung aufgebracht ist Nach der bildmäßigen Belichtung eines Diazotypiematerials,
insbesondere mittels UV-Licht, kann durch Umwandlung der unzersetzten Diazoniumverbindung in einen
Azofarbstoff ein aufgezeichnetes Bild erzeugt werden. Die Umwandlung in den Azofarbstoff erfolgt durch
Umsetzung mit einer Kupplungskomponente, die ein Phenol oder eine aktive Methylenverbindung sein kann.
Die Kupplungskomponente kann in die lichtempfindliche Schicht mit der Diazoniumverbindung eingemischt
werden; in diesem Fell wird mit einem Alkali entwickelt Es ist auch möglich, ein Alkali und die Kupplungskomponente
in die lichtempfindliche Schicht mit der Diazoniumverbindung einzumischen; in diesem Fall wird das
Alkali jedoch zunächst inhibiert und erst bei der Durchführung der Kupplungsreaktion thermisch aktiviert.
Der Azofarbstoff kann auch dadurch gebildet werden, daß man das belichtete Diazotypiematerial mit einer die
Kupplungskomponente enthaltenden Lösung behandelt
Diazotypiematerialien werden im allgemeinen dadurch hergestellt, daß man eine Lösung einer Diazoniumverbindung,
die im allgemeinen weitere Bestandteile, beispielsweise eine Kupplungskomponente und ggf. ein
als Bindemittel dienendes Harz, enthält, auf einen Schichtträger aufbringt Wenn der Schichtträger eine
Kunststoffolie ist, können auf deren Oberfläche vor dem Aufbringen der lichtempfindlichen Schicht Zwischenschichten
aufgebracht werden, die als Verankerungsbzw. Haftschichten dienen.
Zur Bilderzeugung kann man ein mit dem Diazotypiematerial in inniger Berührung befindliches Bildoriginal
um die Außenfläche einer Drehtrommel oder eines Glaszylinders herum- oder durch einen Vakuumaufsatz
hindurchführen und dabei das Diazotypiematerial durch das Bildoriginal hindurch mit UV-Licht belichten. Es ist
festgestellt worden, daß das auf dem Diazotypiematerial aufgezeichnete Bild bei der Anwendung bestimmter
Schnellkopiervorrichtungen häufig eine schlechte Auflösung zeigt und Doppelbilder bzw. Mehrfachbilder aufweist
Als Ursache für diesen Nachteil wurde gefunden, daß während der Zersetzung der Diazoniumverbindung
Stickstoff entweicht und sich zwischen dem Bildoriginal und dem Diazotypiematerial ansammelt, so daß das
Bildoriginal und das Diazotypiematerial leicht gegeneinander verschiebbar sind, was dann bei der Aufzeichnung
der Bilder zu einer schlechten Auflösung führt. Dieses Verschieben oder Rutschen bezieht sich nicht
wie im üblichen Sinn auf das Gleiten einer Oberfläche über eine andere, was unscharfe Bilder ergeben würde,
sondern auf eine zufällige, zur Entstehung von Doppelbildern führende Bewegung des Bildoriginals und/oder
des Diazotypiematerials, die vermutlich nicht auf den Reibungseigenschaften der anliegenden Flächen, sondern
auf der Entwicklung von Stickstoff beruht. Bei Schnellkopiervorrichtungen ist vermutlich die Geschwindigkeit,
mit der Stickstoff entwickelt wird, höher als die Geschwindigkeit, mit der der entwickelte Stickstoff
aus dem Zwischenraum zwischen den sich berührenden Flächen des Bildoriginals und des Diazotypiematerials
entweichen kann, was dazu führt, daß sich der Stickstoff zwischen diesen Flächen ansammelt, wodurch
nit
;rei-
;rei-
;h
in
in.
H-ht
It
ria ls
Ί-t
n,
ie
v
in
in.
H-ht
It
ria ls
Ί-t
n,
ie
v
i ie,
in
•n
ie ■η 1-s-
in
•n
ie ■η 1-s-
il
:s
ζ
h
st
al
:r
ff-
%
ζ
h
st
al
:r
ff-
%
I-■r
η
deren enge Berührung beeinträchtigt wird und Doppelbilder entstehen. Die Ansammlung von Stickstoff tritt
bei undurchlässigen und oberflächengeglätteten Diazotypiematerialien auf, bei denen der Schichtträger eine
Kunststoffolie ist, während aus Papier bestehende Schichtträger nicht zu dem vorstehend erläuterten Problem
des Verschiebens oder Rutschens führen, weil Papier durchlässig ist und aufgrund seiner Faserstruktur
Gänge bilden kann, durch die der Stickstoff entweichen kann. Die Anwendung von Kunststoffolien als Schichtträger
bei Diazotypiematerialien wird jedoch bei zahlreichen Anwendungen gegenüber der Anwendung von
Papier als Schichtträger bevorzugt
Aus der DE-PS 9 54 215 ist eine lichtempfindliche Mischung
für die Herstellung von Diazotypiematerialien aus einer wäßrigen Lösung einer lichtempfindlichen
Diazoniumverbindung und einer wasserlöslichen Stärke
oder Polyvinylverbindung oder der Dispersion einer in Wasser dispergierbaren Stärke sowie einer Dispersion
von fein zerkleinerter Kieselsäure bekannt Als Material für den Schichtträger wird Papier eingesetzt.
Durch die DE-PS 9 54 215 sollen hochempfindliche Diazotypiematerialien zur Verfugung gestellt werden,
die zur Erzeugung von Bildern mit hoher Dichte führen. Für diesen Zweck werden bestimmte Diazoniumverbindungen
mit hoher Empfindlichkeit ausgewählt oder wird die Empfindlichkeit der Diazoniumverbindungen
durch bestimmte Zusatzmittel erhöht. Ein alternatives Verfahren besteht darin, eine Schicht mit fein verteilter
Kieselsäure entweder durch Vorbehandlung der Unterlage
oder gleichzeitig mit der Beschichtungslösung aufzutragen. Bei der Verwendung von Kieselsäureteilchen
werden jedoch zahlreiche Nachteile beobachtet, wozu der Abrieb, die Wirkung der Kieselsäureschicht als
chromatographisches Trennmaterial und die hohen Kosten gehören. Diese Nachteile konnten zum Teil dadurch
behoben werden, daß gemäß der US-PS 26 62 013 die Kieselsäure in ein bestimmtes Bindemittel einverleibt
und als Vorbeschichtung auf das Papier aufgetragen wurde.
Die DE-PS 9 54 215 betrifft eine weitere Verbesserung des aus der US-PS 26 62 013 bekannten Verfahrens,
bei dem eine zusätzliche Beschichtungsstufe wegfallen kann, wenn die Kieselsäureteilchen zusammen mit
einem wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren, polymeren Bindemittel in der Lichtempfindlichkeit ergebenden
Lösung enthalten sind. Als polymeres Bindemittel werden Polymethacrylsäure oder Polyacrylsäure
genannt.
Nach der DE-PS 9 54 215 dienen die Vorbeschichtungen mit den Kieselsäureteilchen zur Versiegelung der
Oberfläche des aus Papier bestehenden Schichtträgers gegen eine Absorption der Diazoniumverbindung und
verhindern dadurch, daß diese in den Schichtträger eindiffundieren kann. Auf diese Weise wird die Dichte der
erzeugten Bilder erhöht. Wenn diese Versiegelung weggelassen wird, kann ein Teil der Diazoniumverbindung
in die Fasern des Schichtträgers eindringen und dadurch die Bilddichte und die Klarheit des Bildes vermindern.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Diazotypiematerial zur Verfügung zu stellen, das auf einem Schichtträger
aus einer Kunststoffolie eine lichtempfindliche Schicht mit einer Diazoniumverbindung sowie eine Polyvinylverbindung
enthält und bei dessen Anwendung die Erzeugung von Doppelbildern bzw. Mehrfachbildern vermieden
wird.
Diese Aufgabe wird durch das in den Patentansprüchen 1 und 2 gekennzeichnete Diazotypiematerial gelöst
Die Erzeugung von Doppelbildern wird bei dem erfindungsgemäßen
Diazotypiematerial dadurch vermieden, daß auf dem Diazotypiematerial ein Antirutschmaterial
aus bestimmten Acrylpolymeren, die eine rauhe Oberfläche mit feinen Haarrissen oder runzeligem Aussehen
ergeben, vorgesehen ist Dieses Antirutschmaterial ermöglicht ein leichtes Entweichen des bei der Belichtung
des Diazotypiematerials gebildeten Stickstoffs und
ίο verhindert das unerwünschte Verschieben oder Rutschen
zwischen dem Bildoriginal und dem Diazotypiematerial. Auf diese Weise führen die erfindungsgemäßen
Diazotypiematerialien auch bei der Anwendung von Schnellkopiervorrichtungen stets zur Erzeugung
von scharfen Bildern.
Die lichtempfindiiche Schicht des Diazotypiematerials gemäß Anspruch 1, in der das Bindemittel und das
Antiriitschmaterial vorzugsweise bis zu 30 Gew.-% der
festen Bestandteile der Schicht ausmachen (falls das Antirutschmaterial in der lichtempfindlichen Schicht enthalten
ist), kann direkt auf die Oberfläche des Schichtträgers oder auf eine Zwischen- bzw. Unterschicht aufgebracht
werden. Falls das Antirutschmaterial in einer zusätzlichen Schicht enthalten ist, kann die zusätzliche
Schicht auf die lichtempfindliche Schicht des Diazotypiematerials gemäß Anspruch 1 oder 2 aufgebracht
werden.
Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung besteht in dem in Anspruch 7 gekennzeichneten Verfahren zur
Herstellung eines erfindungsgemäßen Diazotypiematerials.
Zur Herstellung eines Diazotypiematerials gemäß Anspruch 1 wird auf dem Schichtträger eine Beschichtungsmasse
aufgebracht, die eine lichtempfindliche Diazoniumverbindung und ein als Bindemittel dienendes
Harz enthält. Diese Beschichtungsmasse kann direkt auf die Oberfläche des Schichtträgers (der Kunststoffolie)
oder auf eine Zwischen- bzw. Unterschicht aufgebracht werden. In diese Beschichtungsmasse kann auch das Antirutschmaterial
eingemischt werden, wobei das Bindemittel und das Antirutschmaterial bis zu 30 Gew.-% der
festen Bestandteile der Beschichtungsmasse ausmachen. Das Antirutschmaterial kann jedoch auch in einer zusätzlichen
Schicht auf die Oberfläche der das Bindeinittel und die Diazoniumverbindung enthaltenden, lichtempfindlichen
Schicht aufgebracht werden. Zur Herstellung eines Diazotypiematerials gemäß Anspruch 2
wird eine die lichtempfindliche Diazoniumverbindung enthaltende Beschichtungsmasse auf eine aufnahmefähige,
aus Kunststoff bestehende Oberflächenschicht des Schichtträgers aufgebracht, so daß die lichtempfindliche
Schicht durch Eindringen der Diazoniumverbindung in die aufnahmefähige Oberflächenschicht gebildet wird.
In diesem Fall wird das Antirutschmaterial entweder in die aufnahmefähige Oberflächenschicht eingebaut oder
in die auf die aufnahmefähige Oberflächenschicht aufgebrachte Beschichtungsmasse, die die Diazoiiiumverbindung
enthält, eingemischt oder in einer zusätzlichen Schicht auf die aufnahmefähige Oberflächenschicht aufgebracht.
In der gesamten Beschreibung sind unter den Anteilen der Bestandteile der Beschichtungsmassen die Gewrhtsprozentanteile
des betreffenden Bestandteils in g/100 ml eines inerten Lösungsmittels, das in der aufgebrachten
Beschichtungsmasse enthalten ist, zu verstehen. Als inertes Lösungsmittel kann Wasser oder ein
organisches Lösungsmitel dienen, das keine nachteilige chemische oder physikalische Wirkung gegenüber dem
Schichtträger, der Diazoniumverbindung und dem Antirutschmaterial zeigt.
Beispiele für als Schichtträger geeignete Kunststoffolien sind Folien aus Celluloseestern wie Celluloseacetat,
Polystyrol, Polyestern von aromatischen Dicarbonsäuren mit zweiwertigen Alkoholen wie Polyethylenterephthalat,
Polyamiden, Polymeren und Copolymeren von Vinylchlorid, Polycarbonat sowie Polymeren und Copolymeren
von Olefinen wie Polypropylen. Kunststoffolien aus diesen Materialien können nach üblichen Verfahren
hergestellt werden. Man kann insbesondere Kunststoffolien aus einigen der erwähnten Materialien
dadurch herstellen, daß man die Rohfolien zur Erzielung einer molekularen Orientierung in einer oder mehreren
Richtungen reckt und anschließend durch Hitzeeinwirkung härtet um zu verhindern, daß die gereckten Folien
schrumpfen, wenn sie hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Durch ein solches Reck- und Hitzehärtungsverfahren
können biaxial orientierte und hitzegehärtete Polyäthylenterephthalatfolien hergestellt werden. Die
als Schichtträger bevorzugten Kunststoffolien sind CeI-luloseacetatfolien
oder biaxial orientierte und hitzegehärtete Polyäthylenterephthalatfolien.
Man kann die Oberfläche der Kunststoffolie einer Behandlung unterziehen, um die Haftung der später aufgebrachten
Schichten zu verbessern, wofür übliche Behandlungsverfahren geeignet sind. Wenn der Schichtträger
beispielsweise eine biaxial orientierte und hitzegehärtete Polyäthylenterephthalatfolie ist, kann die Folie
mit einem Grundiermittel (oder dessen Lösung), das eine Lösungsmittel- oder Quellwirkung gegenüber der
Folienoberfläche aufweist, z. B. Halogenphenolen (wie o-Chlorphenol, p-Chlorphenol und 4-Chior-3-methy!phenol),
Chloralhydrat und Halogensäuren (wie Trichloressigsäure), behandelt werden.
Die Kunststoffolie trägt gegebenenfalls eine oder mehrere Unterschichten) für die Verbesserung der
Haftung zwischen der Folienoberfläche und den anschließend aufgebrachten Schichten, beispielsweise einer
aus Kunststoff bestehenden, aufnahmefähigen Oberflächenschicht des Schichtträgers oder einer die
Diazoniumverbindung und ein als Bindemittel dienendes Harz oder ein Viskositätsmodifiziermittel enthaltenden,
lichtempfindlichen Schicht Eine direkt auf die Oberfläche des Schientträgers aufgebrachte Unterschicht
wird als »Verankerungsschicht« bezeichnet Als Materialien für die Unterschichten einschließlich der
Verankerungsschichten eignen sich beliebige Polymere oder Copolymere. Geeignete Materialien für die Unterschichten
sind Copolymere von Vinylidenchlorid mit z. D. Acrylnitril sowie uic aus den GB-PS iO SS 906,
11 41 395, 11 43 843, 11 77 426, 11 78 597 und 12 08 821
bekannten Polymere und Copolymere, d. h. Vinylhalogenester- und Vinylcyanester-Homopolymere oder deren
Copolymere mit einem oder mehreren Comonomeren wie «^-ungesättigten Carbonsäuren, Acrylamid und
Methacrylamid sowie deren N-Methylolderivaten, Vinylacetat
und Vinylalkohol. Ferner eignen sich als Materialien für die Unterschichten Copolymere von Vinylmonochloracetat
mit Vinylalkohol. Weitere verwendbare Materialien für die Unterschichten sind Copolymere
von Vinylchlorid und Vinylacetat, die teilweise verseift sein können, Cellulosenitrat oder Celluloseacetatbutyrat
sowie Phenolformaldehyd-, Harnstofformaldehyd- oder Melaminformaldehydharze.
Von den zahlreichen für Diazotypieverfahren geeigneten, lichtempfindlichen Diazoniumverbindungen eignen
sich erfindungsgemäß insbesondere die von den nachstehend angeführten Aminen abgeleiteten Diazoniumverbindungen:
Ν,Ν-Dimethyl-p-phenylendiamin,
Ν,Ν-Diäthyl-p-phenylendiamin,
Ν,Ν-Dipropyl-p-phenylendiamin,
N-Äthyl-N-Z'-hydroxyäthyl-p-phenylendiamin,
N.N-Dibenzyl-S-äthoxy-p-phenylendiamin,
4-N-Morpholinoanilin,
Ν,Ν-Dipropyl-p-phenylendiamin,
N-Äthyl-N-Z'-hydroxyäthyl-p-phenylendiamin,
N.N-Dibenzyl-S-äthoxy-p-phenylendiamin,
4-N-Morpholinoanilin,
2,5-Diäthoxy-4-N-morpholinoanilin,
2,5-Dimethoxy-4-N-morpholinoanilin,
2,5-Di-(n-butoxy)-4-N-morpholinoanilin,
4-N-Pyrrolidinoanilin,
S-MethyM-N-pyrrolidinoanilin,
2,5-Dimethoxy-4-N-morpholinoanilin,
2,5-Di-(n-butoxy)-4-N-morpholinoanilin,
4-N-Pyrrolidinoanilin,
S-MethyM-N-pyrrolidinoanilin,
3-Methoxy-4-N-pyrro!idinoanilin,
2-Äthoxy-4-N,N-diäthylaminoanilin,
2,5-Diäthoxy-4-benzoylaminoanilinund
2,5-Diäthoxy-4-thio-(4'-tolyl)-anilin.
Man kann nach Bedarf auch andere geeignete, bekannte Diazoniumverbindungen verwenden.
Die erwähnten Diazoniumverbindungen können beispielsweise in Form des Zinkchlorid-Doppelsalzes, des
Cadmiumchlorid-Doppelsalzes, des Chlorbenzolsulfonats oder des Borfluorids eingesetzt werden.
Die lichtempfindlichen Diazoniumverbindungen können auf die Kunststoffolie aus üblichen Beschichtungsmassen
auf wäßriger oder organischer Grundlage, die für die Herstellung von Diazotypiematerialien üblicherweise
eingesetzte Kupplungskomponenten enthalten können, aufgebracht werden. Als Kupplungskomponenten
eignen sich Kupplungskomponenten mit einer phenolischen Hydroxylgruppe oder einer aktiven Methylengruppe.
Beispiele dafür sind
Resorcin, 4-MethyIresorcin,4-n-Hexylresorcin,
13-Dihydroxy-4-chlorbenzol, Phloroglucin,
Acetoacetanilid, Acetoacet-o-toluidid,
m-Hydroxyacetoacetanilid,
2,2',4,4'-Tetrahydroxybiphenyl,
2,2',4,4'-Tetrahydroxybiphenyl,
2,2',4,4'-Tetrahydroxydiphenylsulfid,
m-Hydroxyphenylharnstoff,
2,3-Naphthalindiol,
2-Hydroxy-2'-methyl-3-naphthanilid,
as 2-Hydroxy-2'-methoxy-3-naphthanilid,
as 2-Hydroxy-2'-methoxy-3-naphthanilid,
Cyanacetmorpholid und
3-Methyl-l-phenyl-5-pyrazolon.
Man kann nach Bedarf auch andere geeignete, bekannte Kupplungskomponenten einsetzen. Wenn die
auf den Schiuhiiräger äüfgcbrächic Bcschichiungsrnasse
keine Kupplungskomponente enthält, kann man die Entwicklung mit einer eine Kupplungskomponente enthaltenden
Lösung vornehmen.
Die lichtempfindlichen Schichten können ferner übliche Säurestabilisatoren zur Inhibierung einer vorzeitigen
Kupplung, beispielsweise Citronensäure, Weinsäure, Sulfosalicylsäure, p-Toluolsulfonsäure oder andere
anorganische, aliphatische oder aromatische Säuren, enthalten.
Außer den vorgenannten Bestandteilen kann die die Diazoniumverbindung enthaltende Beschichtungsmasse
gegebenenfalls die verschiedenen, üblicherweise bei der Herstellung von Diazotypiematerialien eingesetzten
Zusatzstoffe enthalten, z. B. hygroskopische Mittel wie Äthylenglykol oder Propylenglykol, weitere Stabilisatoren
oder Antioxidantien (wie Thioharnstoff), die die Entwicklung der Hintergrundfärbung an der fertigen Kopie
hemmen, Metallsalze zur Verstärkung des aus dem Azofarbstoff
erzeugten Bildes wie Zinkchlorid oder Nickelsulfat, Netzmittel wie Saponin, Laurylsulfonat oder das
Ölsäureamid von N-Methyltaurin, Füllstoffe sowie Trübungs- und Oberflächenaufrauhungsmittel wie feinteiliges
Siliciumdioxid oder Glaspulver, die dazu dienen, das fertige Diazotypiematerial beschreibbar zu machen.
Die Diazoniumverbindung wird im allgemeinen in einem Anteil von 1 bis 15 Gew.-% (vorzugsweise 2 bis 5
Gew.-%) der wäßrigen oder organischen Beschichtungsmasse, aus der sie aufgebracht wird, eingesetzt.
Die die Diazoniumverbindung enthaltende Beschichtungsmasse
enthält gegebenenfalls ein als Bindemittel dienendes Harz, das ein beliebiges bekanntes, für den
betreffenden Zweck geeignetes Harz sein kann. Bevorzugte Bindemittel sind Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat,
Celluloseacetatbutyrat, Polyvinylacetat, Polyvinylacetat und teilweise verseiftes Polyvinylacetat
Das Bindemittel kann in der die Diazoniumverbindung enthaltenden Beschichtungsmasse in einem Anteil von 5
bis 30 Gew.-°/o (vorzugsweise 5 bis 15 Gew.-°/o) enthalten sein, so daß bei dem fertigen, getrockneten Diazotypiematerial
die Dicke der das Bindemittel enthaltenden, lichtempfindlichen Schicht 3 bis 30 μΐη, vorzugsweise 5
bis 20 μίτι, beträgt. Man kann eine solche, ein Bindemittel
enthaltende, lichtempfindliche Schicht direkt auf die Oberfläche der Kunststoffolie, die mit einem Grundiermittel
vorbehandelt werden kann, oder auf die Oberfläche einer auf die Folie aufgebrachten Unterschicht aufbringen.
Der Schichtträger des erfindungsgemäßen Diazotypiematerials
kann eine aufnahmefähige Oberflächenschicht aus einem Kunststoff tragen, die mit einer die
Diazoniumverbindung enthaltenden Lösung behandelt werden kann, in der geringe Mengen eines den vorstehend
angeführten Bindemitteln entsprechenden, viskositätsmodifizierenden
Harzes enthalten sein können. Das viskositätsmodifizierende Harz kann in der Lösung
in einem Anteil von 0,1 bis 5 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 2 Gew.-°/o, enthalten sein. Die Behandlung der aufnahmefähigen
Oberflächenschicht kann zu einer Abscheidung eines Überzugs (d. h. einer lichtempfindlichen
Schicht) auf der Oberflächenschicht führen, häufiger kommt es jedoch zu einer Imprägnierung der Oberflächenschicht
durch die Lösung (in diesem Fall wird die lichtempfindliche Schicht durch Eindringen der Diazoniumverbindung
in die aufnahmefähige Oberflächenschicht gebildet). Die aufnahmefähige Oberflächenschicht
soll daher empfänglich für die Oberflächenbeschichtung mit einem Überzug der Beschichtungsmasse
oder dazu befähigt sein, mit der Lösung imprägniert zu werden. Letzteres wird dabei bevorzugt. Aufnahmefähige
Oberflächenschichien, die man durch Imprägnierung mit einer Beschichtungsmasse lichtempfindlich machen
kann, können für den betreffenden Zweck geeignete Kunststoffe enthalten, z. B. Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat,
Celluloseacetatbutyrat, Polyvinylacetal, Polyvinylacetat oder teilweise verseiftes Polyvinylacetat
Das erfindungsgemäß eingesetzte Antirutschmaterial ist vorzugsweise Polymethylmethacrylat, Polyäthylmethacrylat,
Polybutylmethacrylat, Polymethylacrylat, Polyäthylacrylat, ein Copolymeres von Butylmethacrylat
und Methylmethacrylat oder ein Gemisch von zwei oder mehreren dieser Polymeren, insbesondere Polymethylmethacrylat
oder ein Gemisch aus 75 Gew.-% Polymethylmethacrylat und 25 Gew.-°/o Polyäthylmethacrylat
Das aufgebrachte Antirutschmaterial erzeugt auf dem erfindungsgemäßen Diazotypiematerial eine Oberflächenrauheit,
die ein haarrissiges oder netzartiges bzw. runzeliges Aussehen hat. Man nimmt an, daß auf
diese Weise Kanäle geschaffen werden, längs deren der Stickstoff entweichen kann, wenn das Diazotypiematerial
durch ein Bildoriginal hindurch aktinischem Licht ausgesetzt wird. Dadurch werden gravierende Stickstoffansammlungen
zwischen dem Diazotypiematerial
ίο und dem Bildoriginal vermieden, was die Gefahr eines
Rutschens bei der Belichtung vermindert.
Das Antirutschmaterial wird aus einer Lösung oder Dispersion auf die Kunststoffolie aufgebracht. Man
kann es als getrennte, zusätzliche Schicht aufbringen oder einer der zur Beschichtung der Kunststoffolie verwendeten
Beschichtungsmassen zusetzen. Es ist zweckmäßig, das Antirutschmaterial in die Beschichtungsmasse
einzumischen, aus der die Diszoniumverbindung aufgebracht wird. Wenn diese Beschichtungsmasse ein Bindemittel
und das Antirutschmaterial enthält, sollen diese beiden Bestandteile bis zu 30 Gew.-% der festen Bestandteile
der Beschichtungsmasse ausmachen.
Die zum Aufbringen des Antirutschmaterials verwendete Lösung oder Dispersion muß das Antirutschmaterial
in einem Anteil von 0,3 bis 10 Gew.-% enthalten, damit ein ausreichender Widerstand gegenüber dem
Rutschen gewährleistet ist. Der Anteil des trockenen Antirutschmaterials beträgt vorzugsweise 1 bis 15 mg/
dm2 der Folienoberfläche. Das Antirutschmaterial kann beispielsweise aus einer Lösung oder Dispersion aufgebracht
werden, in der es in einem Anteil von nicht mehr als 2 Gew.-% enthalten ist; dabei erzielt man einen Anteil
des trockenen Antirutschmaterials von nicht mehr als 6 mg/dm2 der Folienoberfläche. Beim Aufbringen
des Antirutschmaterials in einem Anteil von 0,3 bis 10 Gew.-O/o erzielt man einen Anteil des trockenen Antirutschmaterials
von 0,75 bis 25 mg/dm2 der Folienoberfläche. Der Anteil des Antirutschmaterials beträgt vorzugsweise
0,5 bis 5 Gew.-°/o der Lösung oder Dispersion, aus der es aufgebracht wird.
Zum Aufbringen der verschiedenen Beschichtungsmassen und Schichten auf den Schichtträger können
bekannte Beschichtungsverfahren, beispielsweise das Schlitzdüsenauftragsverfahren oder eine geeignete Variante
des Walzenauftragsverfahrens, angewandt werden.
Die übliche Anordnung der Schichten der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herstellbaren Diazotypiematerialien
wird nachstehend unter Bezugnahme auf
so die schematischen Zeichnungen, in denen die einzelnen Figuren für jede Ausführungsform Schnitte durch den
Schichtträger und die darauf aufgebrachten Schichten darstellen, erläutert
Gernäß der in F i g. 1 veranschaulichten Ausffihrur.gsform
ist der Schichtträger 1 eine undurchlässige Kunststoffolie, z. B. eine biaxial orientierte und hitzegehärtete
Polyäthylenterephthalatfolie. Die Oberfläche 2 des Schichtträgers 1 kann nach Bedarf grundiert worden
sein, im Falle einer Polyäthylenterephthalatfolie z. B.
durch Behandlung mit einem Halogenphenol. Auf die Oberfläche 2 des Schichtträgers 1 ist eine Verankerungsschicht
3, beispielsweise aus einem Vinylchlorid/ Vinylacetat-Copolymeren, aufgebracht Eine auf die
Verankerungsschicht 3 aufgebrachte, weitere Schicht 4, die lichtempfindliche Schicht, enthält die Diazoniumverbindung
und gegebenenfalls andere Bestandteile wie eine Kupplungskomponente, Stabilisatoren und Füllstoffe
sowie ein als Bindemittel dienendes Harz wie Cellulo-
seacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat
oder ein Polyvinylacetal. Die die Diazoniumverbindung enthaltende, lichtempfindliche Schicht 4 enthält
ferner das Antirutschmaterial, das als Bestandteil der Beschichtungsmasse, aus der die lichtempfindliche
Schicht gebildet wird, aufgebracht worden sein kann.
Bei einer Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform befindet sich zwischen der Verankerungsschicht
und der die Diazoniumverbindung enthaltenden, lichtempfindlichen Schicht eine Unterschicht.
Gemäß der in F i g. 2 veranschaulichten Ausführungsform besteht das Diazotypiematerial aus einer undurchlässigen
Kunststoffolie 6, die gegebenenfalls an der Oberfläche 7 grundiert wurde, und einer Verankerungsschicht 8 (wie bei der ersten Ausführungsform). Bei dieser
Ausführungsform ist die Verankerungsschicht 8 jedoch mit einer aufnahmefähigen Schicht 9 überzogen,
die ein imprägnierbares Kunststoffmaterial wie CeIIuIoseaceat, Celluloseacetatbutyrat oder ein Polyvinylacetal
enthält und an ihrer Oberfläche 10 in einem getrennten Beschichtungsverfahren mit einer Masse imprägniert
wird, die eine lichtempfindliche Diazoniumverbindung und beliebige weitere Bestandteile wie eine Kupplungskomponente,
Stabilisatoren und Füllstoffe sowie das Antirutschmaterial enthält.
Bei der in F i g. 3 veranschaulichten, dritten Ausführur.gsform ist die durchlässige Kunststoffolie 12 (z. B.
eine Celluloseacetatfolie) direkt mit der lichtempfindlichen Schicht 13 überzogen, die eine Diazoniumverbindung,
sowie ggf. weitere Bestandteile wie eine Kupplungskomponente, Stabilisatoren und Füllstoffe sowie
das Antirutschmaterial enthält.
Gemäß der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform befindet sich die eine Diazoniumverbindung enthaltende,
lichtempfindliche Schicht 15 direkt auf der Kunststoffolie 16, die eine biaxial orientierte und hitzegehärtete
Polyäthylenterephthalatfolie (gegebenenfalls grundiert) oder eine Celluloseacetatfolie sein kann. Die lichtempfindliche
Schicht 15 enthält ein als Bindemittel dienendes Harz, wie Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat,
Celluloseacetatbutyrat oder ein Polyvinylacetal, das Antirutschmateria! und gegebenenfalls weitere Bestandteile
wie eine Kupplungskomponente, Stabilisatoren und Füllstoffe.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können dadurch modifiziert werden, daß man das Antirutschmaterial
aus den betreffenden Schichten wegläßt und durch eine getrennte Behandlung aufbringt. Man
kann das Antirutschmaterial in jeder Stufe der Herstellung des Diazotypiematerials aufbringen. Es kann beispielsweise
nach Bedarf auf die Oberfläche einer aufnahmefähigen Oberflächenschicht oder auf die äußere
Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht nach dem Aufbringen der die Diazoniumverbindung enthaltenden
Beschichtungsmasse aufgebracht werden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Diazotypiematerialien können in schnellaufenden Diazotypiekopiervorrichtungen,
die im allgenreinen mit linearen Geschwindigkeiten oberhalb 30,5 nj/fnin arbeiten, ohne Auftreten
des Rutscheffektes unter Erzielung guter, scharfer Bilder für Kopierzwecke eingesetzt werden.
Vergleichsbeispiel A
Eine 50 μΐη dicke Polyäthylenterephthalatfolie, die
mit einer 8 μπι dicken Celluloseacetatpropionatschicht
versehen ist, wird nach dem üblichen Meniskusbeschichtungsverfahren
unter Einsatz der nachstehenden sung mit einem Überzug versehen:
Methanol 15 ml
Aceton 85 ml
Sulfosalicylsäure 1,0 g
2,2',4,4'-Tetrahydroxydiphenylsulfid 0,7 g
2-Hydroxy-2'-methyl-3-naphthanilid 1,5 g
Thioharnstoff 0,5 g 2,5-Dibutoxy-4-N-morphoIinobenzol-
diazoniumborfluorid 3,0 g
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypie material zeigt bei raschem Kopieren mit einem Drei
trommel-Kontaktkopiergerät ausgeprägte Mehrfac| bilder. Aus der mikroskopischen Untersuchung dur
Reflexion bei lOOOfacher Vergrößerung ergibt sich, da| die Oberfläche des Mikrofilms glatt ist.
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird unte Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoJ
werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Bl Schichtungslösung 2 g Polymethylmethacrylat als Antf
rutschmaterial hinzugegeben.
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypie material zeigt beim Kopieren mit einem Drehtrommel
Kontaktkopiergerät unter denselben Bedingungen wJ
bei Vergleichsbeispiel A keine Mehrfachbilder. Die ml kroskopische Untersuchung ergibt, daß der Mikrofilm
eine unebene oder netzartige Oberfläche hat
Vergleichsbeispiel B
Auf eine 125 μπι dicke Cellulosediacetatfolie wirl
nach dem üblichen Meniskusbeschichtungsverfahrel unter Einsatz der nachstehenden Lösung ein Überzug
aufgebracht:
Methanol 15 ml
Aceton 85 ml
Sulfosalicylsäure 1,0 g
2,2',4,4'-Tetrahydroxydiphenylsulfid 0,7 g
2-Hydroxy-2'-methyl-3-naphthani!id 1,5 g
Thioharnstoff 0,5 g 2,5-Dibutoxy-4-N-morpholinobenzol-
diazoniumborfluorid 3,0 g Cellulosediacetat mit niederem
Molekulargewicht 0,5 g
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene uioazotypie
material zeigt beim Kopieren mit einem Drehtrommel Kontaktkopiergerät ausgeprägte Mehrfachbilder. Sein
Oberfläche erweist sich bei der mikroskopischen Unter suchung als sehr glatt
Das Verfahren von Vegleichsbeispiel B wird unter!
Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoch S werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Be-!
Schichtungslösung 2 g Polymethylmethacrylat wie in! Beispiel 1 verwendet als Antirutschmaterial hinzugege-|
ben.
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypie-!
material zeigt beim Kopieren mit einem Drehtrommel-! Kontaktkopiergerät unter denselben Bedingungen wie!
bei Vergleichsbeispiel B keine Mehrfachbilder. Die mikroskopische Untersuchung ergibt, daß der Mikrofilm
eine unebene oder netzartige Oberfläche hat.
Die gemäß den vorstehend beschriebenen Beispielen und Vergleichsbeispielen erzeugten Mikrofilme werden
folgendermaßen auf die Entstehung von Mehrfachbildern geprüft:
Das Bildoriginal und das Diazotypiematerial (Mikrofilm) werden an üblichen Drehtrommel-Kontaktkopiergeraten
bei genauer Deckung um eine Kopiertrommel geführt. Der Kontakt zwischen Bildoriginal und Mikrofilm
wird durch die Spannung des Bildoriginals aufrechterhalten, die durch die Drehmomente geregelt wird, die
Bremsrollen und Greif- bzw. Kupplungsrollen, zwischen denen beide Materialien hindurchlaufen, auferlegt werden.
Das den Bremsrollen bzw. Kupplungsrollen auferlegte Drehmoment liegt im allgemeinen in der Größenordnung
von 6,9 bzw. 4,6 cm · kg. Bei diesen Einstellungen ergeben sich ausgeprägte Mehrfachbilder, wenn
man bekannte Mikrofilm-Diazotypiematerialien bei hohen Geschwindigkeiten zum Kopieren einsetzt. Durch
eine Verstärkung der Einstellung des Drehmoments der, Kupplungsrolle (typischerweise auf 5,8 cm · kg) wird
die Entstehung der Mehrfachbilder normalerweise herabgesetzt, jedoch ist die Spannung des um die Trommel
geführten Bildoriginals so hoch, daß die Gefahr besteht, daß es reißt.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Mikrofüm-Diazotypiematerialien
lassen sich bei normalen Einstellungen des Brems- bzw. Kupplungs-Drehmoments von 6,9 bzw.
4,6 cm · kg Kopien herstellen, die keine Mehrfachbilder aufweisen. Die Spannung des Bildoriginals kann somit
auf Werte herabgesetzt werden, die für einen bekannten Film nicht ohne Hervorrufung von Mehrfachbildern in
der Kopie anwendbar sind. Der Bereich der Brems/ Kupplungs-Drehmomente, bei denen keine Mehrfachbilder
auftreten, kann als Maßstab für die Mehrfachbilder vermeidende Wirksamkeit der erfindungsgemäßen
Diazotypiematerialien herangezogen werden. Die Tabelle I zeigt einen Vergleich zwischen bekannten und
erfindungsgemäßen Diazotypiematerialien.
Probe des Diazoiypiematerials
Brems/Kupplungs-Drehmoment (cm ■ kg) 5,8/5,8 4,6/5.8 6,9/5,8
5,8/6,9
bekanntes Mikrofilm-Diazotypiematerial mit Polyester-Schichtträger (Vergleichsbeispiel A)
modifiziertes Mikrofilm-Diazotypiematerial mit Polyester-Schichtträger (Beispiel 1)
bekanntes Mikrofilm-Diazotypiematerial mitCelluloseacetat-Schichtträger
(Vergleichsbeispiel B)
(Vergleichsbeispiel B)
modifiziertes Mikrofilm-Diazotypiematerial mit Celluloseacetat-Schichtträger
(Beispiel 2)
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird unter Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoch
wird zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Beschichtungslösung ein Gemisch von 1,5 g Polymethylmethacrylat
(wie in Beispiel 1 verwendet) und 0,5 g Polyäthylrnethacrylat
als Antirutschmateria! hinzugegeben.
Das auf diese Weise in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypiematerial zeigt beim Kopieren mit einem
Drehtrommel-Kontaktkopiergerät unter den in Vergleichsbeispielen A angegebenen Bedingungen keine
Mehrfachbilder. Die Oberfläche des Mikrofilms ist uneben und netzartig, j.
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird unter Verwendung der nachstehenden Lösung wiederholt:
Methanol 15 ml
Aceton 85 ml
Sulfosalicylsäure 1,0 g 2,5-Di-n-butoxy-4-N-morpholino-
benzoldiazoniumfluoborat 3,0 g
| Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
| keine Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
| Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
| keine Mehrfach bilder |
keine M eh rf a ch- bilder |
keine Mehrfach bilder |
keine Mehrfach bilder |
| Polymethylmethacrylat 5 (wie in Beispiel 1 verwendete) |
2,0 g |
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypiematerial
wird zur raschen Erzeugung von Kopien mit einem Drehtrommel-Kontaktkopiergerät eingesetzt,
und das latente Bild wird durch Eintauchen in die nachstehende, bei 200C gehaltene Lösung entwickelt:
| Äthanol | 500 ml |
| Wasser | 500 ml |
| Butylacetat | 10,0 g |
| Butylformiat | 10,0 g |
| Ammoniak (Dichte 0,91) | 2,0 g |
| Phloroglucin | 1,0 g |
Der entwickelte Mikrofilm zeigt keine Mehrfachbilder, während ein entsprechender, jedoch mit einer kein
Polymethylmethacrylat enthaltenden Lösung hergestellter Mikrofilm ausgeprägte Mehrfachbilder aufweist.
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird umer
Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoch
werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Beschichtungslösung
2 g Polymethylacrylat als Antirutschmaterial hinzugegeben.
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypiematerial zeigt beim Kopieren mit einem Drehtrommel-Kontaktkopiergerät
unter denselben Bedingungen wie bei Vergleichsbeispiel A keine Mehrfachbilder.
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird unter Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoch
werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Beschichtungslösung 2 g Polyäthylacrylat als Antirutschmateria!
hinzugegeben.
Es werden entsprechende Ergebnisse wie im Falle des Mikrofilms von Beispiel 5 erzielt.
Das Verfahren von Vegleichsbeispiel A wird unter Verwendung derselben Materialien wiederholt, jedoch
werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden Beschichtungslösung 2 g Polybutylmethacrylat als Antirutschmaterial
hinzugegeben.
Es werden entsprechende Ergebnisse wie im Falle des Mikrofilms von Beispiel 5 erzielt
Das Verfahren von Vergleichsbeispiel A wird wiederholt, jedoch werden zu der das Diazoniumsalz enthaltenden
Beschichtungslösung 2 g eines Butylmethacrylat/Mcthylmethacrylat-Copolymeren
(Molverhältnis 2 :1) hinzugegeben.
Es werden entsprechende Ergebnisse wie im Falle des Mikrofilms von Beispiel 5 erzielt.
Die Beispiele 5 bis 8 lassen sich dadurch abwandeln, daß Cellulosediacetat-Schichtträger in der in Vergleichsbeispiel
B beschriebenen Weise behandelt werden, wobei jedoch zu der das Diazoniumsalz enthaltenden
Lösung die in Beispiel 5 bis 8 angeführten Antirutschmaterialien hinzugegeben werden. Man erzielt
entsprechende Ergebnisse wie in Beispiel 5 bis 8.
Vergleichsbeispiel C
Auf eine 50μπι dicke Polyäthylenterephthalatfolie,
die mit einer 8 μΐη dicken Celluloseacetatpropionat-
schicht versehen ist, wird nach dem üblichen Meniskusbeschickungsverfahren
unter Einsatz nachstehenden
Lösung ein Überzug aufgebracht:
Methanol 10 ml
Aceton 85 ml
2-Äthoxyäthanol 5 ml
Toluol-p-sulfonsäure 1,9 g
2-Hydroxy-2'-methyl-3-naphthanilid 1,3 g
3-Hydroxyacetoacetanilid 0,8 g
2,5-Diäthoxy-4-N-morpholinobenzol-
2,5-Diäthoxy-4-N-morpholinobenzol-
diazoniumfluoborat 2,8 g
Das in Form eines Mikrofilms erhaltene Diazotypiematerial zeigt ausgeprägte Mehrfachbilder, wenn man
den Mikrof'm zur raschen Erzeugung von Kopien mit
einem Drehtrommel-Kontaktkopiergerät einsetzt.
B e i s ρ i e 1 9 bis 11
und Vergleichsbeispiel D
und Vergleichsbeispiel D
Der Mikrofilm von Vergleichsbeispiel C wird nach dem üblichen Meniskusbeschichtungsverfahren unter
Anwendung unterschiedlicher Konzentrationen von Polymethylmethacrylat (wie in Beispiel 1 verwendet),
das in einem Lösungsmittelgemisch aus 85 Teilen Aceton und 15 Teilen Methanol gelöst ist, mit einem weiteren
Überzug vesehen.
Die erhaltenen Mikrofilrn-Diazotypiematerialien zeigen
bei der raschen Erzeugung von Kopien mit einem Drehtrommel-Kontaktkopiergerät Bilder mit dem aus
Tabelle II ersichtlichen Aussehen; Tabelle II zeigt auch die Ergebnisse des Vergleichsbeispiels C.
| Tabelle II | Polymethylmethacrylat in 100 ml Lösungs mittel (g) |
Anteil des Poly methylmethacrylats (mg/dm2 der Folienoberfläche) |
Aussehen der Bilder |
| Beispiel | 0 | 0 | ausgeprägte Mehrfachbilder |
| Vergleichsbeispiel C | 0,1 | 0,6 | schwache Mehrfachbilder |
| Vergleichsbeispiel D | 1,0 | 6,0 | keine Mehrfachbilder |
| 9 | 2,0 | 12,0 | keine Mehrfachbilder |
| 10 | ""4,0 | 24,0 | keine Mehrfachbilder |
| 11 | |||
Der Anteil (flächenbezogene Masse) des in Vergleichsbeispiel D eingesetzten Polymethylmethacrylats reicht nicht
dazu aus, die Entstehung von Mehrfachbildern zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Diazotypiematerial, das auf einem Schichtträger eine lichtempfindliche Schicht mit einer Diazoniumverbindung
sowie eine Polyvinylverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger
eine Kunststoffolie ist und die lichtempfindliche Schicht neben der Diazoniumverbindung ein
Bindemittel enthält und entweder in dieser Schicht oder in einer zusätzlichen Schicht ein Homopolymeres
oder Copolymeres von Acrylsäure oder Methacrylsäure oder eines niederen Alkylesters von Acrylsäure
oder Methacrylsäure, dessen Alkylrest bis zu 8 Kohlenstoff atome enthält, als Antirutschmaterial
aufweist, wobei das Antirutschmaterial in einem Anteil von 0,75 bis 25 mg/dm2 der Folienoberfläche vorhanden
ist
2. Diazotypiematerial, das auf einem Schichtträger eine lichtempfindliche Schicht mit einer Diazoniumverbindung
sowie eine Polyvinylverbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger eine
Kunststoffolie ist und die lichtempfindliche Schicht durch Eindringen der Diazoniumverbindung in eine
aufnahmefähige Oberflächenschicht des Schichtträgers gebildet ist und entweder in dieser Schicht oder
in einer zusätzlichen Schicht ein Homopolymeres oder Copolymeres von Acrylsäure oder Methacrylsäure
oder eines niederen Alkylesters von Acrylsäure oder Methacrylsäure, dessen Alkylrest bis zu 8
Kohlenstoffatome enthält, als Antirutschmaterial aufweist, wobei das Antirutschmatrial in einem Anteil
von 0,75 bis 25 mg/dm2 der Folienoberfläche vorhanden ist
3. Diazotypiematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der lichtempfindlichen
Schicht das Bindemittel und das Antirutschmaterial bis zu 30 Gew.-% der festen Bestandteile der Schicht
ausmachen.
4. Diazotypiematerial, nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bindemittel Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat,
Polyvinylacetal| Polyvinylacetat oder teilweise
verseiftes Polyvinylacetat ist
5. Diazotypiematerial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schichtträger
eine Celluloseacetatfolie oder eine biaxial orientierte und hitzegehärtete Polyäthylenterephthalatfo-He
ist.
6. Diazotypiematerial nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Antirutschmaterial
Polymethylmethacrylat, Polyäthylmethacrylat und/oder Polybutylmethacrylat ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines Diazotypiematerials gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Antirutschmaterial auf den Schichtträger oder die lichtempfindliche Schicht
aus einer Lösung oder Dispersion aufbringt, die 0,3 bis 10Gew.-% AntirutscHmaterial enthält.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des Antirutschmaterials im
Bereich von 0,5 bis 5 Gew.-% der Lösung oder Dispersion, aus der es aufgebracht wird, liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB3591/74A GB1488005A (en) | 1974-01-25 | 1974-01-25 | Diazotype materials |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502259A1 DE2502259A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2502259C2 true DE2502259C2 (de) | 1991-01-03 |
Family
ID=9761232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502259A Expired DE2502259C2 (de) | 1974-01-25 | 1975-01-21 | Diazotypiematerial und Verfahren zu dessen Herstellung |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4131468A (de) |
| JP (1) | JPS5759541B2 (de) |
| BE (1) | BE824835A (de) |
| CH (1) | CH594906A5 (de) |
| DE (1) | DE2502259C2 (de) |
| FR (1) | FR2259381B1 (de) |
| GB (1) | GB1488005A (de) |
| NL (1) | NL180143C (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3100579A1 (de) * | 1981-01-10 | 1982-08-26 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Zweikomponenten-diazotypiematerial |
| BR8107605A (pt) * | 1981-11-23 | 1983-07-05 | Oce Nederland Bv | Material de diazotipia |
| JPS59129848A (ja) * | 1983-01-17 | 1984-07-26 | Azona Kk | 捺染用乾湿両用ジアゾフイルム |
| US4555468A (en) * | 1983-05-04 | 1985-11-26 | Daicel Chemical Industries, Ltd. | Photosensitive diazonium material with precoat of graft polymer prepared by grafting cellulose derivation with radical polymerizable monomer |
| JPS607731U (ja) * | 1983-06-27 | 1985-01-19 | 坂田種苗株式会社 | 植物培養器 |
| GB2201006A (en) * | 1987-02-12 | 1988-08-17 | Admel Limited | Diazotype materials |
| US5851237A (en) * | 1997-07-14 | 1998-12-22 | Anderson; James S. | Oxidative hair dye compositions and methods containing 1--(4-aminophenyl) pyrrolidines |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA852148A (en) * | 1970-09-22 | Tecnifax Corporation | Azographic reproduction article and method | |
| US2405524A (en) * | 1944-06-27 | 1946-08-06 | Carborundum Co | Abrasive article and method of making |
| NL82495C (de) * | 1953-04-28 | |||
| BE528364A (de) * | 1954-02-10 | |||
| US2873207A (en) * | 1955-02-21 | 1959-02-10 | Dietzgen Co Eugene | Diazotype reproduction material and method |
| US3027256A (en) * | 1957-11-22 | 1962-03-27 | Dietzgen Co Eugene | Production of light-sensitive diazotype materials |
| US3326686A (en) * | 1963-05-31 | 1967-06-20 | Gen Aniline & Film Corp | Light-sensitive two-component diazotype materials adapted for heat development |
| US3536490A (en) * | 1964-04-28 | 1970-10-27 | Pitney Bowes Inc | Novel diazotype copying process |
| GB1096405A (en) * | 1965-07-13 | 1967-12-29 | Brjansky Mashinostroitelny Zd | Reversing device for two-stroke internal combustion engines |
| US3427162A (en) * | 1965-12-28 | 1969-02-11 | Ibm | Diazotype materials and methods for producing diazotype images |
| GB1179564A (en) * | 1966-01-26 | 1970-01-28 | Tecnifax Corp | Azographic Reproduction Article and Method |
| GB1169227A (en) * | 1966-11-17 | 1969-10-29 | Bexford Ltd | Diazotype Material |
| US3679419A (en) * | 1969-05-20 | 1972-07-25 | Azoplate Corp | Light-sensitive diazo condensate containing reproduction material |
| US3704124A (en) * | 1970-06-30 | 1972-11-28 | Dale H Conant | Diazo-containing material exhibits an imagewise change in triboelectric charging properties |
| JPS5146696B2 (de) * | 1973-07-23 | 1976-12-10 |
-
1974
- 1974-01-25 GB GB3591/74A patent/GB1488005A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-01-17 US US05/542,021 patent/US4131468A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-01-20 FR FR7501599A patent/FR2259381B1/fr not_active Expired
- 1975-01-21 DE DE2502259A patent/DE2502259C2/de not_active Expired
- 1975-01-23 NL NLAANVRAGE7500786,A patent/NL180143C/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-01-24 CH CH87075A patent/CH594906A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-01-25 JP JP50010911A patent/JPS5759541B2/ja not_active Expired
- 1975-01-27 BE BE152755A patent/BE824835A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH594906A5 (de) | 1978-01-31 |
| FR2259381A1 (de) | 1975-08-22 |
| BE824835A (fr) | 1975-07-28 |
| DE2502259A1 (de) | 1975-07-31 |
| JPS50115029A (de) | 1975-09-09 |
| NL180143B (nl) | 1986-08-01 |
| US4131468A (en) | 1978-12-26 |
| NL7500786A (nl) | 1975-07-29 |
| NL180143C (nl) | 1987-01-02 |
| JPS5759541B2 (de) | 1982-12-15 |
| GB1488005A (en) | 1977-10-05 |
| FR2259381B1 (de) | 1982-03-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE975629C (de) | Verfahren zur Herstellung fotografischer Filme | |
| EP0114973A2 (de) | Wasserfester fotografischer Papierträger | |
| DE3885267T2 (de) | Wärmeempfindliches schablonenpapier für die mimeographie. | |
| DE2502259C2 (de) | Diazotypiematerial und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE69426258T2 (de) | Druckplatten-material und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE1497121A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrophotographischem Material | |
| DE1597500A1 (de) | Blatt- oder bahnenfoermige Materialien der Diazoart und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE69026470T2 (de) | Bildempfangsschicht für thermische Übertragung | |
| DE1472797C3 (de) | Photographischer Schichtträger aus biaxial orientiertem Polyethylenterephthalat | |
| DE1920196C3 (de) | Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial | |
| DE2354652A1 (de) | Diazofilmmaterial | |
| EP0202410B1 (de) | Trägermaterial für thermisch entwickelbare fotografische Schichten | |
| DE2931460C2 (de) | Photographisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE1622290A1 (de) | Vesicular- und Diazophotomaterial | |
| DE2044449A1 (de) | Verfahren zum Aufbringen eines Unteruberzuges auf lichtempfindliche Materialien | |
| DE2354651A1 (de) | Diazofilmmaterial | |
| DE2447768A1 (de) | Verfahren zur erzeugung eines bildes | |
| DE1908028A1 (de) | Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung von Vesicularbildern | |
| DE1544664A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines lichtdurchlaessigen Polyesterfilmmaterials | |
| DE69128070T2 (de) | Aufnahmeschicht für Overheadprojektion | |
| DE69224372T2 (de) | Träger für photographische abzüge und verfahren zu deren herstellung | |
| EP0028003B1 (de) | Diazoverbindungen enthaltendes Aufzeichnungsmaterial mit einer Filterschicht und Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE2056361A1 (de) | Substrierungsmasse fur Polyester Filmträger | |
| DE2833251C3 (de) | Anwendung eines Kunstharzfilms als Träger für eine lithographische Druckplatte | |
| DE69502942T2 (de) | Bildempfangsmaterial für thermische farbstoffübertragung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03C 1/60 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: SPALTE 1, ZEILE 43 LAUTET RICHTIG: "BUTYRAT, POLYVINYLACETAL, POLYVINYLACETAT ODER TEIL-". |
|
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted |